kurze Verständnisfrage Transistorschaltung

Gast #430920
Hi!

Ich habe folgende Schaltung an meinem MC (besser gesagt an der PWM des 
MCs). Ist es richtig, dass wenn die LED durchknallt, der an der Basis 
angeschlossene Pin des MCs 40 mA liefern muss, da ja der Transistor dann 
lediglich eine Diode ist?! Im Normalbetrieb muss der ja lediglich knapp 
0.4 mA liefern...
Angehängte Dateien:
Gast
soll ne dimmschaltung sein die mit einer PWM angesteuert wird....hab 
jetzt schon 1 MC durchgeschossen weil scheinbar da zuviel Strom gezogen 
wird...
Gast
was ich mich ständig frage ist, wieso niemand bei einer solchen 
"ähnlichen" beschaltung einen mosfet anstelle eines bipolaren transitors 
nimmt? (ebenfalls eine verständnisfrage - aber diesmal meinerseits). 
danke für antworten
Gast
mal angenommen Vin wäre 5V, dann fallen (während der ausgang des mc auf 
masse zieht) ca. 2V an der Led ab, ca. 0.7 am transistor, der rest im 
prozessor...
ist der prozessorpin kurzschlußfest und hat eine interne strombegrenzung 
?

alternative beschaltung (da ließe sich die led gefahrlos takten, ob 
transistor oder mosfet ist im schaltbetrieb egal..):


                  Vin
                   |
                  LED
                   |
                   -
                  220R
                   -
                   |
                 | /
MC ----|2k2 |----|/
                 |\
                 |_\/
                   |
                   |
                  ---
Gast
Die Schaltung von  Maik ist im Ansatz schon in Ordnung und stellt im 
Prinzip eine steuerbare Konstantstromquelle dar.
Allerdings sind die 40-50mA schon etwas an der Grenze wenn wie 
geschrieben die LED "durchknallt" - ansonsten fließt ein 
Kollektor-Emitter-Strom, der dann am Widerstand eine Spannung abfallen 
läßt, so dass dann deutlich weniger Basisstrom fließt.
Gast
Nur die Positionierung des Widerstandes im Schema 'Alex Silver' ist 
richtig, bei MAIK kann der Transitor nicht auf GND schalten.

Den Widerstand an der Basis wird man reduzieren können, je nach 
Transistor verstärken die typ. von 40-120 fach.

Bleibt noch die simple Frage, ob die LED richtig positioniert in der 
Schaltung ist/war. Wird sie verpolt betrieben, liefert sie kräftig 
Strom, in Normalposition sollte sie vielleicht sogar vor dem uC in der 
Originalschaltung durchschmoren.
Gast
Es gibt hier kein "richtig" oder "falsch"!
Je nach Einsatzzweck und gewünschtem Effekt können beide genannten 
Schaltungen sinnvoll sein.

Im ügrigen wirkt eine LED in Sperrrichtung wie eine Fotodiode und 
verträgt daher auch eine geringe Sperr-Spannung ohne "kräftig Strom zu 
liefern".
Gast
In Sachen Mosfets: Die sind meist teurer und oft spielt das eine Rolle. 
Ansonsten spricht wenig gegen Mosfets, außer dass sie bei geringen 
Spannungen problematisch sind, weil man sie dann nicht mehr durchsteuern 
kann.

40-50 mA sind zwar zu viel für einen Port, aber so empfindlich sind die 
Prozessoren nun auch wieder nicht. Kurzzeitig sollte das ein Prozessor 
verschmerzen.
Gast
Hi!

Also hab das ganze so aufgebaut wie ich es mir gedacht hab und es 
funktioniert 1A...einziges Manko ist wie gesagt wenn eine LED 
durchknallen sollte (wegen Alterung und nicht wegen zu viel Strom weil 
es fließen nur 20mA) kann man seinen MC vergessen...deswegen hab ich 
einen Basisvorwiderstand eingefügt...ach ja: Seit wann MUSS ein 
Transistor nach Masse ziehen?????????????
Gast
Hallo,

selbstverständlich muß garnichts müssen, wenn die Schaltung sinnvoll 
ist.
Natürlich ist es durchaus sinnvoll, eine geschaltete Konstantstromquelle 
auf diese Art zu realisieren.
Das Problem hast Du ja selbst erkannt. Mit Basiswiderstand ist der Strom 
etwas niedriger, weil sich ja am Emitter Ub-Ube einstellen.
Ub ist um Ib*Rb niedriger als der H-Pegel.
Die Änderung läßt sich ja mit Re anpassen, außerdem dürfte für die 
Anwendung der ganz genaue Strom nicht sooo wichtig sein.

Gruß aus Berlin
Michael
Gast
Hallo,

als Möglichkeit noch:

Basis-GND eine rote LED, Basiswiderstand passen, Re verringern.
Dann ist es wieder eine echte Stromquelle, weil Ub dann der Flußspannung 
der LED entspricht, ca. 1,6V. Re ist denn eben (1,6V-0,7V)/Ic...

Gruß aus Berlin
Michael

Antwort schreiben

Eine eigene Frage? Dieser Thread ist über 20 Jahre alt. Stell sie in einem eigenen Thread – dort lesen mehr Leute mit, und sie wird öfter und schneller beantwortet.

Neuen Thread starten

Eine Lösung, Ergänzung oder Rückmeldung zu diesem Thread? Dann antworte hier.

Formatierung
  • [c]C-Code[/c]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] – Link zu einem Artikel
  • Verweis auf einen anderen Beitrag: Rechtsklick auf dessen Beitrags-ID (#8078628), „Adresse kopieren“, in den Text einfügen

Mehr zur Formatierung

Längeren Sourcecode als Anhang, nicht in den Text. JPG nur für Fotos und Scans; Zeichnungen und Screenshots als PNG oder GIF. Siehe Bildformate.

Schon registriert? Anmelden

Wird nicht angezeigt. Wir schicken dir einen Link; sobald du damit bestätigst, erscheint dein Beitrag.

Mit dem Abschicken legst du einen kostenlosen Account an und erkennst die Nutzungsbedingungen und die Datenschutzerklärung an.