laut Spiegel:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,445955,00.html
102 tote US-Soldaten im letzten Monat
(wieviel Iraker mögen ihr Leben verloren haben?!)
in (glaube ich) rund einer Woche sind Kongresswahlen, bin gespannt wie
sich good old America positionieren wird
übrigens, vor kurzem wurde gemeldet, dass im Süden Afghanistans (die
Bundeswehr ist (noch) im Norden stationiert) inzwischen mehr
Lufteinsätze (= Bomben werfen) geflogen werden, als im Irak
und
der internationale Druck die Deutschen Soldaten in den Süden zu verlegen
steigt deutlich an (so ein deutcher Ex-General) ..
We're all living in Amerika
Amerika ist wunderbar
We're all living in Amerika
Amerika
Amerika
Wenn getanzt wird will ich führen
Auch wenn ihr euch alleine dreht
Lasst euch ein wenig kontrollieren
Ich zeige euch wie's richtig geht
Wir bilden einen lieben Reigen
Die Freiheit spielt auf allen Geigen
Musik kommt aus dem Weißen Haus
Und vor Paris steht Mickey Mouse
We're all living in Amerika
Amerika ist wunderbar
We're all living in Amerika
Amerika
Amerika
Ich kenne Schritte die sehr nützen
Und werde euch vor Fehltritt schützen
Und wer nicht tanzen will am Schluss
Weiss noch nicht dass er tanzen muss
Wir bilden einen lieben Reigen
Ich werde euch die Richtung zeigen
Nach Afrika kommt Santa Claus
Und vor Paris steht Mickey Mouse
We're all living in Amerika
Amerika ist
wunderbar
We're all living in Amerika
Amerika
Amerika
We're all living in Amerika
Coca Cola
Wonderbra
We're all living in Amerika
Amerika
Amerika
This is not a love song
This is not a love song
I don't sing my mother tongue
No, this is not a love song
We're all living in Amerika
Amerika ist wunderbar
We're all living in Amerika
Amerika
Amerika
We're all living in Amerika
Coca Cola
Sometimes war
We're all living in Amerika
Amerika
Amerika
> der internationale Druck die Deutschen Soldaten in den Süden zu> verlegen steigt deutlich an (so ein deutcher Ex-General) ..
Die sind doch schon seit Mitte Oktober dort. Lies mal aktuelle
Nachrichten...
Ansonsten, wegem Irak, ist doch klar, die Ursache: Die Aufständischen
haben Massenvernichtungswaffen. Das weiß doch jedes kleine Kind. Und
darum bringen die Amerikaner Frieden und Demokratio in den Irak. Das
machen sie, indem sie das Land erstmal kaputtbomben damit hinterher
amerikansiche Unternehmen das Land wieder aufbauen können. Bezahlen
können das die Iraker doch mit ihrem schönen Öl.
Also, wo ist das Problem? Ist doch alles in bester Ordnung?
Sag mal, seid ihr alle bescheuert? Wisst ihr denn nicht welche
Besastzungsmacht vor den Amerikanern & Co über 10 Jahre lang im
Afganistan war und letztentlich gescheitert ist. Warum soll es den
Amerikanern & Co besser gelingen als den Russen? Ihr seid alle so
kurzsichtig und naiv!
Was in Afganistan und Irak passiert, sollte die jenigen die die
Geschichte kennen keineswegs wundern. Und die jenigen wissen auch wie
das alles letztentlich ausgeht.
>Die sind doch schon seit Mitte Oktober dort. Lies mal aktuelle>Nachrichten...
Nö, sind sie nicht, ist nach meiner Kenntnis nur eine Fernmeldeeinheit
dort. Können dort auch gar nicht (in Zahlen) sein, denn sonst wären
bereits Opfer zu beklagen gewesen.
>Wo ist denn da großartig was kaputt gegangen?
Menschen, lieber Jörg, Menschen!
>Sag mal, seid ihr alle bescheuert? Wisst ihr denn nicht welche>Besastzungsmacht vor den Amerikanern & Co über 10 Jahre lang im>Afganistan war und letztentlich gescheitert ist. Warum soll es den>Amerikanern & Co besser gelingen als den Russen? Ihr seid alle so>kurzsichtig und naiv!>Was in Afganistan und Irak passiert, sollte die jenigen die die>Geschichte kennen keineswegs wundern. Und die jenigen wissen auch wie>das alles letztentlich ausgeht.
Eben! Du hast völlig recht, nur scheint sich das bisher weder in der
Bundeswehr, noch unter denen, die für den Einsatz unserer Soldaten die
Verantwortung tragen herumgesprochen zu haben.
Wie lange glaubst du wird es noch dauern bis die Bundeswehr zum
Kampfeinsatz ein den Süden verfrachtet wird? Wobei ich sogar unserem
Verteidigungsminister Jung nicht absprechen möchte, dass er auch
verantwortlich entscheidet (er ist kein "Haudrauf RumsHineinFeld"). Da
wäre aber noch das Problem auf internationaler Ebene, sprich der Druck
derjenigen, die täglich ihrer Bevölkerung den Tod der eigenen Soldaten
"verkaufen" müssen, nach dem Motto "jetzt sind langsam mal andere an der
Reihe".
Ich möchte hiermit meinen ausdrücklichen Dank an die USA zum Ausdruck
bringen. Ohne diese großartige Nation würde viele Frustrierte, auch hier
im Forum, ohne ein großes Feindbild dastehen und müßten ihren Hass
eventuell gegen ihre armen Nachbarn richten. Die Folge davon, typisch
deutsch, jede Menge Streit und Gerichtsprozesse, die wiederum jede Menge
Kosten verursachen, die dann so arme Steuerzahler wie ich tragen
müssten.
In diesem Sinne, Danke Schorsch W.
> Ich hoffe doch das es ironisch gemeint war, oder?
Das hoffe ich nicht. Diese ganze anti USA, anti Busch Sch... nervt doch
total. Viele sind doch nur dagegen weil es gerade modern und "in" ist
dagegen zu sein. Als ob sich wirklich jemand ernsthaft sorgen um die
Iraker machen würde...
>>Wo ist denn da großartig was kaputt gegangen?>Menschen, lieber Jörg, Menschen!
Der Irak Krieg dürfte wohl einer der Kriege sein der am wenigsten Zivile
Leben gefordert hat. Das die Iraker jetzt so bescheuert sind und sich
gegenseitig zerbomben konnte nun wirklich niemand voraussagen.
Zitat (sinngemäß) von John Kerry (ehemaliger Präsidentschafts-Kandidat)
"Wer in den USA nichts ordentliches gelernt hat, der landet im Irak"
Recht hat er, der gute Mann. Leider ist so ein Spruch in den USA nicht
öffentlichkeitsfähig, so dass er sich dafür entschuldigen musste.
> Das hoffe ich nicht. Diese ganze anti USA, anti Busch Sch... nervt doch> total. Viele sind doch nur dagegen weil es gerade modern und "in" ist> dagegen zu sein.
Ich dachte eigentlich, diese Meinung sei nur noch in
dümmlich-konservativen Kreisen in den USA verbreitet. Wenn du immer noch
nicht gemerkt hat, was Bush auf dieser Welt treibt und was er so
allerlei für Schaden anrichtet, na dann ist es wohl zu spät. Trotzdem
empfehle ich dir eine seriöse Auseinandersetzung mit dem Thema. Lies
Zeitung, lies Internet-News, höre Radio und sehe fern! Auch mal ein
etwas längerer, vielleicht kritischerer Beitrag, nicht nur immer die
3-Minuten-Newsflashs zwischen Serien, Musik und Werbung oder die
Titelseite. Und ja, denke auch etwas über Bedeutung, Motive, Folgen und
Zusammenhänge der Geschehnisse nach.
"Wer in den USA nichts ordentliches gelernt hat, der landet im Irak"
und wer im irak nichts schlaues gelernt hat, wandert bei uns ein: da
wird ihm geholfen - und mehr als der eigenen bevölkerung...
> und wer im irak nichts schlaues gelernt hat, wandert bei uns ein
Ich sehe schwarz für unsere Modeschöpferpopulation ... einen haben die
Iraker ja schon erwischt.
Die Polizei rät: falls Sie Modeschöpfer sind und sich Iraker in Ihrer
Nähe befinden, verwenden Sie nur noch Schnurlostelefone!
> "Wer in den USA nichts ordentliches gelernt hat, der landet im Irak"> und wer im irak nichts schlaues gelernt hat, wandert bei uns ein: da> wird ihm geholfen - und mehr als der eigenen bevölkerung...
Und wer in Deutschland nichts zu Stande bringt, der Müllt das Forum mit
provokativen, polemischen Statements zu.
>Diese ganze anti USA, anti Busch Sch... nervt doch>total. Viele sind doch nur dagegen weil es gerade modern und "in" ist>dagegen zu sein. Als ob sich wirklich jemand ernsthaft sorgen um die>Iraker machen würde...
Hä? Wie bitte? Vielleicht bist du einer der Wenigen, die sich daüber
keine Sorgen machen. Übrigens, genau deswegen werden ja solche Texte,
die sich mit dem Thema auseinandersetzen verfasst. Mir z.B. war schon
lange vor Beginn des Krieges klar, dass hier mit Lügen operiert und die
eigene Bevölkerung über den Tisch gezogen wird.
Und noch eines zum Thema "nervt doch". Das ist auch gut so, dass es
nervt! Es sollte sogar richtig weh tun, denn nur dann wird sich auch mit
dem Thema auseinandergesetzt. Wie meinst du wie es erst "nervt", wenn
die Angehörigen der Soldaten ein Belobigungsschein wegen Tapferkeit
nebst Todesurkunde von der Armee erhalten.
Wer sich über dieses Thema nicht "ernsthaft sorgen" macht, der ist
möglicherweise noch zu jugendlich und unreif oder er ist ein Ignorant
oder sogar schlimmstenfalls der Propaganda der US-Regierung auf den Leim
gegangen. Und zu guter letzt nur so nebenbei, ich bin KEIN
Anti-Amerikaner, sondern ganz im Gegenteil. Eine Menge Menschen dort
sind zutief bestürzt darüber welche Richtung ihr Land seit Dabbelju
eingeschlagen hat. In rund einer Woche wird sich das aber zum ersten Mal
(mit etwas Glück) ändern.
>>Wo ist denn da großartig was kaputt gegangen?>Menschen, lieber Jörg, Menschen!
Der Irak Krieg dürfte wohl einer der Kriege sein der am wenigsten Zivile
Leben gefordert hat. Das die Iraker jetzt so bescheuert sind und sich
gegenseitig zerbomben konnte nun wirklich niemand voraussagen.
1. genau das wurde vorausgesagt und vornehmlich mit dem Wort
"Destabilisierung" umschrieben.
2. "einer der Kriege sein der am wenigsten Zivile
Leben gefordert hat" Das ist sowas von falsch das es schon weh tut. Aua!
Das Märchen vom sauberen Krieg hat ein weiteres Opfer gefunden.
Zwischen 10 und 100 Menschen PRO TAG sterben im Irak. J E D E N T A G
!!!
Wieviel TAGE glaubst du, würden die USA weiter im Irak bleiben, wenn die
100 toten US-Soldaten vom letzten Monat ALS ABBILD in den
Abendnachrichten amerikanischer Wohnzimmer gezeigt würden?
Eine Zeile Text ist politisch lange nicht so wirksam wie ein zerfetzter
GI-Körper!
Jau, auch ich kann dem Ganzen vollumfänglich zustimmen.
Die USA, als angebliche Führer der freien demokratischen Nationen fallen
ohne echten Grund (denn die angeblichen Massenvernichtungswaffen gabs ja
nie) einfach über ein Land her. Sicherlich war es nicht okay, was Saddam
da aufgeführt hat, aber das ist noch lange kein Grund, ein Land zu
überfallen.
Und die ach so auf Menschenrechte achtenden USA. Damit es mit den
Gefangenen keine Probleme gibt, werden diese einfach zu Unmenschen
erklärt und fallen somit nicht unter die Menschenrechte. Somit kann man
sie einfach auf Kuba einsperren so lange man will und sie wie Vieh
behandeln.
Wo ist da vom Prinzip her der Unterschied zum dritten Reich? Lediglich
die Anzahl. Und Unrecht ist Unrecht, egal ob an 1000 Menschen oder an 10
Millionen!!!
Und mal ganz unter uns: Was hat die USA eigentlich als angeblich beste
Armee der Welt bisher tolles vollbracht? Vietnam haben sie vermurxt,
Korea ebenso, die Geiseln im Iran konnten sie auch nicht befreien und
dann den Irak einfach überfallen und wieder nix richtiges. Achja, sorry,
als sie in Grenada eingefallen sind, das war toll....pffft....
Ich weiß, wir Deutsche sind auf ewig schuldig und dürfen nie Vergleiche
in dieser Richtung anstellen, sei es auch noch so offensichtlich!
Seltem dämliche Bemerkung!!
Dafür haben wir ja so mutige Vordenker wie Dich, mein lieber Sven, die
sich nicht scheuen die notwendigen Vergleiche anzustellen! Ich danke
Dir. Du bist unsere letzte Rettung vor der drohenden Volksverblödung.
Nieder mit Amerika!
Dumme Bemerkungen abzulassen anstatt Argumente zu liefern.
Das ist was wir wirklich brauchen. Ich danke Dir für Deinen Beitrag.
Hat uns doch deutlich nach vorne gebracht...
Ach wir sind doch immer die nazis... ob es da um erdgaspipelines oder
sonst irgendwas geht... (hitler-stalin-pakt vergleich)
wir müssen unsere schuld mit uboot-geschenken an israel begleichen, zum
dank werden dann ganz zufällig warnschüsse auf deutsche schiffe
abgefeuert...
trauerreden zur entschuldigung dürfen wegen der grausamen deutschen
stimmen nicht gehalten werden und israelische politik darf ja sowieso
nicht bemängelt werden.
Entschuldige vielmals, daß ich nicht die gleichen abgedroschen Sprüche
über Amerika und den Irak abgelassen habe, um mich dann hinterher selbst
als den intellektuellen Denker zu feiern, der die Unmenschlichkeit und
Ungerechtigkeit des Krieges durchschaut hat und dazu noch den Mut
beweist, diese hier öffentlich in diesem Forum anzuprangern!
Aber danke für Deine großartigen, neuen Argumente. Daß Amerika so
teuflisch drauf ist, war mir wirklich absolut neu. Steckt da vielleicht
George W. Bush dahinter?
Danke, sehr großzügig von Dir. Von einem so großen Denker hab ich
natrülich auch nicht anderes erwartet.
Ja, ja, ich und meine ewigen Zwangshandlungen...schrecklich...tut mir ja
auch leid.
So, lieber Sven, ich hab genug gespielt für heute. Werd mich jetzt mal
wieder den weltlichen Dingen im Leben, wie Essen und Freundin ärgern
widmen, die Aufklärung der Unwissenden ist bei Dir in guten Händen!
Einen schönen Abend und viel Erfolg!
Psycho-B
Oberst Gertz* heute in einer Stellungsnahme für ARD Monitor zum Thema
"Bundeswehr ins Kampfgebiet nach Süd-Afghanistan entsenden":
(sinngemäß aus dem Gedächtnis):
"Wir lassen uns gerne auch Feiglinge nennen, um mit unseren Soldaten
nicht in eine Irakisierung hinein zu geraten"
Dem kann ich nur voll zustimmen. Ein bemerkenswerter Satz (von einem
hochrangigen Militär)! Dieser Mann hat Rückgrat und Verstand obendrein
(Verstand im Sinne von etwas verstanden zu haben).
Mit welcher Aggressivität derzeit versucht wird** die Bundeswehr nach
Süd-Afghanistan verfrachten zu wollen ist wirklich dreist.
Langsam sollten sich Bundeswehrler mal mit dem Thema "Kündigung"
beschäftigen.
**der Nato Generalsekretät van de Hoops (oder so ähnlich) spielt schon
indirekt öffentlich mit dem Wort F....... für die deutsche Weigerung in
den Süden zu gehen und er ist lange nicht allein mit seiner Forderung.
*das war der Militär, der Rudolf Scharping einst öffentlich eine "lame
dug" genannt hatte :)
Irak, heute, am 23. November 2006:
145 Tote!
6 Autobomben gleichzeitig detoniert!
.. und auf dem demnächst kommenden Nato-Gipfel wird versucht werden das
Deutsche Engagement in Afghanistan kleinzureden, um die Bundeswehr in
den Süden an die Kampffront zu bekommen ..
Der Verteidigungsminister der großen Koa, Franz Josef Jung, sollte sich
schon mal warm anziehen und in den "Kampfanzug" schlüpfen, wenn er dann
ans Rednerpult tritt (und im Hinterkopf an die Nachricht von heute
denken).
Ach so, wegen Ausdruck. Egal, so wurde es in den Heute-Nachrichten
gemeldet. Einigen wir uns darauf "es hat 6 mal gerumst". (witzig war es
wohl weniger)
"Der Irak Krieg dürfte wohl einer der Kriege sein der am wenigsten
Zivile
Leben gefordert hat."
Gemessen an Einsatz von Soldaten und Kriegsfläche und Dauer, waren es
schon während des Krieges recht viele.
"Das die Iraker jetzt so bescheuert sind und sich
gegenseitig zerbomben konnte nun wirklich niemand voraussagen."
Das liess sich sehr wohl voraussehen! Amis sind die Feinde der
Arabischen Welt und nur ein Naivling konnte annehmen, daß sich ein
Iraker ausgerechnet von einem Ami befreien lassen wird. Stell Dir mal
vor die Lybier wären in den 80ern in Deutschland einmarschiert um den
kalten Krieg und den Zwist zwsichen der DDR und der BRD zu schlichten!
Da wäre jder Deutsche dagegen gewesen, oder?
Die Amis haben eigenmächtig und ohne Voraussicht ein Land gestürmt, das
bestenfalls mit einer neutralen Eingreiftruppe hätte in Ordung gebracht
werden können und nun bezahlen die jungen Soladaten den Preis dafür. Die
Bundesregierung hat Recht, wenn sie sich hier aus allen MAchenschaften
raushält. Beteiligungen bitte nur an vom Weltsicherheitsrat
legitimierten Einsnätzen.
Noch was:
"**der Nato Generalsekretät van de Hoops (oder so ähnlich) spielt schon
indirekt öffentlich mit dem Wort F....... für die deutsche Weigerung in
den Süden zu gehen "
Jetzt mal eine Frage an die Wissenden?
Wir haben in der Schule mal gelernt, daß die NATO-Vaträge es vorsehen,
daß Einsaätze ausschließlich auf NATO-Gebiet stattfinden können.
Ausserhalb des NATO-Gebietes (das sind im Wesentlichen die Territorien
der Mitgliedstaaten) ist ein Einsatz nur dann möglich, wenn ein Mitglied
angegriffen wird. Alle anderen Szenarien sind Angriffskriege und
ausdrücklich verboten. Dazu zählen auch Angriffskriege der
Mitgliedstaaten, die nicht untetrstützt werden dürfen.
Wie kann es sein, daß das nicht mehr gilt?
Oder ist es so, daß ein von Amerikanern erorbertes Gebiet automatisch
Amiland wird und Guerrilliaaktionen der "Eroberten" damit Angriffe sind?
Biegt man es sich so zurecht?
Ahc, da fällt mir ein: Am 1.Februar werde ich in Südchina einmarschieren
um dort präventiv Kriegswaffen zu sichen und zu vernichten. Falls sich
mir Chinesen in den Weg stellen sollten, erwarte ich bitte schön, daß
die US-Marine einen Flugzeugträger den Yangtze-Fluss hochschickt, und
mir hilft.
Lieber Buschkritiker, mit der Frage nach der Legitimität auf fremden
Territorium kriegerisch zu agieren hast du eine gute Frage aufgeworfen.
I don't know! Die Amis sagen ja, sie befänden sich im Krieg. Womöglich
wird damit die Frage der Erlaubnis laut Vertragswerk des Territoriums
auf dem man sich "austobt" aus Sicht der Amis obsolet (ebenso für die
Verbündeten???)?! Die Frage müsste glatt an den Verteidigungsminister
Jung weiter gereicht werden. Nur wird der wahrscheinlich sagen, WIR
(Deutsche) befinden uns ja NICHT im Krieg. Wir leisten nur humanitäre
Hilfe im Rahmen unserer xy-Einsätze (ISAAF und wie sie alle heißen).
Aber was wird wenn erst mal die Bündnispartner uns bzw. genauer gesagt
unsere Kanzlerin so beackert haben, dass selbige einknickt und die
Bundeswehr zum Kampfeinsatz in den Süden abkommandiert? Wie sagte heute
ein holländischer Offizier vor Ort, der sich gerade mit den Taliban
"rumärgerte" (inkl. 2 Tote): "Es wäre schön, wenn wir die Deutschen hier
hätten" (so als ob es gerade mal um "Guten Tag" sagen geht. Und ob es an
der (anderen) Front im Labanon ruhig bleibt, steht auch auf einem
anderen Blatt. Gut, es wird nur auf dem Wasser hin und her gefahren,
aber das kann sich auch ändern. Wenn man anschaut, wie die Libanesen
gerade im Clinch mit den Syrern stecken, dann schwant nix Gutes. Ein
Pulverfass ist das, und die Lunte ist auch schon gelegt. Wenn jetzt noch
einer die Streichhölzer findet ..
Das ist doch das Problem: Bush geht her, deklariert eine Sondersituation
und wirft alle Regularien über Board und kommt beim Sicherheitsrat und
der UN sogar durch! Damit signalisiert er, daß man sich nicht an die
Regeln halten muss, wenn man stark genug ist. Wie will man dort
erwarten, daß sich jemand an Vertäge hält, auf Einhaltung von Verträgen
vertraut etc.
Nein, der Bär ist los und es gibt erst Ruhe wenn er tot ist, also
entweder schiessen die Amis alles in Schutt und Asche so wie damals in
Deutschland 45 oder sie warten bis es von alleine passiert und sich in
den Kriesengebieten der Stärkere druchsetzt. Der Stärkere könnte
natürlich eine übermächtige und überlegene internationale Truppe sein.
Der muesste man aber vertrauen, was bedeutet, daß kein Ami mitwirken
darf. Unrealistisch! Letztlich denke ich, daß in den aktuellen
Kriesengebieten zuviel von den Amis versaut wurde, um dort noch etwas
auf einem halbwegs legitimen Weg zu bewegen.
> Gemessen an Einsatz von Soldaten und Kriegsfläche und Dauer, waren es> schon während des Krieges recht viele.
Vielleicht hast du ja mal ein paar Zahlen? Damals im TV hat man nur hier
und da mal was von ein paar Leuten gehört die von einer verirrten Bombe
getötet worden sind.
> Das liess sich sehr wohl voraussehen! Amis sind die Feinde der> Arabischen Welt und nur ein Naivling konnte annehmen, daß sich ein> Iraker ausgerechnet von einem Ami befreien lassen wird.
Wieso haben sich denn die Deutschen von ihren "Totfeinden" befreien und
so freidlich besetzen lassen?
Wenn die Leute die einen Bürgerkrieg wollen gescheit wären, würde sie
auf Friede, Freude, Eierkuchen machen und warten bis die Amis abziehen.
Die würde ja schliesslich lieber heute als morgen verschwinden. Mit dem
ganzen Terror zwingen sie doch nur die USA + Verbündete dazu noch länger
zu bleiben. Die Terroristen sind einfach zu doof...
> Wieso haben sich denn die Deutschen von ihren "Totfeinden" befreien und> so freidlich besetzen lassen?> Wenn die Leute die einen Bürgerkrieg wollen gescheit wären, würde sie> auf Friede, Freude, Eierkuchen machen und warten bis die Amis abziehen.> Die würde ja schliesslich lieber heute als morgen verschwinden. Mit dem> ganzen Terror zwingen sie doch nur die USA + Verbündete dazu noch länger> zu bleiben. Die Terroristen sind einfach zu doof...
Da kann man eigentlich nichts mehr viel dazu sagen. Der Irak hat nur
funktioniert, weil jemand ihn mit brutalsten Mitteln zusammengehalten
hat. MeinOpa ist im 2.WK gefallen. Habt Ihr euch mal überlegt, ws
passiert wäre, falls man Hitler 1935 ausgeschaltet hätte? Das hätte u.U.
50 Millionen Menschen oder noch mehr das Leben gerettet.
Dass die IRaker sich über Ihre Demokratie nicht freuen sonder sie selbst
noch ins wanken bringen, da kann man nur den Kopf drüber schütteln.
MfG
Gestern vor dem Senat äußerte Rumsfeld's Nachfolger, der neue
Verteidigungsminister Robert Gates auf die Frage:
"Gewinnen die USA im Irak?"
mit folgender Antwort:
"Nein, Sir"
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,452718,00.html
Keiner der Herren weiß mehr wie aus dem Schlamassel wieder
herauszukommen ist - prophezeit wurde es immer wieder und in mahnenden,
eindringlichen Worten - sie wollten nicht hören, sie waren arrogant, sie
glaubten es besser zu wissen.
Kofi Annan hat in einer seiner letzten Reden verlauten lassen, dass der
jetzige Zustand im Irak für alle weitaus Schlimmer ist als der Zustand
vor dem Krieg. Recht hat er!
Und wenn die Bundesregierung schlau ist, sollte sie sich auch nochmal
gut überlegen, ob die Freiheit Deutschlands wirklich am Hindukusch
(zwischen Afghanistan und Pakistan) verteidigt wird und es wert ist, in
einen Partisanenkrieg wie ihn die Russen jahrelang erfolglos geführt
haben verwickelt zu werden.
Bring the boys home, Dear Angela! (solange noch Zeit ist!!!)
mensch Jungs,
wir (die westlichen Demokratien) dürfen diesen Krieg in Afganistan, Irak
oder wo auch immer nicht verlieren. Wir sind abhängig vom Zugang zum Öl
am Golf und im kaspischen Raum oder Kobalt im Kongo. Mehr den je wird
der freie Zugang zu diesen Resourcen von denen unsere Wirtschaft, sprich
unsere Arbeitsplätze und unser Lebensstandard abhängig sind durch die
instabilität in diesen Regionen bedroht. Und im moment heißt die
akuteste Bedrohung eben weltweiter Terror. Zum anderen halte ich es für
sehr bedenklich das nur die Amis dazu in der lage sind globale Kriege zu
führen und damit ihre Führungsanspruch auf der Welt vor allem auch gegen
Europa behaupten. Aber so dumm wie ihr Angie und Co hinstellt sind
unsere Politiker nun wirklich nicht. Mag sein dass sie nicht alles an
die Große glocke hängen. Aber wir hier in Europa kämfen doch an zwei
Fronten. Zum einen gegen den Terror und zum anderen darum mit Amerika
zumindest in Augenhöhe zu agieren. Nicht umsonst legen die Europäischen
Staaten ihre Rüstungsresourcen zusammen, Wir bauen eigene
Transportflugzeuge die uns in die Lage versetzen Truppen und Gerät
schnell in jede Region der Welt zu verlagern,wir bauen ein eigenes viel
genaures Satellietennavigationssystem um Truppen und Waffensysteme
weltweit und punktgenau führen zu können usw. usw. Das Spiel geht noch
lange nicht zuende, es fängt erst an! Und geb es Gott dass wir dabei
nicht die Verlierer sind.
Gruß Rolf
> Kofi Annan hat in einer seiner letzten Reden verlauten lassen, dass der> jetzige Zustand im Irak für alle weitaus Schlimmer ist als der Zustand> vor dem Krieg. Recht hat er!
Wenn jemand den Zustand vorher so toll fand, ist das doch kein Problem
das wiederherzustellen. Muss man nur die USA drum bitten. Völkermord,
politische Unterdrückung und Verfolgung und wahllose Hinrichtungen sind
logistisch bestimmt zu bewältigen.
Ich persönlich wäre ja eher für eine friedliche Lösung, aber diese
Kriegsgegner sind halt alle Blutgeil.
>>"Gewinnen die USA im Irak?"
USA haben im Irak gewonnen, alles worauf es ankommt haben die USA
erreicht.Das dabei ein Bürgerkrieg ausgelöst worden ist, ist doch
nebensächlicht. Öl-Quellen wurden gesichert und man hat einen neuen
Stützpunkt, und es ist widermal gelungen Russland ein Stückschen mehr
einzukreisen. In diesem Krieg sind die Amerikaner, die Gewinner, keine
Frage.
Die Frage die sich jetzt stellt, ist was ist der Grund für das
Ausbleiben des Iran-Kriges ?
>>anderen darum mit Amerika zumindest in Augenhöhe zu agieren
Europa ein nüzliches Anhängsel der USA (oder wie es der gute Zbigniew
Kazimierz sagte: Protektorat der USA), und bevor ich meine Meinung
ändere, muss etwas geschen wo EU im eigenem Interesse eindeutig gegen
wichtige Interessen der USA handeln würden. Alles andere passiert
entweder auf Befehl oder mir Genemigung der USA.
>>Nicht umsonst legen die Europäischen Staaten ihre Rüstungsresourcen zusammen,>> Wir bauen eigene Transportflugzeug....
Kann sein dass da an einpaar ulkigen 5-Euro-Projekten gebastelt wird,
aber das ist nichts was man mit US-Rustungsprojekten vergleichen kann.
Die Bastel da gegenwärtig Sachen wie an Hyperschal-Flugzeugen und
Kampf-Sateliten.
BSP von EU ist genau so gross wie das von USA, warum gibt EU keine
400.000.000.000 Euro Jährlich für Streitkräfte ?
>>Satellietennavigationssystem um Truppen
Falls Galileo meinst, so Unabhänigkeit von den USA ist wie GPS von EU
ist es niemals. Die Frage ist eher: Können die USA Galileo nach lust und
laune ein und ausschalten (weil ein entsprechender knopf für Pentagon in
Galileo eingebaut wurde) oder wurde die Galileo so gebaut das es sich
leicht stören lässt, und so mit die USA eine indirekte Kontrolle darüber
behalten.
Seit 2004 ist um Galileo irgendwie stil, Gibt da etwas neues, was
dagegen sprechen würde ?
>>Und im moment heißt die akuteste Bedrohung eben weltweiter Terror
Oh bitte, ich kann diesen Quark nicht mehr hören.
>USA haben im Irak gewonnen,
Du Träumer! Hörst du keine Nachrichten? Die USA haben den Krieg
verloren!
>alles worauf es ankommt haben die USA>erreicht.
Nichts, aber auch gar nichts haben die USA im Irak erreicht!
Doch, etwas haben sie erreicht, nämlich ein unglaubliches Chaos!
>Das dabei ein Bürgerkrieg ausgelöst worden ist, ist doch>nebensächlicht.
Der dümmste Kommentar überhaupt!
>Öl-Quellen wurden gesichert
Nichts haben sie gesichert, im Irak ist GAR NICHTS sicher. Das Einzige
was sicher ist, ist, dass NICHTS sicher ist.
> und man hat einen neuen Stützpunkt, ..
Du verwechselst da was mit Kuba
>und es ist widermal gelungen Russland ein Stückschen mehr
einzukreisen.
Hä? Was bist du denn für einer? Wohl noch den kalten Krieg im Kopf, was?
>In diesem Krieg sind die Amerikaner, die Gewinner, keine>Frage.
Du musst deine Weißheit jetzt nur noch dem US-Senat beigringen, dort
wird das nämlich inzwischen anders gesehen und mittlerweile auch
ausgesprochen.
Lee Hamilton zur Lage im Irak: (Baker/Hamilton-Bericht)
bis jetzt
- 2900 Tote US-Soldaten
- 23000 Verletzte US-Soldaten
- 400 Milliarden Dollar bis hin zu 1 Billionen Dollar für den Krieg
ausgegeben
Neue Strategie:
Stückweiser Abzug der US-Armee, nur noch Irakische Armee unterstützen u.
Wiederaufbau
Die Parole heisst also: Vorwärts Rückwärts!
>>Das dabei ein Bürgerkrieg ausgelöst worden ist, ist doch>>nebensächlicht.
Ich wollte damit nicht sagen das es mir nicht leid tut was da im Irak
vor sich geht, aber für US-Interessen ist es eben nebensächlich.
>>Hörst du keine Nachrichten?
Ja, Iraker bringen Iraker um, (man könnte sogar meinen die GIs werden
nur ausversehen getroffen) wieso soll das für eine Niederlage der USA
sprechen ? Erkläre es mir bitte warum, und nicht damit das im Irak Chaos
herrscht, das spricht für die Niederlage der Iraker (naja die waren
vorher auch nicht wirklich besser dran).
>>2900 Tote US-Soldaten, 23000 Verletzte US-Soldaten
Haben dadurch die US-Streitkräfte im Irak etwas an ihre Schlagkraft
verloren, hat sie ihre Aufgabe nicht erfüllen können ? 2 mal Nein.
>>1 Billionen Dollar für den Krieg ausgegeben
Das können sie sich leisten, es ist nicht mal 10% vom BSP also jährig
nicht mal 4%. USA leistet sich doch quasi im Leerlauf ohne dass irgendwo
offiziell Krieg geführt wird 400Milliarden Dollar Militärbudget.
>>Nichts haben sie gesichert
Doch, eben die Öl-Quellen, sollte aus irgendwelchen Gründen die
Förderung gestopt werden können die US-Verbände, die Öl-Quellen schnell
erobern und die US-Firmen oder Spezialisten in der US-Armee können die
Förderung dann wieder zum Laufen bringen.
>>Du verwechselst da was mit Kuba
Nein, wieso, in einem Land wo vorher keine US-Streitkräfte präsent
waren, gibt es jetzt 140.000 US-Soldaten, und es ist absehebar das die
militärische Präsenz auf Jahre hinweg erhalten bleibt (ähnlich wie in
Deutschland nach dem 2.WK). Die USA habe das also einen neuen Stützpunk
von dem sie ggf. zu neuen Abenteuern aufbrechen können.
>>Du musst deine Weißheit jetzt nur noch dem US-Senat beigringen
US-Senat kennt diese Weißheit, die leute dort sich sicher mindestes so
intelligent wie ich.
Die vermeintliche US-Niederlage im Irak ist Wünschdenken der
Bush-Gegner.
Sollte sich die Situation im Irak beruhigen wäre der Sieg fast
vollkommen, sollte dies nicht der Falls werden ist es die US-Interessen
nicht besonders schädlich.
>>Wohl noch den kalten Krieg im Kopf, was?
Ach so ich habe ganz vergessen, die sind ja jetzt "Freunde" - Russland
und USA(lllllllloooooooooollll), besonderes seit Zar Putin an der Macht
ist.
Die USA haben doch oft genug ihre Allmacht-Pläne verkundet, und Russland
ist einer der wenigen Länder die der Verwirklichung dieser Pläne im
Wegestehen könnten, es ist also vorrangiges Ziel der USA Russland
endgültig zu zerschlagen oder in völlige Bedeutungslosigkeit abdrängen.
Aber das müsstest du doch schon längst wissen.
Oh man ist das schwer solange Beitäge zu schreiben
> Und im moment heißt die> akuteste Bedrohung eben weltweiter Terror.
Oh ja, gestern wurde mein Bäcker weggebommt, letzte Woche hat's schon
meinen Lieblingsmetzger erwischt.
Der ICE letzten Monat und das Flugzeug vor zwei Monaten nicht vergessen.
Jaja, wir haben echt die totale Terror-Bedrohung. Schlimm, schlimm...
Martin #### wrote:
>>>Das dabei ein Bürgerkrieg ausgelöst worden ist, ist doch>>>nebensächlicht.> Ich wollte damit nicht sagen das es mir nicht leid tut was da im Irak> vor sich geht, aber für US-Interessen ist es eben nebensächlich.
Es ist für die US-Interessen sicherlich NICHT nebensächlich dass das
Kräftegleichgewicht zwischen Irak und Iran völlig gekippt ist.
>>>2900 Tote US-Soldaten, 23000 Verletzte US-Soldaten> Haben dadurch die US-Streitkräfte im Irak etwas an ihre Schlagkraft> verloren, hat sie ihre Aufgabe nicht erfüllen können ? 2 mal Nein.
Was meinst du denn wie lange so ein Zustand aufrechterhalten werden
kann? Die Rekrutierungszahlen sind im Keller, die erste politische
Quittung für das Irak-Desaster haben die Republikaner schon bekommen
(Senatswahlen).
>>>1 Billionen Dollar für den Krieg ausgegeben> Das können sie sich leisten
Das sieht die amerikanische Bevölkerung anders.
>>>Nichts haben sie gesichert> Doch, eben die Öl-Quellen, sollte aus irgendwelchen Gründen die> Förderung gestopt werden können die US-Verbände, die Öl-Quellen schnell> erobern
Und ein paar hundert km Pipelines mal so eben dazu? Während die von den
USA ausgebildete und ausgerüstete, mehrere hunderttausend Mann starke
Armee tatenlos zuschaut wie ihr Land ausgeplündert wird?
Eigentlich hat Adreas Schwarz schon alles gesagt, aber es reizt mich
halt noch zu ein paar Zeilen. ;)
>Die vermeintliche US-Niederlage im Irak ist Wünschdenken der>Bush-Gegner.
Die Niederlage ist nicht "vermeintlich", sie ist eine Realität! Du
solltest auf den neuen Außenminister der USA hören. Das waren seine
Worte (solltest du es etwa besser wissen?)!
>.. wieso soll das für eine Niederlage der USA>sprechen ? Erkläre es mir bitte warum, und nicht damit das im Irak Chaos>herrscht, das spricht für die Niederlage der Iraker (naja die waren>vorher auch nicht wirklich besser dran).
In diesem Krieg gibt es nur Verlierer, sowohl die USA ist Verlierer,
weil sie es nicht geschafft haben trotz massivster Militärpräsenz den
Irak zu befrieden, als auch die normale Irakische Bevölkerung, die
zwischen den Kämpfen der US-Soldaten und den Extremisten unter der
eigenen Bevölkerung zerrieben werden. Dabei möchte ich noch gar nicht
von zwei weiteren schweren Belastungen für das Land sprechen, nämlich
erstens der extremen Kriminalität (man spricht von dutzenden
Entführungen pro Tag) und zweitens dem Konfklikt zwischen den großen
ethnischen bzw. religiösen Gruppierungen (Araber<->Kurden bzw.
Schiiten<->Sunniten (mindernanteil Christen)). Ulrich Tilgner hat da
heute ein paar passende Sätze drüber verloren (falls du den kennst).
Übrigens Martin, sei mal lieber nicht so überheblich im Bezug auf die
hohen Militärausgaben der USA für den Irak. Erstens ist die Sache auf
Pump finanziert und zweitens könnte im Falle eines Rückgangs der
US-Wirtschaftskraft die Sache sehr schnell negativ auf uns abfärben. Die
Folgen für uns könnten dramatisch werden, wenn die USA im Wachstum
schwächelt.
>>Du musst deine Weißheit jetzt nur noch dem US-Senat beigringen>US-Senat kennt diese Weißheit, die leute dort sich sicher mindestes so>intelligent wie ich.
Ein Teil der Bush-Administration ist bestimmt so intelligent wie du :)
>Sollte sich die Situation im Irak beruhigen wäre der Sieg fast>vollkommen, sollte dies nicht der Falls werden ist es die US-Interessen>nicht besonders schädlich.
Jetzt bleibe ich mal in deiner Logik. Du sagst, wenn sich die Situation
im Irak nicht beruhigt, dann wäre das für die USA "nicht besonders
schädlich". Nun, mal abgesehen davon, dass die Republikaner gerade
deswegen ihre Mehrheit verloren haben, an die 2900 gefallenen
US-Soldaten und deren Familien, Kinder und Angehörige denkst du
anscheinend überhaupt nicht. Die vielen verwundeten, verkrüppelten,
psychisch ruinierten Soldaten sind dir auch keinen Gedanken wert ("nicht
besonders schädlich"). Aber auf den möglicherweise wichtigsten negativen
Begleiteffekt für die USA und uns alle dieses gescheiterten US-Einsatzes
scheinst du auch nicht zu kommen, nämlich darauf, dass ein einst von
einem Despoten unter der Knute gehaltentenes Land (der sicher ein
schlimmer Finger war) nunmehr zu einem "Paradies" für alle Extremisten
dieser Welt geworden ist - zu einem Tummelplatz internationalen Terrors
- zu einem riesigen Übungsort und Ausbildungslager für Guerilla-Kämpfer
aus aller Welt. Der UN-Generalsekretär Kofi-Annan hat es jüngst zum
Ausdruck gebracht, in dem er sagte, der heutige Zustand ist SCHLECHTER
ist der Zustand zu Zeiten Saddams. Das bedeutet keineswegs, dass vorher
"der Gute" am Ruder war und es den Menschen gut ging, aber vom
Standpunkt der Terrorgefahr aus gesehen war der US-Einsatz im Irak ein
absoluter Rohrkrepierer. Bisher gab es für potenzielle Extremisten den
Palästina-Israel-Konflikt als "Motivation", die US-Boys und ihre
Kampfeinheiten im Irak wirken für solche Extremisten-Wirrköpfe geradezu
als Turbomotivator - die Welt ist mit George Dabbelju Bush nicht
sicherer, sondern unsicherer geworden und das nicht zu knapp. Deswegen
empfiehlt der Maßnahmenkatalog im Baker/Hamilton-Bericht ja auch u.A.
endlich den Israel-Palästina Konflikt zu lösen (dieser Konflikt war
einst der entscheidene Grund (neben der US-hörigen Regierung in
Saudi-Arabien) für Bin Laden seine Untaten zu arrangieren, laut eigener
Aussage).
Na, und deinen letzten Absatz über "Allmachtpläne der USA" und "Russland
zerschlagen"???
Tss, tss, tss (Kopfschüttel)
>>Das sieht die amerikanische Bevölkerung anders.
Das ändert nichts daran, dass dieser Krieg die US-Wirtschaft nicht
überstrapaziert. Wenn diesen Krieg nicht gäbe, würde der Bevölkerung
nicht anders gehen.
>>dir auch keinen Gedanken wert
Unterstelle mir das nicht, das stimmt nicht, mir ist das keines Wegs
egal nur weil ich die USA als wahren Gewinner erachte.
Es stimmt, dass dieser Krieg sich irgendwo negativ auf Wirtschaft
auswirken könnte, dann aber eher auf europäische.
Und das ist der Punkt, die negativen Folgen dieses Krieges werden andere
ausbaden. Für USA ist das Verhältins Gewinn/Verlust größer eins.
Betrachte es als ganzes, dieser Krieg hat nur dem Ansehen von Amerika
geschadet. Einfluss und Macht hat es nicht eingebüßt eher im Gegenteil.
Befriedung des Irak sollte doch eher nebenbei geschehen, den Saddam los
zu werden war wichtiger. 1991 hatte doch keiner was dagegen gehabt, als
die Kurden von den Resten der Saddams-Armee zusammengeschoßen wurden,
warum sollte man jetzt Irak befrieden wollen ? Ist Bush doch ein guter
Mensch ? Naja zumindest den Kurden geht es jetzt besser(obwohl nicht
gut), vielleicht bekommen sie sogar eigenes Land.
Mir ist auch klar dass eben durch diesen Krieg eine echte
Terror-Bedrohung entstehen könnte (nicht nur Terror-Panikmache), aber
Terror zu Bekämpfen war doch nie Ziel dieses Krieges.
Naja, du bist wohl nicht meiner Meinung Aufreger und wohl schon garnicht
im Bezug Russland. Was Irak angeht ich kann es wiederholen ich sehe es
so wie unter dem weiter oben von mir gepostetem Link beshrieben ist.
ja ich denke auch, dass der Bürgerkrieg und die Menschen wie auch die so
gepriesenen Menschenrechte den Amerikanern bei Ihrem Krieg im Irak oder
auch Afganistan an Arsch vorbei gehen...
http://www.jungewelt.de/2006/12-08/030.php
Gruß J.
Viele Iraker freuen sich, dass Saddam abgesetzt wurde, die Kurden haben
Genugtuung erfahren, im Irak öffnet man sich der Freiheit des Westens,
d. h. man geht ins Kino und auch mal in ein Puff. Diese neuen
Möglichkeiten werden in den Medien ja kaum thematisiert, da ja alles,
was irgendwie den Krieg gerechtfertigen und proamerikanisch wirken
könne, aus unserem populistischen Mediensystem verbannt wird. Ob der
Krieg wegen Massenvernichtungswaffen notwendig war, sei mal
dahingestellt, wegen der eine langfristig, ich betone LANGFRISTIG
besseren Zukunft im Irak auf jeden Fall. Und die Amerikaner zeigen mehr
Gesicht und Mut gegenüber der Welt als all die angepassten, elenden
Pazifisten, die wahren Verbrecher, die lieber die unterschwelligen
Probleme und Ungerechtigkeiten verbergen und verschleiern, um ja nicht
einmal einen Krieg rechtfertigen zu müssen.
Außerdem, wenn in Zukunft am irakischen Öl besser verdient wird, so
kommt das wenigstens auch der gesamten Bevölkerung zu Gute, während dies
vorher nur für eine Minderheit der Fall war (ich frage mich sowieso, was
manche Leute dagegen haben, wenn mit Öl Geld verdient wird!)!
Zudem sollte mal der Blick auch gen Afrika gerichtet werden, wo sich die
Amerikaner für bessere politische System engagieren, während wir
höchstens ahnungslos der Caritas oder sonstwelchen Betrügern Geld
zustecken, um unser Gewissen für Weihnachten zu verbessern. Richtiges
politisches Engagement (das Bisschen im Kongo sei mal dahingestellt) ist
kaum zu erwarten...da wären ja unsere Pazifisten und
Kriegskomplexbehafteten wieder dagegen. Der 2. Weltkrieg hat unserer
Nachkriegsgeneration echt Scheiße ins Gehirn gepflanzt!
Zoroaster wrote:
> Viele Iraker freuen sich, dass Saddam abgesetzt wurde, die Kurden haben> Genugtuung erfahren, im Irak öffnet man sich der Freiheit des Westens,> d. h. man geht ins Kino und auch mal in ein Puff.
Super! Dann hat man wenigstens eine Ablenkung wenn gerade die Kinder in
die Luft geflogen sind.
> Super! Dann hat man wenigstens eine Ablenkung wenn gerade die Kinder in> die Luft geflogen sind.
Mörder gibt es auch in Deutschland. Nur komischerweise macht man
hierzulande die Mörder selbst für die Tat verantwortlich und nicht die
Amerikaner.
Das sind keine "Mörder". Das ist ein Bürgerkrieg. Ausgelöst durch die
Besatzung, und die Besatzungsmacht ist nicht in der Lage ihn unter
Kontrolle zu bringen. Die Zustände wurden vor dem Krieg von vielen
Experten im US-Militär vorhergesagt, trotzdem hat man versucht den Krieg
"auf die billige Tour" mit schlechter Planung und zu wenig Material
durchzuziehen. Da kann man sich nicht mit "DIE morden doch, nicht wir"
aus der Affäre zu ziehen.
> .. Und die Amerikaner zeigen mehr Gesicht und Mut gegenüber der Welt als>all die angepassten, elenden Pazifisten, die wahren Verbrecher, die lieber>die unterschwelligen Probleme und Ungerechtigkeiten verbergen und>verschleiern, um ja nicht einmal einen Krieg rechtfertigen zu müssen.
wieso Pazifist? Peter Scholl-Latour ist nach eigenen Angaben kein
Pazifist und dennoch ist er gegen diesen falschen Krieg. Aber wenn hier
schon der Pazifismus angesprochen wird, wenn die große Mehrheit der
Menschen Pazifisten wären, dann gäbe es keine Kriege mehr. Wer sollte
sie dann führen?
> .. wegen der eine langfristig, ich betone LANGFRISTIG>besseren Zukunft im Irak ..
Nun, ein berühmtes Zitat besagt "Langfristig sind wir alle tot".
>.. mal der Blick auch gen Afrika gerichtet werden, wo sich die>Amerikaner für bessere politische System engagieren, während wir>höchstens ahnungslos der Caritas oder sonstwelchen Betrügern Geld>zustecken ..
Aha! Die Caritas ist also ein Betrügerverein. Soso, und das DRK
vermutlich auch. Die Johanniter hauen alle Menschen über's Ohr und
Rupert Neudeck wollte schon immer den Menschen nur Übles antun.
Lächerlich! (und bisweilen bewusst bösartige Aussage, sprich
Verleumdung)
>Der 2. Weltkrieg hat unserer>Nachkriegsgeneration echt Scheiße ins Gehirn gepflanzt!
Es geht um keinen "Weltkrieg" und auch nicht darum die Menschheit zu
erretten. Ein einigermaßen stabile Region wurde mit Hilfe von erlogenen
Argumenten dem Chaos preisgegeben. Übriggeblieben sind nur Verlierer.
Auch die Iraker sind Verlierer, die neu gewonnene Freiheit vor Saddam
nützt ihnen gar nichts. Alle namhaften Experten haben es vorher gewusst
und prophezeit. Glauben wollte man es nicht, jetzt werden Stimmen laut
wie "das konnte doch keiner wissen". Irrtum! Sie haben es gewusst und
vor allem sie haben es billigend in Kauf genommen. Ihre Ziele waren
falsch, ihre Argumente verlogen. Statt Leben zu retten und erträglicher
zu gestalten wurde die Vernichtung von Leben im großen Umfang
angestoßen. Wer das nicht erkennt ist Blind oder lügt sich selbst was in
die Tasche.
Und wer glaubt der militärische Weg sei der Richtige, der soll nicht so
feige sein und andere dafür bluten lassen, sondern selbst die Waffe
ergreifen und in den Irak gehen. Dann erst zeigt sich, ob dem großen
Mundwerk auch Taten folgen, aber es ist ja in der Geschichte immer so
gewesen, dass nur die ärmsten Schweine ihren Kopf für diejenigen
hinhalten mussten, die den Krieg am grünen Tisch als Mittel der Politik
einplanten.
>Mörder gibt es auch in Deutschland. Nur komischerweise macht man>hierzulande die Mörder selbst für die Tat verantwortlich und nicht die>Amerikaner.
Mörder gibt es immer und überall, das hat nichts mit der Sache zu tun.
Das du diesen Unterschied nicht verstehst spricht Bände!
960 ANSCHLÄGE PRO WOCHE LAUT US-VERTEIDIGUNGSMINISTERIUM
JEDEN TAG RUND 130 ANSCHLÄGE LAUT 19:00 UHR NACHRICHTEN
Übrigens, von der Demokratisierung des Irak spricht laut Spiegel in der
US-Führungsriege schon lange niemand mehr. Dieses einst nachgeschobene
Kriegsziel (ursprünglich war davon nicht die Rede, weil man damit
niemals hätte den Militäreinsatz vor dem Sicherheitsrat rechtfertigen
können) ist inzwischen aufgegeben worden.
>>Amerikaner zeigen mehr Gesicht und Mut gegenüber der Welt als
Mutig wäre gewesen, 1945 die Osteuropa dem Stalin nicht zu überlassen.
Um ein kleines verarmtes Land zu überfallen ist Mut nicht erforderlich.
Es ist eher so, dass die Amerikaner sich das Recht nehmen, jeden zu
überfallen wann immer ihnen das in den Kram passt. Davon ist nicht mal
Europa ausgenommen.
Oder steht demnächst Demokratisierung Nordkoreas an? Oder gar Chinas ?
Oder gar Russlands ?
> Mörder gibt es immer und überall, das hat nichts mit der Sache zu tun.
Genau, deshab verwundert es mich das die Taten der Mörder im Irak den
Amerikanern in die Schuhe geschoben werden. Wo ist da der Unterschied zu
Deutschland? Wenn heute einer in Deutschland einen anderen umbringt
müssten doch auch die Siegermächte dran schuld sein, oder? Da braucht
man ja auch kein Wissenschaftler oder Experte zu sein um zu wissen da es
nach dem 3.Reich weiter Morde geben wird.
> Alle namhaften Experten haben es vorher gewusst und prophezeit.
Da dieses Argument ständig kommt, würde ich mich über einen dieser
unzähligen Berichte (bzw. einen Link auf selbigen) freuen, wo das drin
steht. Der sollte natürlich VOR dem Irak Krieg datiert sein.
> Lee Hamilton zur Lage im Irak: (Baker/Hamilton-Bericht)> bis jetzt> - 2900 Tote US-Soldaten> - 23000 Verletzte US-Soldaten> - 400 Milliarden Dollar bis hin zu 1 Billionen Dollar für den Krieg
ausgegeben
War denn nicht das maßgebliche Ziel der USA, deren Öl-Süchtigkeit zu
befriedigen? Und geht nicht der allergrößte Teil des Öls drauf für
Energie (Stromlieferanten für Klimaanlagen für Telefonhäuschen in
Arizona) und für Transport (3,8 Liter Dreckschleudern, um mit 25
Liter/100Km zum nächsten drive-In Einkaufszentrum in 100 Kilometer
Entfernung zu fahren)
Für 400 Millarden USD hätte man auch eine fantastische flächendenckende
Energie- und Transport-Infrastruktur basierend auf Wasserstoff oder
Solarenergie aufbauen oder zumindest anstossen können .....
>> Mörder gibt es immer und überall, das hat nichts mit der Sache zu tun.>Genau, deshab verwundert es mich das die Taten der Mörder im Irak den>Amerikanern in die Schuhe geschoben werden. Wo ist da der Unterschied zu>Deutschland? Wenn heute einer in Deutschland einen anderen umbringt>müssten doch auch die Siegermächte dran schuld sein, oder? Da braucht>man ja auch kein Wissenschaftler oder Experte zu sein um zu wissen da es>nach dem 3.Reich weiter Morde geben wird.
Wie bitte? Jetzt mengst du auch noch das dritte Reich mit rein, was soll
denn der Tünneff? Irgendwie hast du die Lage noch nicht ansatzweise
verstanden. Du fragst ernsthaft, was die US-Truppen mit den vielen
Morden zu tun hätten? Ist dir etwa entgangen, dass die Gewalt auf den
Strassen mit Einzug der US-Truppen erst richtig eskaliert ist und sich
suksessive gesteigert hat? Der normale Durchschnitts-Iraker steht
zwischen zwei Fronten, zum einen den radikalen Kräften im Land und zum
anderen der rüden vorgehensweise der US-Armee. Daneben gibt es noch eine
gravierend hohe allg. Kriminalität. Im Chaos der ersten Kriegswochen
sind hohe Bestände an Kriegswaffen (einst von der Irakischen Armee
gehütet) geplündert worden (einer der großen Fehler der US-Strategie).
Diese Waffen richten sich jetzt gegen Einheimische und die US-Soldaten.
>> Alle namhaften Experten haben es vorher gewusst und prophezeit.>Da dieses Argument ständig kommt, würde ich mich über einen dieser>unzähligen Berichte (bzw. einen Link auf selbigen) freuen, wo das drin>steht. Der sollte natürlich VOR dem Irak Krieg datiert sein.
Wohl die Berichterstattung im Vorfeld des Krieges verschlafen was? Das
Zauberwort in diesem Zusammenhang, das immer wieder gefallen ist, hieß
bzw. heißt Destabilisierung (lies einfach die alten Zeitungsberichte
(fröhliches Recherche!)). Es gab natürlich auch Leute mit bekanntem
Namen, die den Kriegseinsatz einst beführwortet haben. Vor allem jene,
die der Rot-Grünen Koalition schaden wollten gingen damals auf
Fundamentalopposition. Merkel reiste dazu extra nach USA, um sich Bush
anzudienen. Heute wollen die meisten "Experten" wie der Historiker
Michael Stürmer nichts mehr wissen vom gutgeheißenen, prophezeiten
Erfolgs-Kurzkrieg-Kurs der Bush Administration. Ein ganz emsiger
Befürworter innerhalb der CDU war Friedberg Pflüger (Aussenpolitischer
Sprecher der CDU/CSU; vor kurzem gescheitert, als er Regierender
Bürgermeister von Berlin werden wollte). Einer der größten Unsympathen,
die die Union aufzubieten hat. Da lobe ich mir doch den Jürgen Rüttgers
dagegen (meine ich im Ernst).
Weil mir noch gerade einfällt, ganz übel habe ich den Nachrichtensender
N24 in Erinnerung, wo ein gewisser Guido Schmidtke auf einem
amerikanischen Panzer mitfuhr und von dort seinem "unabhängigen
Journalismus" in Form von Live-Abenteuerberichten im deutschen Fernsehen
wiedergab.
Einer der guten Berichterstatter war bzw. ist z.B. Christoph Maria
Fröder
http://www.radiobremen.de/online/irakfroehder/index.html
Sehr guter Kenner der Lage vor Ort ist auch Ulrich Tilgner
http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/12/0,1872,2043948,00.html
Gutes Hintergrundwissen gibt es u.A. natürlich vom Altmeister Peter
Scholl-Latour*, aber auch Ulrich Kienzle und etliche andere kennen den
Nahen Osten und die Mentalität der Leute dort sehr gut.
*gerade Peter Scholl-Latour hat sich oft genug vor laufender Kamera z.B.
mit Andrew Denison gefetzt und den Vorwurf des Antiamerikanismus
vorgehalten bekommen - absurd für einen der einst sein Leben riskiert
hat und über den Vietnam-Krieg vor Ort berichtete. Denison ist
Politologe; einer der "Prediger", die uns Deutsche immer wieder gerne an
unsere Pflicht zur Dankbarkeit erinnern ;) und deshalb alzu oft
Vasallentreue hinter wohl klingenden Worten einforderte. Aber auch
Denison klingt heute schon gaaanz anders.
Überhaupt wünsche ich mir mal eine Sendung, die zusammenschneidet, wer
sich damals aggressiv hinter dem Massenvernichtungswaffen-Argument
verschanzt hat und die damalige Bundesregierung für ihren Antikriegskurs
beschimpfte. Da würde manch einer heute in arge Erklärungsnot kommen.
Aber es ist wie immer: "Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern!"
Schon nach wenigen Monaten haben die meisten vergessen was welcher
Historiker/Politiker/Journalist gesagt hat. Nach ein paar Jahren (eine
Legislatourperiode!) weiß kaum mehr einer wofür wer einst stand. Mühsam
muss man es dann wieder hervorkramen und erntet dann noch ungläubiges
Staunen dafür.
> Wie bitte? Jetzt mengst du auch noch das dritte Reich mit rein, was soll> denn der Tünneff?
Weil die Fälle ähnlich liegen. Grausamer Diktator wird von Alliierten
bekämpft und das Volk befreit (obwohl das Volk nicht drum geben hat).
Danach wird das Land aufgeteilt und besetzt.
> Ist dir etwa entgangen, dass die Gewalt auf den Strassen mit Einzug der> US-Truppen erst richtig eskaliert ist und sich suksessive gesteigert hat?
Und? Nach 45 ist z.B. die Zahl der Verkehrstoten in D. auch rapide
angestiegen. Nach deiner Meinung alles die Schuld der Amerikaner.
> Der normale Durchschnitts-Iraker steht zwischen zwei Fronten, zum einen> den radikalen Kräften im Land und zum anderen der rüden vorgehensweise> der US-Armee.
Wobei die "radikalen Kräfte" wohl 99,99% der Gewalt verursachen.
> Wohl die Berichterstattung im Vorfeld des Krieges verschlafen was?
Da wurde hauptsächlich davon geredet das die Amerikaner Wochen, wenn
nicht Monate in Häuserkämpfen verwickelt werden würden bevor Bagdad
fällt (Auch vom Peter Scholl L.). Was daraus geworden ist wissen wir ja.
> Überhaupt wünsche ich mir mal eine Sendung, die zusammenschneidet, wer> sich damals aggressiv hinter dem Massenvernichtungswaffen-Argument> verschanzt hat....
Wen interessieren noch die Massenvernichtungswaffen? Wichtig ist das
Saddam weg is.
Zum Thema sinnlose Links hätte ich auch noch was anzubieten :)
http://www.titanic-magazin.de/index.php?id=heftarchiv00-06&f=0303%2Fhussein1&cHash=570a2d25f9
>> Wie bitte? Jetzt mengst du auch noch das dritte Reich mit rein, was soll>> denn der Tünneff?>Weil die Fälle ähnlich liegen. Grausamer Diktator wird von Alliierten>bekämpft und das Volk befreit (obwohl das Volk nicht drum geben hat).>Danach wird das Land aufgeteilt und besetzt.
Überhaupt nix liegt ähnlich! Es ist der blanke Hohn wie hier immer
wieder Dinge vermischt werden die nun wirklich nix mit einander zu tun
haben. Damals ging es um einen Diktator der einen WELTKRIEG vom Zaun
gebrochen hat mit dem Ziel GANZ EUROPA UND SOGAR RUSSLAND unter seine
Herrschaft zu bringen, von den Konzentrationslagern will ich hier erst
gar nicht sprechen. Dies mit Saddam gleichzusetzen zeugt von völliger
Unkenntnis der Geschichte gegenüber, schlimmer noch, du bist der
Argumentationslinie der Kriegshetzer auf den Leim gegangen. Wenn
überhaupt Verleiche angebracht sind, dann zwischen Saddam und dem
nordkoreanischen Diktator Kim Il-Sung. Letzterer strebt im Gegensatz zu
Saddam nämlich nach allem was man weiß wirklich nach Atomwaffen. Und?
Wünschst du dir den nächsten Krieg deswegen gegen Nordkorea?
>> Ist dir etwa entgangen, dass die Gewalt auf den Strassen mit Einzug der>> US-Truppen erst richtig eskaliert ist und sich suksessive gesteigert hat?>Und? Nach 45 ist z.B. die Zahl der Verkehrstoten in D. auch rapide>angestiegen. Nach deiner Meinung alles die Schuld der Amerikaner.
Lass mal deine dummen Vergleiche weg, du kannst es immer wieder
versuchen zu leugnen und doch ist es so wie es ist: Mit Einzug der
Amerikaner begann die Gewalt. Dafür gibt es auch Gründe, Rumsfeld hatte
kein Konzept was umgehend zu tun ist wenn Saddam weg ist. Die Folge war
dann das Chaos. Ein illegaler Krieg (weil Völkerrechtswidrig!) der zudem
auch noch naiv durchgeführt wurde, nach dem Motto "wenn Saddam weg ist
tanzen alle auf den Gassen und sind dann Zeitlebens Freunde von
Amerika".
>Wobei die "radikalen Kräfte" wohl 99,99% der Gewalt verursachen.
Woher weißt du das? Hast du vergessen dass über EINHUNDERTVIERZIGTAUSEND
(140.000) US-Soldaten im Irak sind? Glaubst du die spielen alle
Ringelrein? Noch nie Berichte gesehen wie US-Soldaten Nachts Häuser von
Zivilisten aufbrechen, Irakische Familien unter Terrorverdacht
herausholen um anschliessend wieder entnervt ohne Erfolg fortzuziehen.
Wie würde das auf dich wirken, wenn eine Gruppe schwerst-bewaffneter
ausländischer Soldaten nachts deine Haustür eintritt, dich und deine
Familie anbrüllend aus dem Haus holen, dich hinknien lassen und mit der
automatischen Waffe über dir rumfuchteln, um dann wieder ohne
Entschuldigung abzuziehen? Du würdest dich sicher verständnisvoll für
"den Kampf gegen den Terror" bei den Jungs bekanken, nicht wahr?!
>> Wohl die Berichterstattung im Vorfeld des Krieges verschlafen was?>Da wurde hauptsächlich davon geredet das die Amerikaner Wochen, wenn>nicht Monate in Häuserkämpfen verwickelt werden würden bevor Bagdad>fällt (Auch vom Peter Scholl L.). Was daraus geworden ist wissen wir ja.
Es wurde viel mehr erörtert, vor allem wurde auch immer wieder
Diskutiert und in Zweifel gezogen ob der Weg der Demokratisierung des
Irak richtig sei und die Nah-Ost Experten waren sich einig, dass unsere
Vorstellung von Demokratie nicht übertragbar ist auf die Situation im
Irak. Es gab natürlich auch ein paar andere Stimmen, z.B. einen
"Vorzeige-Iraker" der vor allem von der Union immer wieder ins Feld
geführt wurde. Genau von diesem Mann habe ich seit dem Desaster nichts
mehr vernommen, obwohl er bis zum Kriegsbeginn ständig medial präsent
war.
>Wen interessieren noch die Massenvernichtungswaffen? Wichtig ist das>Saddam weg is.
Mein lieber Jörg S., du hast anscheinend vergessen, dass das DIE
EINZIGSTE BEGRÜNDUNG VOR DEM WELTSICHERTSRAT WAR DEN KRIEG ZU
LEGITIMIEREN!!!
Glaubst du Bush hätte eine "Kolalition der Willigen" zusammenbekommen
mit dem Argument "Hey Leute, Saddam ist ein übler Bursche, der gefällt
uns nicht, wir müssen einen Krieg starten. Denk mal an den peinlichen
Auftritt von Colin Powell, der Krampfhaft versuchte die gefakten
US-Beweise der Welt plausibel zu machen. Powell (ich persönlich finde
ihm sympathisch) hat ja hinterher zugegeben, dass er wusste, dass die
"Beweise" keiner ernsthaften Überprüfung standhalten würden. Colin
Powell wurde benutzt im schmutzigen Spiel der Intrige und
Falschbehauptungen.
> Damals ging es um einen Diktator der einen WELTKRIEG vom Zaun> gebrochen hat mit dem Ziel GANZ EUROPA UND SOGAR RUSSLAND unter seine> Herrschaft zu bringen, von den Konzentrationslagern will ich hier erst> gar nicht sprechen.
Und so ein kleiner Völkermord an den Kurden geht schon OK? Kann ja sein
das ein paar tausend tote für dich auch zu wenig sind, komisch nur das
du dich aktuell über tote im Irak so aufregst.
> ...du kannst es immer wieder versuchen zu leugnen und doch ist es so> wie es ist: Mit Einzug der Amerikaner begann die Gewalt.
Wo hab ich das denn geleugent? Ja, die Iraker machen sich gegenseitig
platt!
> Noch nie Berichte gesehen wie US-Soldaten Nachts Häuser von> Zivilisten aufbrechen, Irakische Familien unter Terrorverdacht> herausholen um anschliessend wieder entnervt ohne Erfolg fortzuziehen.
Unter Gewalt stelle ich mir aber etwas schlimmeres vor als aus dem Bett
gescheucht zu werden. Da können die Leute die von Saddam umgebracht
worden sind ein Liedchen von singen.
> ...und die Nah-Ost Experten waren sich einig, dass unsere> Vorstellung von Demokratie nicht übertragbar ist auf die Situation im> Irak.
Dafür war die Wahlbeteilung im Irak aber "erschreckend" hoch. Teilweise
mehr als 90%.
> ..du hast anscheinend vergessen, dass das DIE EINZIGSTE BEGRÜNDUNG VOR> DEM WELTSICHERTSRAT WAR DEN KRIEG ZU LEGITIMIEREN!!!
Ich weiss. Meiner Meinung wäre es auch besser gewesen noch ein paar Tage
zu warten bis die UN dem Krieg zugestimmt hätte, aber wichtig ist für
mich vor allem das Ergebis des ganzen: Saddam ist wech!
Jörg S. wrote:
> aber wichtig ist für> mich vor allem das Ergebis des ganzen: Saddam ist wech!
Und der Rest spielt keine Rolle? Einen Buergerkrieg vom Zaum gebrochen,
eine Brutstaette fuer den Terrorismus erschaffen, eine ganze Region
destabilisiert - aber toll, Saddam ist weg.
und ganz nebenbei unter dem namen der freiheit und der menschenrechte
das völkerrecht mit füßen getreten und die uno zum, verlängerten arm der
usa gemacht...
aber das reden ist sinnlos. wer das nicht sehen will wird das auch nicht
sehen.
was aber interessant ist sind die vergleiche mit dem dritten reich die
immer wieder aufkommen. damals wollten millionen deutsche auch nicht das
unrecht und die verbrechen sehen die deutschland verübt hat. man zeigte
mit allen zehn fingern auf die russen wegen bestialischer
vergewaltigungen und die alliierten wegen massenmord an der
zivielbevölkerung in dresden berlin und vielen anderen deutschen
städten. und rechtfertigte damals so den totalen krieg.
wenn man so manche haltung hier zum schleichenden dritten weltkrieg
genannt krieg gegen den terror liest dann wundert mich nicht wie das
damals möglich war.
gruß J.
>wenn man so manche haltung hier zum schleichenden dritten weltkrieg>genannt krieg gegen den terror liest dann wundert mich nicht wie das>damals möglich war.
vollste Zustimmung, mir kommt jedes mal die Galle hoch wenn jemand von
damals behauptet er hätte nichts von der ganzen Entwicklung,...
mitbekommen , und in 50 Jahren werden die ganzen "ich habe nichts zu
verbergen"-Menschenrechts-/Bürgerrechts-Feinde wieder genauso labern,
obwohl es für jeden, der selbstständig denkt, offensichtlich ist wohin
der Weg geht
>An dem Bürgerkrieg sind die schuld die ihn führen.
du meinst so wie in "Palestina" ?
- eine Gruppierung wird demokratisch gewählt
- dem Westen gefällt der Wahlausgang nicht, also werden sämtliche Gelder
eingefrohren und erst wieder freigegeben wenn die Regierung dem
westlichen Willen entspricht
-> die demokratisierten Hamas-Wähler bestehen auf das demokratische
Wahlergebniss und wollen die Demokratie wenn nötig mit Waffengewalt
schützen (vorrangig AKs)
-> die Machtgeilen Fatah Leute wissen um die Unterstützung des Westens
und pokern mit vollem Einsatz (ganz zufällig mit größtenteils westlichen
Waffen)
hast schon recht , die Bürger sind selber Schuld wenn sie unbedingt eine
vom Westen unabhängige Demokratie wollen augenroll
gleiches gilt für den Irak, wo sämtliche "Politiker" vom Westen zur Wahl
aufgestellt werden
die Frage die sich mir stellt ist ob viele Deutsche die Zusammenhänge
einfach nicht verstehen ( wollen), oder sie fremden Mächten tatsächlich
in den Arsch kriechen würden wenn das gleiche in Deutschland passieren
würde
> damals wollten millionen deutsche auch nicht das unrecht und die> verbrechen sehen die deutschland verübt hat.
Jetzt wird also schon der Irakkrieg mit den Verbrechen des 3. Reichs
verglichen?
> ..oder sie fremden Mächten tatsächlich in den Arsch kriechen würden wenn> das gleiche in Deutschland passieren würde
Wieso wenn? Ist doch schon passiert (falls du dich erinnerst). Und wenn
ich mich recht erinnere sind wir den Siegermächten kräftig in den Ar..
gekrochen.
>Unter Gewalt stelle ich mir aber etwas schlimmeres vor als aus dem Bett>gescheucht zu werden. Da können die Leute die von Saddam umgebracht>worden sind ein Liedchen von singen.
Wenn hochbewaffnete ausländische Besatzer dich in DEINEM Land nachts im
Schlafanzeug mit samt deiner Familie + kleinen Kindern aus dem Bett
schreien nachdem sie dir die Tür aufgesprengt haben, das ist bei dir
keine Gewalt? Schon mal was von psychischer Gewalt oder von
traumatisierten Kindern gehört? Glaubst du so gewinnt man eine
Bevölkerung für sich und sein demokratisches Anliegen?
>Ich weiss. Meiner Meinung wäre es auch besser gewesen noch ein paar Tage>zu warten bis die UN dem Krieg zugestimmt hätte ..
Worauf hätte die UN denn noch warten sollen? Auf noch mehr konstruierte
Beweise für die "Smoking Gun"?
>.. aber wichtig ist für mich vor allem das Ergebis des ganzen: Saddam ist >wech!
Und? Jetzt isser weg! Aber wie sieht die Bilanz aus? Die Amis haben fast
3000 Tote Soldaten zu beklagen neben sage und schreibe 23.000 Verletzten
eigenen Soldaten - kein Ende in Sicht! Busch möchte weitere 100
Milliarden Dollar für seinen Krieg - Geld das der Bevölkerung entzogen
werden wird - es wächst ja schliesslich nicht auf Bäumen. Auf Irakischer
Seite liegt die Zahl der Opfer um ein Vielfaches höher. Das Land ist
unregierbar und eine Brutstätte der Gewalt geworden (deutlich mehr
Gewalt als zu Saddams Zeiten) und von Freiheit bei der Sicherheitslage
kann nicht die Rede sein. Ganz Europa spürt die Auswirkungen, sogar wir,
weil alle Verantwortlichen auf den Terror-Hysterie-Zug aufspringen und
daraus ihr innenpolitisches Süppchen kochen und Antiterror-Terrorgesetze
schmieden.
Das nenne ich einen flächendeckenden Sieg der Unvernunft!
>Jetzt wird also schon der Irakkrieg mit den Verbrechen des 3. Reichs>verglichen?
Du bist es doch selber der die NS-Zeit hier mit ins Spiel gebracht hat.
ich habe nicht den irakkrieg mit dem dritten reich verglichen sondern
die mentalität vieler hier wider besseren wissens etwas für gut und
richtig zu halten was nach rechtsstaatlichen gesichtspunkten definitiv
falsch ist. wenn selbst proffesoren von der bundeswehr uni klarstellen
das sowohl der jugoslavienkrieg als auch der irakkrieg gegen
völkrerrecht(jugoslavien/irak), natostatuten (kosovo/afganistan) als
auch gegen das deutsche grundgesetz verstoßen
(jugoslavien/kosovo/afganistan) dann meine ich diese mentalität den
eigenen rechtsbruch als gut und richtig anzusehen (obwohl man weiß das
es unrecht ist) und mit fingern auf die verbrechen anderer zu zeigen.
das ist das was andreas wohl mit mit "dümmer gehts nimmer" gemeint hat.
und was die graussamkeit des irakkrieges und die doppelzüngigkeit der
usa betrifft sagt dir Falludscha etwas... und der hammer die usa treten
überall auf der welt gegen folterregime an um den menschen freiheit zu
bringen... wenn es nicht so bitter wäre könnt man drüber lachen und da
stellen sich welche hin und finden tausend gründe warum welstliche
folter besser als arabische oder russische folter ist... na klar es ist
ja das eigene verbrechen, kennst du die 12 freudchen abwehrmechnismen
des unterbewußten?
- verdränguing kennt wohl jeder
- substitution, sublimierung, identifikation, verneinung und vor allem
projektion (was man selber tut wird dem anderenm zugeschrieben)
aus einem vortrag von jürgen rose oberstleutnant der bundeswehr zur US
Militätdoktrin gehalten am 21.1.2003 in kölln:
Zielprioritäten für den strategischen Luftkrieg (beginnend mit der
höchsten Priorität)
* I. Leadership (politische und militärische Führungsspitze)
* II. Organic Essentials (Schlüssel-Industrie)
* III. Infrastructure (Transport-Infrastruktur)
* IV. Population (Zivilbevölkerung)
* V. Fielded Military (Militär)
Quelle: General A. Warden III: "The Enemy as a System" und "Air Theory
for the Twentyfirst Century", Air University, Maxwell AFB, Alabama 1998
Ausgehend von einer systemtheoretischen Betrachtungsweise beschreibt
Warden einen potentiellen Gegner als ein System konzentrisch
angeordneter Ringe, deren strategische Relevanz von innen nach außen
abnimmt. Angewendet auf einen feindlichen Staat definiert Warden dieses
System der gestaffelten Ringe folgendermaßen: Im Zentrum befindet sich
die politische und militärische Führungsspitze. Darum herum gruppieren
sich die Schlüssel-Industrie, die Transport-Infrastruktur, die
Zivilbevölkerung und ganz außen das Militär.
Aus der Wichtigkeit dieser Elemente im Hinblick auf die
Überlebensfähigkeit des Staates sowie aus ihrer Verwundbarkeit gegenüber
Luftangriffen leiten sich direkt die Zielprioritäten für den
strategischen Luftkrieg ab.
Hervorzuheben ist, daß diese Luftkriegsdoktrin ganz bewußt auf die
Zerstörung der Lebensgrundlagen eines Staates abzielt und insbesondere
auch die Zivilbevölkerung selbst zum expliziten Ziel deklariert.
---> das ist doch an perversität und aroganz nicht zu übertreffen das
milität ist das unwichtigste ziel der us-luftangriffe!!!
Genfer Konventionen (mitunterzeichner USA):
Art. 57 I ZP I Zivilbevölkerung, Zivilpersonen und zivile Objekte sind
von Angriffen zu verschonen
(Art. Art 57 II lit. a/ii und II lit. a/iii ZP I). Des weiteren ist
sicherzustellen, daß die Angriffsziele nur militärischer Art sind und
sobald sich das Gegenteil erweist, sind diese endgültig oder vorläufig
einzustellen
ach es ist müßig... wer nicht darüber nachdenken will wird es auch nicht
tun
Und wenn wir Pech haben hängen wir bald mit drin in den Kampfhandlungen.
Sie wollen unbedingt Deutsche Kampftruppen im Süden von Afghanistan
sehen ..
Jörg S., dort schlägt dann deine Stunde dich zu bewähren. Kannst kämpfen
gehen und unsere Sicherheit am Hindukusch mit deinem Leben verteidigen -
Nein, Jörg, war nur ein polemischer Seitenhieb. Tue es besser nicht, du
wirst nichts dabei gewinnen. Feiere lieber friedlich Weihnachten mit
deinen Angehörigen und lass ein paar Christliche Gedanken an dein Herz
(und deinen Verstand).
Ein schöner Satz beispielsweise ist
Was du nicht willst, dass man dir tu', das füg' auch keinem anderen zu.
> nicht gut Johannes, der Admin sollte das löschen (egal ob echt oder> fake)
Wieso? So sieht das aus! Guck genau hin. Das war ein Kind.
"Collateral damage", alles klar?!
Was für Vorstellungen haben manche Leute vom Krieg?!
Ein einzelnes Bild mit einem toten Menschen hat keine Aussagekraft, es
kann immer relativiert werden. Keiner weiss wo es her ist oder wie es
entstanden ist. Wir brauchen auch so ein Bild nicht, wir müssen den
Blick auf das große Ganze richten. Viel gravierender waren die Bilder
der Misshandelten aus Abu-Ghraib und viel schlimmer sind die Berichte
der Bombenanschläge in unseren Abendnachrichten, die uns beinahe täglich
erreichen. Wem das nicht reicht, den erschreckt auch kein Bild von einem
einzelnen toten Menschen. Und dann gibt es ja auch noch sowas wie ..
Pietät.
doch solche bilder sind wichtig. nicht umsonst spricht man auch vom
krieg der bilder... selbst wenn diese bild nicht wirklich aus dem irak
ist so verdeutlicht es doch was die so clean fast wie computerspiele
wirkenden videos von den boardkammeras der us-piloten verbergen ...
unendliches leid, da unten wo es hell aufblitzt ist der tot sind
zerfetze körper und das ganze nimmt an geschmacklosigkeit zu wenn man so
manchen mitschnitt des boardfunks hört "und die besatzung sing "burn,
burn mother fucker burn" einer der beliebtesten songs der GIs, man hat
CD Spieler die am boardfunk angeschlossen sind und drönt sich mit sowas
zu während man den roten knopf drückt... anders kann man das vielleicht
auch nicht aushalten... schuld sind aber nicht die armen teufel die im
panzer oder in jet sitzen, wie es aussiehtr werden die ja von politikern
dort hin geschickt und wer erlaubt politikern sowas? WIR!
> Wir brauchen auch so ein Bild nicht
In der heutigen Medien-Zeit brauchen wir solche Bilder leider.
Viele Menschen können (oder wollen?) sich gar nicht bewusst machen, was
Krieg bedeutet und was den Menschen angetan wird.
Es ist unendlich einfach, im geheiztem Esszimmer bei einem Glas Wein mit
vollem Bauch in angeregter Atmosphäre, einen Krieg gegen irgendein Land
aus irgendeinem "gerechtem Grund" zu rechtfertigen und das menschliche
Leid, auf beiden Seiten einfach zu vergessen.
Umso wichtiger sind solche Bilder, um den Menschen klar zu machen, was
es bedeutet, wenn man für Gewalt einsteht.
Ich möchte bei dieser Gelegenheit unser Grundgesetz zitieren. Und zwar
den ersten Absatz des 1. Artikels. Da steht:
"Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und
zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt."
Da steht ausdrücklich "die Würde des Menschen" und nicht "die Würde des
Deutschen/Europäer/Bürger des Westens" etc.
Das Dilemma ist nur, mit einem einzelnen Bild wirst du nie jemanden
überzeugen können, weil derjenige sich immer auf den Einzelfall (Unfall,
Propaganda, Inszenierung) berufen wird. Die Palästinenser können immer
einen solchen Einzelfall vorweisen und auch die Israeli werden so ein
Bild parat haben. Jeder glaubt sich dann im Recht. Man muss aber weg von
der Ameisenperspektive und das Geschehen in aller Gänze betrachten, dann
hat man auch nicht weniger Leid "zum vorzeigen", sondern deutlich mehr
und die ganze Absurdität wird erst klar. Konkret auf den Irak bezogen
kann jeder sagen, was ist denn schon eine Kinderleiche gegen die vielen
Opfer die Saddam auf dem Gewissen hat. Wenn der Öffentlichkeit (in USA
und auch bei uns) aber klar wird, dass mehr Menschen durch Bush's
Feldzeug umkommen als man durch die Absetzung von Saddam zu retten
glaubte, dann wird der Krieg zur Farce. Die Militärmaschine produziert
mehr Tote als sie Leben rettet. Ja, es kommt hier sehr wohl auf die
Anzahl der Opfer in diesem Krieg an. Nicht auf ein paar mehr oder
weniger, aber auf die Masse. Bush hätte nach 9.11. den Krieg gegen
Afghanistan nicht beginnen können, wenn im World Trade Center "nur" die
Putzfrau umgekommen wäre.
"We will hunt them down" bezog sich in erster Linie als Antwort auf die
vielen toten US-Bürger und nicht auf die zugegebenermaßen teure
Bausubstanz des WTC.
und dann wäre da noch
"Die Würde des Menschen ist unantastbar .."
gilt auch für die Toten!
In diesem Zusammenhang spricht eine Äußerung Bände, die heute von einem
US-Senator (war es glaube ich) kam, der sinngemäß sagte
"wir haben große Probleme Nachwuchs für unsere Armee zu rekrutieren,
weil die Nachrichten uns täglich so schreckliche Bilder ins Wohnzimmer
liefern"
Die Berichterstattung in USA scheint also wieder einigermaßen zu
funktionieren (die letzte Wahl verdeutlicht das ja auch).
> dort schlägt dann deine Stunde dich zu bewähren. Kannst kämpfen> gehen und unsere Sicherheit am Hindukusch mit deinem Leben verteidigen -
Und da du dem irakischen Volk immer was gutes tun willst, schlage ich
vor du setzt dich für die Befreihung und wiedereinsetzung von Saddan
Hussein ein, das ist es doch was du willst, oder? Alles so "schön"
machen wie es vorher war. Dann muss man sich auch nicht über die
schlimmen Bilder von Toten im Irak im TV aufregen, dann gibt es ja keine
Berichterstattung mehr und alle können wieder berühigt schlafen.
Saddam zurückbringen? Gar keine so schlechte Idee, meint dieser
Kolumnist:
http://www.latimes.com/news/opinion/commentary/la-op-chait26nov26,0,991459.column?coll=la-home-commentary
Natürlich nicht ernst gemeint - aber wenn man mal darüber nachdenkt,
dann wird klar dass sich durch die Absetzung Saddams nichts verbessert
hat. Das Argument, man habe ja einen bösen Diktator entfernt, ist
idealistisch und in der Praxis nichts wert. Mit dieser Begründung könnte
man versuchen Nordkorea, Weißrussland, China und halb Afrika zu erobern
und dabei den dritten Weltkrieg auslösen - im Namen der Demokratie.
>Und da du dem irakischen Volk immer was gutes tun willst, schlage ich>vor du setzt dich für die Befreihung und wiedereinsetzung von Saddan>Hussein ein, das ist es doch was du willst, oder? Alles so "schön">machen wie es vorher war. Dann muss man sich auch nicht über die>schlimmen Bilder von Toten im Irak im TV aufregen, dann gibt es ja keine>Berichterstattung mehr und alle können wieder berühigt schlafen.
Darum geht es nicht, die Geschichte lässt sich nicht zurückdrehen und
niemand hat gesagt Saddam sei "der Gute" gewesen. Die Frage ist aber um
welchen Preis werden Kriege geführt? Steht Israel nach dem Krieg den sie
im Libanon geführt haben besser da? Übrig bleibt nur Leid und Elend.
Kriege führt man wenn es keinen anderen Weg gibt, als Ultima Ratio und
nicht präventiv. Der Zweck heiligt eben nicht die Mittel.
Ich kehre aber mal deinen Satz um. Nach deiner Auffassung müssten die
meisten Leute ja jetzt (da der Krieg durchgeführt wurde) besser schlafen
können. Und? Ist das so? Jubelt ganz Amerika ob des tollen Erfolges im
Irak? Gewinnt Bush Zulauf an Stimmen? Geht es der amerikanischen
Wirtschaft besser DURCH DEN KRIEG? Geht es den Menschen in Bagdad jetzt
besser? Ist deren Versorgungslage, deren medizinische Betreuung besser?
Ist die Welt sicherer geworden mit und nach dem Krieg? Sind jetzt
weniger Waffen im Irak im Umlauf? Gibt es gefestigte Strukturen? Läuft
die Ölföderung? Ist der Wiederaufbau im Gang? Können die Menschen jetzt
jederzeit frei auf die Strasse gehen? Blüht die Demokratie vor Ort auf?
Gibt es jetzt freie Wahlen, eine unabhängige Justiz? Werden die Kurden
jetzt als gleichberechtigte Volksgruppe anerkannt? Sind die Chiiten
bereit Macht und Einfluss mit den Suniten zu teilen? Sind die Amerikaner
schon abgezogen?
Der Ergebnis "Saddam ist weg" scheint dir soviel Wert zu sein, dass du
das einzigste Gremium das diese Welt zur Erhaltung des globalen Friedens
besitzt, den Weltsicherheitsrat, genauso missachtest wie das Bush getan
hat. Der Weltsicherheitsrat hatte NEIN zum Krieg gesagt. Punkt!
Nur mal so zur Erinnerung, die "Koalition der Willigen" ist geplatzt.
Spanien hat sich schon lange verabschiedet und Italien hat ebenfalls
gekündigt.
Auch nicht zu vergessen sind die Leute, die Jahrelang (teilweise sogar
Jahrzehnte) hinterher noch nichtexplodierte Minen unter Einsatz ihres
Lebens wegräumen dürfen.
Vor kurzem erst ist bei uns eine 250 KG Sprengbombe bei Arbeiten an
einer Bundesautobahn detoniert und hat einen Arbeiter mitsamt seinen 10
Tonnen Baufahrzeug in Stücke gerissen. Lernen wir nichts daraus?