Hallo an Alle!
Ich habe mir von Pollin das Evaluation-Board Vers.2 zugelegt und möchte
mich in die Materie des AVR's einarbeiten.
Dazu hab ich mir gleich noch einen AT Mega 32 - 16 CPU gekauft.
AVR Studio habe ich mir mal herunter geladen und möchte mich dem
Assembler vertraut machen.
Ihr sollt wissen, das ichmich normalerweise mit 8051 beschäftigt habe,
hauptsächlich in Assembler, C kann ich selbstverständlich auch aber nur
dürftig.
Ich hab hier und da berichte gelesen und stellte fest, das einige mit
sog. Fusebit probleme haben.
Jetzt stellt sich für mich die Frage? Wie ich beim ersten übertragen von
einem kleinen Programm nicht gleich meinen Controller Sperre?
Auf was muss ich Achten bevor ich was übertrage?
Kennt sich wer in AVR Studio aus?
Meine Englisch Kentnisse ist leider nicht sehr gut und tue ich auch
schwer mit der Dokumentation.
Das AVR Tutorial werde ich selbstverständlich nach und nach
Durcharbeiten.
Vielen Dank für eure Infos im voraus!
Wenn Du nicht an den Fusebits rum spielst und dich an die anleitung im
pdf file von pollin hälst, schießt Du nix ab. Hatte das selbst so
probiert mit einem Mega 16 und Mega8
Geh mal auf pollin.de zum Artikel des Board und lad Dir die zip datei!
Da ist ein Beispiel programm als .hex drin + Bascom Source - ich denke
zurm ersten probieren wird es reichen.
Hi! habe mal das Testprogramm von Pollin über PoyProg auf mein Board
geladen und erfolgreich ausgeführt.
Weiss jemand ob es eine Möglichkeit gibt direkt aus AVR-Studio4 die
Hexfiles zu übertragen speziell dieses Board von Pollin?
Oder ist der Umweg über PonyProg der einzige Weg?
Ich habs mal über ISP-Port versucht geht aber nichts.
Nee, das geht leider nicht direkt. AVR-Studio braucht den ogenol
Atmel-ISP bzw. programmiert ATMEL-eigene Boards (STK-500). Den "Umweg"
musst Du also in Kauf nehmen. Schneller als über das serielle getüter
gehts aber, wenn Du Dir nen AVRISP-Clone Bastelst (siehe Tutorial). Der
an der parallelen flasht den Controller viel schneller als der
Pollin-on-board-ISP über seriell. Müsste ein SIProg sein.
Also: selbst bauen und spass haben.
http://rumil.de/hardware/avrisp.html
Der Stecker an der DIY-Variante ist praktischerweise so belegt, dass Du
ihn direkt auf das Pollin-board auf die ISP-Buchse stecken kannst. Mann
kann die Dinger aber auch für ein Paar Euro günstig bei ebay kaufen.
dernixwois wrote:
> Hat Du vielleicht ein paar Beispielprogramme für nen Atmega32 in ASM> oder weist ein guten Link.
Willst Du Programme sammeln oder willst Du lernen, Programme zu
schreiben??
Falls Letzteres, dann leg' den Mega32 für später beiseite, besorge Dir
einen Mega8 und arbeite das Tutorial auf dieser Seite durch.
Oder besorg' Dir einen Tiny15 und versuche mal das hier
nachzuvollziehen:
http://www.hanneslux.de/avr/divers/index.html
Mit Mega32-Programmbeispielen kann ich nicht dienen, da ich nicht "mit
Kanonen auf Spatzen schieße". Für kleinere Aufgaben benutze ich eben
kleinere Controller.
...
rebs88 wrote:
> Kann ich mit dem ISP-Adapter dann über AVR-Studio programmieren?
Aus AVR-Studio heraus kannst Du die AVRs nur dann programmieren, wenn Du
Programmierhardware benutzt, die von AVR-Studio unterstützt wird. Dazu
gehört einerseits das AVR-ISP von ATMEL oder das STK500 (oder ein
Nachbau), andererseits ein Programmer nach Appnote AN910. Beides sind
intelligente Systeme, bei denen ein AVR das Programmieren übernimmt und
die Daten vom PC per serieller Schnittstelle (auch über USB)
transferiert werden.
Primitive ISP-Adapter ohne eigene Intelligenz, die nur aus einigen
Widerständen, Dioden, Transistoren oder Bustreiber-ICs bestehen, also
ohne eigenen Controller mit Programmier-Firmware, werden von AVR-Studio
nicht unterstützt.
Weiteres erfährst Du im Menüpunkt "Help" des AVR-Studios.
...
Ich sehe das auch so wie Hannes,
ich hab auf mein Pollin Board mit einen ATtiny 2313 angefangen.
Du wirst überrascht sein, wie schnell Du einen grösseren Controller
aufsteckst.Ich habe mir zum Board noch ein paar Zusätze gebaut.
Unter WWW.Picht-macht-Licht.de/Hobby
Wigbert
Danke Leute für euere Beiträge!
Werde mal mit etwas kleinerem Anfangen so wie Hannes es gemeint hat.
Hab mir mal das Datenblatt angeschaut vom AT Mega32 und da wird man ganz
schön erschlagen damit.
Mir ist aufgefallen, dass das handling mit der Ein-Ausgabe etwas
kompliziert gehandhabt wird.
Z.B. muss zu erst Portdirection gemacht (DDBR ...) werden bevor man ne
Ein oder Ausgabe macht.
So wie es Aussieht kann man nicht einfach sagen wie bei 8051er:
mov P1,#0FFh
Im Tutorial wird eher sowas beschrieben
ldi r16, 0xFF ; 0xFF ins Arbeitsregister r16 laden
out DDRB, r16 ; Inhalt von r16 ins IO-Register DDRB ausgeben
ldi r16, 0b11111100 ; 0b11111100 in r16 laden
out PORTB, r16 ; r16 ins IO-Register PORTB ausgeben
kann man hier nicht genauso
out PORTB, 0xFF schreiben?? habs noch nicht ausprobiert
> kann man hier nicht genauso> out PORTB, 0xFF schreiben?? habs noch nicht ausprobiert
Nein, kann man nicht. IN und OUT geht nicht mit Konstanten.
Aber tröste Dich, es wird noch lustiger, wenn Du Dich mit der
Megax8-Serie befasst (Mega48/88/168). Da liegt nämlich ein Großteil der
internen Peripherie im extended-I/O-Bereich und kann nicht mehr wie I/O
angesprochen werden, sondern wie SRAM.
Das mit den DDR-Registern hat nicht nur Nachteile, sondern auch
Vorteile. Die Ausgänge haben Pull/Push-Stufen, können also auch Lasten
mit Vcc gegen GND treiben. Jede Medaille hat also zwei Seiten. ;-)
...
ich habe jetzt auch so ein board vor mir liegen und muss mich für eine
Projektarbeit in den Atmega16/32 einarbeiten.
ich habe jetzt den 16ner daheim und habe schon den controller geflashed
und ein kleines "hello world" programm drauf geladen (das blinken einer
led)
ich habe vor längerer zeit mal mit dem 80535 gearbeitet und dachte
Microcontroller ist gleich Microcontroller, tja .. jetzt wollte ich
wissen ob es so was wie ein tutorial für den atmega16 gibt (und dem
board von pollin) damit ich sehe wie einfache ein / ausgaben mache (LED
Summer Taster).
PS ich arbeite unter Linux, aber das macht glaub ich nichts zur sache
den das compilen / draufladen geht ja
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