Heizung MOSFET

#450158
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Hallo Zusammen,
ich hab ein rießiges Problem.
Will eine Heizung bauen, wird über 10V PWM betrieben. Soweit ok!!

Wenn ich den MOSFET dranhänge geht es auch mit einem kleinen Widerstand 
gut.

Nur sobald das Kabel drankommt, fängt der MOSFET an heißzuwerden jedoch 
das kabel zuckt sich nicht. Der FET hat gerade mal Rds = 8mOhm wenn er 
durchschaltet und das kabel soweit messbar 800mOhm.


Bitte helft mir, ich versteh das nicht..




                        _
               +12V  ---UUU-----------------------.
                     Heizdraht    |               |
                                  |               |
                                  |               |
                                  |------.        |-------.
                                  |      |        |       |
                                  |      |        |       |
                                  |      |        |       |
                                  |      |        |       |
   .--------------------.     IRF3205    |        |       |
   |                    |         |      |        |       |
   |                    |      ||-+   IRF3205     |       |
   |                    |      ||<-      |        |       |
   |               PWM  ----o--||-+   ||-+        |       |
   |                    |   |     |   ||<-     IRF3205    |
   |                    |   '---------||-+        |       |
   |                    |         |      +     ||-+    IRF3205
   |                    |         |      |     ||<-       |
   |               /PWM |-------------------o--||-+    ||-+
   |                    |         |      |  |     |    ||<-
   |                    |         |      |  '-----)----||-+
   |                    |         |      |        |       |
   '--------------------'         |      |        |       |
                                  |      |        |       |
                                  |      |        |       |
     -----------------------------+------+--------|-------|----
                                                               GND
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Gruß Carsten
#450188
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Ich verstehe die Schaltung nicht. Entweder ist PWM oder /PWM logisch 1.
Es fliesst immer Strom.

Ansonsten typischer Anfängerfehler. Man nimmt dicke MOSFET mit einem 
kleinen RDSon vergisst aber dass diese eine große Total Gate Charge (Qg) 
haben. Meist sind dann die Schaltverluste größer als die 
Durchlassverluste.
Der Ausgang des µC kann glaube ich so 30mA liefern.
Du hast eine Ladung non 146nC => t= Q/I Schaltzeit ca.5µs. Da du aber 
nur 5V hast noch länger ich schätze 10. Dann noch 10 zum Ausschalten, 
macht 20µs Schaltzeit. Wenn du also mit 20kHz takten würdest, hättest du 
nur Schaltverluste der FET würde praktisch nie leiten.
Ich dimensionieren immer so, dass Strom um Spannung des MOSFET gerade 
reichen. Dann treffe ich die Auswahl nach Q und RDS. Und optimiere nach 
den Gesamtverlusten.
Hoffentlich habe ich jetzt in der Eile nix Falsches geschrieben.
Vorhin habe ich eine 12V PWM Schaltung eingestellt, kannst dir den 
Leistungsteil bauen: Beitrag "PWM 12V Lampendimmer (Tiny26)"
Gast #450207
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Schau mal im Dattenblatt. Wie schnell können denn die MOSFETs schalten? 
wie oben beschrieben scheint die Taktfrequenz zu hoch. Es erklärt sich 
dann von selbst dass du die MOSFETS schalts befor sie schliessen.
#450226
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Hallo Zusammen,
danke für die vielen Antworten. Für die PWM benutze ich einen IC KA3525A

http://www.ortodoxism.ro/datasheets/fairchild/KA3525A.pdf

Ich verstehe noch nicht so ganz wie es überhaupt gehen soll mit einer 
PWM?

Brauche ich für eine Induktion nicht ein Wechselfeld???

Als Heizdraht soll ich ein Silikonkabel 2,5^2 benutzen.

Die Schaltung ist nat oben nicht verbunden (SORRY), die beiden Stränge 
sind für je einen Heizkreis

Gruß Carsten
#450234
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@Carsten
lass uns doch nicht raten was du machen willst.
Ein Kästchen wo PWM dransteht, da denkt man erst mal an einen µC.
Du hast auch keinen Strom angegeben und keine Frequenz angegeben.
Mit ungenauen Angeben bekommt man meist falsche Tips.
Jemand der den Thread nachher liest versteht auch nix mehr.
Gast #450235
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Sers,

Was meinst du mit Induktion?
Soweit ich das verstehe, sollen die Mosfet nur den Draht ein und 
Ausschalten. Ist nur ein ohmscher Widerstand. Die PWM benutzt man doch 
um die Leistung bzw. die Temperatur zu regeln.

So wie es scheint hast du wirklich die PWM Frequenz zu hoch gewählt. Du 
solltest mal alle wichtigen Sachen reinschreiben. Also den Schaltplan 
und deine gewünschten Parameter.

Nemie
#450237
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Sorry,
ich versuche es zu kongretisieren.

Also der IC treibt bis 500mA und die Frquenz liegt 60 Hz und 430Khz frei 
wählbar.

Am PWM Ausgang bekomme ich eine PWM mit 0-10V

Die MOSFETs machen bis 110A mit.

Mein Problem ist, dass wenn ich mein Siliconkabel zwischen die 
Betreibsspannung +12V und den Drain des FETs lege heize ich lediglich 
den Transistor hoch und nicht den Draht.

Ich möchte eine Temperatur von ca 70°C erreichen

Gruß Carsten
#450329
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Noch ein paar Ideen:

je zwei Mosfets parallel geschaltet? Nachmessen ob die evtl schwingen => 
die Gates mit je nem kleinen Vorwiderstand + Ferritperle entkoppeln, 
oder besser, jedes Gate mit nem eigenen Kanal eines Mosfet-Treibers 
(z.B. ICL7667) ansteuern.

Dann: Deine Heizleitungen haben jeweils eine (kleine) Induktivität. Bei 
deinen hohen Strömen kanns da im Abschalt-Moment zu Spannungsspitzen > 
Breakdown-Voltage deiner FETs kommen. => Freilaufdioden einbauen.

Auf jeden Fall mit dem Oszi mal direkt an Gate und Drain der Fets 
messen, ob der Verlauf so ist, wie du dir das vorstellst.

/Ernst
#450587
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Hallo Zusammen,
es heizt jetzt. Der Oszi hat mir den Fehler veraten.

Habs übernacht stehen lassen und heut früh ging es!!! Naja wer weiß...

Eine Frage habe ich trotzdem noch:

Gibt es für die Transistoren ein Einsteckgehäuse was die Ströme von ca 
12A aushält.
Mein Problem ist nämlich nun, das es mir immer den MOSFET auslötet, da 
er a leider das schwächste glied ist. Ich kann aber auch keine 2,5^2 
direkt an die Beinchen löten.

Gruß Carsten und vielen Dank nochmal für euere mühen...
#450611
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Ok erkläre es Step by Step...

Heut früh angemacht und es ging nicht.

Oszi dran und gesehen das der IC nur Schwingt statt PWM.

Ein bißchen probiert -> Der inverstierte Kanal defekt

Diesen abgeklemmt -> es ging.

Jetzt mit neuem IC geht es ohne Probleme

Das Problem mit auslöten besteht jedoch weiterhin

Gruß Carsten
#450709
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Wie kann sich ein Transistor auslöten?
Der Schmelzpunkt von Lötzinn liegt doch bei mindestens 180 Grad.
Da müsste die Chiptemperatur noch höher sein.

Am Anfang schreibst du auch "der MOSFET wird heiß" war es denn nur 
einer?
Welche Frequenz benutzt du denn nun?
Wie sieht die Gatespannung aus?

Jetzt schreibst du was von 12A
Da sind die Transistoren zu groß. Und due brauchst auch keine 2 
parallel.
Tut man eh so nicht.

Was meinst due mit Silikonkabel 2,5^2  ?
Ist doch wohl nicht der Heizdraht oder?
#450722
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OK hier nochmal für alle der derzeitige Testaufbau, mit hoffentlich 
allen relevanten Daten:

                        _
               +12V  ---UUU-------'
                     Heizdraht    |
                     Cu 2,5mm^2   |
                    Länge 15m     |
             Silikon ummantelt    |
                                  |
                                  |
                                  |
                                  |
   .--------------------.     IRF3205
   | KA3525A            |         |
   |                    |      ||-+
   |                    |      ||<-
   |               PWM  -------||-+
   |                    |         |
   |       10V/60Hz     |         +
   |                    |         |
   |                    |         |
   |               /PWM |         |
   |                    |         |
   |                    |         |
   |                    |         |
   '--------------------'         |
                                  |
                                  |
     -----------------------------+------ GND
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@ Stefan: Der Transistor lötet sich aus weil er bei 2,5mm^2 
Kupferleitung nunmal das schwächste Glied mit dem höchsten Widerstand 
darstellt.

Die 12A habe ich gemessen in der kurzen Zeit die ich habe...

Gatespannung ist nach wie vor 10V PWM

Was meinst du mit die Transistoren sind zu groß? Was passiert wenn sie 
zu groß sind??

Gruß Carsten
Gast #450738
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Entweder nimmst Du ein fertiges Modul um solche Ströme zu schalten, die 
haben  dann auch die passenden Schraubanschlüsse, oder Du teilst den 
Strom eben auf 10 oder mehr Transitoren auf.

Wie man auf die Idee kommen kann, 120 Ampere Dauerstrom auf zwei 
TO220-Gehäuse zu verteilen, ist mir ein Rätsel...
Gast #450752
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Also nochmal zu mitschreiben. Deine 15m Leitung haben einen Widerstand 
von 15 x 7 mOhm (MILLI Ohm) = 105 mOhm. Macht bei 12V (ohne Transistor) 
= 114 A = 1370W!!! Dass muss dein Netzteil schaffen. EIN IRF3205 kann 
bis zu 110A schalten und hat bei UGS=10V einen Widerstand RDS_ON von 
8mOhm (Offiziell aer nur bei 62 A gemessen). Bei 114 A sind das aber 
auch 104W!!! Da brauch man UNBEDINGT einen Kühlkörper!!! Und nicht zu 
klein. Das Gehäuse allein hat einen Wärmewiderstand von 0,5 k/W (mit 
Wärmeleitpaste!), macht bei 104 W schonmal ~52K. Wenn wir nun davon 
ausgehen, dass nur noch max. 30K durch den Kühlkürper dazukommen dürfen 
(Pi mal Daumen Ansatz), darf der auch nur maximal einen Wärmewiderstand 
von 0,28 k/W haben. Das ganz läuft dann in etwas auf einen Kühlköpfer 
plus Lüfter wie für einen Pentium4 oder so hinaus. Ohne Lüfter wirds 
wesentlich grösser.

Wie viel schon gesagt haben, für ne Heizung brauch man bestenfalls ein 
paar Hertz als Schaltfrequenz, alles andere ist Nonsens.

Mach mal nen Test. Transistor auf GROSSEN Kühlkörper schrauben und mit 
Taster ansteuern, sprich, einfach mal das Gate auf 10V legen und schauen 
was passiert. Wenn das geht (Transistor wird heiss aber lötet sich sicht 
aus), wieder mit PWM IC, aber LANGSAM!!! Das Ding ist ein Monster, was 
beim Schalten ordentlich Saft braucht (1A++). Zwei parallel brauchen das 
doppelte, könnte aber sinnvoll sein die parallel zu schalten, denn die 
Verluste gehen mit I^2*R ein -> hablber Widerstand (zwei IRFs) = 1/4 der 
Verlustleistung!

MfG
Falk
Gast #450756
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Nachtrag. Ich hab da beim Wärmewiderstand was übersehen. Der ist nämlich 
eher 1.25 k/W (Junction-Case + case-sink). Macht also 130 K 
Übertemperatur!!!! -> Das geht nicht!
Ausserdem steht im Datenblatt (5) dass das Gehäuse maximal 75 A abkann.
Also müssen es auf jeden Fall zwei IRFs sein. Ich würde aber lieber 
einen anderen Typen in einem anderen Gehäuse nehmen. TO220 ist hier wie 
zu sehen deutlich unterdimensioniert, wie der Unbekannte schon 
feststellte.
Ausserdem, sollte man solche Heizleistungen nicht lieber mit höheren 
Spannungen (230V?) bauen?

MfG
Falk
#450763
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Ok danke für die Infos,

nur kann mir bitte mal jemand sagen wie im allg dann 
Heckscheibenheizungen und ähnliche Heizungen mit +12V funtkionieren.

Muss ich den Querschnitt der Heizleitung runternehmen?

Es kann doch nicht so schwer sein eine elektrische Heizung zu bauen?

Gruß Carsten
Gast #450771
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Was für ein Rohr? Wie gross? Was ist drin? Ist es isoliert?
So ein Temperaturregelung arbeitet meist ohne PWM, sondern schnöde nach 
dem Prinzip Zweipunktregelung.

Temperatur ist Sollwert + ein bisschen -> Heizung wird ausgeschaltet
Temperatur ist Sollwert - ein bisschen -> Heizung wird eingeschaltet

Da brauchts dann meist auch keinen "High-Tec" Mosfet sondern nur ein 
Hochstromrelais. Die haben weit weniger als 8 mOhm.

MFG
Falk
Gast #450774
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Hat eine Heckscheibenheizung auch ein ziemlich gut leitendes Material 
als Widerstand?
(15m 2,5²Cu ist meiner Meinung nach ein ziemlich schlechter 
Widerstand...)
Über diesem "Widerstand" fällt doch gar nicht genug Leistung ab. Das 
wird eine Art Leistungsanpassung sein, die aber gar nicht gewünscht ist.

>Ich will doch nut ein Rohr auf ca 70°C heizen, wie ist mir langsam egal
Dann schraub doch den MOSFET an das Rohr, der wird ja scheinbar warm 
genug.
Gast #450785
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Naja, die im Text genannten 200A über DIESE Leiterplatte mit DIESEN 
Transitoren ist Schmarrn.
Nun, wenns wirklich eine Induktionsheizung werden soll, dann kann man 
den Test nicht einfach mit nem losen Kabel machen!!!! Da hat man ja a) 
kaum Induktivität und b) keine Wirbelstromverluste woduch der Heizeffekt 
entsteht. -> Logo dass die Mosfest glühen. Bei ner Idnuktionsheizung 
wird der Strom duch die Induktivität begrenzt, nicht durch den ohmschen 
Widerstand vom Draht. Ist wie beim Schaltregler.

Auch schön im Bild zu sehen ist der verbreitete Irrglaube, durch dickes 
Zinnauftragen den Widerstand von Leiterbahnen nennenswert zu senken. Nur 
mal so am Rande, Lötzinn hat so ca. eine 8-10 fach schlechtere 
Leitfähigkeit wie Kupfer.

MfG
Falk
#450793
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Ich halte nicht viel von dieser Art Heizung für ein Rohr bei 70°C.
Induktionsheizungen sollte man nur verwenden wenn man weiß was man
macht und sie sinnvoll sind (z.B. härten von Stahl).

Wie Dick ist das Rohr und wieviel fließt von welchem Medium pro
Minute durch?
Aus welchem Material ist das Rohr?

Evtl. reicht es eine Hülse an das Rohr zu Löten/Schweißen und
in dieser Hülse eine 12V Heizpatrone zu betreiben?

Manchmal kann man auch einen Kfz.-Glühstift nehmen (Achtung,
die werden sehr Heiß)

Gruß,

Moritz Becker
Gast #450840
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@Hauke
hier soll nicht das Kabel glühen, sondern das Rohr.
@Carsten
Such mal nach induction heating.
Wie kann man auch im Ernst annehmen, dass sich mit dem Kabel - um ein 
Rohr gewickelt - zusammen mit der Kapazität des MOSFETs vlt. zufällig 
ein SereinResonanzkreis ergibt, der ein Verlustarmes Schalten im 
Strom/Spannungsnulldurchgang ermöglicht...
Soll ja wohl mit Mittelanzapfung sein? Die alternierenden Ausgänge 
deuten darauf hin, dann bitte auf den Wickelsinn der 2Drahtleitung 
achten.
Ich schliess mich Moritz an:
>>Induktionsheizungen sollte man nur verwenden wenn man weiß was man macht

Große Ströme mitm MOSFET zu schalten ist keine Hexerei, aber BITTE nicht 
unbedingt im TO220. Sieh Dir mal den IRFP064N an.

Naja - Autoradio hören kann man dabei wohl vergessen, oder? Auf Ideen 
kommen die Leute.
Was mich so daran ärgert ist, das oben im Link so ganz 
selbstverständlich eine Induktionsheizung für lalala angepriesen wird 
OHNE offensichtliches Hintergrundwissen. Die Seite wird auch nicht mehr 
gepflegt, Warum wohl MÖP

Gerade diese Resonanzreglerk**ke ist derart komplex - da kann man nicht 
mal einfach eine dicke Lage Zinn über die Leiterbahn ziehn und sich am 
Ende noch wundern, warum der MOSFET glüht.

Ich reg' mich ja schon wieder auf ;-)))


Viele Grüße an alle
AxelR.
(Firma: Promaxx.net) #450960
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Aha,
ein Pflanzenöl (PÖL)-Umbau eines Diesel-Motors.
Man erhitzt das PÖL, damit es so flüssig wird wie Diesel und durch die 
Einspritzdüsen paßt. Nur gut, daß weder Einspritzpumpe noch Dieselfilter 
davon etwas abbekommen.

Da wird so wenig Flüssigkeit durch die Rohre geleitet, daß die 1,x KW 
Heizleistung ja eher zum Vergasen geeignet ist.

Tip: Durchlauferhitzer mit Glühkerzen oder besser - ein kompetenter 
Umbau !
Gast #450969
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Hi,

So was brauchst nicht, es sei man nimmt Palmöl fürs Auto :-)

Wenn der Motor warm ist schaltet man auf Pöl sonst bleibt bei Diesel, 
und mit gewalt die Einspritzdüsen warm machen? was soll es den 
verbessern?
Da kannst dir einen Kabelbrand anlachen.
Gast #451618
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Oh man, wenn die Fragesteller nur immer gleich erzählen würden, was sie 
machen wollen! Dann müsste man nicht tagelang im Trüben fischen!

Davon abgesehen, die Induktionsheizung im angegeben Link ist ziemlich 
unseriös...
Gast #452511
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Wenn manns richtg angeht, könnte es allerdings schon was werden - rein 
technisch.
Ob das nun fürdie Einspritzdüsen etc. gut ist? kA.

http://www.trifolium.de/netzteil/kap10.html
Bild10 beschreibt einen 600Watt Resonanzwandler mit IR2153 
(selbstschwingender Halbbrückentreiber)
Das Bautel "TR1" wäre durch die Silikonleitung zu ersetzen, die 
Sekundärwicklung würde hier durch das Kupferrohr gebildet.
Eine Referenzwindung auf dem Rohr könnte die induzierte Spannung messen 
und den Reglekreis schliessen.
Sicher extrem hypothetisch und nichts für Anfänger, aber so könnte es 
ansatzweise gehen.

Ohne vernünftige Messtechnik wirds aber nichts. man sollte in der Lage 
sein, die Induktivität der Leitung im eingebauten Zustand messen zu 
können und die mathematischen Grundlagen beherrschen, die ungefähre 
Resonanzfrequenz wenigstens grob abschätzen zu können.

Viel Spass noch beim Heizen und sorry für meinen etwas unbeherrschten 
Ton vom letzten Posting.

Hoffentlich ist das ganze nicht zu "innovativ" und Dir brennt die Karre 
am Ende ab.
Also alles von mir gesagte: !!OHNE GEWÄHR!!

AxelR.

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