Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Verstärker für Rechteckgenerator


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von Stefan G. (steg13)


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ich habe diesen Rechteckgenerator
(http://www.avr-asm-tutorial.net/avr_de/rechteckgen/rectgen_m8.htmlRechteckgenerator) 
gebaut nun suche ich folgenden Verstärker:
Amplitude von 0 bis 12V regelbar
Einstellbarer Offset 0-5V
Strom ca. 500mA
Kurzschlussfest
Vor allem aber bestmögliche Flankensteilheit

Gibt es da erprobte Schaltungen?

von KlaRaw (Gast)


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Hallo Stefan,
such Dir einen schnellen OP aus. Je steiler die Flanke, desto teuerer 
wird er. Aber ich denke, zu 5 € müsste etwas zufinden sein.

Gruss Klaus.

von Stefan G. (steg13)


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Vom Prinzip schon klar.
Dahinter muss eine Gegentaktendstufe bipolar oder MOSFET (wegen er 
500mA)

Leider war ich mit den bisher getesteten Schaltungen nicht zufrieden.
Andererseits liefern teure Rechteckgeneratoren saubere Signale - also 
muss es irgendwie gehen.

von Knut B. (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite


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Es gibt auch Leistungs-OpAmps mit integrierter Endstufe, like TDA2030 
zum Beispiel. Ob der jetzt schnell genug ist, weiß ich nicht, aber da 
sind ja noch andere, google unter "PowerOpAmp".

von Christoph Kessler (db1uq) (Gast)


Angehängte Dateien:

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Hier ein Beispiel aus dem PDF zu einem Wavetek-Funktionsgenerator, 
älteres Modell. Eine klassische Gegentaktendstufe mit den guten alten 
Schalttransistoren 2N2219/2N2905  und 741 OP. Noch nicht ganz das 
gesuchte, aber für Schaltbeispiele finden sich noch weitere Handbücher 
im Web.

von Stefan G. (steg13)


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Die meisten sind für den NF Bereich. Spezial IC´s sind kaum zu 
beschaffen.

Im Datenblatt CA3140 habe ich was gefunden (Figure 14) werde ich testen.

von Christoph Kessler (db1uq) (Gast)


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kostenlose Manual-PDFs gibts hier:
http://bama.edebris.com/manuals/

speziell ein Pulsgenerator von Wavetek, da sind die Endstufen etwas 
HF-mäßiger bestückt, auch alte Technik:
http://bama.edebris.com/download/wavetek/145/145_Mar92.pdf


noch mehr kostenlose Handbuch-Scans:
ftp://ftp.bluefeathertech.com/electronics/testgear/
http://www.algra-funkarchiv.de/PDF/handbuch/
hier kann man Suchanfragen zu Manuals stellen:
http://www.drkirkby.co.uk/community/test-equipment/manuals.shtml
alte HP-Meßgeräte:
http://www.hparchive.com/
mehr zu alter Computertechnik hier:
http://bitsavers.vt100.net/

von Marko B. (glagnar)


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BUF634 macht was Du willst, allerdings 'nur' 250mA.

von Christoph Kessler (db1uq) (Gast)


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für ein paar hundert Euro gibst auch die Apex PA09 und PA19 integrierte 
Leistungs-OP, da kann kaum einer mithalten.
Für weniger z.B den LM675, mit 70 kHz Leistungsbandbreite oder die 
Buffer EL2008/EL2009

LT1210:
http://www.linear.com/pc/productDetail.do?navId=H0,C1,C1154,C1009,C1146,P1329
# 1.1A Minimum Output Drive Current
# 35MHz Bandwidth, AV= 2, RL = 10Ω
# 900V/µs Slew Rate, AV = 2, RL = 10Ω
# High Input Impedance: 10MΩ
# Wide Supply Range: ±5V to ±15V
# (TO-220 and DD Packages)

von Gerhard S. (avr-asm-tut)


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Hallo.

Ich habe da offenbar etwas nicht ganz verstanden, oder warum braucht man 
einen OpAmp für Rechtecksignale? Für Sinus sehe ich das noch ein, sonst 
scheint mir das doch etwas abwegig. An und aus geht mit reinen 
Schalttransistoren doch etwas einfacher. Und Kurzschlusssicherung geht 
mit Strombegrenzung davor.

Aber vielleicht kommen wir der Sache etwas näher, wenn wir wissen, wofür 
das Signal denn nun dienen soll. Ich habe den Verdacht, dass da auch 
Induktivitäten eine Rolle spielen könnten (Motor?).

mfg
gerd

von Stefan G. (steg13)


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Ich bin inzwischen vom OpAmp abgekommen.
Das war nur ein Vorschlag von KlaRaw.
Eine Transistorschaltung geht vermutlich noch besser.

Also möchte einfach einen Rechteckgenerator.
Ich könnte mir sowas bei Rohde&Schwarz kaufen, aber wo bliebe dann der 
Spaß?

Im Moment habe ich einen Funktionsgenerator bei dem ich immer nur die 
Kurvenform Rechteck nutze. Die Signalerzeugung mit AVR hat demgegenüber 
Vorteile (Quarzstabilisiert u.s.w.)
Ich habe nichts Konkretes zum Messen. Es wird halt ein Teil meiner 
Messinstrumente. Es soll aber möglich sein, mal Induktivität zu 
anzuschließen oder einen IGBT direkt anzusteuern um dessen Daten zu 
ermitteln.
Rechtecksignale braucht man doch ständig oder nicht.

von Daniel M. (usul27)


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Naja, Rechtecksignale braucht man schon oft mal, aber 12V Amplitude und 
500mA Strom hab ich noch nie gebraucht. Normalerweise will man damit ja 
nur irgendwas takten und dann braucht es keine riesigen Ströme.

von Marko B. (glagnar)


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> Ich habe da offenbar etwas nicht ganz verstanden, oder warum braucht man
> einen OpAmp für Rechtecksignale?

Einen Opamp/Buffer nimmt man, wenn man z.B. eine einstellbare Amplitude 
haben will und wenn diese unabhängig von der Last stabil sein soll. Soll 
ja wohl schließlich ein Laborgerät werden. Die 250mA des BUF634 sollten 
da aber locker reichen.

von Stefan G. (steg13)


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@Marko
Vielen Dank

Einfach genial und den gibt es sogar bei Reichelt :-)
Fast genau meine Anforderungen und 250mA werden wohl auch reichen.
Kurzzeitig (bei IGBT-Ansteuerung) macht er ja auch 500mA

Fast hätten die Kollegen mich überzeugt, dass ich sowas nicht brauche 
;-)

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