hallo
Ich spiele mit dem Gedanken, mir so ein Ding selbst zu bauen, da alle
Geräte die ich bis jetzt gefunden habe über 3000Euro kosten.
Eine Elektronikentwicklung ohne einen ESD Simulator kann man auf Dauer
vergessen.
Mein Bauvorschlag:
Ein 5kV DCDC Modul (Ich möchte nur mit 5kV testen um einen Überblick zu
bekommen, wo was zu verbessern ist) habe ich schon, das baue ich in ein
Tischgehäuse ein (könnte auch 0...5kV), die Hochspannung leite ich über
ein
HV Kabel (Zündkabel vom Auto) zur Pistole (alte Lötpistole innen mit
Harz ausgegossen) vorne kommt die auswechselbare Spitze für Luft oder
Kontaktentladung, in die Pistole noch 2 HV Relais (Steinecker) eins zum
Laden des 330pF Kos eins zum Endladen.
Jetzt bitte ich euch um Anregungen und Mithilfe
(bitte keine Kommentare wie: Hochspannung ist lebensgefährlich usw.)
Peter
@Stefan Gemmel
mit der Zuleitung lade ich den Ko in der Pistole (über
Hochspannungsrelais in der Pistole) mit dem 2 Hochspannungsrelais
schalte ich nach aussen.
die Zuleitung spielt also eine untergeordnete Rolle.
@Dieter Werner
eine Schaffner kostet neu mind 5k, gebraucht auch noch über 2k :-(
@Christoph Zingg
10W 5kV DC DC Wandler habe ich schon
@ all
Danke für den bisherigen Beistand :-)
die oben beschriebenen Teile habe ich alle in der "Bastelkiste"
sind bei einem Projekt (Lackdraht Durchschlagsprüfung) liegengeblieben
:-)
dürften neu aber für unter 200 Euro zu haben sein.
Man sollte mal ein freies Projekt gründen, was einfache CE-Testwerkzeuge
angeht, die sich jeder mit wenig Geld selber bauen kann. Da habe ich
noch nicht viel im Internet gefunden.
Insofern finde ich dein Vorhaben interessant.
ESD-Pistole mit einem Gasanzünder-Piezo hab ich auch schon gebaut und
funktionierte sehr gut, um Schwachstellen herauszufinden. Nach diesen
Tests funktionierte es dann auch im CE-Labor. Ich glaub, bei Conrad gibt
es immer noch diese Gas-Piezozünder, die mehr Energie haben, als die
Feuerzeuge.
Das sind meine Grundkomponenten.
Die Schaltung ist in IEC61000-4-2 angegeben.
das HV Modul (SC-50 von AHV Commercial) kann leider nur 3W, werde mal
die Anregung von Christoph Zingg prüfen und einen alten Kopierer
schlachten.
ob die Relais den hohen Strom bei Kontaktentladung (mind 10A) abkönnen
muss ich auch erst herausfinden.
zwei Fragen an ESD Profis:
wie wichtig (sinnvoll) ist die Umschaltung der Polarität ?
wie (wo) kann ich am besten das Flachbandkabel für die Gegenelektrode
anbinden und aus dem Gehäuse führen
Das HV Modul kann 0...5kV, werde das auch ausnutzen.
Peter
Die echten Profis tummeln sich in den anderen Threads. Sie berichten
dann davon wie sie alles viel besser gemacht haben. Aufreger deluxe mit
dem Piezozünder kann da nicht mithalten. Du bist schon besser mit dem
Vorschlag mal eben für was gebrauchtes ein paar TEuro rauszuhauen.
Immerhin ein Anfang: bloss nicht auf die Frage eingehen, sondern
entweder beschreiben was man stattdessen machen kann (weil der Profi
dann mitreden kann, wenn er das Thema geschickt umlenkt) oder dem OP
seine Idee ganz schnell ausreden (könnte dem Profi ja Konkurrenz
machen).
Ganz doofe Frage,
wozu braucht man eine ESD Pistole ?
Zum grillen von IC-Schaltungen ?
Und wäre es nicht sinnvoller sich z.B. bei Tesla-Spulen nach passenden
HV umzusehen ?
Weil eine DC-DC auf 5kV dürfte ja nix anderes sein als ein MOT mit Marx
hintendran ?
Aprospos, wären E-Schocker nicht wesentlich billiger ?
So komplett für 100,- Teuro und mobil überall einzusetzen ?
Nur so'ne Idee ;)
Ich glaub mit 5Kv kommt man nicht weit die ESD Pistolen können meisst
einstellbar bis 30Kv.
Wir hatten erst große Probleme damit. Mit 5Kv war da aber nichts ging
alles über 10Kv. Und war auch mitm Piezo nicht richtig nachstellbar wohl
aber mit bestimmten "Testpersonen" :)
Hi!
Sorry das ich den Thread nochmal ausgrade.
Würde mich aber sehr interessieren ob es hier etwas neues gibt, da ich
auch gerade vor dem Wunsche einer solchen "Waffe" stehe ;)
Das ist ein umgebauter Gasanzünder.
Besser als nichts, klar. Aber man hat wenig Kontrolle über die Spannung
und Energie der Pulse, die man damit produziert.
Ich habe auch mal über sowas nachgedacht. Und dachte mir dabei, dass ein
Hochspannungsgenerator allgemein parktisch wäre, weil man damit z.B.
auch Pulverbeschichten kann.
Beim Suchen fand ich dann diese Module hier.
http://highvoltageshop.com/epages/b73088c0-9f9a-4230-9ffc-4fd5c619abc4.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/b73088c0-9f9a-4230-9ffc-4fd5c619abc4/Products/HVGEN_NEG_30KVhttp://highvoltageshop.com/epages/b73088c0-9f9a-4230-9ffc-4fd5c619abc4.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/b73088c0-9f9a-4230-9ffc-4fd5c619abc4/Products/HVGEN_POS_30KV
Dabei stellte sich mir die Frage warum es die in zwei Polungen gibt.
Also nicht wirklich, denn die Antwort war mir klar, dass der
Eingangsseitige GND mit dem Ausgangsseitigen verbunden ist und quasi nur
der Ausgang die Spannung ab kann. Wenn man also den Plus-Ausgang eines
positiven Moduls auf Masse legt hätte man am Schwarzen Kabel zwar
theoretisch -30kV aber eben am Eingangs-GND auch und das macht das
Netzteil sicher nicht mit. Meine Nachfrage beim Hersteller bestätigte
auch meine Vermutung.
Jetzt die Frage an die HV-Experten: Wenn man nun einen Trenntrafo bauen
würde, der die 30KV ab kann, könnte man dann bei so einem Gerät auch die
Polarität durch das beschriebene "Umstecken" ändern? Bei den angegebenen
5 Watt müsste sich doch was kosntruieren lassen. Komplett vergossene
Wicklungen auf einem PTFE-Träger mit wirklich hohem "Kragen".
Alternativ könnte man bei einer ESD-Pistole den Puls auch umpolen in dem
man nur den geladenen Kondensator "Umpolt". Also nach dem Prinzip
Ladungspumpe... ihr wisst was ich meine :-).
Die Idee ein wirklich universelles HV-Netzteil zu haben, das beide
Polaritäten kann wäre trotzdem reizvoll. Daher meine Frage: Meint ihr
das mit dem Trenntrafo ginge oder wäre das Wahnsinn?
P.S.: Ich weiß, das man bei 30€ pro Modul auch einfach beide kaufen
könnte aber der Händler hat auch manchmal ein regelbares (0-50kV)
Netzteil im Sortiment und das gibt es eben nur mit Positivem Ausgang...