Anschluss Teststruktur Antennenanpassung

#7874111
Lesenswert?

Ich habe ein 2,45GHz WLAN/BT Modul und muss die Antennenanpassung optimieren. NanoVNA V2 habe ich und bei diesen preiswerten VNAs ist die Kalibrierung ja der entscheidende Punkt. Das Pad RF1 im Schreenshot entspricht dem PAD vom BT Modul mit laut Datenblatt 50R Impedance. Leider Typical und ohne weitere Infos, aber man muss mit dem arbeiten, was man hat... Ich möchte also nun auf der Testplatine (ist noch Platz und hat denselben Lagenaufbau) eine Struktur bauen, wo Anstelle vom Modul ein SMA Stecker angelötet werden kann. Aber wie mache ich da den Übergang möglichst vergleichbar? Also dass ich möglichst ohne Cable Compensation direkt Ergebnisse bekomme. Brauche ich am Besten noch weitere Teststrukturen, wo der SMA Stecker mit 0R, 50R und Offen abgeschlossen ist und ich damit kalibrieren kann?

Angehängte Dateien:
#7876184
Lesenswert?

Was hindert dich daran, den SMA-Stecker direkt über 50-Ohm-Leitung* mit der Antenne zu verbinden und das komische (zu große**) Pad zu vergessen? Dann misst du halt den SMA-Stecker und etwas Leitung mit. Da ist die einfachste Kalibrierung.

Wenn du den SMA-Stecker rauskalibireren willst muss du Leerlauf, Abschluss und Kurzschluss auf der Platine realisieren. Die 50-Ohm-Leitung sollte dann so lang sein wie im endgültigen Design, am Ende ein Pad. Da wird Nichts, 50 Ohm oder ein Kurzschlussdrähtchen aufgelötet. Das hat dann aber unbestimmte Parameter im Gegensatz zum SMA-Calkit, reicht aber.

*SMA-Stecker und die anderen Bauteile haben unterscheidlich dicke Leiterbahnen. Passen die 50 Ohm?

**Bei 2,4 GHz sollten die Strukturen noch klein genug sein um das Pad zu vergessen. Rechne mal die Wellenlänge im Vergleich zur Padgröße aus. Ist das Pad und die Bauteile zur Anpassung aus einem Referenzdesign?

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren