Seit dem wir einen Ofen haben und somit für unser schlecht isoliertes
Haus weniger Gas brauchen hatte ich eine Vision.
Diese kam wieder auf, als mein Vater heute über Erdwärme sprach. Er
überlegt die oder Solarenergie für die Warmwasseraufbereitung (waschen,
duschen, heizen) zu nutzen.
Der Trend geht z.Zt. immer mehr Richtung alternativer Energiequellen.
Holz muss man kaufen (wenn man nicht grade einen eigenen Wald hat).
Somit fällt wenigstens Mehrwertsteuer an. Ob der Verkäufer diese abführt
ist ja nicht Sache des Käufers. Aber der Staat hat zumindest die Chance,
da mit dran zu verdienen.
Aber Solar- und Erdwärme kann man nicht kaufen. Sie ist da oder auch
nicht. Wenn sie da ist und man sie nutzt, verdient im Prinzip niemand
was dran (außer einmalig der Errichter der Anlage und bei Wartungen und
Reparaturen).
Mineralölsteuer, Mehrwertsteuer und was man sich sonst noch so an
Steuern einfallen lassen kann, muss man aber nicht an den Staat zahlen.
Und nun zu meiner Vision:
Wie lange wird das noch gut gehen???
Jeder Liter Öl, jeder m³ Gas, jede kWh Strom, die man nicht für das
alltägliche warme Wasser aus der Leitung oder für die Heizkörper nutzt,
ist ein Verlust an Steuereinnahmen.
Und da die Energiekosten im Moment leicht ansteigen, überlegen viele,
wie man dem aus dem Weg gehen kann. Viele setzen ihre Vorhaben auch in
die Tat um.
Wie lange wird es wohl noch dauern, bis man aus Erdwärme und
Solarenergie Steuern zahlen muss?
Die Verluste müssen halt kompensiert werden. Also kann man die
Verursacher der Verluste zur Kasse bitten und die Einnahmen für etwas
völlig anderes ausgeben.
KFZ-Steuer ist ja nicht nur für den Strassenbau,
Tabaksteuer geht ja nicht nur an die Krankenkassen,
...
Holzpellets, die damals so gelobt wurden sind, sind im Preis auch schon
merklich gestiegen.
Die Kostenrechnung Mehrausgabe für Heizung/günstigerer Brennstoff passt
bald auch nicht mehr.
Da sind allerdings mal keine steuerlichen Abgaben schuld dran, sondern
das die Nachfrage so sehr gestiegen ist, das man mit der Produktion
nicht mehr nachkommt.
Hört sich an wie mit Rohöl.
Wie auch immer. Selbst die hochgeschätzen Pellets sind im Gegensatz zur
Erdwärme vom Lieferanten abhänig. Und dieser bestimmt nunmal den Preis.
Somit bleiben nur noch Erd-, Solar-, und Windernergie als unabhänige
Lieferanten, auf die mal evtl lieber zurückgreift als auf ein Gasnetz,
das vom Ölpreis abhänig ist. Und der Staat geht (noch) leer aus.
PS: Ich habe schon vor Jahren gesagt, das man für's Internet GEZ
bezahlen wird ;)
tja, an dem "Problem" wird schon fleissig gewerkelt, keine Sorge.
Solange die gegenwärtige Praxis - wenn kein Geld mehr da ist, erfinden
wir neue oder erhöhen alte Steuern - weitergeführt wird (und ich sehe
kein Ende), werden die Leutchen versuchen, dem zu entgehen.
Ich mache mir inzwischen einen Sport draus, sowenig wie irgendmöglich
dem Finanzamt in den Rachen zu schmeissen - sie lernen es sowieso nicht,
mit fremdem Geld verantwortungsvoll umzugehen.
Im Moment rechnet sich das zwar für mich nicht unbedingt, aber es macht
Spass:-)
-Auto fährt mit Rapsöl (umgebaut für 2000€), bei ca. 25.000km im Jahr
sind das ca. 1200€, die die Geier nicht bekommen.
-Heizung und Warmwasser: Solaranlage + Holzvergaser, ca. 400€
Steueranteil, die sinnvollerer Verwendung zukommen
-das war für mich endlich der Punkt, mit dem Rauchen aufzuhören, wollte
ich zwar schon immer, aber naja...: über 1000€ weniger ans Finanzamt
Rechnet mal aus, was von eurem Einkommen (so es denn noch vorhanden ist)
direkt oder indirekt wieder eingezogen wird, da wird einem ziemlich
übel. Das allerschlimmste dabei aber ist, dass es trotzdem nie reicht
und die Griffe immer dreister werden, als wolle man austesten, wie weit
man es noch treiben könne. Aber es regt sich so gut wie nichts beim
deutschen Michel, jammernd zwar, aber tatenlos zieht er weiter seine
Bahn und wartet ergeben auf die nächste Keule, ganz im christlichen
Sinne: wird dir auf die eine Wange geschlagen, halte die andere hin.
Ich bin ja mal auf nächstes Jahr gespannt, noch sonnt sich sich die
ganze Bande im tollen Aufschwung - ich glaube, das wird wieder mal ne
harte Landung.
Bei den Heuschrecken hat der gute Münti übrigens die schlimmste Plage
vergessen zu erwähnen: der gegenwärtig existierende Staat als solcher.
So halbherzig ist das Problem zwar bekannt, da wird im Wahlkampf schon
mal schlankem Staat und Bürokratieabbau gesprochen, sowas wird
allerdings schnell vergesssen. Ich höre jedenfalls nichts mehr davon -
geglaubt habe ich es allerdings sowieso nicht. Und da es offensichtlich
keiner besser machen kann und/oder will, bleiben nicht viele Wege,
Deutschland wieder auf die Beine zu stellen....
Gesetzgeber schreibt für jede Heizung
(öl,gas,solar,erdwärme,strom...)einen Energiezähler vor ,und kann dann
überall steuern kassieren wo energie benutzt wird.
Wo bringe ich den Energiezähler am Holzofen denn an? Was kosten die? Wo
zeige ich den Verbrauch an? Warum hat mir das beim Kauf keiner gesagt?
Warum habe ich solche Teile noch nicht gesehen?
PS: Ich wohne in Deutschland.
Es wird genügen, die Raumtemperatur zu ermitteln. Da es für jedes
Gebäude in absehbarer Zeit einen "Energiepass" geben muss, kann daraus
nach Daumenpeilung der Energie"verbrauch" auch bei Festbrennstoffen
ermittelt werden.
Wobei beim Holzofen die Besteuerung gar kein Problem darstellt -
irgendwo musst Du das Holz ja kaufen, und da wird es besteuert.
Das Verbrennen selbstgeschlagenen Holzes wird dann als "Schwarzbrennen"
entsprechend verfolgt ...
Das mit dem Energiezähler ist natürlich Blödsinn.
Aber die Holz-Fraktion sollte gut aufpassen. Im Umweltschutzministerium
arbeiten die schon an "Gegenmaßnahmen". Holzverbrennung ist im
Augenblick in Privathaushalten der Umweltverschmutzer Nr. 1.
Da wird sich sicherlich bald etwas tun:
http://www.umweltschutz-news.de/123artikel957.html
"Es wird genügen, die Raumtemperatur zu ermitteln. Da es für jedes
Gebäude in absehbarer Zeit einen "Energiepass" geben muss, kann daraus
nach Daumenpeilung der Energie"verbrauch" auch bei Festbrennstoffen
ermittelt werden."
Ist so nicht korrekt.
Kommen wird der "Energieausweis".
Zudem gibt es zwei Formen, den bedarfsorientierten und den
verbrauchsorientierten.
Ersterer ist eine Rechengröße (mit diversen Durchschnittsannahmen) und
kann somit weitab der Verbrauchswerte liegen.
Da mein Haus in Kürze einzugsfertig wird und ich für die KFW40-Förderung
mich mit diesen Themen rumschlagen musste (mit ein bißchen Erfahrung
kommt ein Architekt schnell auf KFW40, aber einen vernünftigen Verbrauch
gibt das noch lange nicht... -> darum besser selber informieren), weiß
ich auch, daß da viel Trickserei im Spiel ist.
Das wäre doch was für die GEZ, die treiben doch gerne Gelder ein.
Man muß denen nur das ermöglichen (gesetze anpassen), und schon stehen
die vor der Tür, mit einem Thermometer in der Hand. Und die ganz
schlauen von den haben sich eine Wärmebildkamera besorgt.
Was für ein Alptraum...
... und die Wärmebildkameras, die mindestens 5 k€/Stück kosten, die
müssen ja auch irgendwie finanziert werden.
Dazu wird eine Materialausstattungssteuer erhoben werden ...
>Aber die Holz-Fraktion sollte gut aufpassen. Im Umweltschutzministerium
arbeiten die schon an "Gegenmaßnahmen". Holzverbrennung ist im
Augenblick in Privathaushalten der Umweltverschmutzer Nr. 1.
Da wird sich sicherlich bald etwas tun:<
Das glaubst du doch nicht wirklich, oder? Man darf nicht vergessen das
die Bäume nur soviel Kohlendioxid an die Luft abgeben, wie viel sie über
die Jahre aufgenommen haben und nicht mehr. Von Umweltverschmutzung kann
also keine Rede sein. Warum man in irgend welchen Ministerien an
Gegenmassnahmen arbeitet liegt doch auch auf der Hand.
Feuchtes Holz stinkt aber wie Sau - und umweltfreundlich wird das auch
nicht sein.
Zum Thema: "ich heiz' meine Bude mit Holz!" kann ich nur sagen: "Back to
the roots!" Dann sollten die Leute auch wieder anfangen, ihr Gemüse
(sofern sie sowas überhaupt noch essen...) selber im Garten
anzupflanzen. Vielleicht noch'n Hausschwein, ne Ziege, ein paat Hühner
und ne Kuh anschaffen.
Pellet-Öfen haben auf jeden Fall einen besseren Wirkungsgrad als der
"normaldämliche" Kamin/Ofen.
Früher hatte man wegen der Gemütlichkeit einen Kamin oder Ofen. Heute
heizen die Leute damit schon ihre Wohnung...
Feuchtes Holz verfeuert man ja auch nicht. Das wird entweder eine
Zeitlang gelagert oder man nimmt gleich trockenes. Trockenes Holz hat
bedeutend bessere Abgaswerte als Öl oder Gas und ist in der Beziehung
wie Roland richtig feststellt, sogar neutral.
Und zu dem "Back to the Roots": Wir haben eine Holzvergaserheizung, in
der so 50cm Scheite verbrannt werden können. Das Ding ist auch gegenüber
einem Pelletsofen konkurrenzfähig. Was das mit rückständig zu tun haben
soll, was du suggerieren willst, ist mir schleierhaft.
Für Leute, die ein Eigenheim haben, ist eine Holzheizung eine gute
Möglichkeit, 1. Energie und Geld zu sparen und 2. die Umwelt etwas
weniger zu belasten.
T.M.
Beim Verbrennen von Festbrennstoffen wie Holz oder Kohlebriketts
entsteht eine Menge Feinstaub - das soll* mehr sein als der vom gesamten
Kraftverkehr.
*) so stands in "Das Ende der Gemütlichkeit" (DIE ZEIT, 04.05.2006)
Zitat:
1
Im März veröffentlichte das Umweltbundesamt (UBA)
2
die neuesten Zahlen zu diesen »Nebenwirkungen der Behaglichkeit«.
3
Danach schleudern allein die Kamine und Holzöfen von Haushalten und
Eben, Rufus hat Recht.
Die ganzen Holz- und teilweise auch Pellet-öfen sind Feinstaubschleudern
par excellence.
Auf der Seite vom Bundesministerium gibt es dazu ein PDF, welches auch
vorschlägt, die Grenzwerte für solche Öfen zu definieren. "Normale"
Kaminöfen für Stückholzverbennung sollen dann so reglementiert werden,
daß man die nur noch ein paar mal im Monat anbrennen darf!
Für Pellet- und ähnliche Anlagen gelten dann recht scharfe Grenzwerte.
Zumindest das Märchen von der ach so tollen Umweltfreundlichkeit sollte
mal jeder schnell hier vergessen, das ist der übliche Industrie-F.U.D.
Jede Gas-Brennwertheizung oder Wärmepumpe ist wesentlich
umweltfreundlicher.
Das ist das übliche Problem beim Vergleichen konkurrierender Systeme.
Einige Aspekte sprechen klar für das eine, andere wiederum für das
andere. Die CO2-Bilanz einer Holzheizung steckt jede
Gas-Brennwertheizung in die Tasche. Und die eines Atomkraftwerkes
wiederum ...
Befürworter einer bestimmten Technik suchen sich bewusst einen Vergleich
heraus, bei dem die von ihnen bevorzugte Technik ganz supertoll dasteht
- Atomkraftwerke werden oft mit ihrem CO2-Ausstoß beworben, das
Verbrennen nachwachsender Brennstoffe (Holz, Pflanzen, Biomasse)
wiederum mit dem bilanzmäßig gesehen neutralem CO2-Ausstoß,
Gas-Heizungen wiederum werden mit Feinstaub beworben ...
Nur ein ganzheitlicher Vergleich würde sinnvoll sein, aber der wird
tunlichst unterlassen, schließlich will jede Lobby-Klientel ihre
Schäfchen im Trockenen wissen. Also betreiben manche Betonköpfe der CDU
und artverwandte weiterhin ihre Hetzpropaganda gegen Windkraftanlagen
und meinen, Deutschland würde viel "know-how" verlieren, wenn hier nicht
ganz rasch wieder ein paar Atomkraftwerke aus dem Boden gestampft würden
...
Ach was, wir müssen alles mit Öl machen. Heizöl verfeuern, SUVs wie den
Hummer fahren, alles in Plastikfolie verpacken, dann sind "unsere" Jungs
(also die der US-Army) wenigstens nicht ganz umsonst im Irak über die
Schippe gesprungen ...
tja, das ist die Folge von kurzfristig-dämlicher Steuerscheffelei,
welche das Erdgas ziemlich verteuert hat (ohne natürlich im Gegenzug mit
den eingenommenen Milliarden was sinnvolles zu tun. Weiss noch jemand,
was geredet wurde, was mit der Ökosteuer passieren sollte? Nix da, geht
alles in das grosse leere Fass). Und die neue MwSt wird ein übriges dazu
tun, Holz bleibt (zumindest vorerst) bei 7%. Zusammen mit dem ohnehin
dramatisch angestiegenen Energiepreisen kommt so langsam eine Situation
zu stande, wo die Leute nicht mehr in der Lage sind, alles zu zahlen.
Ich kenne nicht wenige, die haben eine Gasrechnung von 160-200€/Monat.
Steuer hat auch was mit steuern zu tun...
Ich lage bei ca. 120€/Monat, jetzt kaufe ich mir Holz für ca. 300€/Jahr,
einen weiteren Teil schlage ich selbst, basta. Feinstaub hin oder her,
weiss ich nicht. Sicherlich kann man dagegen technologisch was machen,
wurde natürlich erst mal wieder nicht bedacht, als es darum ging, Geld
zu erpressen. Ich halte das Ganze für eine übliche Hexenjagd, wenn der
Finanzminister wieder mal sieht, wo ihm Geld durch die Lappen geht. Mit
dem reinen ökologischen Bewusstsein lässt sich doch prima alles
bemänteln, ebenso wie mit der Terrorismusgefahr. Da werden schwuppdiwupp
Sachen durch den Bundestag gewunken, dass sich einem eigentlich alle
Haare sträuben müssten - interessiert keinen mehr.
Die ganze CO2-Hysterie halte ich persönlich für eine bewusste
Falschinformation, es gibt genügend, wissenschaftlich ernst zu nehmende
Gegenhypothesen. Die werden allerdings ganz kalt unter den Tisch
gekehrt, damit lässt sich ja auch kein Emissionshandel aufziehen oder
Ökosteuer begründen. Dass sich das Klima ändert, ist allerdings
unbestritten. Aber schaut euch mal die Strahlungsleistung der Sonne in
den letzten paar 10.000 Jahren an, das korreliert verdammt gut mit Eis-
und Warmzeiten auf der Erde, völlig ohne die bösen CO2-erzeugenden
Milliarden von Menschen. Das wird ein Gesummse gemacht um abschmelzendes
Grönlandeis - Grönland heisst übersetzt Grünland, und dort bauten die
Wikinger Wein an! Klar wird es für unsere heutige Zivilisation
erhebliche Einschnitte bedeuten, wenn sich das Klima ändert. Aber auch
mit CO2-Eindämmung oder gar Stop würde sich daran nichts ändern, dass es
so kommt, wie es kommen wird. Wer also noch nicht ganz der
gebetsmühlenartigen Gehirnweichklopferei verfallen ist, sollte sich mal
selbst ein paar Gedanken machen und recherchieren - das Internet ist
prima dafür geeignet. Manchmal komme ich mir allerdings vor wie im
Mittelalter - der Papst/Klerus gibt die "Wahrheit" vor und schickt seine
Büttel aus, diese durchzusetzen, ist ja schliesslich zum Wohle aller.
Und zunehmend mehr Klakeure machen mit. Es muss nur oft genug wiederholt
werden , bis die Kleingeister sich die vorgegebene Meinung zu eigen
machen.
@inoffizieller WM-Rahul
>Zum Thema: "ich heiz' meine Bude mit Holz!" kann ich nur sagen: "Back to>the roots!"
Roots Rules!
Mal im ernst. Was ist dein Problem? Der Ofen zzgl. Zubehör hat das
gekostet, was wir an Nachzahlung hatten. Und es war keiner für 199,-€.
Er war günstig, aber ist ansehnlich und funktioniert.
Sorry, aber ich sehe nicht ein, warum ich mehr bezahlen soll als ich
muss. Warum soll ich so viel Geld für Erdgas bezahlen, wenn ich mit Holz
wesentlich billiger davon komme?
Beim Wocheneinkauf wenn die freundliche Dame hinter der Kasse "79,43€"
zu mir sagt, sage ich doch auch nicht "Machen 'se 120,- von".
Feuchtes Holz im Ofen... Selbst schuld. Muss man ja auch nicht machen.
Ist genau sowie Frittenfett im Diesel. Oder wie garantierter Ökostrom.
War hat schon eine eigene Leitung zum Erzeuger? Außer wenn man den Strom
wirklich selbst erzeugt.
Also kommt alles mögliche an Strom an. Evtl ist sogar welcher aus
Italien dabei.
>Pellet-Öfen haben auf jeden Fall einen besseren Wirkungsgrad als der>"normaldämliche" Kamin/Ofen.>Früher hatte man wegen der Gemütlichkeit einen Kamin oder Ofen. Heute>heizen die Leute damit schon ihre Wohnung...
Hast du dir schonmal ein Pellet selbst gebaut? Oder hast du eigentlich
den Eröffnugsbeitrag gelesen?
Erst wenn der letzte Baum gefällt ist und das letzte Schwein
geschalchtet ist und der letzte See ausgetrocknet ist, werden wir
merken, das man Pellets nicht in der Garage herstellt.
Dazu habe ich anfangs schon was geschrieben. Und auch ohne BWL-Studium
weiss man, was damit passiert und wer den Preis macht.
> Erst wenn der letzte Baum gefällt ist und das letzte Schwein> geschalchtet ist und der letzte See ausgetrocknet ist, werden wir> merken, das man Pellets nicht in der Garage herstellt.
In Deutschland und Österreich haben wir immer noch ein Überproduktion
von Holz. Wo's momentan mangelt, sind Pelletserzeugungsanlagen. Da wird
aber mächtig investiert.
Der Trick an Pellets/Holz ist, das ist ein (kurzfristig) nachwachsender
Rohstoff. Öl wächst nicht nach (zumindest nicht die nächsten Tausend
Jahre). Es werden momentan große Flächen, vor allem in Österreich,
aufgeforstet. Der Pelletsmarkt entwickelt sich gerade die letzten Jahre
rasant.
Klar, momentan ist die Nachfrage groß, und das Angebot klein. Das treibt
den Preis auch bei Pellets hoch. Aber nicht so hoch wie beim Öl. Und das
Beste: Es gibt kein Pellets-Monopol. Pellets kann praktisch jeder
herstellen. Und wenn der Preis hoch ist, lockt das wieder viele die
daran mitverdienen möchten. Das Angebot wächst, und der Preis
stabilisiert sich oder fällt. Marktwirtschaft eben, und kein Monopol.
Ein weiterer, volkswirtschaftlicher Vorteil der Pellets ist die
Wertschöpfungskette, die komplett in der heimischen Wirtschaft liegt.
Die erwirtschafteten Werte bleiben im eigenem Staat, und nicht bei
irgendwelchen Ölmultis. So gut wie immer bleiben die wirtschaftlichen
Vorteile sogar in der ganz lokalen Region.
Die Heizung und Energieträger der Zukunft ist eh sehr vielschichtig. Es
gibt nicht mehr einen Wärme- bzw. Energieträger, sondern viele
verschiedene: Wind, Gezeiten, Solar, Holz/Pellets, Biodiesel, Erdwärme
usw. Z.B. gibt es in Süddeutschland einige Ecken, bei den Erdwärme sehr
vielversprechend ist. Im Norden Deutschlands sind Windparks sinnvoll. In
anderen Regionen Deutschlands ist Solartechnik sehr ergiebig usw.
Aber das mit dem Feinstaub bei Pellets hat Methode. Das ist wie mit dem
Dioxin in Bio-Eiern, mit der Vogelgrippe bei Freiland-Haltung usw. Es
ist immer die gleiche Masche.
Wie heisst es so schön: Erst wird man ignoriert, dann wird man
belächelt, dann wird man bekämpft und danach hat man gewonnen.
Die "belächelt-Phase" ist/war bei den Pellets sehr kurz. Es sind in
bestimmten Regionen inzwischen erstaunlich viele Pelletsanlagen
installiert. Das ist die letzten 10 Jahre ganz unauffällig über die
Bühne gegangen, ohne dass die Öffentlichkeit und entsprechende
Interessengruppe das mitbekommen haben. Und nun wachen alle auf.
Das finanzielle Problem mit den Pellet-Anlagen ist, daß die erst ab 8KW
gefördert werden. Ein vernünftig gedämmtes Haus hat dann aber schon über
300qm Wohnfläche, damit diese Leistung benötigt wird.
Vor allem in Städten sind solche Grundstücke aber sehr selten, der
Durchschnitts-Häuslebauer hat zwischen 100 und 180 qm. Trotzdem gehen
die Heizungen auch bei Neubauten weg wie warme Semmeln.
Da sieht man auch schön, wo solche Förderungen hingehen: Leider nicht in
vernünftige Dämmungen, sondern in solche Anlagen.
Die Förderung solcher Anlagen sollte umgestellt werden.
Wer ein Haus über sagen wir mal 50kW/h pro Jahr und qm baut, sollte gar
keine Förderung mehr bekommen. Punkt. Und zwar Wärmebedarf und nicht
Primärenergiebedarf (den man schönrechnen kann).
>Hast du dir schonmal ein Pellet selbst gebaut?
Nö...
Ich meinte auch keinen Heizofen, der sich wie meine Gasheizung im Keller
befindet. Ich meinte die Öfen, die man sich wegen der Gemütlichkeit noch
ins Wohnzimmer baut (und noch eine Gas- oder Ölheizung im Keller hat).
Weil diese Brennstoffe immer teuerer werden, halten sich manche Leute
nur noch im Wohnzimmer beim Kamin auf, und der ersetzt die Heizung.
Beim Diesel soll sich der (nachträgliche) Einbau von Feinstaub-Filtern
ja auch finanziell lohnen...
Ich werfe mal eine Frage in die Runde.
>> 24000 Tonnen gesundheitsschädlichen Feinstaub
in die Luft – alle Motoren von Pkw, Lkw und Motorrädern zusammen
bringen es auf »nur« 22700 >>
Runden wir es mal auf 46000t ab wo bleibt der ganze Staub?
http://www.wetter-klimawandel.de/global-dimming.php
Leute, wo haben wir denn das Problem mit dem Feinstaub? Genau in den
Städten! Und woher kommt der Feinstaub in den Städten? Genau,
überwiegend von den Autos und nicht etwa von Holz. Die jenigen die mit
Holz heizen sind Hausbesitzer und die meissten von denen Wohnen doch am
Stadtrand oder ausserhalb. Und ausserhalb der Städte ist die Belastung
mit Feinstaub doch wesentlich geringer, wenn nicht ganz
vernachlässigbar.
Und jetzt haben wir eh die Regenzeit und das Problem mit dem Feinstaub
ist somit gegessen.
Es ist hier in Deutschland immer wieder das gleiche Spiel zu beobachten.
Sobald der Normalbürger eine natürliche und Umweltschonende Möglichkeit
hat seine Energiekosten zu senken, finden sich dessen Gegner. Und
erklären dem "blöden" Bürger das es doch Umweltschädlich ist, sogar
schädlicher als Gas und Öl. Und der Bürger glaubt das natürlich und
erzählt es in voller Überzeugung seinen Mitmenschen. Und irgend wann
wird das Heizen mit Holz genau so teuer sein wie mit Gas oder Öl,
aufgrund höherer Steuern etc. Aber der Bürger wird es für legitim
empfinden, da es doch so Umweltschädlich sei. Und wer ist der Gewinner?
Die Umwelt --> nein. Der Bürger --> nein. Die Energiekonzerne --> JA.
Soviel dazu...
@Roland: Du hast noch einen Gegner vergessen: der Staat!
Der hat immer gleich Muffesausen, wenn im eine Steuerquelle entgeht.
Und Holz läßt sich etwas schlecht besteuern, weil es im Allgemeinen in
der Gegend rumsteht oder irgendwo rumliegt.
@Roland:
Wenn die Leute vernünftig gedämmte Häuser bauen bzw. ihre Altbauten
vernünftig dämmen würden, dann wäre das kein Problem mehr.
Da ich gerade selber baue und daher auch mit vielen anderen Bauherren
Kontakt habe, sehe ich oft, daß lieber ein paar Tausender für
schreckliche Fliesen im Bad ausgegeben werden, die die Leute nach
spätestens drei Jahren eh nicht mehr mögen und wieder rausreißen, als
das Geld in bessere Außendämmung und bessere Fenster und Türen zu
stecken. Genau hier liegt das Problem: Das fehlende Bewußtsein für eine
vernünftige Bauweise.
> als das Geld in bessere Außendämmung und bessere Fenster und Türen zu> stecken.
Die Kosten für diese Dinge sind sehr viel höher als Platten fürs Bad.
> Genau hier liegt das Problem: Das fehlende Bewußtsein für eine> vernünftige Bauweise.
Das Bewußtsein ist da, nur nicht das Geld denn vernünftige Bauweise ist
teuer. Auch wenn sich hohe Investitionen nach 10-15 Jahren amortisieren,
dass Geld muß erst mal aufgebracht werden und dazu sind viele nicht
bereit; durchaus verständlich!
Mein Sempf...
Natürlich bin ich gegen Atommüll.
Und gegen Treibhausgase.
Und gegen Feinstaub.
Und gegen Windkraft. Warum ?
Ich habe etwas gegen Windkraft, weil damit den Herstellern dieser tollen
Maschinen ein Porsche spendiert wird (soweit zumindest meine Vermutung).
Gruss
Jorge
>Ich habe etwas gegen Windkraft, weil damit den Herstellern dieser tollen>Maschinen ein Porsche spendiert wird (soweit zumindest meine Vermutung).
Zu jeder aufgestellten Windkraft-Anlage bekommt man einen Porsche dazu?
Dann steige ich auch in die Produktion ein.
"> als das Geld in bessere Außendämmung und bessere Fenster und Türen zu
> stecken.
Die Kosten für diese Dinge sind sehr viel höher als Platten fürs Bad."
Das ist totaler Quatsch. Wie gesagt, ich habe gerade selber gebaut. Da
ich nicht sparen muss, weiss ich, daß eine schicke Innenausstattung
sogar mehr kostet, als eine vernünftige Dämmung und vernünftige Fenster.
Geh doch einfach mal zu einem Sanitärfachhändler und schau Dir an, was
es da an Designausstattung gibt.
Von der Küche will ich erst gar nicht reden. Wenn ich dann so diverse
Bulthaup Küchen sehe, muss ich mich mit meiner Schüller-Küche für 30.000
Euro schämen.
Aber eben diese Leute haben halt bei der Dämmung allenfalls
Durchschnitt.
"> Genau hier liegt das Problem: Das fehlende Bewußtsein für eine
> vernünftige Bauweise.
Das Bewußtsein ist da, nur nicht das Geld denn vernünftige Bauweise ist
teuer. Auch wenn sich hohe Investitionen nach 10-15 Jahren amortisieren,
dass Geld muß erst mal aufgebracht werden und dazu sind viele nicht
bereit; durchaus verständlich!"
Das meine ich doch mit Bewußtsein. Weiter als bis abends denken sie eben
nicht. Ist genauso wie mit Autos.
Wenn man sieht, wie die Hersteller mit jedem Modellwechsel die gleichen
Fahrzeuge mit immer mehr PS ausstatten, dann liegt das wohl nur daran,
daß die Karren nachgefragt werden.
Trotzdem immer wieder das Geheule (besonders plakativ in der
Bildzeitung!) über die hohen Spritpreise. Auch verständlich?
Es gibt aber auch noch Familien, die zB keine 30.000 für ne Küche über
haben. Die haben eine für ne 10er Stelle weniger. Und vielleicht sogar
"nur" nen Fertigteilhaus. Die haben auch kein Geld, um das ganze Haus
mit neuester Wärmedämmung auszustatten. Wenn man Neu baut, mag das das
ja noch eher drin sein.
Aber wenn man wie zB. wir z.H. nen altes Bauernhaus hat, dann kann man
sich das gleich aus dem Kopf schlagen. Weil man da laufende Kosten hat,
wo man froh ist, die überhaupt decken zu können und vielleicht noch Geld
für paar Verschönerungen übrig zu haben.
T.M.
Wenn ich 30.000€ für eine Küche gehabt hätte, hätte ich auch erstmal
26.500€ für Dämmung ausgegeben und dann doch die jetztige Küche für
3.500€ gekauft.
Für 30.000€ muss ich über ein Jahr lang arbeiten und darf nichts davon
ausgeben und der Staat und die Krankenkasse und die Rentenkasse und alle
anderen dürfen auch nichts davon abbekommen.
Das mit den Steuern ist ja genau das was mich so wurmt.
Die ganzen Steuern auf Gas, Öl usw fallen weg, weil man mit Holz heizt.
Das Geld fehlt. Also wird ne Holzsteuer erfunden.
Die Schornsteinfeger melden wer einen Holzofen hat und was der für ein
Jahresverbrauch an Holz angibt. Und dadrauf wird die Steuer fällig.
Wer deutlich weniger sagt, als er verbraucht, da kommt der
Schornsteinfeger auch seltener zum reinigen. Somit mag es auch sein, das
die Umweltbelastung höher ist durch die übermäßigen Verunreinigungen der
Schornsteine und die Gefahr von Bränden evtl größer ist. Aber hauptsache
die Kasse stimmt erstmal wieder.
Und wie schon richtig gesagt wurde. Die Bäume stehen einfach so rum.
Zum Teil auf privaten Grundstücken. Wie kann der Staat dann ein anrecht
auf das Eigentum anderer erheben?
Ich selbst habe in meiner Jugend sehr viele Bäume gepflanzt. Zum
verfeuern sind sie heute immer noch etwas zu klein, aber es geht ums
Prinzip.
Die Pflanzungen waren immer zum wohl der Allgemeinheit und der Umwelt.
Ich erhebe keinen Anspruch auf einen dieser Bäume. Aber was ist mit
Landwirten? Mein Nachbar geht jedes Jahr in seinen Wald und fällt sich
sein Feuerholz.
Sein Eigentum!
Wird er dafür bald Steuern bezahlen müssen? Wenn ja, ist das rechtens.
Dann muss "man"(Staat) aber auch so konsequent sein und pro m³
eingeatmete Luft eine Steuer erheben. Die Luft ist genau so wenig
Staateigentum wie so einige Bäume. Und verunreinigt wird die Luft
durch's atmen auch.
Ok, die Bäume stehen aus deutschem Hoheitsgebiet. Die Opposition wird
zwar gegen eine Holzsteuer stimmt, aber das auch nur, weil sie aus
Prinzip gegen die Regierung sein muss. Egal welche Partei. Man könnte
denken, das wäre nur aus Prinzip, weil sie verloren haben.
Halten wir fest, Oppositionisten sind schlechte Verlierer ;)
Was ist mit Erdwärme? Im Prinzip würde eine Bohranzeige und deren
Zustimmung reichen und ich kann mir die Wärme der Erde holen. Es würde
noch nicht einmal jemand merken. Außer beim ablesen der Gasuhr, wenn sie
immer den gleichen Stand hat.
Wenn ich Kanzler wäre, würd ich sagen, das geht so nicht. Der Entzug der
Wärme löst Klimaveränderungen aus. Wissenschaftler haben da bestimmt
schon eine Abhandlung drüber in der Schublade. Die lade ich zum Vortrag
ein und erhebe eine Erdwärmesteuer.
Sinn und Zweck dieser Steuer ist allerdings nur (zumindest das was man
der Bevölkerung sagt) um den Verbrauch zu kontrollieren und ggf.
einzuschränken. Der Verwaltungsaufwand muss mit dieser Steuer gedeckt
werden.
Und dann führe ich eine Steuer für eure verbrauchte Luft ein.
Und was soll man dagegen machen?
Richtig, Deutschland = Demokratie. Ich (also ich nicht, weil ich ja
grade Kanzler bin) gehe zu meinem Bundestagsabgeordneten, den ich mit
meiner Stimmt in den Bundesttag gewählt habe und der dort die Meinung
meines Wahlkreises vertreten muss und sage das ich dagegen bin.
Ich denke mal, die Mehrheit meines Wahlkreises ist dagegen. Weil warum
unnötig mehr bezahlen?!?. Und wie wird er abstimmen? Im sinne seiner
Wähler oder der Partei???
Und schon sind ein paar € mehr in der Kasse.
Die Energieversorger haben ja auch ein berechtigtes Interesse, das man
von ihnen die Energie bezieht. Es gab hier erst einen Beitrag in dem es
um die Einflussnahme aussenstehender in die Politik geht.
Ich will nichts behaupten, was ich nicht beweisen kann, aber ich weiss
wie es auf kleineren Ebenen aussieht, die aber auch ganz Deutschland
betreffen. Da verdient sich die Industrie auch eine leicht gemacht Mark
dazu.
Früher zu meiner Bundeswehrzeit habe ich den "Benzinmarkt" intensiv
beobachtet. Auffällig war da, wenn ich am Wochenende nach Hause wollte,
war Benzin teurer. Heute hab ich einen Diesel, was kümmern mich da die
Benzinpreise.
Die Preiserhöhungen meines Gaskonzerns kann ich nicht nachvollziehen.
Warum sollte dann nicht jemand, der sich eine Küche für 30.000€ nicht
leisten kann mal Gedanken machen, wie und wo er Geld sparen kann.
Oder anders ausgedrückt. Ich sehe es irgendwie nicht ein, das ich mein
Geld Leuten in den Hals werfe, die in der Woche und z.T. am Tag mehr
verdienen als ich im Jahr!
Und ich sehe es deshlab nicht ein, weil wenn ich mich umschaue sehe ich
Stellenkürzungen, Entlassungen, rumgejammer das die Lohnnebenkosten ja
immer noch so hoch sind und wenn ich in die andere Richtung schaue sehe
ich Rekordgewinne. Was mit den Gewinnen gemacht wird. Naja, wenn
Manager, Geschäftsführer, Vorstandsvorsitzende genug davon abbekommen
haben kann man ja Dividenden auszahlen oder die restlichen Mitarbeiter
einmalig motivieren oder.............
Zum Spruch "Ich heize meine Bude nur noch mit Holz. Gemütlichkeit war
früher..."
Gemütlich ist es. Es ist auch eine andere Wärme als die der
Zentralheizung. Und das ganze Haus damit heizen. Schaffe ich auf Grund
der Verwinkelungen nicht ganz.
Wenn ich unten die Türen offen lasse und das sind sie in der Regel
sowieso, schon alleine weil meine Tochter keine Lust hat sie zu
schließen und uns es allgemein zu doof ist bestimmte Türen den ganzen
Tag über (sofern man Zuhause ist) immer zu öffen und zu schließen, ist
das UG warm. Selbst das OG wird mit gewärmt ohne das man sich anstrengen
muss. Ich hätte nicht gedacht, das das soviel ausmacht. Somit wird
schonmal wirkungsvoll verhindert, das das Haus auskühlt ohne die
Gasheizung genutzt zu haben.
Im Kinderzimmer wird die Heizung aber trotzdem noch angemacht, weil es
für das Zimmer nicht reicht. Ist aber kein Problem. Die Anschaffung war
auch nicht dazu gedacht um das ganze Haus zu heizen.
Wer das jedoch macht oder versucht, hat meine volle Zustimmung und
Verständnis!
Überall wo es befürworter gibt, gibt es auch Gegner. Das war schon immer
so und wird sich auch nicht ändern. Und das ist eigentlich auch gut so.
Und dann gibt es noch eine dritte Gruppe, die sind pauschal erstmal
dagegen. Wirklich ernst nehmen kann man die nicht, aber es gibt sie
trotzdem.
Also ist es verständlich, das es hier zwei Meinungen gibt. Man mag zum
Teil auch nur ungerne von seiner Meinung abweichen, aber man sollte auch
mal etwas über den Tellerrand schaun. Man kann sich nicht dagegen
aussprechen einen Teil des Hauses mit Holz zu heizen und wenn Benzin und
Autogas auf einmal 3€ kosten rumheilen das der Lebensunterhalt zu teuer
wird.
Vielleicht muss der Liter Diesel auch erstmal 2,38€ kosten, damit einige
andere auch wach werden. Dann werden die aber verhöhnt, weil sie die 7km
zur Arbeit auf einmal mit dem Fahrrad fahren. Und sogar bei Regen.
Aber dann bitte nicht vergessen. In den Radnarben ist Fett. Wieviel
Liter Grundwasser kann mit einem Trofen Öl verschmutzt werden?
Dann beim Fahrradkauf drauf achten, das alle Kugellager auch gegen
Regenwasserauswaschungen geschützt sind. Nicht das man beim sparen
zufällig noch der Umwelt schadet.
Es kann ja heutzutage nicht nur Feinstaub ermittelt werden, sondern auch
Feinststaub. An dieser Stelle möchte ich einige Leser drauf hinweisen,
das die Technik immer weiter entwickelt wird. In einiger Zeit kann sogar
Amfeinstenstaub gemessen werden.
Dann wird auf einmal der Gummiabrieb beim auftreten mit den Schuhen auf
dem Asphalt (mal ganz von dessen Abrieb abgesehen) zur
Gesundheitsgefahr.
Wie es in der Wirtschaft immer im Wechsel gute und schlechte Zeiten gab
und geben wird, wird sich auch das Klima weiterhin ändern. Und nicht
alles davon ist unsere Schuld. Seit Millionen von Jahren wird nämlich
schon mit Holz geheizt.
Und Feinstaub gibt es auch schon länger. Er konnte nur noch nicht
gemessen werden. Vor etwas mehr als 100 Jahren dachten wird auch noch,
das man von der Erde fällt wenn man sich zu nahe an den Rand begibt!
Eines gestehe ich aber ein. Der Verkaufsslogen das Holz im Gegensatz zu
Öl ein nachwachsender Rohstoff ist gefällt mir nicht.
Bäume wachsen nicht so schnell, wie man sie verbrannt hat.
Aber Erdwärme kann ich mir nun wirklich nicht leisten.
Wie schon gesagt wurde. Man weiss zwar, das man etwas nicht richtig oder
nicht 100%ig macht, aber man kann das Geld im ersten Moment nicht
aufbringen.
PS: Mir geht es hier nicht dadrum mich für Holzöfen und deren maximale
Wärmeausnutzung auszusprechen, sondern um die steigenden Kosten für
lebensnotwendiges und um die Gefahr, das Alternativen mit aller Gewalt
auch verteuert werden könnten ohne das man sich so wirklich dagegen
wehren kann.
Hallo, ich wohne in einer GEH-Wohnung. Habe gehört, dass das heizen viel
teurer als Zentralheizung ist. Ausserdem läuft das wasser auch über Gas.
Wie kann ich in der Wohnung sparend leben, ohne krank und arm zu werden?
Feinstaub.
Leute, ich wohne hier seit 1,5 Jahren neben einem Kerl, der
einen alten Scheitholzkessel als Heizung und für
die Warmwasserbereitung nutzt.
Ich lade gerne alle mal zum richtigen "Durchatmen" ein.
Es ist zum Kotzen! Es stinkt hier immer nach Rauch und
meine Familie und ich haben nun einige Probleme mit
Bronchien etc.
Gesetzte? Grenzwerte? Nix.
Es gibt nur einen Paragraphen, der allgemeine
Beeinträchtigungen von Nachbarsseite regelt.
Hallo,
@eidens:
Bei uns im Dorf ist es genau so. Bei zwei Nachbarn wird Holz geheizt,
aber nicht mit einer guten Heizungsanlage, sondern mit sowas billigem
gebrauchtem, was mit einer Ülheizung gekoppelt ist, wovon die Ölheizung
aus Armutsgründen abgeschaltet ist. Natürlich stinkt es die ganze Nacht
und am Tag und nicht nur bei uns sondern auch bei denen Im Haus. Der
Qualm macht nicht nur zum Schornstein raus, sondern kommt auch irgendwo
seitlich oder von vorne aus dem Ofen. Aber was will man machen, wenn das
Geld nicht da ist? Es heizen hier sehr viele mit Holz, aber nicht mal
das ist bei einigen finanziell drin. Da muss dann halt Stroh oder Abfall
verbrannt werden (und die Heizung versaut) oder das Holz wird geklaut.
Wir haben zwar noch eine Ölheizung, aber auch die wird uns zu teuer. Wir
heizen nur noch Küche und Wohnzimmer auf 16 °C. In den Schlafzimmern
herrschen ca. 0 °C. Das Bad wird nur geheizt, wenn wir baden. Die
Heizung war auch manchmal kaputt und hat so noch zusätzlich Geld
verschlungen. Die Fenster in unserem Haus sind schon sehr schlecht. Der
Holzrahmen schimmelt und ist schief gezogen und das Glas ist von
schlechterer Qualität als das von Einwegglasflaschen.
Es ist zwar ein gutes Argument, dass der Kauf von Holz die
Forstwirtschaft fördert und so mehr Wälder gepflanzt werden, aber
wieviel Waldfläche braucht man, wenn alle mit Holz heizen? (Pflanzen
haben höchstens 1% Wirkungsgrad)
Schon mal bedacht wie viel Energie zum Bau der Holzheizung verbraucht
wurde? Wieviel wird zum Bau einer Solaranlage verbraucht?
Bei so einem Vortrag einer Solarfirma hat uns der Redner erzählt, dass
im Erzgebirge (wo ich wohne) jemand eine Solaranlage selber aufgebaut
hat ("Geiz ist geil."), die Folge war, dass er die Solarzellen auf der
Nordwestseite des Hauses, wo ständig Schatten ist, installiert hat
(Kompass verkehrt abgelesen?). Natürlich hatte auch er so eine
kombinierte Anlage (Solar und Holz). Naja nun sind die Solarzellen wohl
eh verrußt sein...
Noch einen Tip von mir: kauft niemals Röhrenkollektoren. Die sind zwar
im Labor unter den Testbedingungen sehr effizient (gute thermische
Isolation), aber in der Praxis einfach zu teuer und sie gehen schneller
kaputt (empfindliche Glasröhren). Außerdem geben sie ja kaum wärme ab,
weshalb sie im Winter zufrieren und dann nicht mehr arbeiten.
Ich denke man muss nicht unbedingt auf Holz umsteigen, denn das wird
bald jeder machen und dann ist Holz sehr teuer, während andere Bioheizöl
aus Stroh, Tinte aus Bananen und Stadtgas aus Kuhfladen herstellen.
> Für Leute, die ein Eigenheim haben, ist eine Holzheizung eine gute> Möglichkeit, 1. Energie und Geld zu sparen und 2. die Umwelt etwas> weniger zu belasten.
Wo habt ihr das Holz her? Habt ihr eigenen Wald und macht das Holz
selber? Kauft ihr das vom Förster und hackt und sägt es dann selber
klein? Wie soll das funktionieren, wenn viele Leute auf Holzheizung
umsteigen? Soviel so schnell nachwachsenden Wald gibt es zumindest in
Deutschland nicht.
> jemand eine Solaranlage selber aufgebaut> hat ("Geiz ist geil."), die Folge war, dass er die Solarzellen auf der> Nordwestseite des Hauses, wo ständig Schatten ist,
wer so dämlich ist, ist selber schuld.