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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Atmega8 nicht mehr ansprechbar


Autor: FireFox (Gast)
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Hallo,

ich baue das Tutorial nach und hab ein Problem :)

Ich konnte die Fuses setzen und den µC auch beschreiben und so z.B. 
schonmal IO Ports ansteuern. Leds leuchteten.

Dann sollten einfache Taster ran...

Und nun kann ich den µC nicht mehr ansprechen!
Der CodeVision und avrdude sagen beide "Invalid Device Signature".

Die Signature ist in der Tat entweder 000000 oder ffffff, mehr oder 
weniger per Zufall.

Der Programmer ist ok, einen anderen Atmel (Atmega32) kann ich auslesen 
(also ich bekomme auch einge gültige Signature).

Der Quarz ist ok, ansonsten stecken nicht viele Bauteile drauf.

Ich habe mal eine LED zwischen die Leitungen des ISP (also MOSI, MISO; 
RST und SCK) gehängt; die MISO LED leuchtet nie. Die anderen schon.

Und das verrückteste: Ein zweiter ATmega8, den ich in die gleiche 
Schaltung gesteckt hatte, macht dieselben probleme!

Ich habe die Schaltung auch nochmal neu aufgebaut und die Leitungen 
durchgemessen, es sollte überall Verbindung sein.

Können beide kaputt sein...? Oder was könnte das Problem sein...?

MfG

Autor: Markus L. (lucky79)
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Hi!

Ich kann dir zwar nicht helfen, hab aber das selbe Problem...

2 Stk. ATmega8-16 - beide TOT ???

Auch mit einem HV-prallel-Progger rührt sich gar nix mehr.

Grüße an Leidensgenossen

Markus

Autor: Johannes A. (Gast)
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@FireFox
Was hast Du für einen Programmer und was heißt "Dann sollten einfache 
Taster dran"?

@Markus
Würd mich mal interessieren, wie Du das hingekriegt hast. Ich hab bisher 
nämlich nur einen einzigen von 20-30 "abgeschossenen" AVRs nicht per 
HV-parallel-Progging wieder reanimieren können.

Gruß Johannes

Autor: N. K. (bennjo)
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Wie läuft das mit dem "HV-parallel-Proggin"?

Hab hier nämlich auch noch 4 anscheinend defekte ATmega8

Gruß,
Nikias

Autor: Johannes A. (Gast)
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> Wie läuft das mit dem "HV-parallel-Proggin"?

Im einfacheren Fall hat man ein STK500, wo man den Chip völlig ohne 
externe Beschaltung einsetzt. Dann macht man die ziemlich krause 
Jumperung des STK streng nach Anleitung und stellt den "Programming 
mode" im Programmer-Dialog des AVRstudio auf "PP/HVSP mode" und im 
Board-Dialog die Spannungen auf 5.0V und die Clocks auf 3,69MHz und 
115KHz oder kleiner, und dann liest man per Advanced-Tab erstmal die 
"Signature Bytes" oder per Fuses-Tab eben jene.

Wenn man dann im Status-Fenster für alle Aktivitäten "OK" stehen hat, 
kann man sich an die Reanimierung machen (i.a. ein Fuses-Problem), und 
wenn nicht, kann man den Chip abhaken.

Frage beantwortet?

Gruß Johannes


Autor: emil (Gast)
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habe ähnilche erfahrung gemacht, wenn der programmer und das netzteil 
der controller-platine nicht in der gleichen wandsteckdose stecken. ich 
waage nicht, eine vernünftige erklärung abzugeben (massenschleifen, 
erdung???), solange alles an der gleichen steckdose hängt, gibt es keine 
probleme.

Autor: Gast (Gast)
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Hallo,

man braucht keinen High Voltage parallel Programmer und auch nicht 
gleich ein STK500 Board wenn man nur die Freq- Fuses verstellt hat.

Der AVR erwartet dann ein sauberes Takt Signal an XTAL1.

Man nehme einen Quarzoszillator z.B. OSZI 4.000 MHz.

Wenn hier nur der Fehler lag, dann meldet sich
der AVR mit der Signatur wieder.

Gruß

Autor: Johannes A. (Gast)
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emil, was war das für ein Netzteil?

Gruß Johannes

Autor: FireFox (Gast)
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Ich baue wie gesagt das Tutorial nach.
Also hab ich einen externen Quarz, mit dem sich leider gar nichts rührt.

Einfache Taster heißt Taster an die io ports... Wie im Tutorial...

Als Programmer hab ichj den mySmartUsb.

MfG
FireFox

Autor: Johannes A. (Gast)
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Die Frage ist erstmal nicht so sehr, ob sich mit dem externen Quarz, 
sondern ob sich an ihm etwas rührt. Sprich ob da Schwingungen 
erkennbar sind (Scope!).

Ansonsten ist die Auskunft, dass die Signatur 000000 oder FFFFFF ist, 
eher ein Hinweis auf ein grundsätzliches Problem. Zum Beispiel 
dahingehend, dass die externen Pullups für die Tasten laut Tutorial die 
falschen Leitungen (sprich die ISP-Leitungen) über Gebühr belasten, oder 
dass Du mit dem geänderten Code versehentlich auch falsche Werte auf die 
Fuses gebraten hast, mit denen der AVR nun womöglich einen externen 
Clock erwartet, der nie kommt.

Gruß Johannes

Autor: FireFox (Gast)
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Der Quarz liefert genau 4 Mhz, laut meinem Multimeter, wenn sein Ausgang 
"in der Luft hängt".

Wenn das Bein mit dem XTAL verbunden ist sind es ein paar kHz.
Darf ich das überhaupt messen, wenn er "belastet" ist?

Die Schwingungen kann ich nicht messen; nur die Frequenz zählen. Ein 
Oszi war mir bisher einfach zu teuer.

Ob die Pullups richtig dimensioniert sind kann ich nicht beurteilen; es 
sind 10k (http://www.mikrocontroller.net/images/taster.gif)

Der externe Quarz liefert doch aber den Takt.
Also würde es (wenn ich die Fuses durchs neu flashen verstellt hätte) 
doch eh nichts ausmachen, oder?

Greetz
FireFox

Autor: Der Albi (der-albi)
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Kann es sein, dass der Chip getötet wurde?
So eine Tasteraktion hat mich auch schonmal meine Nerven gekostet...
Taster ran und mal bissl gedrückt... Dolle Sache!! Hab ich mir gedacht..
Nur waren die Portausgänge als Ausgang koniguriert und auf VCC gelegt. 
Das gibt dann über den Taster, insofern er auf der anderen Seite auf GND 
liegt, einen Kurzschluss. Mein Glück war, dass meine Spannungsversorung 
ein kleiner schwächlicher 3.3V-Regler war, dessen Versagen verlässlich 
eher eingesetzt hat, als das Versagen des Prozessors.(Quasi ne 
Schmelzsicherung ;-) )
Auf einem anderem Board hatte ich aber nen 5V regler mit 1A
Kurzschlusstrom.. da war dann mein Pin hin.. glücklicher weise aber 
wirklich auch nur der eine Pin.

MFG

Autor: Johannes A. (Gast)
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Was heißt "liefert genau 4MHz, wenn sein Ausgang in der Luft hängt"?

Oder vielleicht frag ich besser so: Welches ist die letzte 
Fuses-Konfiguration, die Du erfolgreich gebrannt hast?

Ansonsten ist "Externer Clock" und "Externer Quarz/Resonator" durchaus 
ein Unterschied. Im zweiten Fall reicht ein Quarz oder Keramikresonator 
über den XTAL-Pins (mit passenden Kondis nach GND), wogegen im ersten 
Fall ein kompletter externer Oszillator nötig ist...

Gruß Johannes

Autor: Nochmal zum Verständnis (Gast)
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Wenn man die Freq- Fuses verstellt hat, z.B. blind irgendwelche Fuses 
gebrannt hat und es rührt sich nichts mehr, dann sind meistens die Fuses 
für Externer Clock aktiviert worden.

Der AVR erwartet dann ein sauberes Takt Signal an XTAL1.

Man nehme einen "Quarzoszillator" nicht "Quarz" z.B. OSZI 4.000 MHz 
schließe ihn an VCC, GND und den Clockout an XTAL1 an.

Wenn hier nur der Fehler lag, dann meldet sich
der AVR mit der Signatur wieder.

Hat man die RST-Disable Fuse gesetzt, dann kann man den AVR nicht mehr 
über die Resetleitung in den ISP Modus ziehen.
Dann geht nur noch parallel.

Gruß

Autor: FireFox (Gast)
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Hi,
Was heißt "liefert genau 4MHz, wenn sein Ausgang in der Luft hängt"?

Das heißt, ich habe den Quarz NICHT am µC, sondern messe direkt am 
Ausgang des Quarz gegen MAsse, also unbelastet.

Die letzte Fusen waren: Boden, Bodlevel, BootSz0, BootSz1.

Geflasht über den CodeVision.

Zu Anfang funktionierte der µC ja auch, erst nach Anschließen der Taster 
(und neuem Flashen des Hex) nicht mehr!!

An den Fuses hab ich nichts geändert.

Wie schließt man denn dann Taster an? Ist das Tutorial evtl sogar 
falsch??

MfG
FireFox

Autor: Johannes A. (Gast)
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Jetzt verwirrst Du mich aber ;-)

Also erstmal kenne ich keinen Quarz, der von sich aus irgendwas von sich 
gibt bzw. irgendeinen Ausgang hat, den man gegen Masse messen kann. Oder 
meinst Du einen Quarz*oszillator*? Solche Teile werden allerdings an Vcc 
und Gnd angeschlossen und haben einen Ausgang, wo man gegen Masse was 
messen kann...

Ansonsten, weil ich CodeVision nicht kenne, die Frage, was denn mit all 
den anderen Fuses ist? Zumindest SERIN muss ja noch gebrannt sein, sonst 
kriegst Du den AVR per ISP nicht mehr erreicht. Und dann sind da noch 
die CLKSELs, SUTs und CKOPT... Was ist mit denen? Sind die alle wirklich 
gelöscht?

Und schließlich: Die Schaltung im Tutorial ist ok, daran sollte es nicht 
liegen. Bleibt also nur noch das neue Flashen...

Gruß Johannes

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