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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik VS1001 & AVR


Autor: Andreas Kasper (Gast)
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hallo.

ich überlege mir gerade eine schaltung für einen mp3 player und einen 
avr. das problem ist die pegelwandlung von 5V auf 3.3V und umgekehrt. - 
ich habe mir bereits den artikel über spannungswandlung durchgelesen und 
auch schon gegoogelt usw.

tja. ich hab einiges gefunden aber nun weiß ich ned was wirklich 
sinnvoll ist. habt ihr hier schon erfahrungen gemacht? wie würdet ihr 
die beiden bauteile verbinden?

danke
andi

Autor: Aufreger deluxe (Gast)
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Ich hatte ein 74LVC245 genommen, der wird mit 3,3V versorgt und 
5V-tolerante Eingänge. Optimal das Teil und kostet nicht viel.

Autor: Andreas Kasper (Gast)
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den verwendest du um von den 5v auf die 3.3 zu kommen. aber wie kommst 
du von den 3.3 auf die 5 volt?

hast du vielleicht einen plan wie du den baustein beschalten hast.

vielen dank
andi

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Warum betreibst du den AVR nicht gleich mit 3.3V?

Autor: Andreas Kasper (Gast)
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naja. mein display is für 5v und auch meine video-out schaltung für 5 v 
dimensioniert(obwohls wahrscheinlich kein problem is die zu ändern). 
außerdem glaube ich dass mein programmer (ICprog-AVR2.0) den 3V avr 
nicht programmiert. - ich lasse mich aber gerne eines besseren belehren 
:-)

lg
andi

Autor: Mike (Gast)
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Ich hab für mein S65 LCD nen 74HC4050 verwendet. funktioniert auch 
wunderbar und kostet auch nicht die welt.

Autor: Rooney Bob (rooney)
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Den 74LVC245 kannst verwenden um von 5V auf 3.3V zu gehen, der 74LVC245 
wird dabei mit 3.3V versorgt.

Für 3.3V auf 5V verwende ich einen 74ACT125 (mit 5V versorgt). Der 
Vorteil von diesem IC ist, dass er 3-STATE Outputs hat und du somit 
mehrere SPI Devices an die SPI Schnittstelle deines µCs hängen kannst. 
Als Enable Signal für den 74ACT125 verwende ich die UND-Verknüpfung von 
xDCS_n und XCS_n.

Ich weiß zwar nicht was der VS1001 kann, aber ich würde davon abraten, 
wenn du erst mit dem Projekt anfängst. Verwende doch einen VS1002 oder 
einen VS1003.



------------------------------------------------------------------------ 
--
http://www.poms-engineering.at/html/index.php?lang...

Autor: Aufreger deluxe (Gast)
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> aber wie kommst du von den 3.3 auf die 5 volt?

Die 3,3V werden vom AVR sicher erkannt. Ich habe die aber trotzdem noch 
mit durch den 74LVC245 geführt. Im Anhang meine Version der Beschaltung.

Autor: Aufreger deluxe (Gast)
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Nochmal deutlich: die 3,3V vom VS1001 bringe ich NICHT auf 5V.

Autor: Rooney Bob (rooney)
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74ACT125 3.3 --> 5V

Autor: Andreas Kasper (Gast)
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vielen dank für die infos

ich verwenden den vs1001 da ich ihn bereits zu hause habe!

lg
andi

Autor: Falk (Gast)
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Für die Kopplung von 3,3 und 5V Systemen gibt ganz einfache Mittel.

5V -> 3,3V (also vom AVR zum Vs1001) Längswiderstände, 100-1000 Ohm.
3,3V -> 5V (VS1001 zum AVR) einfach verbinden, die Schaltschwellen 
werden mit ausreichender Sicherheit erreicht.

So hab ich damals meinen AR+VS1001 aufgebaut, lief problemlos.

MFG
Falk

Autor: Rooney Bob (rooney)
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Von Längswiderständen und etwaigen Spannungsteilern würde ich abraten.

Autor: Aufreger deluxe (Gast)
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Begründung?

Autor: Rooney Bob (rooney)
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Weil man Längswiderstände nur zum Terminieren von Leitungen verwendet, 
sprich Anpassung. Auf der Leitung müßte in diesem Fall eine Spannung von 
1,7V abfallen. Laut ohmschen Gesetzt R = U/I folgt der resultierende 
Widerstandswert. Wenn man den Strom auf dieser Leitung kenn, dann ist es 
möglich... Input Current, wie es im Datenblatt heißt, ist eine sehr 
ungenaue Angabe, darauf würd ich mich nicht verlassen, deswegen absolut 
NEIN was Längswiderstände betrifft.

JA zu Längswiderständen wenn man Reflexionen vermeiden möchte, aber dann 
liegt der Wert im Bereich 33R bis 100R

Durch den Längswiderstand wird außerdem das Signal verzerrt --> nicht zu 
empfehlen!!!!!

Verwende ein einzelnes Gatter (SOT) wenn du schon keinen Platz am Print 
hast.

Wenn die Schaltung mit Längswiderständen oder Spannungsteilern 
funktioniert, dann sei es so, aber professionell ist das nicht!!!

Autor: Falk (Gast)
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Die Längswiderstände sind zur Strombegrenzung, wenn die Klemmdioden 
ansprechen. Das passiert bei ca. 4V (3.3 + 0.7). Wenn der AVR 5V 
ausspuckt und 100 Ohm Längswiderstand verwendet werden fliessen 10mA. 
Bei 1K ist es gerade mal 1mA. Wenn ich mich recht erinnere hab ich 
überall zwischen AVR und VS1001 1k drin gehabt, bei 3 Mbit/s SPI kein 
Problem. Nur bei der Taktzuführung (ich hatte einen 5V Oszillator) hatte 
ich 100 Ohm verwendet, denn 24,irgendwas MHz ist dann schon bissel 
schnell.

Been there, done that, it worked just fine.

Auserdem ist das eine ganz offizielle Vorgehensweise.

MfG
Falk



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