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Forum: PC Hard- und Software Umstieg auf Linux oder Mac?


Autor: Karl-j. B. (matrixman)
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Hallo!

Ich mach mir schon seit längerem Gedanken das ich mein Betriebssystem 
wechseln will. Ich denke jetzt wirds so langsam Zeit man weiß ja nicht 
was Microsoft so plant mit Vista (das ganze gefällt mir nicht so!).

Vor einigen Jahren habe ich immer wieder mal mein Glück mit Suse Linux 
probiert aber manche Sachen sind da halt nicht so einfach wie in 
Windows. Dafür wärs am günstigsten von allem (im Vergleich zu Windows 
und Mac)

Jetzt hab ich mich in letzter Zeit über Apple PCs informiert. Da heißts 
zwar das es sehr einfach zu bedienen ist aber wenn man mal bei manchen 
Usern fragt ist der Mac manchmal ziemlich langsam im Betrieb und die 
iBooks haben auch mehrere Macken. Ach ja und dann habt Apple jetzt auch 
auf x86 umgestellt! Ob damit die PCs stabieler laufen weiß ich auch 
nicht. Mein Grund am Anfang zu Apple wechseln war ja das alles auf einer 
anderen Architktur bassiert aber das ist ja jez nicht mehr der Fall :(

Ich brauche eigentlich mein PC nur zum Surfen, Programmieren, chatten 
und noch n bisschen TV kucken (also wenn möglich dual Monitor Support).

Was würdet ihr mir am besten Raten? Aber was klar ist das ich unabhängig 
von Microsoft sein will=)!

mfg Karl

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Wenn du Linux testen willst, brenn dir eine Ubuntu-Live-CD und probier 
die mal aus. Vom Komfort her ist das aber mit Mac OS X nicht annähernd 
zu vergleichen, gerade bei Dingen wie Dual Monitor und TV ist oft noch 
stundenlanges Basteln in Konfigurationsdateien angesagt. Deshalb 
empfehle ich ganz klar den Mac. Die Umstellung auf x86 hat nur Vorteile 
gebracht: ist um ein Vielfaches schneller, und man kann auch mal Windows 
laufen lassen für Spiele oder spezielle Anwendungen.

Autor: PCler (Gast)
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Also wenn Du wert auf relativ einfache Bedienung und funktionerende 
Software legst nimm' einen MAC mit OS/X ;)
Ansonsten schau Dir einfach mal aktuelle Life-CDs von Linux an z.B:
http://knopper.net/knoppix/
http://www.monoppix.com/
http://www.slax.org/

Und BSD ist auch einen Blick Wert ;)
http://www.freebsd.org/
http://openbsd.org/
http://www.dragonflybsd.org/index.shtml

Der einzige Grund bei Kleinstweich zu bleiben sind Spiele die leider nur 
noch DirectX sind :(
Aber da gibt's auch was:
http://winehq.com/

Mac OS/X ist im übrigen ein BSD mit Microkernel, den bekommt man auch 
einzeln hier:
http://www.opensource.apple.com/darwinsource/
Und X11 Server für darwin hier:
http://www.xdarwin.org/

Viel Spaß beim auspropieren ;)

Autor: Smörre (Gast)
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Probier mal folgende URL aus:
http://www.distrowatch.com
Da sind auch Verweise auf die größeren Distributionen und deren 
Downloadrate - Ubuntu liegt an Stelle 1.

Ich würde Dir zu Fedora 6 raten, gerade für Anfänger einige gute 
Konzepte (Hardwareerkennung, yum, rpm, usw.)
Ubuntu und BSD hab ich noch nicht getestet, mit Suse hatte ich damals 
(vor 3 Jahren) Probleme und fand ich deshalb irgendwie nicht so gut.
Eine der größeren Distributionen ist auf jeden Fall am Anfang sinnvoll.
Slackware und Derivate sind wahrscheinlich noch besser, erfordern aber 
eine Menge Kenntnisse und dafür sind die Vorteile nur geringfügig.

Bei Fedora bzw. damals RedHat hatte ich beim Installationsprozeß so gut 
wie keinerlei Schwierigkeiten, was bei anderen Distris leider nicht 
immer der Fall war.
Noch ein Tip:
Wenn dann nimm als Desktop gnome oder fvwm, KDE ist etwas langsam; merkt 
man vor allem bei alten Rechnern.

Mac ist auch sehr gut, aber leider auch teurer und hierzulande nicht so 
in Mode wie in USA; vielleicht erst einmal BSD als Distri testen.

Autor: Karl-j. B. (matrixman)
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ok danke für die schnellen Antworten! Ich schau mir mal die einzelnen 
Distibutionen an. Aber wenn ichs mir so überlege dann könnt ich ja jetzt 
mal zu Linux wechseln und wenn mir das zu schwer fällt kauf ich mir ein 
MacBook und nim OSX und Linux=) müsste ja dank x86 gehen!

mfg Karl

Autor: Geniesser (Gast)
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>Vor einigen Jahren habe ich immer wieder mal mein Glück mit Suse Linux
>probiert aber manche Sachen sind da halt nicht so einfach wie in
>Windows.

Das ist auch heute noch so und gilt für jede Linux-Distri, wenn man über 
den ersten Ui! :) - Effekt nach dem Booten hinauskommen möchte. Aber 
SuSE ist nicht stehengeblieben und hat ein beachtliches Niveau erreicht. 
Schwierig kann es immer dann werden, wenn man bestimmte oder zu neue 
Hardware verwendet (Serial ATA Festplatten, wireless Zeugs, 
GDI-Windows-Drucker). Eine ganze Reihe Canon-Scanner werden generell 
nicht von Linux unterstützt, ebenso einige Drucker der Pixma Serie. Ein 
Krampf bei SuSE ist die Updateterei mit ihren vielen verschiedenen 
Möglichkeiten. Experimentieren ist angesagt, dann klappt es aber (auch 
mit dem guten alten yast bzw. yast2 bzw. YOU). Bevor ich Geld für den 
Mac ausgeben würde, würde ich schauen ob nicht Linux meinen Bedarf 
deckt. Das wirst du aber so schnell nicht herausfinden, da braucht es 
Zeit, Muße und den unbedingten Willen sich durchzubeißen (Recherche, bis 
der Kopf qualmt ;)). Ich sehe keinen deutlichen Vorteil für Ubuntu 
gegenüber OpenSuse, aber das muss jeder selber feststellen. Wenn dir 
Windows nahe liegt bleibe bei KDE. Kannst dir ja mal die Kanotix-CD 
runterladen und live starten (das etwas bessere Knoppix).

http://www.kanotix.de/

Ansonsten kommt morgen zwar noch nicht der Weihnachtsmann, aber dafür 
der erste release Kandidat der neuen OpenSuse 10.2 (5 CD-Version).

http://de.opensuse.org/Willkommen_auf_openSUSE.org

Übrigens, das Thema Hardware wird nicht unterstützt wird auch Vista 
Nutzer begleiten. In Sachen einiger Soundblaster-Soundkarten war schon 
böses zu lesen. Selbst für noch gar nicht so alte Hardware müssen neue 
Treiber geschrieben werden und ob da alle Hersteller mitziehen ist stark 
zu bezweifeln. Da wird sich manch einer mit Teilfunktion, 
Kompatibilitätsmodus oder gar keiner Unterstützung seiner bestehenden 
Hardware abfinden müssen so wie es sich abzeichnet. Drum prüfe (vorher), 
wer sich ewig bindet! ;)

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