Hallo Leute,
Ganz ehrlich.. Ich war ca. 4 Jahre als Senior Engineer in der IT einer Bank, Job war ganz ok, vor allem die Kollegen super. Habe dann gekündigt, da ich einfach keine Weiterentwicklung gesehen habe und frustriert war, da wir am Schluss fast nur mit operativen Problemen (Tickets) beschäftigt waren. Trotzdem gab es natürlich auch interessante Tätigkeiten im Job. Wie dem auch sei, bin über einen Headhunter angesprochen worden und gewechselt in den ÖD (sogar für ein bisschen weniger Gehalt) um IT Architektur für Cloud und Security zu machen (das wollte ich schon immer). War dann aber so enttäuscht von der Stelle, da es dort fast nichts zu tun gab, ich sollte nur Teams bei Security Dokumentationen unterstützen oder diese einholen.
War dann frustriert, musste wieder kündigen und bin zurück zum alten Arbeitgeber. War sehr froh, dass die mich nochmals genommen haben, habe aber auch einen guten Job gemacht.
Jetzt im alten Job wieder zurück - ist eigentlich ok, aber nicht viel mehr, und Weiterentwicklung oder Gehaltserhöhung? Eigentlich nicht, man wird etwas klein gehalten habe ich das Gefühl.. es schmeckt irgendwie halt wie eine aufgewärmt alte Suppe. Jetzt, 1 Jahr später reizen mich schon wieder neue Stellen und bekomme im LinkedIn Angebote, auch habe ich demnächst bereits ein 2. Interview.
Was denkt ihr? Auf der Stelle hocken bleiben.. ev. noch ein weiteres Jahr? Oder wenn sich wirklich ein gutes Angebot ergibt, wieder kündigen.. Was würdet ihr tun? Einerseits wäre es schon interessant, andererseits recht moralisch fragwürdig, oder?
Trotzdem es ist einfach Business, ganz ehrlich. Es ist ja mein gutes Recht, wenn sich eine gute Chance ergibt, auch zuzusagen. Glaub aber natürlich schon, dass mein jetziger Arbeitgeber es mir übel nehmen würde. Nochmal zurück kann ich sicher nicht.
Grüsse, Dominik