450GB

Gast #448938
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Naja er hat ja auch verschiedene Farben und Formen. Dann sind 10 bit 
nicht 2^10 mögliche Kombinationen, sondern bspw. 8^10. Das sind dann 
schon 2^30 Kombinationen bei 10 bit. Ist alles nicht neu. Die 
Zahlenbeispiele sind trotzdem wahrscheinlich etwas konstruiert..
Gast #448968
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naja da steht 45sec video... das sind doch ca 10mb... das glaub ich dem 
sogar :)grob überschlagen.. 4 quadratzoll... 100dpi auflösung für seine 
formen... ergibt mal 40k positionen... dann noch 16 farben und 2 
geometrien und schon wären wir bei 1.2MB

die rechtecke können noch verdreht werden... 2.4MB etwas mit der 
auflösung gedreht (200dpi) und schon bist bei 10MB... das mit den 450gb 
sind irrsinn mit dem zeug was man so im handel bekommt an druckern.. 
aber 10MB auf 4 quadratzoll (sind immerhin 25 quadratzentimeter!!!) lass 
ich mir einreden... auf A4 wären das um die 200MB wenn ich mich nicht 
verrechnet hab...

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Gast #448992
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> Naja er hat ja auch verschiedene Farben und Formen. Dann sind 10 bit
> nicht 2^10 mögliche Kombinationen, sondern bspw. 8^10. Das sind dann
> schon 2^30 Kombinationen bei 10 bit. Ist alles nicht neu. Die
> Zahlenbeispiele sind trotzdem wahrscheinlich etwas konstruiert..

Na toll, wenn er 8 Farben pro Punkt auflösen kann, hat er eben statt 
100MB 300MB pro Klopapierrolle zur Verfügung. Das ist auch noch nicht 
viel dichter an 450GB.
Gast #449071
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> wie hoch ist eigentlich der Informationsgehalt von Menschlicher DNS

Die ist bei Fruchtfliegen und bei PeterL so redundant, dass es sich auch 
nicht lohnt. Oder willst du mehrere Tonnen Zellkerne von PeterL mit dir 
herumtragen, um darin irgendwo mal eine sinnvolle Information zu finden?

Wie hoch ist eigentlich der Informationsgehalt von einem Kubikzentimeter 
Eis in Terabyte? braucht ja auch wenig Platz
Gast #449078
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Die Technik ist schon alt. Ich habe schon 450000GB auf ein Blatt Papier 
gespeichert (äh geschrieben).

Man nehme ein Blatt Papier einen Bleistift und schreibe eine 4, 5, 0, 0, 
0, G und ein B. Schon sind "450000GB" auf dem Papier gespeicht. Der 
Bleistift hat auch den Vorteil, dass man mit einem Radiergummie den 
Eintrag wieder löschen kann...
Gast #449100
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rechnerisch ist die Idee ja nicht uninteressant. Nimmt man eine 4GB DVD 
und überlegt sich, das jedes Bit nur 2 Zustände speichern kann, würde 
die Möglichkeit, an jeder Stelle durch Farbcodierung ein Byte 
unterbrigen zu können, die Kapazität der DVD verachtfachen.
Die Datenfläche einer DVD umgerechnet auf die Größe einer A4 Seite würde 
dann locker 450GB bringen.
Mathematisch interessant, aber die praktische Umsetzung auf Papier 
stelle ich mir schwer vor, zumal das Papier einen starken verschleiß 
unterliegt und die Farben sich auf Dauer verändern würden. Somit wäre es 
ein sehr kurzlebiges Spechermedium und knicken ist ausgeschlossen.
Gast #449119
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ja stimmt. Rechnerisch ist das hochinteressant. Wer rechnet sonst schon 
noch mit Zahlen wie 2, 4, 8, 450?
Stell dir erstmal vor, dass die Möglichkeit, an jeder Stelle durch 
DVD-codierung 5GB unterzubringen die Kapazität der DVD 
ver-5.498*10^12-fachen würde!!! Wenn ich mirs recht überlege, bin ich 
schon zufrieden, wenn ich an jeder Stelle ein Bit unterbringen kann. Da 
meine DVDs unendlich viele Stellen haben, hätte ich unbegrenzten 
Speicherplatz.
Persönliche Seite #449126
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Im übrigen ist das Argument der "codierung" ziemlicher Quark.

Angenommen, es würde ein 1200 dpi-Scanner mit 24 Bit Farbtiefe 
verwendet, dann läge bei A4 (vereinfacht: 8x12") die erzielbare 
Datenmenge bei

1200 x 1200 x 3 x 8 x 12 Bytes = 414 720 000 Bytes, also etwa 395 MiB.

Das ist die unkomprimiert erzielbare Datenmenge.

Jedwede höhrere Datenmenge ist nur auf dem Wege des Selbstbetruges 
erzielbar, wenn nämlich die Daten komprimierbar sind. Das Komprimat aber 
darf nicht größer als ebenjene 395 MiB sein.

Bereits die von mir angenommenen Eckdaten des Systemes sind aber 
hochgradig unwahrscheinlich; es wird drucktechnisch weder möglich sein, 
mit 1200 dpi in 24-Bit-Farben zu drucken (das bedürfte eines sehr 
hochauflösenden Thermosublimationsdruckers oder aber eines 
entsprechenden Filmbelichters, der Farbauszüge ungerastert in echten 
Graustufen belichtet), außerdem dürfte der über bedrucktes Papier 
transportierbare Dynamikumfang nicht ansatzweise dem hier möglichen 
entsprechen.

Ganz davon zu schweigen, daß beim Scannen das Papier sich nicht 
verziehen darf und auf 1200stel Zoll ( = 50stel Millimeter) genau 
ausgerichtet werden müsste.

Fazit: Ähnlich realistisch wie das in einem anderen Thread diskutierte 
Perpetuum Mobile

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