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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Labornetzgerät SNNT-4005pc -> Gut oder Gurke?


Autor: TheEngeneer (Gast)
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Hi,

ich interessiere mich für das o.g. Labornetzgerät für € 160,-

http://shop.wiltec.info/tabshop_s/labornetzgeraet_...

Taugt das etwas bzw. ist das Preis/Leistungsverhältnis gut? Ich würde
sagen ja, zumal 6 Jahre Herstellergarantie schon überzeugen. Vieleicht
hat jemand von euch das Gerät oder hat damit gearbeitet und kann mir
etwas dazu sagen?

Gruß,
TheEngeneer

Autor: Sebastian Eckert (Gast)
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Ich habe zufällig an meinem Arbeitsplatz zwei sehr ähnliche Geräte 
stehen, die bei Conrad Electronic unter dem Namen DPS-4005PSC verkauft 
werden. Einziger Unterschied ist, neben der Form des Drehknopfes und der 
Bezeichnung, die serielle Schnittstelle auf der Rückseite.

Diese Geräte gehören einem Kunden, der dazu mal bemerkte, daß sie 4 
Stück bestellen mußten, um 2 intakte zu erhalten. Die beiden defekten 
wurden jedoch ohne weiteres zurückgenommen.

Das Gerät ist sicher vom Preis-Leistungs-Verhältnis gut. Und, nach dem, 
was ich gehört habe, entweder bei Lieferung defekt, oder es hält auch 
langfristig durch.

Geräuschempfindlichen Zeitgenossen sei noch empfohlen, die Regelung des 
eingebauten, sporadisch anlaufenden Lüfters zu modifizieren.

Autor: Kunz von Kaufungen (Gast)
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Bei Bestellung Schrott!

Man schaue mal ins Datenblatt, keine Angaben über:
- die Lastregelung
- die Spannungsregelung
- die Höhe der Brummspannung
- die Ausregelzeit

Dafür max. Betriebsdauer 8Std.(vermutlich bei Vollast).

So ist das eben, der Schrott wird optisch aufgemotzt angeboten und schon 
ist man der Meinung das Preis-Leistungs-Verhältnis ist OK.

Von Conrad lernen heisst siegen lernen1

Autor: Pit (Gast)
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Das Labornetzgerät hat ein Bekannter von mir.
Was schon "Kunz von Kaufungen" (was für ein Name...) aufgefallen ist, 
stimmt. Die Lastregelung, Spannungsregelung, Höhe der Betriebsspannung 
und die Ausregelzeit sind wirklich schlecht.
Bei konstanter Stromaufnahme gibt's keine Probleme.
Aber ich hatte mal eine Schaltung mit einem 12V-Motor, einer 
Nenn-Stromaufnahme von 1A und der Motor wurde mittels 20kHz-PWM getaktet 
(50%ED). Mit diesem Netzgerät keine Chance.
Soviel zu meinen Erfahrungen.

Pit

Autor: TheEngeneer (Gast)
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@Kunz von Kaufungen: Cooler Anti-Conrad-Spruch =)))))

Ok, ich werde dann trotz der 6 Jahre Abstand von dem Gerät
nehmen, hatte mir schon vorgestellt, damit sämtliche
Projekte von OPAmps mit symmetrischer Spannung über
PWM so ziemlich alles zu versuchen.
Ich wage ja kaum zu fragen...taugt das hier was:

http://www.pollin.de/shop/detail.php?pg=OA==&a=OTA...

Bei Pollin scheint es keine Hintergrundbeleuchtung zu haben, bei Ebay
mit der gleichen Bezeichnung jedoch schon =? Ich blicke da nicht durch.
Und in einem Datenblatt im Internet habe ich gelesen, dass es NICHT
direkt Kurzschlussfest ist, sondern nur eine Strombegrenzung hat.
Naja, wenn das stimmt hat sich meine Frage damit wahrscheinlich
schon selbst beantwortet.

Vieleich suche ich mir ein gebrauchtes, dass dafür ordentlich arbeitet.
Oder habt ihr noch Vorschläge, wo ich für ca. € 150,- ein ordentliches
Netzgerät herbekomme? Die billigen klackern immer mit den Relais, da
habe ich gelesen, dass das auch nicht so ideal für jede Schaltung sein
soll, weil in dem Moment am Trafo umgeschaltet wird (?) und irgendetwas
mit Spannung/Strom passiert.

TheEngeneer.

Autor: Marko B. (Gast)
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Wenn Du ein Labornetzteil willst an dem man auch mal Meßschaltungen 
betreiben kann, kauf Dir lieber ein gutes gebrauchtes von 
Elektro-Automatik oder HP. 30V/3A reichen locker. Ein Netzteil mit 2 
Ausgangsspannungen ist natürlich fein, braucht man aber nicht unbedingt. 
Ein Doppelnetzteil für Opamp-Schaltungen kann man sich einfach selbst 
aufbauen mit LM317/LM337 oder 78xx/79xx. Für größere Ströme kann man 
sich dann ein China-Billig-Schaltnetzteil zulegen.

Im übrigen sind Schaltnetzteile als Labornetzteile vollkommen 
ungeeignet.

Autor: oldPC (Gast)
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Das von Pollin hat auch ne Hinterfrundbeleuchtung sieht man nur nicht

Autor: ist gut so (Gast)
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Das Gerät von Pollin ist laut mehrerer Aussagen in de.sci.electronics 
durchaus empfehlenswert. Ein Schaltplan des Geräts kann man im Netz 
ebenfalls finden.

Autor: UBoot-Stocki (Gast)
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Hi,

ich interessiere mich für das selbe Netzgerät. Es scheint mehrere 
Versionen davon zu geben:

1.) Die in diesem Thread genannte Variante 
(http://shop.wiltec.info/tabshop_s/labornetzgeraet_...)

2.) die Conrad-Variante (http://pdf.conrad.de/pdf/7S/lo/7S_1272.pdf)

3.) die Reichelt-Variante (kein Link - Seite ist im Moment nicht online)

Conrad hat das Datenblatt in Web. Hier mal ein Auszug:

Betriebsspannung : 230VAC ±10%
Netzfrequenz : 50Hz
Leistungsaufnahme : max. ca. 300VA
Leistungsabgabe : max. ca. 200W
Ausgangsspannung DPS 4005 : 0 bis 40VDC; Auflösung 10mV-Schritte
Ausgangsstrom DPS 4005 : 0 bis 5A; Auflösung 10mA-Schritte
Lastausregelung (U) bei 100% Lastwechsel : </= 10mV
Lastausregelung (I) bei 100% Lastwechsel : </= 5mA
Spannungsstab. bei ±10% Netzsänderung : </= 0,05%
Stromstab. bei ±10% Netzsänderung : </= 0,05%
Restwelligkeit bei Nennlast : ca. 15mVrms
Anzeige : mehrzeiliges LCD mit Hintergundbeleuchtung
Sicherung F1 : Träge 6,3A / 250V
Sicherung F2 : Träge 1A / 250V
Gewicht : ca. 3kg
Abmessungen (B x H x T) : ca. 275 x 135 x 300 mm

Was haltet Ihr von dem Teil ? So schlecht ist das doch nicht ? Und das 
mit dem "dead on arrival" kenne ich auch von meinem BMW ...

Gruß und Danke für Euer Feedback

Andreas

Autor: Einhart (Gast)
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Moin,
ich habe so ein Teil - Bewertung: ausreichend. Die Firmware ist wohl von 
einem Anfänger geschrieben. Bedienungsfreundlich nenne ich das Gerät 
nicht.

Die RS 232 Schnittstelle ist annähernd unbrauchbar. Direkte Vorgabe von 
Spannung oder Strom ist darüber nicht möglich.

Der lautstarke Lüfter schaltet ständig an und aus (Hysterese, was ist 
das?).

Bei dem Preis kann man aber eben auch nicht viel erwarten.

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