Hallo, gestern ist mir ein 24V 10A Schaltnetzteil Typ NSP 2410-1 unter viel Rauch und Gestank verreckt. Es machte nach dem Einschalten "Plöpp" und dann "Pffft" und stank, wie die Hölle! Einer der beiden Primärelkos hat dicke Backen gemacht und seinen Inhalt abgeblasen. Außerdem folgte ihm eine der Dioden am Entladewiderstand. Die 5A Gleichrichterbrücke und die 5A Gerätesicherung ließ das Ganze unbeeindruckt. Da ich 470µF 200V nix da hatte und die beiden Elkos ohnehin nur in Reihe geschaltet waren und ich nicht vor habe, das NT jemals mit 115V betreiben zu wollen, habe ich beide Elkos rausgeworfen, desgleichen die beiden markierten Dioden. die beiden in Reihe geschalteten MELF Entladewiderstände habe ich gelassen, nach einem kurzen Check auf ihren Widerstandswert. Statt dessen habe ich einen 220µF 400V Elko bestückt. Die + Fahne habe ich unter dem Elko flach umgebogen, mit Draht verlängert und die Lötstelle mit Capton Tape isoliert. Dann kam der - Pol ins Loch des rechten Elkos und die Drahtbrücke an den + Pol des fehlenden linken Elkos. Danach lief das Netzteil wieder. Alte, aber zuverlässige Technik :-)))
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Hatte ich ganz vergessen, hier noch das Foto, wo das NT gestern zur Nebelmachine mutierte :-)))
Vor allen weil auf den Kernen sogar noch der Typ und das Material in menschenlesbarer Form aufgedruckt ist. Ist zwar erwartungsgemäß ein älteres Material, was sich in Zeiten hoher Schaltfrequenzen nur noch bedingt eignet, aber dennoch ein tolles Feature.
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