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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Einsteigeroszi kaufen, aber welches?


Autor: Hansi Lein (fabian87)
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Hi,

ich wollte mir pünktlich zu Weihnachten mal nach einem Oszi gucken, da 
ich doch immer öfter eins brauche :)

Habe leider nur sehr wenig Geld zur Verfügung. Hatte so an 100 bis 
maximal 200 Euro gedacht.
Könnt ihr mir da was empfehlen? Gerne auch ebay!
Gibt es spezielle gebrauchte Modelle in diesem preissegment, die ihr 
empfehlen könnt? Habe auch nichts gegen usb oszis.
Vielen Dank für eure Tips im Vorraus!

Autor: SChoasch (Gast)
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Hi

Was willst du denn damit Messen? Hast du irgendwelche gewissen 
Anforderungen? Aber ich glaube, mit 200Euro wird sich wohl eher sehr 
wenig ausgehen. Da dürfte wohl nur Ebay eine anlaufstelle sein... oder 
durch glück ergibt sich hier im Forum etwas.

Ich selbst bin auch gerade auf der suche nach einem neuen Oszi. 
Angefangen habe ich damit, dass ich maximal 600Euro ausgeben wollte.Aber 
jetzt muss ich einsehen, dass ich wohl nicht unter 1000Euro wegkommen 
werde. Aber ein Oszi ist eine anschaffung für eine lange Zeit. Also 
lieber etwas mehr Geld ausgeben und das dan lange behalten.. anstatt 
jetzt 200Euro für ein Teil ausgeben, welches in einem Jahr nicht mehr 
nützlich ist. Ausserdem ist der Wertverfall eines Oszi nicht so gross 
wie der eines PCs.

Nunja... aber zu deiner Frage nun. Conrad hat ein 30MHz 
Analog-Oszi(Voltcraft) um knappe 310Euro. Vielleicht wäre das ja etwas 
für dich. Ob Voltcraft etwas tolles ist, kann ich dir nicht genau 
sagen.. aber ein Freund von mir ist mit seinem Voltcraft-Oszi sehr zu 
frieden... nur halt mit Lecroy darf man es halt nicht vergleichen ;-)

Autor: FBI (Gast)
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Ja,

so ähnlich wie SChoasch gings mir auch. Anfangs lagen meine 
Preisvorstellungen auch irgendwo im mittleren hundert Euro Bereich.
Am Ende sinds dann rund 2000,- geworden :)

CU Frank

PS: Ist ein HM1508 und ich bin hoch zufrieden damit.

Autor: Jürgen Schuhmacher (engineer) Benutzerseite
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@Schoach: Ich habe noch ein altes Conrad Voltcraft 2010. Das hat einen 
superpräzisen Strahl und ist gut verarbeitet. Besser, als die meisten 
anderen, die oft teurer sind.

Lecroy ist auch nicht immer das non plus ultra. Ich hatte mal die Ehre 
mit einem zu arbeiten, welches dazu neigte, so manche Amplitude falsh 
darzustellen. (Fehlerhfafte Schalter-/Softwarefunktion). Man konnte es 
nur durch Plausibilisierung herausfinden - wenn überhaupt. Daher hies 
das Oszi bei mir letztlich vorsichtshalber "je ne LE CROY pas" :-)

Autor: Fabian (Gast)
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Also ich benötige ein Oszi bis jetzt für meist kleinere frequenzen, wie 
z.b. audiosignal. Würde zwar auch gern digitales zeugs messen, aber das 
ist wohl mit einem analogoszi nicht gut zu bewältigen, habe mich deshalb 
mal umgesehen ob es günstiger ist, ein logicanalyzer zu bauen, der auch 
noch eine ausreichende Abtastrate hat.

Autor: Kalle DL4DBY (Gast)
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Hallo Fabian,
sieht so aus, als wennn Du (wie ich) mit einem gebrauchten Oszi anfangen 
willst (musst). Unter den Amateurfunkern (bin einer) gibt es noch 
einige, die so etwas auf speziellen Flohmärkten anbieten. Ich komme 
darauf, weil nächsten Samstag wieder einer in Dortmund ist.
Ich weiss nicht, wo du wohnst - aber vielleicht kann ich 
weiterhelfen....
Wenn du mich anschreiben möchtest: dl4dby(ät)darc(punkt)de
Kalle

Autor: Schoasch (Gast)
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Ok, dann würde ich dir auch zu einem gebrauchten, billigen Oszi raten. 
Denn es wäre ziemlich sinnlos, jetzt ein Oszi um ein paar Hundert Euro 
kaufen, wenn es bald mal zu wenig ist.
Wenn du digitale Sachen auch messen willst, dann sollte es zumindest ein 
Analog-Digital-Oszi(mit Store-Funktion) sein. Damit lässt sich mit etwas 
Übung schon einiges erreichen.
Ich selbst schlage mich mit einem alten Gould durchs Leben. Doch leider 
ist das Oszi schon ziemlich am Ende. Und die Fehlersuche ohne Oszi wird 
mehr zum ratespiel.

Naja... der langen rede kurzer Sinn, such, wie Kalle schon erwähnt hat, 
die diversen Flohmärkte ab.

mfg Schoasch

Autor: Schoasch (Gast)
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Oder gehst du noch zur Schule bzw. hast du einen Freund der vl. in eine 
Elektrotechnikschule geht?
Denn dann könntest du ja dort zb nachfragen, ob die vl wo ein 
ausgemustertes Oszi herumstehen haben. So hab ich meines bekommen :-)

Autor: H.H. (Gast)
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Moin , ich hätte ein 4Kanal 60 Mhz Iwatzu Ozzi abzugeben SS7607
Eingebauter Frequenzzähler,Cursormessung,etc, 249 E
http://www.ees-hartz.de/OZZI/
netter1958@hotmail.com

Autor: Soundkartenliebhaber (Gast)
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Also für Frequenzen im Audiobereich gibt es gute Freeware Software, die 
den Audio-Eingang deiner Soundkarte vom PC als Oszi nutzt ;)
OK hat nur 50% der maximalen Eingangsfrequenz als Auflösung, aber zum 
"spielen" reicht's erstmal ;)
Hier mal zwei von metacrawler.com:
http://www.electronics-lab.com/downloads/pc/index.html
http://www.zelscope.com/index.html
Probier einfach ob sie Dir reichen ;)
WICHTIG die soundkarte MUSS vom Eingangssignal entkoppelt sein !

Autor: Simon Huwyler (simi)
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Ich kann mich Schoasch anschliessen:

Schau mal an einer technischen Uni vorbei. Die haben auch oft 
ausgemusterte Oszis, die sehr günstig abgegeben werden. So bin auch ich 
zu einem guten Oszi zu einem super Preis gekommen: 70 Euro für ein 
Iwatsu SS-5711 (100MHz, 4Kanal).
Die Dinger werden oft innerhalb von Abteilungen/Arbeitsgruppen so quasi 
"unter der Hand" verkauft. Also einfach mal frech vorbeigehen und die 
Doktoranden fragen.

Wegen dem "Speicher-Oszi": Ich halte das nicht für so wichtig. Lieber 
ein gutes analoges als ein schlechtes digitales. Überschätze die 
Möglichkeiten eines Speicheroszis nicht (es sei denn, wir sprechen von 
einem guten LeCroy (hab von der Firma gerade 'nen Waverunner Xi 
"geschenkt" gekriegt! jupiie). Klar, mit einem analogen kannst Du nur 
periodische Signale betrachten. Aber um z.B. 'nen Speicherzugriff zu 
debuggen, kannst Du den auch zyklisch machen und so wunderbar alle 
Zeiten anschauen. Wenn Du aber ganze Protokolle und wasweissich 
anschauen willst, bist Du mit 'nem einfachen Speicheroszi auch bald am 
Anschlag.
Bevor ich meinen WaveRunner kriegte, habe ich meist die ältesten 
Analogkisten angesteuert, wenn ich was anschauen musste! Da weiss man 
wenigstens, dass das, was man sieht echt ist! (Stichwort Aliasing) :-)

Gruss
Simi

Autor: BimBamBino (Gast)
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Hm... hier wurde viel geschrieben, aber leider hat sich der 
Themenstarter nicht mehr gemeldet. Waren wohl Perlen vor die Säue :-(

Ich habe vor 30 Jahren auch mit einem 10MHz Hameg Röhrenoszi angefangen. 
Die "Bild"Röhre war "neuwertig", der Rest wurde teilweise neu aufgebaut 
und dann alles abgeglichen. Ich habe damit sowohl TV und Videogeräte 
abgeglichen, als auch HF - Technik bis 30MHz. Es kommt also nicht 
unbedingt auf "phantastische Werte" an, sondern viel mehr auf 
"Genauigkeit" ...

Inzwischen ist mein Geldbeutel dicker - den HM-12 habe ich verschenkt 
und seit einigen Jahren versieht ein 100MHz 2 1/2 Kanal Gerät von Hameg 
seinen treuen Dienst bei mir.

Müßte ich aber heute wieder "neu anfangen" - ich würde wieder in ein 
altes Markenteil + Neuabgleich investieren, anstatt mein Geld für einen 
billigen "Russenhobel" (oder "Chinakracher") rauszuwerfen. Qualität hat 
hier nun mal seinen Preis und auf dem Messgerätesektor sind die 
"Qualitätsgeräte" auch sehr lange einsetzbar.

Gruß,
Andreas

Autor: Wolfgang (Gast)
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Ich habe zu DDR-Zeiten als Radarsoldat gedient und hatte als Meßgerät 
nur
Apparate aus der ehemaligen Sowjetunion zur Verfügung. Diese, wie Du sie 
nennst: "Russenhobel" brauchten sich vor anderen Fabrikaten in Hinsicht 
auf Robustheit und Präzision nicht zu verstecken.
An einer Radarstation gibt es mehr zu messen, zu prüfen und 
abzugleichen, als manch einer in seinem Leben an Elektronik zu sehen 
bekommt.

Dobroi Wetscher!
Po nemetski: Guten Abend.

:-) Wolfgang

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