Gast
#447779
Ich habe mal eine Frage an Waffenexperten: Heute wurde in SAT1 "Clever" der Fall eines Maschinengewehrfeuers in den Himmel untersucht und die Frage gestellt, was mit den Projektilen gechieht. Ergebnis: Sie werden mit etwa 3000km/h abgeschossen, "wenden", ändern ihre Richtung gem Windrichtung dort oben, kommen erwartungsgemäß unbeschädgit wieder runter und erreichen dabei angeblich eine statische Fallgeschwindigkeit von 200mk/h. Physikalisch ist mir das klar. Was ich aber gerne wisen würde: Wie gefährlich ist eine solche "Kugel"? Sie ist ja -anders als Querschläger - noch spitz und damit eindringfähig. Wie schwer sind solche Projektile ? (Bundeswehrabsolventen bitte vor :-) ) Mein Problem: Auf einem anderen Sender wurde vor etwa 8 Wochen ein Fall gezeigt, bei dem ein kleiner Junge durch ein Projektiel massivst an der Hand verletzt wurde. Grund war ein ausdrückliches Fehlverhalten zweier Bundeswehrangehörigen auf einer nahegelegenen Schiessanlage: Sie hatten unbeabsichtigt EINEN einzigen dieser sogenannten Steilschüsse abgegeben - die angeblich sogar untersagt sind. Es wurden sogar Ermittlungen eingeleitet. Wie steht es nun damit? Ist das nun eine Frage von Projektilmassen? Wie schwer werden z.B. grosskalibrige Stahlmantelgeschosse, welche Geschwindigkeit erreichen sie? Ist das so erlaubt, was SAT 1 da macht? Wer zahlt den Autolack, wenn 5 Gramm Kugel (Schaetzwert) mit Hagelkorngeschwindigkeit aufs Dach prasseln?