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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik kurze Verständnisfrage Transistorschaltung


Autor: Maik (Gast)
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Hi!

Ich habe folgende Schaltung an meinem MC (besser gesagt an der PWM des 
MCs). Ist es richtig, dass wenn die LED durchknallt, der an der Basis 
angeschlossene Pin des MCs 40 mA liefern muss, da ja der Transistor dann 
lediglich eine Diode ist?! Im Normalbetrieb muss der ja lediglich knapp 
0.4 mA liefern...

Autor: Joe (Gast)
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Mach nen Basis Vorwiderstand rein.

Autor: Maik (Gast)
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Ja das ist ne Möglichkeit nur möchte ich aber auch noch wissen ob ich 
mit meinen Überlegungen richtig liege....deshalb ja Verständnisfragem 
;-)

Autor: Joe (Gast)
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50 mA

Autor: Maik (Gast)
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Wieso 50mA??? I=5V-0.7V/100 Ohm=43mA

Autor: Alex Silver (Gast)
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was hast du dir bei dieser beschaltung gedacht ? sieht ziemlich 
ungewöhnlich aus..

Autor: Maik (Gast)
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soll ne dimmschaltung sein die mit einer PWM angesteuert wird....hab 
jetzt schon 1 MC durchgeschossen weil scheinbar da zuviel Strom gezogen 
wird...

Autor: snowman (Gast)
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was ich mich ständig frage ist, wieso niemand bei einer solchen 
"ähnlichen" beschaltung einen mosfet anstelle eines bipolaren transitors 
nimmt? (ebenfalls eine verständnisfrage - aber diesmal meinerseits). 
danke für antworten

Autor: Alex Silver (Gast)
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mal angenommen Vin wäre 5V, dann fallen (während der ausgang des mc auf 
masse zieht) ca. 2V an der Led ab, ca. 0.7 am transistor, der rest im 
prozessor...
ist der prozessorpin kurzschlußfest und hat eine interne strombegrenzung 
?

alternative beschaltung (da ließe sich die led gefahrlos takten, ob 
transistor oder mosfet ist im schaltbetrieb egal..):


                  Vin
                   |
                  LED
                   |
                   -
                  220R
                   -
                   |
                 | /
MC ----|2k2 |----|/
                 |\
                 |_\/
                   |
                   |
                  ---

Autor: is gut so (Gast)
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Die Schaltung von  Maik ist im Ansatz schon in Ordnung und stellt im 
Prinzip eine steuerbare Konstantstromquelle dar.
Allerdings sind die 40-50mA schon etwas an der Grenze wenn wie 
geschrieben die LED "durchknallt" - ansonsten fließt ein 
Kollektor-Emitter-Strom, der dann am Widerstand eine Spannung abfallen 
läßt, so dass dann deutlich weniger Basisstrom fließt.

Autor: Ralf Kellerbauer Whm (Gast)
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Nur die Positionierung des Widerstandes im Schema 'Alex Silver' ist 
richtig, bei MAIK kann der Transitor nicht auf GND schalten.

Den Widerstand an der Basis wird man reduzieren können, je nach 
Transistor verstärken die typ. von 40-120 fach.

Bleibt noch die simple Frage, ob die LED richtig positioniert in der 
Schaltung ist/war. Wird sie verpolt betrieben, liefert sie kräftig 
Strom, in Normalposition sollte sie vielleicht sogar vor dem uC in der 
Originalschaltung durchschmoren.

Autor: ist gut so (Gast)
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Es gibt hier kein "richtig" oder "falsch"!
Je nach Einsatzzweck und gewünschtem Effekt können beide genannten 
Schaltungen sinnvoll sein.

Im ügrigen wirkt eine LED in Sperrrichtung wie eine Fotodiode und 
verträgt daher auch eine geringe Sperr-Spannung ohne "kräftig Strom zu 
liefern".

Autor: Winfried (Gast)
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In Sachen Mosfets: Die sind meist teurer und oft spielt das eine Rolle. 
Ansonsten spricht wenig gegen Mosfets, außer dass sie bei geringen 
Spannungen problematisch sind, weil man sie dann nicht mehr durchsteuern 
kann.

40-50 mA sind zwar zu viel für einen Port, aber so empfindlich sind die 
Prozessoren nun auch wieder nicht. Kurzzeitig sollte das ein Prozessor 
verschmerzen.

Autor: Maik (Gast)
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Hi!

Also hab das ganze so aufgebaut wie ich es mir gedacht hab und es 
funktioniert 1A...einziges Manko ist wie gesagt wenn eine LED 
durchknallen sollte (wegen Alterung und nicht wegen zu viel Strom weil 
es fließen nur 20mA) kann man seinen MC vergessen...deswegen hab ich 
einen Basisvorwiderstand eingefügt...ach ja: Seit wann MUSS ein 
Transistor nach Masse ziehen?????????????

Autor: Michael U. (Gast)
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Hallo,

selbstverständlich muß garnichts müssen, wenn die Schaltung sinnvoll 
ist.
Natürlich ist es durchaus sinnvoll, eine geschaltete Konstantstromquelle 
auf diese Art zu realisieren.
Das Problem hast Du ja selbst erkannt. Mit Basiswiderstand ist der Strom 
etwas niedriger, weil sich ja am Emitter Ub-Ube einstellen.
Ub ist um Ib*Rb niedriger als der H-Pegel.
Die Änderung läßt sich ja mit Re anpassen, außerdem dürfte für die 
Anwendung der ganz genaue Strom nicht sooo wichtig sein.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Michael U. (Gast)
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Hallo,

als Möglichkeit noch:

Basis-GND eine rote LED, Basiswiderstand passen, Re verringern.
Dann ist es wieder eine echte Stromquelle, weil Ub dann der Flußspannung 
der LED entspricht, ca. 1,6V. Re ist denn eben (1,6V-0,7V)/Ic...

Gruß aus Berlin
Michael

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