Suche analogen Optokoppler für Audio

Gast #441426
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Hallo liebes Forum

Ich bin auf der Suche nach einem analogen Optokoppler, der für 
Audio-Übertragung geignet ist.
Ich möchte Audiosignale galvanisch getrennt ein- und auskoppeln und auf 
Trenntrafos verzichten.

Gibte es etwas pasendes? Die Qualität muss nicht absolut hifi sein, 
ordentlich klingen darf es aber schon :)
#441449
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Nicht ganz: Ein Optokoppler ist nichts anderes wie ein Transistor mit 
einer optischen Strecke vor der Basis.
Das ganze kann also auch linear betrieben werden, aber leider ist das 
ganze auch nur so linear, wie ein Transistor komplett ohne Rückkopplung.
Daher verwendet man Doppeloptokoppler mit 1 LED und 2 Transistoren oder 
2 Optokoppler um so das Ausgangssignal auf den Eingang zurückzukoppeln 
und so das ganze linearer zu machen.
Gast #441462
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Hi, Suchender,

wahrscheinlich gibt es komplette IC.

Aber diskret ginge es auch so, wenn Du nicht mit Frequenz- oder ein 
anderes Modulationsverfahren arbeiten willst: Nimm einen 
Doppel-Optokoppler, in der Erwartung, die Sperrschichten für LED's und 
Transistoren seien ziemlich ähnlich,
beide LED in Serie, ein Transistor für die Gegenkopplung.

Ciao
Wolfgang Horn
Gast #441559
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Der Bausatz von ELV heißt "Optischer Trennverstärker:
http://shop.elv.de/output/controller.aspx?cid=74&detail=10&detail2=3873
Artikel-Nr.: 68-369-01 , veröffentlicht im ELV-Heft 3/1999
der arbeitet mit dem IL300, der einzige analoge Optokoppler, den ich 
kenne.
Aber es gibt doch auch "Isolationsverstärker" von http://www.ti.com , 
früher Burr-Brown ISOxxx auch bei Reichelt. Die sind meistens kapazitiv 
oder induktiv gekoppelt. Auch http://www.avagotech.com bietet ein paar 
Isolsationsverstärker
(Firma: TravelRec.) Persönliche Seite #441640
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Der H11F1 geht. Ist ein Opto-Mosfet und für Audio ausreichend schnell. 
Ich habe damit vor Kurzem eine aktive DI-Box gebaut. Geht prima. Die 
einzig kritische Marke ist der Arbeitspunkt der LED, der in Ruhe bei 
10mA liegen sollte. Um diese Marke kann dann die Modulation um jeweils 
5mA nach oben und unten passieren. Dem AusfangsFET muß dann noch ein 
Arbeitswiderstand verpaßt werden, so zwischen 1-2kOhm, ausprobieren. 
Vorteil vom H11F1: Unglaublich linear das Ding!

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