Hallo Leute,
habe einen Widerstandsdraht als Shunt zur Strombegrenzung. Nun wird er
aber sehr heiß! Gibt es eine Möglichkeit ihne zu kühlen? Also um
irgendwas wickeln etc? Normales Metall sollte ja nicht gehen, da es
leiten würde und somit den Widerstand verändert - oder?
Was gibt es dann da für Möglichkeiten?
Danke
Also wenn ein Shunt grossartig warm wird, dann hast du was falsch
gemacht. Du solltest den Widerstand so klein wie möglich wählen. Um was
für Ströme geht's denn?
Neben geeigneter Dimensionierung kann es unter Umständen hilfreich sein,
fertige Shunts zu verwenden bei denen ein Gehäuse für Kühlkörpermontage
geeignet ist.
Um welchen Strom geht es denn?
In Winter könnte Aussenmontage helfen. Aber ich würd auch eher den Shunt
umdimensionieren um daran möglichst wenig Strom abfallen zu lassen und
somit auch wenig Wärme zu erzeugen.
bye
Frank
ihr wisst doch genau was frank meint, sind wir hier im kindergarten?
1. shunt umdimensionieren (wohl das sinnvollste...)
2. leistungsstärkeren shunt nehmen (is auch ne maßnahme...)
3. ölbad (naja...)
pumpkin
>ihr wisst doch genau was frank meint
das ist richtig, aber weiß er das auch?
Außerdem, was ist mit den vielen noch nicht so versierten Lesern, müssen
die unnötig verunsichert oder "falsch angelernt" werden?
Falls du die Größe des Widerstands nicht verändern kannst(Weil
beispielsweise der Spannungsabfall benötigt wird): du nimmst einen
Widerstandsdraht mit einer besseren Leitfähigkeit, Dadurch ist der Draht
bei dem selben Widerstand länger. Den Draht auf einen Bleistifft zu
einer Spule wickeln. Klar, die Wärme die entsteht ist dieselbe, nur die
Oberfläche ist größer. Diese kannst du dann auch leicht mit einem
kleinen Lüfter abführen.
also es sind 0,05ohm bei 14V und teilweise 15A.
Könnte mir gut vorstellen, daß es da sehr heiß wird. Oder täusche ich
mich da? Und ja, ich habe es noch nicht probiert, aber meine
vorgefertigten 0,08Ohm 9W sind gut was zum grillen geworden, daher meine
Frage.
Hallo Kai,
wenn Du eine höhere Leistung "verbraten" musst kommst Du mit einem
Gebläse weiter. Ein einfacher billiger Föhn, ohne ihn selber heizen zu
lassen, würde es dann auch tun.
Ich selber habe mal den Wickelkörper eines Föhns als Träger für eine 8
Ohm Spule, biffilar gewickelt, genutzt. Ich brauchte für eine Endstufe
einen ordentlichen Lastwiderstand. Ich hatte einen 1 mm Widerstandsdraht
verwendet.
Solang der Verstärker noch einen Sinus wiedergab war alles in Ordnung.
Als er übersteuerte habe ich ihn bis zu einem Rechteck aufgedreht. Die
Leistung stieg bis auf 350 Watt an. Der Draht glühte. Ein leichtes
Pusten zeigte hier schon deutliche Wirkung.
Gruss Klaus.
nunja, kalt bleiben .... ist nicht ganz richtig.
Die (immer vorhandene) Erwärmung eines Shunts sollte im vertretbaren
Rahmen bleiben.
15A über 0,05 Ohm ergibt 0,75V und 11,25 Watt, das ist schon ordentlich
was.
Im industriellen Umfeld sind Shunts mit einem Spannungsabfall von 60mV
oder 150mV bei Nennstrom üblich, die werden natürlich nicht so warm.
es gibt Shunts für den 20Ampere Bereich an Messgeräten. Die haben
0,01Ohm, sind "genau" und sind für diese hohen Ströme gedacht. Gibt es
z.B. bei Conrad
P.S. So kannst du dir die Verlustwärme selber ausrechnen: P=R*I^2
Die Spannung selber spielt dabei also keine Rolle.
ich brauche ja den shunt für eine Strombegrenzung, da heißt er muß den
vorgeschriebenen Ohm wert haben. Ich werde das mal jetzt testen,
vielleicht geht ja wirklich ein kleiner Lüfter.
Vielen Dank schon mal.