Von HJS wurde 1996 die KAT-2000 G-KAT Nachrüstung eingeführt, die gab es für sehr viele Fahrzeugmodelle.
Ein Bild des HJS G-KAT Steuergeräts ist im Anhang, das Bild kommt von hier:
https://www.pff.de/user-post-list/37721-nord944/
Dazu gibt es ein Diagnosegerät mit dem man die Funktion der G-KAT Regelung prüfen kann, ein Bild und die Kurzanleitung ist ebenfalls im Anhang.
Die Kurzanleitung ist von hier:
Dort stehen auch noch ein paar mehr Informationen zu dem G-KAT System.
Die Kommunikation zum Diagnosegerät über die Leitung "DATENDIAGNOSE" ist eine UART Verbindung auf einer Leitung mit 2400 Baud 8N1 bei einem Pegel von +5 Volt.
Das Steuergerät im Fahrzeug startet mit der Kommunikation wenn beim Einschalten der Zündung die Leitung "DATENDIAGNOSE" über einen 1 kOhm Pullup mit +5 Volt verbunden ist, dieser Pullup Widerstand befindet sich im Diagnosegerät. Fehlt der Pullup bei "Zündung ein" schickt das Steuergerät keine Daten.
Vom Steuergerät im Fahrzeug werden periodisch 11 Bytes geschickt, das sieht dann in etwa so aus:
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Zur Umrechnung der Rohwerte stehen ein paar Stützpunkte in der Datei "HJS_G_KAT_Steuergeraet_Rohwert_Umrechnung.txt" im Anhang. Der Drucksensor für den Vergaserunterdruck wird nicht bei allen Fahrzeugmodellen verwendet, in diesem Fall ist der Rohwert 0 und es erfolgt keine Anzeige für den Vergaserunterdruck durch das Diagnosegerät.
Die Bedeutung des Status-Byte sieht so aus (der Text wird vom Diagnosegerät angezeigt):
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Die Werte mit unbekannter Bedeutung werden vom Diagnosegerät nicht angezeigt.
Es kann sein dass bei bestimmten Fehlermeldungen (z.B. "Motor kalt") keine weiteren Daten mehr vom Steuergerät geschickt werden bis sich der Status ändert.
Beim PIC im Steuergerät ist das Auslesen gesperrt, ebenso bei dem PIC, der im Diagnosegerät verbaut ist. An die jeweilige Firmware kommt man also nicht ohne weiteres.
Die Leitung von der Lambdasonde ist im Diagnosegerät nicht angeschlossen.
Beim Menüpunkt "1. Fahrzeugtyp" schickt das Diagnosegerät ein BREAK, dann werden vom Steuergerät ein paar Daten aus dem EEPROM geschickt. Für die Funktionsprüfung sind diese aber nicht relevant, das meiste davon steht auch auf dem Gehäuse des Steuergeräts.
Und beim Menüpunkt "6. Interne Werte" zeigt das Diagnosegerät die eigene Seriennummer und das Datum an (im Diagnosegerät befindet sich eine RTC mit fest eingelöteter Batterie).
Mit der Protokollbeschreibung sollte sich bei Bedarf ohne viel Aufwand die Funktionalität des Diagnosegeräts nachbauen lassen. Alternativ kann man zur reinen Funktionsprüfung der G-KAT Regelung auch die Spannung der Lambdasonde messen, so wie in der Anleitung im Anhang beschrieben.


