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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Abiturient (ET und MC Freak) sucht Praktikum


Autor: Hansi Lein (fabian87)
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Hallo,

Ich, 19 jahre alt, mache nächstes Frühjahr mein Abitur und bin mir schon 
ziemlich sicher, dass ich an der TU Darmstadt studieren werde 
(vorraussichtlich Grundstudium Maschinenbau und Hauptstudium 
Mechatronik). Ich habe Elektrotechnik Leistungskurs, Grundkurs und 
Ergänzungskurs gehabt und würde mich doch als Freak bezeichnen. Bin sehr 
ehrgeizig und lasse eigentlich nicht locker bis es funktioniert (solange 
es nicht aussichtslos ist)! In meiner Freizeit beschäftige ich mich 
zusätzlich noch sehr intensiv mit Mikrocontrollern. Natürlich weiss ich, 
dass das alles bis jetzt lange nicht mit einem Absolvent einer Uni 
mithalten kann. Trotzdem suche ich für die Ferien (für ein paar Wochen) 
oder nach meinem Abitur (für 1 - 2 Monate) einen Praktikumsplatz im 
Bereich Darmstadt und Frankfurt a. M.! Gerne würde ich in dem Betrieb 
auch weiterhin auf 400 Euro Basis arbeiten. Ich lerne alles was mit 
Zahlen zu tun hat sehr schnell und bin selbstständiges Arbeiten gewöhnt!

Vielleicht meldet sich ja jemand!

Autor: Kola (Gast)
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Ich kann dir keine Stelle anbieten, aber sei mit dem Wort "Freak" 
vorsichtig. "Freaks" sind meinstens Einzelgänger, die nicht im Team 
arbeiten können. Sowas stellen die wenigsten Firmen ein. Wenn man schon 
sehr interessiert ist, dann auch in der Bewerbung die Teamfähigkeit bzw. 
die Bereitschaft zu derselben signalisieren.

Autor: Alex (Gast)
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TEAM = Toll, ein anderer Machts...

Autor: heiko (Gast)
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Woran machst Du Deine Teamfähigkeit fest? Nicht böse gemeint, aber so 
denken die Personaler meistens! Du hast das nie gemacht, daher kannst du 
das nicht kenne. Nach meiner Meinung ist das alles zwar Quatsch, aber Du 
must mit den Wölfen heulen.

Sicherheitshalber solltest Du es daher so formulieren, daß Du Dich 
"bereits während des Studiums praktisch orientieren möchtest und das 
Arbeiten in einem Team erlernen willst".

Mit dieser Arschkriechlogik kommst Du garantiert bei Bosch oder Siemens 
unter. Wenn Du Glück hast, kommst Du sogar zufällig in eine gute 
Abteilung.

Mach Dich dabei möglichs klein, frage viel auch wenn Du es bereits weist 
und nutze die Zeit zum Lernen. Wichtig ist nicht, daß du dich dort mit 
möglichst viel Kompetenz profilierst, sondern brav und pflegeleicht 
rüberkommst und ein passendes so lautendes Zeugnis kriegst. Dann gilts 
Du als "teamfähig" und kannst in der nächsten Firma gut durchstarten.

Autor: heiko (Gast)
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Ist ernst gemeint, so funktioniert die Arbeitswelt.

Autor: Thomas (Gast)
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Mir wärs lieber wenn die Leute was aufm Kasten hätten statt sich mit 
Softskills zu bewerben. Die sog. Softskills erfährt man schon noch früh 
genug.

Autor: Technischer Informatiker (Gast)
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Tja, die soft skills werden aber immer mehr hervorgehoben. (Vor allem 
von denen, die sonst nichts auf dem Kasten haben, denn die sind nun mal 
in der Mehrheit) :-)

Autor: Stefan (Gast)
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Ja und gute Einsteller sehen auch bei Leuten, die auf den ersten Blick 
keine sog. Soft-Skills haben, ob die geeignet sind. Gerade als 
Abiturient kann man wohl nich behaupten, da wirklich fit zu sein. Und 
ich weiß nicht, ob man bei ner Hochschulausbildung davon viel erwirbt. 
Das kommt meist erst durch die Berufspraxis würde ich sagen (oder halt 
Praxissemester).

Das Problem ist, dass die Firmen kaum für jemand bezahlen, der nur so 
ein bisschen rumgebastelt hat. Ingernieurmäßiges arbeiten ist halt was 
anderes. Ein kostenloses Praktikum sollte eher weniger ein Problem sein, 
vor allem bei größeren Betrieben, die eine Lehrwerkstatt und Ausbilder 
für diesen Zweck haben. Kleine Firmen müssten ja einen Entwickler 
bereitstellen, der so in seiner normalen Arbeit behindert wird.

Elektrotechnik an der Schule kann man wohl eher vergessen, bei uns gabs 
auch Leute die das hatten, die hatten genauso wenig Ahnung wie alle 
anderen.

Und Mechatronik als Studium ist auch so eine Sache. Man muss entweder 
sehr gut sein und sehr viel Zeit investieren, um wirklich in allem fit 
zu sein, oder man kann alles am Ende nur oberflächlich. Bei uns sind 
Mechatroniker (aber eher FH'ler) nicht so gern gesehen, weil die 
Spezialisierung fehlt.

Autor: Thomas (Gast)
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Hi Fabian,

bei uns (damals) gabs ET als Leistungskurs leider nicht, kannst Du mal 
einen kleinen Abriss geben was da gelehrt wird und wie weit die 
Mathematik geht? Werden vielleicht auch kleine Schaltungen gebaut?

Gruß,

Thomas

Autor: Dennis (Gast)
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Na ja, nichts Besonderes würde ich nicht sagen, kannst meiner Meinung 
nach schon stolz sein auf Dein Projekt, so klein ist das nun auch nicht.

Autor: Metzger (Gast)
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Hallo fabian,

ich suche für ein aktuelles Projekt einen motivierten und 
selbstständigen MC und Hardware Entwickler.

Das Projekt läuft zur Zeit noch im "privatem" Rahmen und wir benötigen 
noch eine vernünftige Steuerung, selbstverständlich gegen Bezahlung.

Eventuell kannst du uns ja unterstützen.

Mit freundlichen Güßen

Metzger

Autor: Andrea (Gast)
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Naja, Bastler gibt es genügend. Bei uns laufen auch einige solcher 
Dilettanten rum....

Autor: Metzger (Gast)
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Hi Andrea,

nur kurz zum Thema Bastler:

Jobs, Gates, Woz, Edison, Packarth mir würden jetzt noch einige 
einfallen das waren alles mal BASTLER!!!!

Autor: Jupp (Gast)
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> Mit dieser Arschkriechlogik kommst Du garantiert bei Bosch oder Siemens
> unter. Wenn Du Glück hast, kommst Du sogar zufällig in eine gute
> Abteilung.

Leider völlig richtig. Außerdem noch perfekte Kleidung beim 
Vorstellungsgespräch und die Stelle ist dir sicher. Das die 
Bewerbungsunterlagen natürlich 120% korrekt sein müssen, wird 
vorausgesetzt.

Ich hatte mich mal bei einem Unternehmen im 
Kommunikationselektronikbereich beworben (kein Dienstleister). Während 
des Vorstellungsgesprächs kam ich mir vor wie bei einem Stasiverhör. Die 
hat alles interessiert nur nicht das, was ich kann. So gegen Ende des 
Gesprächs fragte ich dann mal in die Runde, ob denn jemand auch was über 
meine fachlichen Fähigkeiten wissen will, z. B. Erläuterung meiner 
Diplomarbeit. Der anwesende Personalleiter meinte dann nur, dass das 
nicht nötig sei, schließlich hätte ich meine fachliche Kompetenz ja 
schon durch das vorhandene Diplom bewiesen. Daraufhin mußte ich lachen 
und die anwesenden blickten sich an und dann war das Gespräch auch 
vorbei. Drei Wochen später kam die Einladung zu einem weiteren Gespräch 
bei der gleichen Firma. Ich schrieb zurück, dass ich die Einladung nur 
annehmen kann, wenn mir die Fahrkosten (ca. 130 Euro) im Voraus 
erstatten würden. Die Firma hat sich nie wieder gemeldet; zum Glück!

Also wenn du den Leuten richtig tief in den Arsch kriechen kannst und 
das möglichst ohne Gleitmittel, hast du gewonnen.

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