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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Fernbedienung RC5 usw.


Autor: Carsten Pietsch (papa_of_t)
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Liebe Auskenner,

ich bastel gerade mit Fernbedienungen herum, RC5 senden und empfangen 
geht ganz gut. Allerdings habe ich gelesen, daß viele Fernbedienungen 
gar kein RC5 senden (meine senden es alle..) - ist das so?

Ich möchte im Weiteren so eine Art universelle Fernbedienung bauen 
(lernfähig). Bei den IR-Empfänger-Bausteinen fällt schonmal auf, daß die 
mit verschiedenen Frequenzen arbeiten. Verschiedene Protokolle gibt es 
auch. Man brauchte also zum "Lernen und wieder ausgeben" entweder 
verschiedene Empfänger (für jede Frequenz einen) und verschiedene 
Protokollimplementationen ODER man liest "Rohdaten" ein und sendet die 
mitgeschnittenen Rohdaten wieder 'raus. Die erste Variante ist nicht so 
toll, weil man alle Protokolle implementieren muß und testen, welcher 
Empfänger klappt. Die zweite Variante ist nicht so toll, weil man das 
Toggle-Bit nicht mitbekommt und somit nicht unterscheiden kann, ob bei 
langem Signal die Taste denn nun lange gehalten wurde oder mehrfach 
gedrückt wurde.

Gibt es ein "Ei des Columbus" auf diesem Gebiet, sprich eine elegante 
Lösung oder Lösungsansätze, um die Sache möglichst universell zu 
gestalten?

Autor: Markus (Gast)
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Mein 15 Jahre alter Grundig Fernseher spricht kein RC5 und meine neueren 
Geräte (alle aus Fernost) tun es auch nicht.

Wie Du schon richtig erkannt hast, kann es keine Universalfernbedienung 
geben. Wenn Du Dir die typischen Protokolle anschaust, dann wirst Du 
aber feststellen, dass es viele ähnliche Protokolle gibt, die sich nur 
etwas im Timing unterscheiden. Ich würde halt diese Protokolle 
unterstützen.

Markus

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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>kann es keine Universalfernbedienung
>geben.

Wie zum Teufel macht die OneForAll Chamäleon das?

Autor: alfsch (Gast)
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guck mal nach:
lirc
win-lirc

da kannste von x herstellern sehen, was die so senden.
oder mit lirc selbst messen...

Autor: Dieter Werner (Gast)
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> Wie zum Teufel macht die OneForAll Chamäleon das?

Die samplet im Lernmodus das IR Signal auf einem Vielfachen der 
IR-Trägerfrequenz, speichert diese Werte im Flashspeicher und spielt sie 
auf Abruf wieder ab.

Autor: Carsten Pietsch (papa_of_t)
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Dann würde diese "OneForAll Chamäleon" meiner oben genannten Variante 2 
entsprechen und sollte auch dei daraus resultierenden Probleme haben 
(Unterscheidung: Taste lang oder kurz gedrückt)

Beispiel: am CD-Player dient die vorwärts-Taste oft dazu, bei kurzer 
Betätigung auf den nächsten Titel, bei langer Betätigung innerhalb des 
titels weiterzugehen - funktioniert das mit dem Teil? Wäre mal 
interessant.. Wobei man dafür noch kein Toggle-Bit bräuchte, aber z.B. 
wenn man eine an/aus-Funktion (umschalter) auf einer Taste hat. 
Außerdem: woher weiß das Chamäleon, wie lang das Datenpaket ist?

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Ahhh okay, macht Sinn. Dann könnte man das Prinzip ja eigentlich 
nachbauen.

@alfsch: Nettes Programm, danke für den Hinweis.

Autor: Mark Struberg (struberg)
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> Die samplet im Lernmodus das IR Signal auf einem Vielfachen
Für RC5 braucht es imho mehr als nur samplen des Signals. Bei RC5 
toggled das 3. bit bei jedem Tastendruck. Somit erkennt der Empfänger ob 
die Taste länger gehalten oder mehrfach gedrückt wurde.

Und das geht durch simples aufzeichnen nicht...

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Stimmt auch wieder, die kann sicher noch mehr, als nur samplen, was dann 
auch den Preis rechtfertigt ;-) Aber gut aussehen tut sie trotzdem (Zahn 
tropf...)!

Autor: Dieter Werner (Gast)
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Lieber Nicht-Auskenner,

wenn du nicht in der Lage bist, auf deiner Fernbedienung eine Taste 
einmal kurz und einmal etwas länger zu halten, wirst du keine 
"universelle Fernbedienung" trainieren können.

Ich kann dir zu jedem Algorithmus, der nicht das hochfrequente IR-Signal 
samplet und wieder abspielt, ein Protokoll nennen, das dein vermeintlich 
intelligenter Algorithmus nicht korrekt wiedergibt.
Die Unterschiede mit getoggeltem Wiederholungsbit, Shift-Taste etc. 
filtert Chamäleon mittels grundlegendem DSP aus dem Signal. Wenn du 
weitergehende Tricks in dein IR-Protokoll einbaust, wird Chamäleon damit 
nicht klarkommen.

Autor: Dennis (Gast)
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über die trägerfrequenzen wurde hier noch garnicht diskutiert...

zu allem überfluss sprechen die bedienungen ja auch noch auf 
unterschiedlichen trägern....

on/off modulation auf 36Khz bis 48khz....

lirc lässt grüßen, wenn das auch noch mit integriert wäre, dann könnte 
man dies als auswertetool gelten lassen....

dennis

Autor: Dieter Werner (Gast)
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> zu allem überfluss sprechen die bedienungen ja auch noch auf
> unterschiedlichen trägern....
>
> on/off modulation auf 36Khz bis 48khz....

.. und Chamäleon kann auch noch Funk bei 455kHz oder so. Allerdings wird 
dabei nicht mehr der Träger abgetastet, sondern HF gemessen und als ein 
einziger Zahlenwert (z.B. 455000) gespeichert, NF gesamplet und später 
wieder auf den neu generierten HF-Träger aufmoduliert. Viel Spass!

Autor: Matthias (Gast)
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Ich weis nicht ob das bei den Lernfähigen so gemacht wird, aber man 
könnte ja beim Einlesen zweimal auf die Taste drücken müssen. Der 
Empfänger erkennt dann ja ob das Datenpaket identisch ist. Wenn nicht 
musst du hallt zwei Datenpakete speichern und bei jedem Tastendruck 
abwechselnt das eine oder andere Protokoll senden.
Die Länge des Protokolls ist eigentlich relativ egal. Entweder der 
Prozessor erkennt eine Regelmässigkeit im Paket, oder oft werden auch 
längere Pausen als zwischen normalen Bits als Trennzeichen verwendet.
Du kannst aber eigentlich auch eine gewisse Anzahl an Samples aufnehmen 
und die dann wieder senden. Wenn es dann 1,5 Protokolle sind ist es auch 
egal, sobalt ein Protokoll richtig übermittelt wird reicht das.

Autor: Markus (Gast)
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@Matthias:
Das mit dem Toggle-Bit kann man schon so erkennen, aber es hilft halt 
genau gegen dieses Problem. Wenn die nächste FB z.B. einen Zähler im 
Protokoll hätte, dann hast Du wieder verloren.

Deswegen sage ich ja: Man kann keine universellen Fernbedienungen bauen. 
In der Praxis mag Samplen und RC5-Erkennung gut genug sein, aber das ist 
dann halt trotzdem nicht universell.

Markus

Autor: Matthias (Gast)
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Gibt es Protokolle die einen Zähler als Toggle haben? Habe ich noch 
nicht gehört und macht eigentlich ja auch keinen Sinn.Der Empfänger soll 
ja nur erkennen od ich immernoch drücke oder schon wieder.
P.S. Die Trägerfrequenz braucht man eigentlich nur einmal erkennen und 
abspeichern. Danach braucht man nur noch die Zeiten für High und Low 
Speichern. Da sollte man eigentlich mit 50Bytes Pro Taste und Gerät 
hinkommen. Also müsste ein Eeprom mit 64K für 10Geräte und 100Tasten 
reichen.
Sicher, die Fernbedienung ist dann nicht universell, aber eigentlich 
müsste jede einlesbar sein.

Autor: Dieter Werner (Gast)
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> Sicher, die Fernbedienung ist dann nicht universell, aber eigentlich
müsste jede einlesbar sein.

Sicher. Und eigentlich sind alle Fernbedienungen RC5-Fernbedienungen.

Autor: Matthias (Gast)
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RC5 ist sogar ziemlich selten. Zumindest in meinem Haushalt. Ich habe 
nur eine gefunden die RC5 sendet(Phillips).
Aber warum sollte damit nicht jede Fernbedienung einlesbar sein? Wenn 
man die Trägerfrequenz kennt und die Zeiten für die Highs und Lows. Mehr 
Informationen hat das Sendesignal doch nicht.

Autor: KKW-Fan (Gast)
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>Und eigentlich sind alle Fernbedienungen RC5-Fernbedienungen.
Nein ! Sehr viele Fernbedienungen senden RECS80 Code.

Autor: Herr Mueller (herrmueller)
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Sony, Denon, JVC, Panasonic haben je ein eigenes Format. Üblich sind 
auch noch das RECS80 und viele jap. DVD Player und Sat Receiver benutzen 
NEC oder NECncr17. Da sie meisten Geräte inzwischen aus Japan kommen, 
ist RC5 nicht mehr so gebräuchlich (früher Grundig, Philips). Ich hatte 
mal angefangen, ein Programm zu schreiben, das die genannten Protokolle 
erkannt
 hat (ausser RC5). Man kann sie gut auseinanderhalten anhand der 
Bitzahl/Befehl und Zeitdauer Startimpuls und Bits/Pausen.

Bsp:

Denon:
.db $0F, $07,  $13,   $07,$13,   $07,$2F,  4,$06,    8,$4C, 2,$00,   1, 
0,0

Sony15:
.db $0C, $3C,  $0F,   $0F,$0F,  $1E,$0F,   7,$1A, 5,$07,0
 ; Länge Start Pause  0- Bit     1- Bit    Bitzahl,Command,Bitzahl,Adr

NEC:
.db $21, $E0,  $71,   $0D,$0D,  $0D,$2A,   8,$00,8,~$00,  8,$19,8,~$19, 
1,0  ,0

Plasma:
.db $0b, $06,  $B6,   $04,$79,  $03,$B7,   $FF  ,3,$07,  6,$32,  1,0

Panasonic:
.db $31, $56,  $2C,   $0A,$0A,   $0A,$21,  8,$02, 8,$20, 8,$A0, 8,$00, 
8,$21, 8,$81, 1,0   ,0

JVC:
.db $11, $D2,  $69,   $0D,$0D,   $0D,$27,  8,$9F, 8,$7b ,0

Ausser Länge alle Werte in 40uS

Hat gut funktioniert. Ich werde es irgendwann mal weitermachen. Das 
Sendeprogramm brauchte nur die jeweilige Datenzeile für das jeweilige 
Protokoll.

gruss christian

Autor: Sonic (Gast)
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Ich hab' ein Programm für meinen PDA, das zeichnet wie ein Recorder den 
Code jedes IR-Senders (auch Auto-Fernbedienungen) auf und kann 
abgespeichert werden. Nur den Rolling-Code kann's nicht.

Autor: Carsten Pietsch (papa_of_t)
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So, jetzt hatte ich wieder ein bischen Zeit zum Probieren. Ich verwende 
einen TSOP1736 als Empfänger und ich habe jetzt auch 2 
"nicht-RC5-Fernbedienungen" gefunden. Die Signale kann ich messen, 
Impulslänge bestimmen geht auch so langsam.

Was ich nicht probieren kann: Wie ist das mit den unterschiedlichen 
Trägerfrequenzen? Ich habe gesehen, daß der TSOP1736 auf 36kHz "horcht", 
wie der Name schon sagt. Wie oben angegeben, will ich erreichen, daß 
möglichst viele Fernbedingungen erkannt werden ("alle" ist wohl etwas 
hochgesteckt, und erfahrungsgemäß erreicht man mit 20% Aufwand 80% des 
Ergebnisses, hat mal ein schlauer Mensch (Pareto?) 'rausgefunden..? 
naja..)

Also wenn ich jetzt einen Sender mit 38kHz hätte - würde der 1736

1) gar nichts empfangen, weil die Trägerfrequenz nicht paßt
2) Fragmente / ein paar Bits empfangen, weil das Zeitfenster von 36kHz 
bei 38kHz auch manchmal paßt?
3) alles trotzdem empfangen, weil er ohnehin von 30 bis 40 kHz tolerant 
ist?

Fall 1 oder 3 wäre mir am liebsten, da könnte ich entweder mehrere 
Empfänger verbauen oder einen für alles nehmen - aber ich habe eben noch 
keine 38kHz Fernbedienung dabei..

Autor: Hans (Gast)
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Irgendwas zwischen 1) und 3). Die TSOPs haben eine gewisse Bandbreite, 
so daß du von einem 38kHz-Signal auch noch einen Teil (der Amplitude) 
erhältst.
Sind Sender und Empfänger sehr dicht beieinander, kannst du problemlos 
dekodieren. Bei größerem Abstand ist halt die Fehlerrate deutlich höher 
als bei der richtigen Frequenz.

Autor: Nooby (Gast)
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'nen 1736er würde auch das 38 KHz signal empfangen, äußern tut sich der 
Unterschied dann aber evtl in unterschiedlicher reichweite bzw 
unterschiedlicher toleranz bei falscher ausrichtung der FB.

gibt es auch einen nicht demodulierenden IR empfänger? um sich mal raw 
daten anzuschauen ist sowas ja schon interessant.

Autor: Carsten Pietsch (papa_of_t)
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lach diese Präzision habe ich befürchtet. Also werde ich mit kleinen 
Abständen arbeiten (beim Einlesen), das Senden ist ja dann nicht 
kritisch, wenn ich richtig decodiert habe.. Viel mehr Zeit zum Basteln 
und probieren müßte man haben! :-)

Autor: Hans (Gast)
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> lach diese Präzision habe ich befürchtet

Hattest du Aussagen über die Fehlerraten erwartet? Sieh dir das 
Datenblatt des TSOPs an und such die Bandbreite heraus. Unter der 
Annahme einer Gaussfunktion kannst du die Amplitudenreduktion berechnen. 
Bleibt z.B. 25% erhalten, entspricht dies einer Entfernungsbegranzung um 
den Faktor 4, da die Amplitude mit der Entfernung (die Energiedichte mit 
dem Entfernungsquadrat) abnimmt.

>gibt es auch einen nicht demodulierenden IR empfänger?

Nennt sich dann 'nen Fotodiode. Ist es so schwer, 'nen richtigen Artikel 
zu benutzen. "Ein" wäre kürzer und lesbarer als dein 'nen. Sorry, vergaß 
dabei natürlich wie cool du bist.

Autor: Carsten Djshadowman (djshadowman)
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Hehe, habe genau das, was du vorhast letzt gebaut.
Ein anlernbares RC5 modul, mit 16 verschiedenen Schaltfunktionen 
(toggle, on, zeitverzögert etc).
Und von meinen ca 7 HiFi FBs ist es nur eine die mit RC5 arbeitet.

Autor: Hans (Gast)
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Hehe, Carsten, du bist ja ein ganz toller!

Autor: Beobachter (Gast)
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Ich finde das Thema auch interessant.

@Djshadowman: Gesucht ist doch eine universelle Lösung, Du hast dagegen 
ein RC5-Modul, das nur eine Deiner Fernbedienungen bedienen kann? Was 
hast Du als Empfänger, auch TSOP1736 oder Fotodiode/Transistor?

Braucht man überhaupt einen TSOP, wenn man ohnehin (relativ 
hochauflösend) die Impulslängen messen und speichern will und dann "zu 
Fuß" filtert und decodiert?

Autor: Carsten Pietsch (papa_of_t)
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Angehängte Dateien:

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Hallo, ich war zwischendurch mit meinem Audiorecorder beschäftigt und 
komme mit Bastelerfahrungen auf dieses Thema zurück, evtl. interessiert 
das jemanden, der auch mit IR, TSOP & Co. 'rumbastelt.

1) Wie oben schon erwähnt - Die Situation, daß viele Fernbedienungen RC5 
können war bei mir eine Ausnahme, die senden alles mögliche.

2) Die TSOP* sind meiner Ansicht nach so breitbandig, daß bei normalen 
(Zimmer-)Entfernungen die Frequenz nur eine untergeordnete Rolle spielt. 
Sogar den IRDA von meinem Laptop mußte ich zuhalten, der wurde auch 
empfangen.. :-)

3) Ich hatte keine "Exoten" unter meinen Fernbedienungen, die sehr kurze 
Signale senden (solche kurzen Signale empfängt man manchmal als 
Störung). Alle haben mindestens 200uS breite Pulse gesendet.

Im Anhang findet Ihr ein kleines, simples Programm, welches mir (mangels 
SpeicherOszi) beim Analysieren der FBs sehr geholfen hat. Es benötigt 
nur einen TSOP* in Standard-Beschaltung und einen AtMega* (Ich hab Mega8 
genommen mit internem Oszillator 8Mhz). Ein Terminal reicht als Ausgabe. 
Es wartet einfach auf das erste "L" vom TSOP und schneided dann die 
nächsten 200ms in 50uS Auflösung mit. Ausgabe siehe unten. Ich bin nicht 
sicher, ob es würdig für die Codesammlung ist - ist ja nun nicht so 
kompliziert und im oft geschmähten BasCom geschrieben.. :-) Was meint 
Ihr? (Ok, wer das nicht mag kann es ja umschreiben, ist ja einfach zu 
lesen)


Beispielausgabe: FB vom CD-Spieler, Taste FF


Start


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Autor: Markus Ritzer (Gast)
Datum:

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Hallo!

Hat jemand funktionierende AVR-GCC Code, der mittels einer TSOP1738 den 
oben erwähnten Japan Code von Panasonic empfangen und dekodieren kann?

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