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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik ROD-Geber


Autor: dernixwois (Gast)
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Hallo!

Weiss jemand wie man einen Rod-Geber mit einem µC händelt.

Hat sich schon jemand damit beschäftigt??

Ich möchte einen Rod-Geber RM280 von der F.Haiden... als Winkelmesser 
verwenden allerdings bin ich mir nicht sicher ob es so einfach geht.

Der Ausgespähte Geber wird mit 5V betrieben und liefert eine Analoge 
Sinus Spannung zurück.
Diese Spannung könnte ich ja über den Analog Eingang auswerten.
Aber wie setze ich nun diese Spannung in Grad um hmm??

Mir fehlt gerade irgendwie die zündente Idee!




Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Was magst Du mit "analoger Sinusspannung" meinen?

Kommt da ein sinusförmiges Signal 'raus, dessen Frequenz von der 
was-auch-immer-Stellung des was-auch-immer-Gebers abhängt? Oder ändert 
sich die Amplitude?

Und überhaupt, was bitte mag ein "ROD-Geber" sein? Die Firma Haidenhain 
ist mir ja ein Begriff, aber etwas mehr Informationen könntest Du auch 
geben.

Autor: Steff (Gast)
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Der ROD von Haidenhain gibt n x 2(A&B spur) um 90° versetzte 
Sinussignale
aus.
z.B.ROD1000 1000 A signale und 1000 B signale pro umdrehung,
sowie ein Referenzsignal.

Meiner Meinung nach währ ein TTL Geber Leichter zu Programmieren.

Rechtecksignale mit einem zähler.


Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Ach so, das ist also ein Drehimpulsgeber.
Na, das ist doch recht einfach zu lösen - um aus den sinusförmigen 
Signalen ein Rechtecksignal zu machen, genügt ein Schmitt-Trigger.

Autor: Uwe (Gast)
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Hi!
Wenn dir 1000 Inc. je Umdrehung langen, reichen 2 Schmittrigger.
Uref auf 2,5V und dann A(B) oder /A(/B) an den anderen Eingang. 
Differenzübertragung(A & /A) geht allerdings besser weil das Nutzsignal 
bei 0,8 - 1,2V rumdümpelt. Dann muss allerdings noch ein Subtrahierer 
vor den/die Trigger. Willst du weiter auflösen brauchst du noch etwas 
Logik dahinter, was aber max. 4000 Inc. bringt. Für noch höhere 
Auflösung sind dann spezielle Chips auf dem Markt, allerdings nicht 
gerade gesäht. Irgendwann war mal ein Posting da hat einer sowas gesucht 
und auch gefunden. Frage mich aber bitte nicht nach dem Betreff.

Viel Erfolg, Uwe

Autor: Magnus Müller (Gast)
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Kleiner Tipp am Rande:

In den (meisten?) null-acht-fuffzehn Wegwerftintenstrahldruckern sind 
optische Drehencoder mit relativ hoher Auflösung verbaut. Ich hab mal 
spaßeshalber einen HP-Tintenpisser vom E-Schrott geschlachtet... mit dem 
folgenden Ergebnis:

Encoderscheibe:

   Durchmesser:            ca. 75mm
   Auflösung:              200 lpi (lines per inch)
                           --> 1800 lines / Umdrehung

Lichtschranke:

   Hersteller:             vermutlich Agilent
   Anschlüsse:             4 Pins (+5V , A , B , GND)

Auswertung mit Atmel ATmega8:

   Belegte Eingänge:       INT1 , INT0
   Erzielte Auflösung:     7200 counts/Umdrehung (=0,05° !!!)
   Erzielte Zählfrequenz:  ca. 213000 counts/Sekunde @16MHz
                           (= 1775 RPM)

Der Code wurde in C geschrieben (mit ASM vermutlich höhere Werte 
erreichbar). Die Auswertung läuft über die INT1- und INT0-Handler.

Es lohnt sich also für den Hobbybastler mal beim Werstoffhof 
vorbeizufahren ;)

Gruß,
Magnetus

Autor: dernixwois (Gast)
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Hallo!

Vielen Dank! an alle die gepostet haben für euere informationen!

Das mit dem TTL Signal werd ich mir mal näher anschauen.

Das mit den Wegwerftintenstrahldruckern werd ich mir auch mal angucken.


Gruß

dernixwois

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