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Forum: Offtopic Schlüsseldienst / Türöffner-Abzocke


Autor: Carsten Pietsch (papa_of_t)
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Hallo,

ich hab mich geärgert über eine Firma, die zugefallene Türen wieder 
öffnet.. (ist meiner Frau passiert, daher Erzählung aus 2. Hand).

Also es war Vormittag, und die Wohnungstür war zugefallen. Anruf bei 
einem nahe gelegenen Schlüsseldienst. Telefonische Aussage: kein 
Problem, der Spaß kostet so 50 Euro, wir kommen gleich.

Es kam auch wirklich jemand innerhalb 10 Minuten, nach weiteren 5 
Minuten war die Tür (gewaltlos, wie es sein soll) wieder offen. So weit, 
so gut, ABER: Der gute Mann forderte 100 Euro (also das Doppelte), 
"wegen der Anfahrt". Er brachte sogar meine Frau noch mit seinem Auto 
zum Geldautomaten, weil sie so viel gerade nicht zu Hause hatte. Die 
Anfahrt kann in 10 Minuten bei großzügigster Auslegung höchstens 5 km 
gewesen sein (Stadtverkehr in Berlin), also für nicht mal 30 Minuten 
zahle ich 100 Euro?! Das hat doch Methode? Am Telefon einen geringen 
Preis sagen, damit man den Auftrag kriegt, und dann die Notlage / 
Aufregung anderer ausnutzen und abzocken?

Ist Euch ähnliches passiert? Man müßte direkt mal einen Test bei 
verschiedenen Diensten machen, aber sowas gab es sicher schon im TV..

Autor: Patrick (Gast)
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Hi Carsten,

doch ja, solche tests gab es schon. Und wenn man sich die richtig 
schwarzen Schafen anschaut hatte deine Frau noch eher Glück. Immerhin 
wurde eure Tür Gewaltlos geöffnet. Bei anderen Diensten (so bei den 
Tests im TV passiert) wurde ohne Not das Türschloss/der Beschlag 
beschädigt. Die Preise die dann für Material berechnet wurde waren weit 
ab von einem 'anständigen' Preis

>also für nicht mal 30 Minuten zahle ich 100 Euro?!
Nicht ganz, du bezahlst ja auch die Zeit mit, in der der freundliche 
Herr zu Hause sitzt und darauf wartet, dass eine Tür versehentlich ins 
Schloss fällt.

Ich weiss, es ist nur ein schwacher Trost, aber es hätte schlimmer 
kommen können

Autor: Thomas B. (yahp) Benutzerseite
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Erst ein Angebot über 50 Euro machen und dann 100 Euro verlangen ist 
natürlich nicht ok. Evtl. mal mit einer Verbraucherschutzzentrale 
sprechen. Man kann und muss sich ja nicht alles bieten lassen.

Wenn dir das davon abgesehen zu teuer erscheint, kannst du dir ja mal 
alternative Optionen überlegen:

a) Deine Frau geht den Rest des Tages shoppen/zum Friseur/etc
b) Du musst aus dem Geschäft anrücken

Je nach deinem Anfahrtsweg und Stundensatz kann das auch schnell ne Ecke 
kosten, Option a) ja sowieso ;-)

Autor: Carsten Pietsch (papa_of_t)
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lach das mit dem Shoppen ist natürlich ein Argument...

Autor: Unbekannter (Gast)
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Deine Frau hätte das nicht bezahlen müssen/sollen. Die telefonischen 
50,- Euro waren ein Kostenvoranschlag. Davon darf maximal 10% oder 20% 
nach oben abgewichen werden (weiß es nicht mehr so genau).

Gut, jetzt ist es schon zu spät. Tip für das nächste mal:

Nur 50,- Euro bezahlen. Wenn der Typ anstalten macht, gar nichts 
bezahlen und sofort die Polizei herbeirufen. Der Polizei dann erst mal 
die Situation erklären. Die Polizei macht dann gar nichts, ausser Deine 
Personalien und die des Handwerkers aufzunehmen und die Personalien 
jeweils auszutauschen. Du weist also, wer Dich abzocken wollte, und der 
Schlosser weiß, wer Du bist.

Und jetzt kommt der Trick: Du verweigerst die Zahlung einfach bzw. 
bietest ihm die 50,- Euro an. Die kann er nun nehmen, oder nicht. Wenn 
er sie nicht nimmt, ist es sein Problem und der Schlosser kann 
versuchen, die 50,- oder 100,- Euro auf zivilrechtlichem Wege von Dir zu 
erhalten.

Der springende Punkt an der Sache: Der Handwerker hat kaum 
Möglichkeiten, zu seinem Recht zu kommen. Zum einem ist der Streitwert 
(50,- oder 100,- Euro) viel zu gering für ein Zivilprozess, zum anderem 
hat er praktisch die ganze Beweislast. Und ohne schrifftliche Beweise 
(z.b. schrifftliche Auftragsbestätigung) glauben die Gerichte den 
Verbrauchern in den überwiegenden Fällen.

Du hast als Endkunde einen sehr guten Stand gegenüber Handwerker. Du 
sitzt prinzipiell immer am längeren Hebel. Du darfst Dich nur nicht in 
die Defensive drängen lassen und Einschüchtern lassen.

Autor: Aufreger deluxe (Gast)
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Alternativ hätte man auch genau fragen können, ob denn die 50 Euro incl. 
An- und Abfahrt sind. Sehr oft werden nämlich gerade diese Kosten 
verschwiegen.

Naja und 100 Euro finde ich nun nicht maßlos überzogen. Es gibt 
Anbieter, die locker dadrei- bis vierfache verlangen.

Tip fürs nächste mal: einfach vorher genau fragen.

Autor: unsichtbarer WM-Rahul (Gast)
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>Tip fürs nächste mal: einfach vorher genau fragen.
Noch besser: Frau den Schlüssel an einer Halskette schenken.

Autor: Patrick (Gast)
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>Die telefonischen 50,- Euro waren ein Kostenvoranschlag.
Was führt dich zu dieser Annahme? Es kann zum Beispiel eine 
Kostenschätzung gewesen sein, die nicht bindend ist.

>Zum einem ist der Streitwert (50,- oder 100,- Euro) viel zu gering für
>ein Zivilprozess
Wissen das auch diejenigen, die für 10 Euro einen Zivilprozess führen? 
Vielleicht solltest du das Wissen breiter streuen

>Und ohne schrifftliche Beweise (z.b. schrifftliche Auftragsbestätigung)
>glauben die Gerichte den Verbrauchern in den überwiegenden Fällen.
Es klingt ja auch glaubwürdig, dass einem der freundliche Herr die Tür 
einfach geöffnet hat, ohne das man ihn darum gebeten hat.


Ich bin kein Jurist, aber habe schon das Gefühl, dass deine 
Vorgehensweise auf sehr wackeligen Beinen steht.

Autor: Thomas B. (yahp) Benutzerseite
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Frauen benutzen aber nicht jeden Tag die selbe Kette. Das ist also keine 
sichere Lösung. Es sei den die Kette ist "rangeschmiedet". Aber 
rangeschmiedete Ketten sind ja andererseits ja auch gleich wieder am 
Herd befestigt. Uh oh, das wollt' ich nicht schreiben.

Autor: Dennis (Gast)
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Igitt, du Sexist! ;-)

Autor: tex (Gast)
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>>Noch besser: Frau den Schlüssel an einer Halskette schenken.

Noch noch besser, ein paar Cent mehr in das Schloss investieren und 
eines verwenden, dass nicht von alleine ins Schloss fallen kann + einen 
Zylinder mit Sicherheitsschließfunktion (Schlüssel von beiden Seiten) 
oder Knauf und einen  Schlüsselsave beim Nachbarn deponieren. Das 
verringert dann auch die Kosten wenn die Holde nur mal kurz nach Schuhen 
suchen geht, während sie das Badewasser einläßt.

Autor: Wegstaben Verbuchsler (wegstabenverbuchsler)
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>> Noch besser: Frau den Schlüssel an einer Halskette schenken.

> Frauen benutzen aber nicht jeden Tag die selbe Kette.


Das kommt drauf an... wenn die mit hübschen Steinchen versehen ist (ab 2 
Karat) und schön glitzert (926er Gold)  und auch entsprechend robust ist 
(der Schlüssel will ja auch halten) tät meine Frau auch gerne den 
Schlüssel um den Hals tragen (hab sie grad gefragt)

Problem dabei:
a) kostet eine geeignete Kette ungefähr 10 * den Preis, den der 
abzockrigste Schlüsseldienst für seine Liebesdienste nehmen würde
b) dei Frau brauch dann natürlich auch die passende neue Gadrobe, so daß 
sie die hübsche Kette jeden Tag zum passenden Outfit kombbinieren kann. 
das kostet dann auch noch mal ordentlich

Also doch vielleicht lieber einen Ersatzschlüssel beim Nachbar des 
Vertrauens hinterlegen....

Autor: Thomas B. (yahp) Benutzerseite
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>> Frauen benutzen aber nicht jeden Tag die selbe Kette.
> Das kommt drauf an... wenn die mit hübschen Steinchen versehen ist (ab 2
> Karat) und schön glitzert (926er Gold)  und auch entsprechend robust ist
> (der Schlüssel will ja auch halten) tät meine Frau auch gerne den
> Schlüssel um den Hals tragen (hab sie grad gefragt)

Nach einer gewissen endlichen Zeit t, die abhängig sicherlich von der 
"Glitzrigkeit" der Kette ist, wird sich dennoch wieder das Verlangen 
nach anderen/neuen Ketten einstellen.

Ist aber auch egal, in dem Moment in dem die Kette abnehmbar ist, 
entsteht das Restrisiko sich dennoch auszusperren. Und damit das mal 
deutlich wird, das betrifft Männlein wie Weiblein. Deswegen wären ja 
biometrische Zugangssysteme ein Schritt in die richtige Richtung, Daumen 
oder Kopf werden halt die wenigsten vergessen.

Autor: Joerg Miehle (Firma: TU Wien) (pinning)
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Einem Kollegen haben die einmal 400 Euro in Rechnung gestellt. Er hatte 
nicht gefragt, was es denn so kosten wird. Naja, dachte er sich, dass 
wird schon nicht so teuer werden. Der "Schlosser" war ziemlich schnell 
da (mit einem fetten BMW) und hat zügig die Türe wieder aufbekommen. Der 
Kollege war wohl gerade in Termindruck und hat brav gezahlt. Naja, 
wenigsten wusste er wie man schneller zu einem BMW kommen kann.

Autor: Karl heinz Buchegger (kbucheg)
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>>> Noch besser: Frau den Schlüssel an einer Halskette schenken.
>> Frauen benutzen aber nicht jeden Tag die selbe Kette.
> Das kommt drauf an...

Da sag ich nur: Bauchnabelpiercing.

Autor: HariboHunter (Gast)
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Scheibe einschlagen ist oft günstiger als Schlüsseldienst kommen lassen.

Autor: unsichtbarer WM-Rahul (Gast)
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Wenn man den "Schnapper" (keilförmiges Teil, das durch die Türkline 
betätigt wird) so bearbeitet, dass die schiefe Ebene nicht mehr 
vorhanden ist (prismatischen Klotz ankleben), dann kann die Tür nicht 
mehr zufallen - sie kann dann nur durch Betätigen der Türklinke oder des 
Schlüssels geschlossen werden.

Autor: Hendi (dg3hda) (Gast)
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Wie siehts aus mit einer Mitgliedschaft im SSDEV ? :-)

Wer in diesem Forum rumgurkt, hat sicher Lust auf andere Knobeleien und 
Herausforderungen; Schlösser öffnen lernen gehört sicher dazu und die 
trainierten feinmotorischen Fähigkeiten kommen ja sicher auch beim 
SMD-Löten zugute :-)

Grüße,
Hendrik.

Autor: Ede (Gast)
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In Abhängigkeit vom Ort (Dorf, Stadt, Großstadt....), der
Tages -(bzw. Nachtzeit), des Wochen- (bzw. Feiertages)
und des Anfahrtsweges sind 45-140 Euro je Öffnung völlig
ok, 100 Euro liegen also im vertretbaren Bereich.

Bitte beachtet den unsauberen Wettbewerb in dieser
Branche. Der, welcher sich ausgesperrt hat, ruft an und
fragt, wie der Preis ist, kann aber nicht sagen, was es
für eine Tür/Einsteckschloß/Zylinder ist. Der Schlüssel-
dienst am anderen Ende der Leitung soll aber sagen, was
es kostet. Es gibt deshalb Pauschalpreise + Anfahrt
(Abzockerschlüsseldienste verlangen auch gleich mal
200 oder 300 oder 400 oder mehr Euro nur für die Anfahrt
und nochmal 200 oder 250 oder 285 oder mehr Euro
für das neu eingebaute Material (weil nicht zerstörungs-
frei geöffnet wurde), bieten aber einen äußerst geringen
Pauschalbetrag für die Öffnung (übrigens der einzige Preis,
den diese am Telefon nennen ("...kostet 50 Euro+ Anfahrt+
Material)). Nun sollte man wissen, dass der Schlüsseldienst
(auch der gute Fachmann) von dieser Art Aufträgen seinen
Geschäftsunterhalt mit finanziert, also die Aufträge braucht!
Was macht er, er macht das Spielchen mit und verlangt
50 Euro + Anfahrt + Material, nur dass hier insgesamt
100 Euro rauskommen, die eigentlich der Preis  für
die Pauschalöffnung sind.

Nun fragt ihr wieder, was daran 100 Euro kostet, war
ja nur zugefallen, hat ja nur 2 Minuten gedauert.

Es tut immer weh, wenn man ohne etwas Anfassbares zu
bekommen, 100 Euro bezahlen soll, das geht ja z. B.
uns allen Progs ebenso ("... der Mausklick kostet jetzt
100 Euro?"). Niemand sieht die Vorleistungen, das Wissen,
welches schnelle Reaktionen erst möglich macht. Auch
der Schlüsseldienst bildet sich fort, lernt die Innen-
struktur jedes Einsteckschlosses, jedes Zylinders,
und so machncher Mehrpunktverriegelung, und desto
schneller er an der Tür sein Werk verrichtet, desto
mehr hat er in dieser Richtung vorher bereits geleistet!
Auch hier gibt es Bücher, wo alles drin steht:
(Für euch Profis sind das Datenblätter?)

http://www.ssdev.org/SSDeV/start.php
mfg MB aus C an der C an Steffen Wernery:)

Schlüsseldienste sehen es als Berufsehre, dass es schnell
geht und alles ganz bleibt, bezahlt Ihnen das ruhig, sie
habens ehrlich verdient. Außerdem gibt es Türen, an denen
selbst ein richtig guter Schlüsselfachmann 2 Stunden
rumgurkt und eben die "zugefallenen" mit 10 Sekunden.
Bei einem Pauschalpreis übers Telefon kann der Türzu-
schmeißer nicht sagen, was er für eine Tür/für ein
Einsteckschloß/für eine Zylinder hat (Betriebssystem
einer guten Tür), woher bitte schön solls dann der
Angerufene wissen, um zu sagen, was es tatsächlich
kosten würde/müsste, beim Anrufer einzubrechen.
Schlüsseldienste haben in der Regel  eine soziale Ader,
da zahlt der mit der "zugefallenen" Tür für den 2-Stunden
Fall mit der Hochsicherheitstür eben mit, am Ende
wird es so keinem zuviel!

Wichtiger Tip: Gute Schlüsseldienste sprechen sich rum,
schlechte auch, habt die Nummer von den guten immer dabei
oder besser noch den Schlüssel(ha ha ha).

Schlösser "knacken" ist außerdem wirklich ein interessanter
"Sport", deshalb ist auch der Tipp vonHendi (dg3hda) (Gast)
im ssdev Mitglied zu werden, wenn die 100 Euro zuviel sind,
nicht der Schlechteste.

Ede

Autor: Gast (Gast)
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Kleiner Tipp wenn man mal so einen Dienst braucht: Im Telefon/Adressbuch 
NIE solche nehmen die immer ewig lang mit AAAAA oder A.A.A.... anfangen. 
Das sind meist die größten Abzocker. Durch die Buchstaben sind sie 
garantiert immer am Anfang der Liste, und es gibt genug Deppen die 
gleich den erst Besten anrufen. Man sollte auch vorsichtig sein, wenn 
nur irgendwelche 0180er Nummern stehen. Relativ sicher ist man mit 
Schlüsseldiensten aus dem eigenen Ort, die am Besten auch noch eine 
Ortsnummer haben.

Autor: Ede (Gast)
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>Kleiner Tipp wenn man mal so einen Dienst braucht: Im Telefon/Adressbuch
>NIE solche nehmen die immer ewig lang mit AAAAA oder A.A.A.... anfangen.
>Das sind meist die größten Abzocker. Durch die Buchstaben sind sie
>garantiert immer am Anfang der Liste, und es gibt genug Deppen die
>gleich den erst Besten anrufen. Man sollte auch vorsichtig sein, wenn
>nur irgendwelche 0180er Nummern stehen. Relativ sicher ist man mit
>Schlüsseldiensten aus dem eigenen Ort, die am Besten auch noch eine
>Ortsnummer haben.

Yes SIR!

Ede

Autor: Peter Zimmermann (c6786)
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Auf dieser Seite gibt es auch viele Tipps die gegen die Abzocke helfen 
http://schluesseldienstfinden.npage.de/

Autor: M. S. (bugles)
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100 Euro da haste aber nen billigen Notdienst erwischt.

Autor: Max M. (xxl)
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An der Türschwelle nichts bezahlen und sich auch nicht zur
Zahlung drängen lassen. Rechnung per Post verlangen.

Das mit dem Anwalt und zurückfordern klappt manchmal auch nicht
weil der Anwalt auch nicht viel besser ist. Verspricht einem
das Blaue vom Himmel und erreicht NICHTS weil ihm der Aufwand
zu groß ist für das bisschen Streitwert/Honorar. Günstiger ist
es wenn man sich schriftliche Angebote nach der Aktion einholt
und hier einen Mittelwert bildet und nur das bezahlt von dem
man annimmt das das angemessen ist. Wenn der Handwerker dann
noch mit einem Inkassobüro und dann Gerichtlich versucht seine
Forderung einzutreiben hat der schlechte Karten weil er das
nicht beweisen kann und die Gerichte nur ortsübliche Entgelte
akzeptieren. Und dafür hat man ja schriftliche Angebote als
Gegenbeweis.
Angenehmer Nebeneffekt: Man hat im Wiederholungsfall einen
ausgewählten Anbieter auf dem man zurückgreifen kann. Da so ein
Malör in der Regel unerwartet passiert kann man die Telefonnr.
dort speichern/hinterlegen von wo man den Dienst anruft. Bei
ungünstigen Anruforten kann man ein Schild innerhalb des Briefkastens
in Schlitzhöhe innen befestigen was dann stets zugänglich ist
oder irgendwo an einer unauffälligen Stelle am Türrahmen.

Autor: Bernd Funk (metallfunk)
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Dem Beitrag von Ede ( Gast ) ist nichts hinzuzufügen.

Wem die paar Euros zuviel sind, der hätte ja auch was gescheit's
lernen können. ( z. B. Schlosser )

Sag ich mal so als Schlossermeister. :)

Aber im Ernst: Ich find die 100,-€ noch in Ordnung.

Autor: Rentner Uralt (rentner)
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Ich kenne auch das Problem. Kurz vor die Tür um meine Schuhe anzuziehen 
und schon is die Tür zu....!
Gelbe Seiten /Telefonbuch vom Nachbarn besorgt, und gut 100 Anbieter 
gefunden.
Unsere Lösung: Ein Anruf bei der örtlichen Polizeidienststelle (nicht 
die Notrufnummer) und einfach fragen welchen Anbieter die Empfehlen. Die 
Beamten haben unsere Adresse aufgenommen und einen Schlüsseldienst zu 
uns bestellt.....
So ist man auf jeden Fall auf der sichern Seite.

Autor: Reinhard R. (reirawb)
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Bei guten nachbarschaftlichen Beziehungen:
Der Nachbar hat einen Schlüssel von mir und ich habe einen Schlüssel vom 
Nachbarn. Beide jeweils verpackt in einem versiegelten Umschlag, der 
dann im Problemfall herausgegeben wird.

Reinhard

Autor: David ... (volatile)
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Hm, vielleicht sollte ich mir ueber das Thema auch mal Gedanken machen. 
Ich habe zwar noch nie meinen Schluessel verloren, aber wenn das so 
waere haette ich keinen Ersatzschluessel irgendwo deponiert... Naja, 
vielleicht tuts auch ein Roboter mit Spracherkennung, der bei Anruf mir 
die Tuer aufmacht ;)

Autor: Rene H. (Gast)
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Mit 100€ ssind ihr doch vernünftig weggekommen. Bei mir hatte mal das 
Schloss geklemmt (Abend um 23.00 Uhr).
Also rief ich den Schlüsseldienst an. Der wollte 500 CHF (ca. 300€) Bar 
in die Hand.

(habs dann sein gelassen und den Hauswart angerufen. WD40 tat den Dienst 
auch).

Autor: Florian *.* (haribohunter)
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Bei einem Normalen Schloss reicht ein kleiner Schlitzschraubendreher und 
ein stabiler duenner Draht (von einer dieser etwas groesseren 
Bueroklammern) - und etwas Zeit.

Der Draht wird geradegebogen und bekommt vorn einen kleinen Haken. Mit 
dem Schraubendreher wird das Schloss unter Spannung gehalten und 
versucht die Schliessstifte nacheinander zu entriegeln. (4-6 Stueck 
zumeist) Irgendwann gehts auf.

Wenn die Tuer nur ins Schloss gefallen ist, dann kann man versuchen mit 
einem Stueck Plastik wie vom Laminiergeraet hinter die Verriegelung zu 
kommen und diese so aufzudruecken. Geht auch haeufig.

Wenn das Schloss etwas vorsteht dann kann man es mit ein bisschen (viel) 
Gewalt auch knacken. Es bricht bauartbedingt an der Stelle wo die 
Schraube den Zylinder fixiert.

... gibt noch viele weitere Moeglichkeiten. Ihr seit Techniker. Seht 
eine solche Situation als Herausforderung. Hinterher kann man immer noch 
den Schluesseldienst rufen.

:)

Autor: Jürgen W. (lovos)
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>Wenn die Tuer nur ins Schloss gefallen ist, dann kann man versuchen mit
>einem Stueck Plastik wie vom Laminiergeraet hinter die Verriegelung zu
>kommen und diese so aufzudruecken. Geht auch haeufig.

Ich hab's mal mit meinem Personalausweis aufgekriegt.
Der sah aber dann nicht mehr so schoen aus.

Autor: Bernd Funk (metallfunk)
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Wenn die Tür nur zugefallen ist, geht das mit der Plastikkarte
meistens. ( Moderne Türen sind mit ihren Dichtungen schon etwas
schwieriger.)

Beim Nachbar eine Gefrierdose abluchsen, mit einer Schere
aus dem Deckel eine Spachtel ( ca. 10x 10 cm ) ausschneiden
und die Ecken abrunden.

Dieser Kunststoff ist flexibel genug um den Eckfalz zu über-
winden und gerade noch fest genug, um die Falle zurückzuschieben.

Wichtig ist, kräftig an der Tür zu rütteln während der Aktion.

Lehrreich ist es, das mal auszuprobieren. ( Mit Schlüssel
in der Tasche )

Spätestens wenn man merkt wie leicht das manchmal geht,
wird man die Tür immer hinter sich absperren!

Autor: David ... (volatile)
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Bei vielen Tueren kann man aussen einfach das Schild mit dem (nicht 
drehbaren ins Schild integrierten) Knauf abschrauben und mit einer Zange 
das Ding innen drehen, an dem auf der anderen Seite die Tuerklinke 
ist...

Autor: Bernd Funk (metallfunk)
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Vor einigen Monaten habe ich einen Prospekt einer Firma
bekommen, die Alles zum Türöffnen vertreiben.
( Natürlich nur an eingetragene Schlossereien ! ? )

Da gab es ein Teil , sah aus wie ein Vibrator mit einer
flachen Nadel.

Das teil steckt man in den Profilzylinder, schaltet es ein
und gibt ein wenig Öffnungsdruck.

Angeblich lassen sich damit alle zugesperrten! Zylinder
zerstörungs- und spurenlos öffnen.

Ich glaube, ich kauf mir einen Rottweiler.

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Vermutlich ist das sowas:
http://de.wikipedia.org/wiki/E-pick

Wenn man den Berichten glauben kann, ist das zerstörungsfreie Öffnen 
eines normalen Schlosses für einen Profi eine Sache von wenigen Minuten.

Autor: Bernd Funk (metallfunk)
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Ja es ist sowas.

Es ist doch sehr eigenartig, daß all die tollen Profilzylinder
so unsicher sind.

Aber Zahlenschloss oder Fingerprint sind auch zu knacken.

Das Problem ist dann eher die Versicherung, die nicht an
einen Einbruch glaubt.

Also doch ein Kampfdackel!

Autor: Bernd Funk (metallfunk)
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Aber die meisten Einbrecher sind gottseidank für so ein
Gerät zu blöd.

Die nehmen die Brechstange.

Falls ein Profi kommt, hat man eh keine Chance.

Autor: David ... (volatile)
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@ Bernd Funk: Was ist daran eigenartig, dass alles menchengemachte von 
Menschen umgangen werden kann? ;)

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Bernd Funk schrieb:
> Aber die meisten Einbrecher sind gottseidank für so ein
> Gerät zu blöd.

Genau so ist es. Leider werden die aber immer intelligenter wie man an 
den ganzen Kreditkartenbetrügen und Bankautomatmanipulationen sieht.
Der einfachste Schlüssel ist immer noch ein Stein. Ist zwar nicht 
unauffällig, verschafft aber in kürzester Zeit Zutritt in nahezu jedes 
Haus, egal wie sicher die Haustüre ist.
Wirklich gefährlich sind die echten Profis die ohne Spuren einbrechen, 
denn dann muss man der Versicherung erstmal den Einbruch nachweisen.

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