Hallo, aufgrund eines anderen Threads habe ich mich entschlossen einen neuen Thread zum Thema digitale Messschieber zu starten. Ich hoffe auf eine sachliche Diskussion und Erfahrungsaustausch zu dem Thema. Dieser Thread ist der Grund für meinen Thread: Beitrag "[V] Mitutoyo 551-331-10 Digimatic Messschieber 0-300mm IP67 ABSOLUTE Top-Zustand" Der Thread ist eigentlich ein Verkaufsthread im Unterforum Markt, ist aber vollkommen abgedriftet. In diesem Thread hier soll und kann nun diskutiert werden ohne den Verkaufsthread weiter zu kapern. Ein großes Thema bei digitalen Messschiebern sind die Batterien, bzw. das sie ständig leer sind. Das Problem ist hier wohl vielen Usern nicht unbekannt. In meinem Bestand habe ich 2 digitale Messschieber. Einen mit 150mm und einen mit 300mm Messlänge. Den kleineren habe ich vor einiger Zeit gekauft und bewusst darauf geachtet dass er mit einer CR2032 betrieben wird, anstatt mit einer LR44. Für den großen habe ich noch keinen entsprechenden und bezahlbaren Ersatz gefunden. Gestern habe ich die Stromaufnahme beider Modelle gemessen und habe nicht schlecht gestaunt, obwohl ich es schon mal irgendwo gelesen habe. Die Stromaufnahme ist, egal ob An oder Aus, bei beiden Geräten gleich hoch. Der 300mm hat eine LR44 und benötigt ca. 50uA, der 150mm hat eine CR2032 und benötigt 24uA bzw. 23uA. Der 300mm schaltet nach 5,5 Minuten automatisch aus, vollkommen überflüssig. Der 300mm beginnt bereits bei 1,4V Versorgungsspannung an zu blinken, wegen Unterspannung. Der 150mm arbeitet klaglos bis ca. 1,3V. Für den 300mm bestelle ich mir SR44, die sind zwar teurer..haben aber eine flachere Entladekennlinie. Bei ihm nehme ich die Batterie auch aus dem Batteriefach raus wenn ich ihn nicht benutze. In meinem Bestand ist auch ein analoger Messschieber, der liegt in der Nähe der Standbohrmaschine. Auf die digitalen möchte ich im täglichen Gebrauch aber nicht verzichten, trotz der Problematik mit den Batterien. Wie sind Eure Erfahrungen, welche Messschieber könnt ihr empfehlen?
:
Bearbeitet durch User
Tatsächlich habe ich die Stromaufnahme nie gemessen, aber weil ich mich wieder einmal über die leere Batterie beim Messschieber geärgert habe, hatte ich mir vor kurzem einen Mitutoyo gekauft. Sie geben an 3,5 Jahre bei täglicher Nutzung über 5 Stunden. Ich habe schon unzählige Messschieber gehabt. Tatsächlich habe ich auch früher bei der Arbeit diese 50mm Kunststoff-Messschieber sehr gerne benutzt. Um mal eine Schraube zu messen; also für alles wo man das Maß kennt, wenn man es ungefähr gemessen hat. Passte gut in die Hose, ohne zu stören. Der Nachteil dabei, so ca. alle 2-3 Monate waren die Batterien leer, da diese doch recht flach waren (weiß gerade nicht wie die heißt). Vor einem Jahr habe ich solche Messingmessschieber in dieser Größe gefunden, natürlich mit Nonius. Da macht das nicht unbedingt was, denn es reicht das ungefähre Maß. Trotzdem schon manchmal ärgerlich. Ich hatte auch welche mit Uhr. Der erste totaler Müll, obwohl der auch schon nicht so billig war. Der Zweite war deutlich teurer und der funktioniert gut. Ich hoffe, dass der Mitutoyo wirklich sein Versprechen hält. Allerdings habe ich auch noch einen, auch schon teureren, Messschieber gekauft (habe ich jetzt erst gesehen, dass das nicht so ein billiger war) und der lag wohl auch schon ein Jahr oder länger in der Schublade und die Batterie ist nicht leer gewesen. Da lohnt es sich dann wohl auch eine SR44SW rein zu bauen, wenn die Batterie leer ist.
Ist der mit LR44 von Kraft WWS-DSL-HK1 K610677 ? Bisher seit 1 Jahr noch immer die erste LR44 in gebrauch, aber aufpassen immer den Aus Button betätigen, habe aber die 150mm Variante. Bin bisher überrascht und kann damit Arbeiten, bin kein Metaller und dafür ist er mir genau genug. Brauch auch öfters inch Maß, da muss ich dann halt rechnen um zu meinem Suchergebniss zu kommen.
Chris K. schrieb: > Ist der mit LR44 von Kraft WWS-DSL-HK1 K610677 ? Ist mir schon ein bisschen peinlich, denn der war auch nicht so günstig und den hatte ich mir gekauft, weil der auch Zoll als Bruch anzeigen kann. Da ich hier in der Wohnung nicht so oft einen Messschieber brauche und das Kästchen mit dem Messschieber mit Uhr oben drauf lag, dachte ich, dass das noch so ein billiges Ding ist. Also wenn jemand was unter Mitutoyo sucht, der Messschieber hat Auto-Off, die Batterie ist mindestens ein Jahr alt und der zeigt Zoll auch als Bruch an (umschaltbar). Daher meine Empfehlung. Bei mir hatte der so um die 60 Euro gekostet. Was der jetzt kostet, muss jeder selbst schauen.
:
Bearbeitet durch User
Jörg R. schrieb: > noch keinen [...] bezahlbaren Ersatz gefunden. Da liegt der Hund begraben: Qualität wird verschmäht, wo immer es geht. Es geht nur noch NoName-Billig-Ramsch vom Lebensmittelhändler, oder noch schlimmer. Bei mech. Messtechnik ist das Beste vom Besten gerade gut genug. Warum: Weil es ein Leben lang hält und es eine Freude ist, damit zu arbeiten. Mitutoyo sah ich schon in meiner Ausbildung und bei dem Hersteller bin ich bis heute geblieben. Jede Mark war sehr gut angelegtes Geld. Batterien sind bei meinen digitalen kein Problem, halten viele Jahre.
Erstmal, die Teile sind intern immer an. Das muessen sie sein weil das Messprinzip relativ und nicht absolut ist. Theoretisch koennte man einen bauen der einen echten Ein/Aus-Schalter hat, aber den muesste man dann nach jedem einschalten einmal auf 0 stellen. Und die Leute wuerden dann meckern weil sie dreimal im Jahr eine neue Batterie brauchen da sie vergessen haetten ihn auszuschalten. :-) Ich selbst habe drei Stueck. Die sind bei Aldi gekauft, vor so gefuehlt 20Jahren. Ich glaube das waren damals die ersten "billigen" fuer 6.95Euro. Batterie haelt so 1-2Jahre. Keine Ahnung wie lange genau, aber auf jeden fall ausreichend. BTW: Auch der Datenausgang der Teile laeuft immer. .-) Ich hab ein Endmass und meine zeigen genau dessen Wert an. Die Genauigkeit liegt also im Bereich von 1/100mm. Das ist genauer als man es braucht und die allermeisten hier arbeiten koennen. Ich glaub ich kann das beurteilen weil ich schonmal auf Mass, eben und winklig gefeilt habe. Allerdings hatten wir damals noch Messschieber mit Nonius die deutlich ungenauer sind. Ich hab auch noch mehrere Buegelmesschrauben, aber die eigentlich seit Jahren nicht mehr ausgepackt. Braucht man nicht mehr. Obwohl ich sonst durchaus Qualitaetswerkzeug schaetze, wir erinnern uns, ich hab ein RTB2004 und keine Rigolrutsche, finde ich das bei Messchiebern anders. Die billigen kann ich naemlich auch zum anreissen benutzen was enorm viel Zeit spart. Ich koennte die ja einfach wegwerfen und neue kaufen wenn was waere, aber das ist bisher noch nicht eingetreten. Mit einem teuren Luxusteil muesste ich da immer an den grossen Stiefel meines Meisters aus der Schlosserlehre denken der mir gerade in den Arsch tritt und das wollen wir doch nicht. :-D Es mag aber sein das die billigen Teile heute noch billiger gefertig werden. Ich hab sogar gesehen das es sie mittlerweile aus Plastik gibt. Davon wuerde ich mich auch fernhalten! BTW: Ich selber arbeite mittlerweile in der Entwicklung. Da laeuft niemand ohne Studium, oft sogar mit Promotion, teilweise Professur rum. Die Anschluesse am Spekki werden natuerlich mit HP-Drehmomentschluessel angezogen, aber wenn ich sehe wie die mit Mechanikwerkzeugen umgehen dann sind da Messschieber fuer 6.95Euro schon uebertrieben. .-) Ich meine es gibt Menschen die legen so einen Messschieber einfach auf die Werkbank und nicht auf den extra dafuer bereitgelegten Putzlappen. Aber dazu gehoert ihr ja alle nicht oder.... Vanye
Das ist der Grund warum ich drei vollmechanische Schieber daheim hab, von denen immer nur einer auffindbar ist. Aber sie funktionieren im Grunde immer, seit nun 38 Jahren, ich hab die in meiner Lehrzeit von den Azubi Kollegen eingesammelt, weil die keiner geschenkt haben wollte.
Jörg R. schrieb: > Wie sind Eure Erfahrungen, welche Messschieber könnt ihr empfehlen? Generell bei Messmitteln gibt es für mich "eigentlich" nur 2 Hersteller denen ich vertraue: Mahr und Mitutoyo. Es gibt aber auch andere die in der gleichen Liga spielen, die ziehe ich dann auch in Betracht. Meine Mikrometerschrauben mit 1 µm sind nur von Mitutoyo. Mein Lieblings-Messschieber ist von Mahr. Das ist aber eine rein persönliche Preferenz ggü. Mitotoyo. Überall wo "absolute" draufsteht, läuft die Elektronik weiter. Denn die sind nicht absolut. Die Elekronik kann nämlich keine absoluten Wegstrecken aufnehmen, sondern nur Relative. Indiziert wird übers Null-Setzen und dann läuft er halt relativ weiter und muss daher auch weiterlaufen. Genauso läuft es bei den Mikrometerschrauben. Auch die arbeiten nur relativ. Die Batterien halten, ohne ein Kreuz im Kalender zu machen, über 2 Jahre. Auch bei täglichen Einsatz.
Ich habe auch gut ein halbes Dutzend von den Dingern (in jeder Werkstatt und an jeder Maschine, weil ich zu faul bin umher zu laufen). Das Batterieproblem hält sich in Grenzen, so alle 1,5 bis 2 Jahre neu. Das sind alles irgendwelche Billigheimer bis max. 20 Euro. Viel dramatischer ist bei mir, dass die nach kurzer Zeit nur noch Müll anzeigten (in der mechanischen Werkstatt), weil sich feinste Späne zwischen Schieber und Lineal gefummelt haben. Trotz Gummiabstreifer war das fast immer der Grund. Zwei konnte ich trotz penibler Reinigung nicht mehr retten. Das die Dinger immer an sind ist normal (wurde ja schon erklärt) und der Verbrauch liegt wohl etwa in der gleichen Größe wie die Selbstentladung der LR44er Zellen. Die Zellen selber müssen auch was bringen, die billigen aus dem Kaugummiautomaten (Lidl und Alldie anderen) verrecken schneller oder laufen aus. Old-Papa
:
Bearbeitet durch User
Frank O. schrieb: > Sie geben an 3,5 Jahre bei täglicher Nutzung über 5 Stunden. Für jemand, der den Messschieber täglich den ganzen Tag braucht, ist das doch sehr ok. Ärgerlich für Gelegenheitsnutzer ist doch, dass viele Typen trotz ausgeschaltetem Display fast unverändert Strom aus der Batterie ziehen, d.h. die Batterie leer saugen, während der Messschieber (vermeintlich) ausgeschaltet ist. Da wird der On/Off-Schalter zum Feigenblatt.
:
Bearbeitet durch User
Jörg R. schrieb: > Gestern habe ich die Stromaufnahme beider Modelle gemessen und habe > nicht schlecht gestaunt, obwohl ich es schon mal irgendwo gelesen habe. > Die Stromaufnahme ist, egal ob An oder Aus, bei beiden Geräten gleich > hoch. Ist leider ein bekanntes Problem. Die Elektronik zum Messen bleibt aktiv, es wird nur das Display ausgeschaltet. Und da ist LCD nun einmal nicht der große Stromfressfaktor. Soll eine Komfortfunktion sein, damit beim Einschalten direkt der Messwert stimmt. Workaround: Es gibt digitale Messschieber mit "Absolut-Skala", da weiß das Messwerk dann auch nach einem Einschalten, wo es sich befindet. Ich habe einen digitalen Messschieber für Linkshänder (ja, wirklich!), den ich leider sehr selten nutze, weil auch er ein Batteriefresser ist. Für 98% der Messungen nehme ich einen normalen Analogen mit Nonius. Aber einer mit Messuhr würde mir besser gefallen.
:
Bearbeitet durch User
Jörg R. schrieb: > Wie sind Eure Erfahrungen, welche Messschieber könnt ihr empfehlen? Für den täglichen Einsatz habe ich einen mittelpreisigen Promat 851055. Der hat eine CR2032-Zelle und hält somit auch lange durch bis mal die Batterie leer ist. Gibt es für ca. 40€ im Netz. Die Genauigkeit habe ich mit meinem Mitutoyo verglichen: Keine Abweichung. Daneben gibt es noch den teuren Mitutoyo, aber den nutze ich nur für Referenzmessungen. Guanglu soll auch gut sein. Das wird jedenfalls mein nächster werden: https://de.aliexpress.com/item/1005007345505724.html https://forum.zerspanungsbude.net/viewtopic.php?f=122&t=84934&hilit=messschieber#p1037874
:
Bearbeitet durch User
Sebastian R. schrieb: > Es gibt digitale Messschieber mit > "Absolut-Skala", da weiß das Messwerk dann auch nach einem Einschalten, > wo es sich befindet. Ausdrücklich: Nein! Die arbeiten genauso. In der Führung des Messschiebers ist eine Leiste von "seltsamen" Kämmen untergebracht. Die sind so angeordnet, dass sie mit der Platine des Schiebers und den Pads darin (mal auseinandernehmen) einen Nonius bilden. Die Elektronik hat eine Auflösung im µm-Bereich. Versuch das mal in einem Absolut-Dekoder unterzubringen. 150 mm / 0.001 = 150000 Schritte. Das sind 18 Bit Auflösung. Es gibt verschiedene Formate der Ausgabe. Und die schneiden verschieden ab. Die höchste Auflösung haben die mit 24 Bit Ausgabe. Die Encoder sind aber identisch aufgebaut. Mitutoyo hat z.B. eine Sonderlocke. Üblich sind 2 * 24 Bit und 7 BCD. Genauso schummeln "Absolut"-Encoder bei Werkzeugmaschinen. Die laufen auch weiter mit einer Batterie sind aber intern nur relativ. Gibt natürlich auch Andere, die erkennt man daran, dass man eine Referenzfahrt machen muss um über das Indexsignal zu kommen. Das ist alles schon verjährt, dennoch gültig: https://web.archive.org/web/20060414164432/http://www.yadro.de/ Ja, das ist von mir. Nein, das Interface gibt es nicht mehr. Edit: 24 Bit, nicht 32
:
Bearbeitet durch User
Sebastian R. schrieb: > Aber einer mit Messuhr würde mir besser gefallen. Türlich, zumal ein Messschieber mit Messuhr ebenfalls auf 1/100 mm genau anzeigen kann, nur eben ohne Strom!
Haben meine Billigmesser vom Chinesen auch. Die halten etwa 1 Jahr. Sind aber für den Preis und das Plastik gut genug zum Messen auf ein Zehntel. Und für Bastelprojekte damit. Statorstreifen habe ich dafür in ich glaube 500mm(?). Die Hauptplatine hätte ich gerne als kicad. Da soll wohl das Layout sehr sehr wichtig sein. Wäre als Baustein super um eigene Messgeräte zu machen. Und ja, Analoge aus, eh, Insolvenzmassen sind vorhanden.
Nick schrieb: > Die Elektronik hat eine Auflösung im µm-Bereich. Versuch das mal in > einem Absolut-Dekoder unterzubringen. 150 mm / 0.001 = 150000 Schritte. > Das sind 18 Bit Auflösung. Der Trick, den man nutzen könnte: Nicht nur eine Zeile gleichzeitig auswerten, sondern 2 oder mehrere. Mit einem pseudozufälligen Muster lassen sich dann mit deutlich weniger Bits deutlich längere Strecken abbilden. Ich war der Hoffnung, dass das genutzt werden würde, aber deine Ausführungen klingen nach deutlich mehr Erfahrung.
Der Hinweis auf die unbegrenzte maximal zulässige Verfahrgeschwindigkeit bei Mitutoyo und auch bei Guanglu lässt annehmen, dass dort tatsächlich ein absolutes Messsystem zum Einsatz kommt. Nick schrieb: > Die Elektronik hat eine Auflösung im µm-Bereich. Versuch das mal in > einem Absolut-Dekoder unterzubringen. 150 mm / 0.001 = 150000 Schritte. > Das sind 18 Bit Auflösung. Du musst dich von der Vorstellung lösen, dass die Messschieber eine Strichskala mit 100 oder gar 1000 Strichen/mm enthalten. Die Skala ist sehr viel gröber, die hohe Auflösung wird durch Interpolation erzielt.
Marcel V. schrieb: > Sebastian R. schrieb: >> Aber einer mit Messuhr würde mir besser gefallen. > > Türlich, zumal ein Messschieber mit Messuhr ebenfalls auf 1/100 mm genau > anzeigen kann, nur eben ohne Strom! So ist es! Mit meinen Meßuhr-Schiebern mehr als zufrieden und die Genauigkeit für meine bescheidenen Bedürfnisse ist Top! Nonius Schieber lediglich nur noch zum Anreißen in Gebrauch. Wurde auch schon erwähnt. MfG Eppelein
Jörg R. schrieb: > Wie sind Eure Erfahrungen, welche Messschieber könnt ihr empfehlen? Mein ältester ist der Beste, er sieht exakt so aus wie deiner bzw. der billigste von Pollin https://www.pollin.de/p/digitaler-praezisions-messschieber-150-mm-830071 Batterie hält ewig, sauber gefertigt. Dann habe ich 4 weitere. Die 300/450er von Profitexx (im Mitotoyo-Design) steigen oberhalb von 80% Luftfeuchte aus (so steht es auch im Datenblatt, rH 20-80). Und wenn er aussteigt, frisst er Batterie wie Sau. Die hängen aber an der CNC, ausgelesen und fremdversorgt. Der 150er hat ein anderes Datenformat und ist nicht so sauber gearbeitet und hält nur ein paar Jahre mit der Batterie, sieht aber dem ersten Pollin ähnlich (dünnere Schrift). Dafür hat er einen Vorteil: das Display geht an, wenn man ihn kurz verschiebt, kein Reset, quasi absolut.
:
Bearbeitet durch User
Eppelein V. schrieb: > Nonius Schieber lediglich nur noch zum Anreißen in Gebrauch. Damals in der Lehrwerkstatt war es uns Lehrlingen strengstens untersagt Messmittel wie die Schieblehre als Anreißnadel zu missbrauchen! Denn dafür standen uns eine Anreißplatte mit Prisma und Parallelhöhenanreißer zur Verfügung. Heute nutze ich den Messschieber selbstverständlich auch zum Anreißen, weil's schön bequem ist. 😄
Nick schrieb: > Ausdrücklich: Nein! Dann dient das Patent wohl nur der Ablenkung. https://patents.google.com/patent/US4420754A/en
Marcel V. schrieb: > Eppelein V. schrieb: >> Nonius Schieber lediglich nur noch zum Anreißen in Gebrauch. > > Damals in der Lehrwerkstatt war es uns Lehrlingen strengstens untersagt > Messmittel wie die Schieblehre als Anreißnadel zu missbrauchen! Denn > dafür standen uns eine Anreißplatte mit Prisma und Parallelhöhenanreißer > zur Verfügung. > Kenne ich auch nur so, zumal Werkzeuge wie der Nonius zu den damaligen Verhältnissen nicht gerade günstig waren. > Heute nutze ich den Messschieber selbstverständlich auch zum Anreißen, > weil's schön bequem ist. ..... und seiner Daseinspflicht genüge getan wird ......
:
Bearbeitet durch User
Gustav K. schrieb: > Bei mech. Messtechnik ist das Beste vom Besten gerade gut genug. Warum: > Weil es ein Leben lang hält und es eine Freude ist, damit zu arbeiten. Aber auch nur wenn sie regelmässig neu kalibriert werden. Weil das sauteuer ist kauft man sich regelmässig ein neues Billigteil, das ist genauer als der das jahrelang runtergenudelte Edelteil. Edelteile lohnen sich nur für grosse Betriebe die die selber nachkalibrieren können, da gibts ne eigene Abteilung dafür die nur das macht.
:
Bearbeitet durch User
Grosse Batterie verwenden: https://www.thingiverse.com/thing:3127985 https://www.thingiverse.com/thing:6761565 https://www.thingiverse.com/thing:6072849 https://www.thingiverse.com/thing:915523 https://www.thingiverse.com/thing:3293038 so eine AA oder AAA batterie lebt deutlich länger.
Marcel V. schrieb: > Heute nutze ich den Messschieber selbstverständlich auch zum Anreißen, > weil's schön bequem ist. Wichtig ist auch das man die Feststellschraube richtig anknallen kann. Dann geht der Messschieber sogar als Schraubenschlüssel! Sozusagen "Drei in Eins". Sowas ist doch chick!
Rainer W. schrieb: > Frank O. schrieb: >> Sie geben an 3,5 Jahre bei täglicher Nutzung über 5 Stunden. > > Für jemand, der den Messschieber täglich den ganzen Tag braucht, ist das > doch sehr ok. > > Ärgerlich für Gelegenheitsnutzer ist doch, dass viele Typen trotz > ausgeschaltetem Display fast unverändert Strom aus der Batterie ziehen, > d.h. die Batterie leer saugen, während der Messschieber (vermeintlich) > ausgeschaltet ist. Da wird der On/Off-Schalter zum Feigenblatt. Ja, das ist sehr ärgerlich. Aber durch den Mitutoyo habe ich mich zum ersten Mal mit den Batterien auseinander gesetzt und werde jetzt nur noch die SR44SW rein machen. Das SW sagt wohl aus, dass die Batterien langsam einen kleinen Strom abgeben.
Sebastian R. schrieb: > Der Trick, den man nutzen könnte: Nicht nur eine Zeile gleichzeitig > auswerten, sondern 2 oder mehrere. Wo die Bits angeordnet sind, ist egal. Am Ende musst Du in einer Position nach dem Einlegen der Batterie 18 Bit auslesen. Yalu X. schrieb: > Der Hinweis auf die unbegrenzte maximal zulässige Verfahrgeschwindigkeit > bei Mitutoyo und auch bei Guanglu lässt annehmen, dass dort tatsächlich > ein absolutes Messsystem zum Einsatz kommt. Wenn jemand so einen Messschieber hat, würde ich mich freuen, wenn er es mal ausprobiert: Batterie raus, 100mm Endmaß (oder irgendwas reproduzierbares, jedenfalls verschieben) und Batterie rein.
Bruno V. schrieb: > Wenn jemand so einen Messschieber hat, würde ich mich freuen, wenn er es > mal ausprobiert: Batterie raus, 100mm Endmaß (oder irgendwas > reproduzierbares, jedenfalls verschieben) und Batterie rein. Nützt nichts. Dass das Meßwerk absolut ist, bedeutet nicht, dass der Referenzpunkt beim Batteriewechsel nicht verloren geht. Der steckt schließlich im flüchtigen Speicher. Ich habe zwar keinen Meßschieber mit Absolut-Meßwerk, aber zwei Meßuhren. Anders herum klappt es: Wird die Meßuhr über das Datenkabel mit Spannung versorgt, und die Offset-Kompensation über die Auslese-Software gemacht, kann die Meßuhr beliebig oft ein- und abgesteckt werden, ohne dass sich der Wert ändert. Die Meßuhren können also ohne Batterie betrieben werden.
:
Bearbeitet durch User
Rainer D. schrieb: > Wichtig ist auch das man die Feststellschraube richtig anknallen kann. > Dann geht der Messschieber sogar als Schraubenschlüssel! > Sozusagen "Drei in Eins". Sowas ist doch chick! Und ich wollte mir schon eine Wasserrohrzange besorgen. Völlig überflüssig, wie ich sehe ;-) Selber habe ich einen Messschieber vom Discounter (LIDL) mit LR44 und ca. 12 µA Stromaufnahme - ob ein- oder ausgeschaltet. Entsprechend ist die Batterie nach ca. zwei Monaten leer. Das nervt und SR44 lohnen nicht, sind nur teurer. Die relative Messung stört mich eigentlich nicht. Für Differenzmessungen ist die Rücksetzmöglichkeit gegenüber mech. Schieber schon von Vorteil. Den uralten mechanichen 'Helios' mag ich wegen nicht nervender Batterie lieber. Damit kann man 3,1 und 3,2 mm Bohrer auseinanderhalten; mir reicht das.
Aber was mir auffällt und ich glaube das hat weniger mit den Messmitteln als solches zu tun, hier sind Teilnehmer die reden die Qualitätsmessmittel runter, während bei ihnen Rohde & Schwarz im Schrank steht. Währen diese Leute aus der Mechanik, so hätten sie wahrscheinlich alle nur Mahr Messschieber im Schrank.
Mi N. schrieb: > Und ich wollte mir schon eine Wasserrohrzange besorgen. Gibt es eigentlich Wasserpumpenzangen mit Nonius? In die Richtung zu forschen hätte vielleicht Potential.
Rüdiger B. schrieb: > Grosse Batterie verwenden: > https://www.thingiverse.com/thing:3127985 > https://www.thingiverse.com/thing:6761565 > https://www.thingiverse.com/thing:6072849 > https://www.thingiverse.com/thing:915523 > https://www.thingiverse.com/thing:3293038 > so eine AA oder AAA batterie lebt deutlich länger. Oha, beim ersten ist die Batterie ausgelaufen, die drei anderen sind hässlich, die letzte Version vielleicht machbar. Doch ich wechsel lieber alle 1-2 Jahre die Batterie (richtiger die Einwegzelle) und gut ist. Old-Papa
Frank O. schrieb: > Währen diese Leute aus der Mechanik, so hätten sie wahrscheinlich alle > nur > Mahr Messschieber im Schrank. Den Messschieber von Mitutoyo nehme ich gerne zum Anreißen, wegen der verschleißfesten Hartmetalleinsätze in den Messschenkeln. Außerdem stört mich bei Mitutoyo die lästige Rändelmutter! Den SOMET benutze ich gerne zum Messen, weil er einen bequem zu bedienenden Klemmhebel besitzt.
Ein Tesa aus dem Jahr 2002 (kein Schreibfehler) läuft immer noch mit der ersten Batterie. Der wird aber wirklich selten und nur kurz benutzt. Ein Parkside ca. 10 Jahre alt (wird ab und zu benutzt) läuft ebenfalls noch mit der ersten Batterie. Einer von HBM ist unbrauchbar, die Batterie ist nach wenigen Wochen leer. Für unterwegs habe ich einen rein mechanischen Messschieber. Die Ablesegenauiogkeit reicht mir da aus.
Habe hier noch einen Etalon CALtronic Digital-Messschieber (SWISS MADE) , ein Batteriefresser, der original 4 (!) Quecksilberoxid-Zink Zellen möchte, um damit 280h lang zu messen. Wartet daher auf einen Umbau des Batteriehalters. Vermutlich von 1984. Der arbeitet mit einem Glasgitter das optisch gelesen wird. 150 mmm mit 0.01 mm Auflösung. Privat reicht mir mein Mauser mit Nonius (Geschenk vom Vater, vor 45a) Zum Anreißen hab ich noch ein 'Messschieber' mit Stahlnadeln, sind wohl Grammophonnadeln... 9 Ersatznadeln hab ich noch :)
Mi N. schrieb: > Selber habe ich einen Messschieber vom Discounter (LIDL) mit LR44 und > ca. 12 µA Stromaufnahme - ob ein- oder ausgeschaltet. Entsprechend ist > die Batterie nach ca. zwei Monaten leer. Das schien mir überschlägig nicht passend und ich habe es nachgerechnet: bei 12µA Stromaufnahme hält eine LR44 Batterie (150 mAh) 520 Tage, also rund 1,5 Jahre ... was auch meiner Erfahrung mit solchen Messschiebern entspricht. Aber vielleicht steigt dein Lidl Messschieber schon ab 1,45 Volt aus oder deine Batterien sind Schrott? Es wäre mal interessant zu wissen, ob Messschieber mit CR2032 Batterie auch so um die 12µA Ruhestrom brauchen, oder ob es wg. der doppelten Spannung von 3V mehr ist. Ich vermute ja, es ist mehr, wobei aber die über lange Zeit stabile Spannung von 3V (im Gegensatz zu stetig fallenden Spannung einer LR44) trotzdem am Ende zu einer längeren Laufzeit führt.
:
Bearbeitet durch User
W.P. K. schrieb: > Das schien mir überschlägig nicht passend und ich habe es nachgerechnet: > bei 12µA Stromaufnahme hält eine LR44 Batterie (150 mAh) 520 Tage, also > rund 1,5 Jahre ... was auch meiner Erfahrung mit solchen Messschiebern > entspricht. Danke! Der heutige Sonnenschein hat bei mir wohl zu einer 0-Punkt Verschiebung geführt, was aber zu dem von mir gefühlten Zeitraum gut passte. Da sollte ich mal den Batteriewechsel (gerade erledigt) notieren, um es genauer zu wissen. Aber lange haben die Zellen nie gehalten und testweise SR44 haben es auch nicht gebracht. Da werde ich die Endspannung messen, wenn die Anzeige zu blinken anfängt. > Aber vielleicht steigt dein Lidl Messschieber schon ab 1,45 Volt aus > oder deine Batterien sind Schrott? 1,35 V könnten passen. Im 'Fahrradcomputer' laufen diese Zellen fast 2 Jahre. Jörg R. schrieb: > Dieser Thread ist der Grund für meinen Thread: Gut, daß Du das mal thematisiert hast!
Mi N. schrieb: > 1,35 V könnten passen. Die Anzeige blinkt im Bereich <= 1,3 V >= 1,2 V. Jetzt könnte ich den Spannungsverlauf genau aufzeichnen, das würde mir aber aktuell zu lange dauern. Aus Entladekurven https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/79/Aa-alkaline-100_c-v.png zu anderen Alkaline-Zellen würde ich die verbrauchte Kapazität grob auf 20 % schätzen, bis die Anzeige blinkt. Nimmt man dann eine typ. Kapazität von 100 mAh = 100 % an, wären bei 20 % nutzbarer Kapazität rund 1670 h Laufzeit zu erwarten. Dann kommt ich so auf die gefühlten 2 Monate (ca. 70 Tage). Alles ganz grob, denn die Zellen sind ja nicht immer nagelneu und die 12 µA Ruhestromaufnahme ist bei ca. 15°C gemessen, was im Sommer mehr sein wird.
Sebastian R. schrieb: > Der Trick, den man nutzen könnte: Nicht nur eine Zeile gleichzeitig > auswerten, sondern 2 oder mehrere. Das kann man nutzen und ich hab das auch für mich genutzt. Damit kommt man etwa auf 5 µm Auflösung ohne dass es ständig hin und her wackelt (Achtung: Auflösung vs. Genauigkeit). Aber die Messschieber versprechen nur 0.01 mm, also werden die wohl einfach abschnieden. Walter T. schrieb: > Dann dient das Patent wohl nur der Ablenkung. > > https://patents.google.com/patent/US4420754A/en Danke für den Link (vor knapp 20 Jahren hab ich den nicht gefunden). "Measuring device for capacitive determination of the relative position of two with respect to one another moveable parts". OK, Fig. 10 erweitert das Ganze um Absolut-Messung indem sie einen zweiten Nonius einführen. "I stand corrected", wie der Engländer sagt. Aber man hat dadurch das Problem der initialen Referenz nur wo anders hin geschoben. Im RAM kann man sie ohne Batterie nicht ablegen. NVM haben die "schwarzen Kleckse" scheinbar nicht. Eine externe Anzeige mit irgend einem nichtflüchtigen Speicher kann das aber lösen. Untergekommen ist mir so einer aber bisher nicht (als Anbau-Messchieber), obwohl das Patent längst abgelaufen ist. Für externe Anzeigen wären die aber ideal. Eppelein V. schrieb: >> Heute nutze ich den Messschieber selbstverständlich auch zum Anreißen, >> weil's schön bequem ist. > > ..... und seiner Daseinspflicht genüge getan wird ...... Reichlich eklig. Dafür gibt es deutlich besseres: https://www.wabeco-remscheid.de/anreiss-messschieber-200-mm.html Oder mMn besser: https://messwelt.com/Produkte/Anreisswerkzeuge/Anreiss-Messschieber/13423/Praezisions-Anreiss-Messschieber-160-mm-mit-Feineinstellung Frank D. schrieb: > Edelteile lohnen > sich nur für grosse Betriebe die die selber nachkalibrieren können, da > gibts ne eigene Abteilung dafür die nur das macht. Wenn er ausgenuddelt ist, kommt er extrem vorsichtig in den Container oder neben die Säge. Frank O. schrieb: > hier sind Teilnehmer die reden die > Qualitätsmessmittel runter, während bei ihnen Rohde & Schwarz im Schrank > steht. Sind halt unterschiedliche Ansprüche. Manche sind happy mit einer Flex von Aldi, mir kommt nur eine von Fein ins Haus. Und das lohnt sich auf lange Sicht. Ich hab einfach schon zu viele Flexen abgefackelt.
> Der Hinweis auf die unbegrenzte maximal zulässige Verfahrgeschwindigkeit > bei Mitutoyo und auch bei Guanglu lässt annehmen, Ich schaetze mal wenn man die nahe der Lichtgeschwindigkeit verfaehrt werden die verschweissen oder? :-D Ich habe gerade mal mein Alditeil genommen und so 10x mit der maximalen Geschwindigkeit verfahren die ich so drauf habe. Er hat danach immer noch korrekt angezeigt! Ich denke das Problem hier ist das viele diese preiswerten Teile alle in einen Topf werfen. Dabei kommen die ja auch von unterschiedlichsten Herstellern und es wird dort sicher unterschiedliche Qualitaeten geben. Wichtiger waere mir wenn mal einer einen Tipp fuer einen brauchbaren preiswerten Messschieber fuer Linkshaender geben koennte. Als unterdrueckte Minderheit weiger ich mich naemlich den zehnfachen Preis zu zahlen, seufz. Vanye
Erschliesst sich nicht jedem, dass man im Zeitalter von Öko, nachhaltig etc. solche Geräte überhaupt noch verkaufen darf?! Man bedenke die CO2-Bilanz der auslaufenden Knopfzellen! (Was sagt eigentlich die EU-Ursel dazu; misst die noch mit einem batteriefreien Massband?) Meine 2 geerbten Schieblehren -sorry: Messschieber- sind noch aus echtem deutschen Stahl und funktionieren problemlos seit ca. 60 Jahren... SCNR
:
Bearbeitet durch User
Uwe schrieb: > Man bedenke die CO2-Bilanz der auslaufenden Knopfzellen! > > (Was sagt eigentlich die EU-Ursel dazu; misst die noch mit einem > batteriefreien Massband?) Die platziert ein Stoppschild im Batteriefach un' gut iss'
Vanye R. schrieb: > Ich habe gerade mal mein Alditeil genommen und so 10x mit der maximalen > Geschwindigkeit verfahren die ich so drauf habe. Er hat danach immer > noch korrekt angezeigt! Hab ich auch paarmal und erfolglos probiert. Bei Werkzeugmaschinen ist die obere Grenze so um 60 m/Minute. Das müsste man mal probieren. Aber 3.6 km/h sind ja nicht mal flottes Wandertempo. Ungeübte erreichen 14 km/h bei einem Faustschlag.
Jörg R. schrieb: > Gestern habe ich die Stromaufnahme beider Modelle gemessen und habe > nicht schlecht gestaunt, obwohl ich es schon mal irgendwo gelesen habe. > Die Stromaufnahme ist, egal ob An oder Aus, bei beiden Geräten gleich > hoch. Der 300mm hat eine LR44 und benötigt ca. 50uA, der 150mm hat eine > CR2032 und benötigt 24uA bzw. 23uA. Der 300mm schaltet nach 5,5 Minuten > automatisch aus, vollkommen überflüssig. Da mich deine Messung beeindruckt hatte, habe ich jetzt selbst bei dem Kynup gemessen. Der Strom war sehr gering, für das relativ große Display. Allerdings war die Leistungsaufnahme bei eingeschalteten Gerät bei ~ 15,5µA und ausgeschaltet bei ~ 14,5µA. Allerdings war es nach dem automatischen Abschalten auch nicht weniger. Das ist eigentlich ärgerlich, weil es dem Anwender vermittelt, dass kein Strom (für Laien) mehr verbraucht wird. Dennoch, die Batterie ist noch ziemlich voll gewesen, mit 1,53V. Bei dem Mitutoyo will ich nicht die Kontakte verbiegen um dort zu messen, aber ich glaube den größten Unterschied macht die SR44SW-Batterie. Mag sein, dass er auch etwas weniger Strom verbraucht, aber der eigentliche Trick ist die Batterie.
:
Bearbeitet durch User
Marcel V. schrieb: > Den Messschieber von Mitutoyo nehme ich gerne zum Anreißen, Es gibt recht günstig echte Anreißmessschieber.
An meinem Messschieber habe ich einen Schalter gebaut. Keinerlei negative Auswirkungen, im Gegenteil. Ein Ausschalten vergesse ich viell. 2x im Jahr, hab ihn aber fast täglich in der Hand.
Vanye R. schrieb: >> Der Hinweis auf die unbegrenzte maximal zulässige Verfahrgeschwindigkeit >> bei Mitutoyo und auch bei Guanglu lässt annehmen, > > Ich schaetze mal wenn man die nahe der Lichtgeschwindigkeit verfaehrt > werden die verschweissen oder? :-D Das wäre dann ein Garantiefall. Ich würde gerne mal bei Mitutoyo in die Kiste schauen, in der die zusammengeschmolzenen Garantierückläufer gesammelt werden :D > Ich habe gerade mal mein Alditeil genommen ... Ich meines auch, wobei das noch ein paar Jahre älter als deines sein dürfte, denn es war nicht nur teurer (9,99 €), sondern hat auch keine Datenschnittstelle. > ... und so 10x mit der maximalen Geschwindigkeit verfahren die ich so > drauf habe. Er hat danach immer noch korrekt angezeigt! Ich musste mich sehr anstrengen, um den Fehler zu provozieren, aber nach einigen Versuchen hat es geklappt. Man konnte dabei schön sehen, dass im Fehlerfall der Nullpunkt immer um ganzzahlige Vielfache von 5,08 mm (0,2 in) gesprungen ist. Innerhalb eines 5,08-mm-Intervalls misst der Sensor absolut, aber beim Überschreiten der Intervallgrenze wird das Ergebnis mehrdeutig. Deswegen müssen die Intervallgrenzen mitgezählt werden. Bei einer Verfahrgeschwindigkeit von bspw. 2 m/s (was schon brutal schnell ist) reicht eine Abtastfrequenz von etwas mehr als 2m/s / 5,08mm / 2 ≈ 800 Hz, um keine Inkremente zu verlieren. Es muss also nicht jeder einzelne Auflösungsschritt (0,0005 oder noch weniger) abgetastet werden, was einer Abtastfrequenz von mindestens 2m/s / 0,0005 in ≈ 160 kHz entsprechen würde. Das ist wohl der Grund, warum auch diese Billigheimer sehr robust gegenüber Fehlern auf Grund von zu schnellem Verfahren sind. Der Vorteil von absolut messenden Schieblehren liegt somit hauptsächlich darin, dass der Sensor bei Nichtbenutzung ausgeschaltet und damit das Batterieleben signifikant verlängert werden kann. Zwar wird der kalibrierte Nullpunkt wohl flüchtig in einem RAM gespeichert, so dass dieses dauerhaft mit Strom versorgt werden muss, aber ein statisches RAM mit ein paar zig Bits wird im Ruhezustand maximal ein paar Nanoampere ziehen. Meine Aldi-Schieblehre ist übrigens ganz ähnlich wie die in Wikipedia gezeigte aufgebaut: https://de.wikipedia.org/wiki/Messschieber#Digitale_Messschieber Aus dem Aufbau ergibt sich auch die beobachtete Periodizität von 5,08 mm (s. Anhang).
> Ich meines auch, wobei das noch ein paar Jahre älter als deines sein > dürfte, denn es war nicht nur teurer (9,99 €), sondern hat auch keine > Datenschnittstelle. Haben meine offiziel auch nicht, man kann sie aber innen drin finden. Ich hatte urspruenglich mal ueberlegt die Teile an meinen Kreuztisch zu schrauben, deshalb hab ich damals auch drei gekauft. Aber irgendwie nie was draus geworden und jetzt habe die naechste chinesische Messtechnik dran geschraubt: https://de.aliexpress.com/item/1005005266459501.html Davon bin auch schwer begeistert! > Ich musste mich sehr anstrengen, um den Fehler zu provozieren, aber nach > einigen Versuchen hat es geklappt. Wenn man bedenkt das man normalerweise bedaechtig und mit Verstand mit seinen Messmitteln umgeht dann scheint mir das in keiner weise relevant zu sein. > Meine Aldi-Schieblehre ist übrigens ganz ähnlich wie die in Wikipedia > gezeigte aufgebaut: Meine sehen etwas anders aus. Zum einen ist das Gehaeuse silbern und der blaue Einschaltknopf ist genau unter der Feststellschraube. Ich hab gerade mal gemessen. Meiner verbraucht 11.xuA. Das x deshalb weil diese Stelle stark schwankt. Haengt wohl mit dem Refresh des LCDs zusammen. Ich finde das sind schwer beeindruckende Werte fuer einen laufenden Mikrocontroller der etwa misst, berechnet und anzeigt. Das muss man erstmal schaffen. Vanye
Jörg R. schrieb: > Der 300mm hat eine LR44 und benötigt ca. 50uA, Daraus errechnen sich 438mAh pro Jahr, also eine nach drei Monaten tiefentladene LR44, real steigt der Meßschieben vermutlich deutlich früher aus. Glaube ich Dir den Strom? Mein Aldi von 2013 hält 12..15 Monate. Marcel V. schrieb: > Damals in der Lehrwerkstatt war es uns Lehrlingen strengstens untersagt > Messmittel wie die Schieblehre als Anreißnadel zu missbrauchen! Gibt es seit Jahren als "Spezialversion", der im Bild kam 2021 über Aliexpress. > Denn > dafür standen uns eine Anreißplatte mit Prisma und Parallelhöhenanreißer > zur Verfügung. Mein großer Mitutoyo Höhenreißer hat ebenfalls eine LR44, die dann irgendwann gesabbert und mir den Kontakt zerfressen hat. Vanye R. schrieb: > Ich habe gerade mal mein Alditeil genommen und so 10x mit der maximalen > Geschwindigkeit verfahren die ich so drauf habe. Er hat danach immer > noch korrekt angezeigt! So ist dass, ich habe keine Grenzen provoziert, mir genügt die unauffällige Funktion. > Ich denke das Problem hier ist das viele diese preiswerten Teile alle in > einen Topf werfen. Dabei kommen die ja auch von unterschiedlichsten > Herstellern und es wird dort sicher unterschiedliche Qualitaeten geben. Auch schon etliche Jahre her, hatte Lidl welche mit CR2032. Ausgepackt, ein paar Mal hin- und hergeschoben und tschüss, das Ding verschluckte sich unbrauchbar schnell. Vanye R. schrieb: >> Meine Aldi-Schieblehre ... > Meine sehen etwas anders aus. Zum einen ist das Gehaeuse silbern und der > blaue Einschaltknopf ist genau unter der Feststellschraube. Meine hat einen roten Knopf. > Ich hab gerade mal gemessen. Meiner verbraucht 11.xuA. Das könnte auch zu meiner passen, 11µA sind 100mAh pro Jahr. Ich verwende NoName vom Versandhöker oder Discounter, bei 12 LR44 Lidl für 99ct ist der Verbrauch annähernd egal.
Frank O. schrieb: > Ist mir schon ein bisschen peinlich, denn der war auch nicht so günstig > und den hatte ich mir gekauft, weil der auch Zoll als Bruch anzeigen > kann. Welcher genau ? So was könnte ich brauchen der mir den Zöllischen Bruch anzeigt. Andere Vorschläge für Zöllischen Burch sind willkommen.
:
Bearbeitet durch User
> Andere Vorschläge für Zöllischen Burch sind willkommen.
Nun, junger Padawan, du koenntest dich von der boesen Seite der
imperialen Macht lossagen und ein guter Yedi werden? :)
Vanye
Klaus P. schrieb: > Ein Parkside ca. 10 Jahre alt (wird ab und zu benutzt) läuft ebenfalls > noch mit der ersten Batterie. Von welchem Hersteller kommt der?
:
Bearbeitet durch User
Rudi K. schrieb: > Parkside gibt´s bei LIDL und Lidl hat die selber zurecht geschnitzt? Nö, Parkside ist eine Eigenmarke vom Lidl, die Hardware kommt aber von wechselnden Chinabutzen. Old-Papa
Chris K. schrieb: > Welcher genau ? 20260415_024004.jpg Einer der ersten Beiträge. Allerdings zeigte sich jetzt, nachdem ich den Strom gemessen habe, dass dieser Messschieber leider beim Schließen nicht immer exakt auf Null geht.
Ich habe mal einen ausgemusterten Messschieber von meiner Firma übernommen, da war der Tiefenmesser defekt, den konnte man rausbiegen, weil der unten nicht mehr fixiert war. 2...3 Windungen Isoband reichte aus. Ist ein Tesa Digit-Cal. Endmasse werden immernoch genau angezeigt, was auch ob der Messmethode eigentlich anders nicht möglich ist. Nutze den recht selten, aber die 2032-Batterie steckt schon seit sieben Jahren drin und schwächelt immernoch nicht.
Frank O. schrieb: > Chris K. schrieb: >> Welcher genau ? > > 20260415_024004.jpg > Einer der ersten Beiträge. Wie man einen Link setzt, hast Du inzwischen auch vergessen?
Ich wollte gerade mal die Profiltiefe meiner Reifen messen. Dafuer hab ich so ein billiges Alieexpress Teil. Das ist im Prinzip auch ein Messschieber, bloss aus plastik und maximal billig. Batterie alle! Ich hab mal gemessen. Das Teil brauch 21uA. Tja, wie ich schon vermutet habe. Es gibt unterschiede bei den preiswerten. Teilen. Hier also nur halbe Batterielebensdauer im Vergleich zur Aldiqualitaet. Anderseits ist eine LR44 viel preiswerter wie zwei 255/30 R19, aechz. :-D Vanye
Ich möchte mich an dieser Stelle erst einmal für die sachliche und konstruktive Diskussion an diesem Thread bedanken.🙏 Aufgrund der vielen Beiträge habe ich mich in den letzten Tagen ausführlicher mit dem Thema beschäftigt, vor allem natürlich auf Youtube. Da gibt es doch einige sachliche Videos, aber auch einige die man sich hätte sparen können. Mahr und Mitutoyo sind die 2 Marken die besonders lobend erwähnt werden, vor allem Mitutoyo. Mir war bewusst dass es auch auf diesem Gebiet teure Geräte gibt, nicht aber dass es bis an die 700,- Euro (und darüber hinaus?) gibt. Meine bisherigen Messschieber bewegen sich so im Bereich zwischen 25,- bis 50,- Euro. Die waren bzw. sind immer aus Metall. Welche aus Kunststoff hätte ich nicht gekauft. Nach den vielen Kommentaren und eigenen Recherchen würde ich zukünftig so bis zu 100,- Euro ausgeben. Ob es dann einer von Mitutoyo wird weiß ich noch nicht. Ich kann, und dafür bitte ich um Verständnis und Entschuldigung, den z.T. sehr hohen Preis dieser Premiummarken nicht auf meinen Bedarf bzw. meine Anwendungen adaptieren. Mit dem 150mm Messschieber mit der CR2032 bin ich sehr zufrieden. Den habe ich auch schon einige Jahre. Die Batterie hält lange genug, der Schieber läuft gut, er schaltet sich automatisch ein wenn der Schieber bewegt wird und er geht zurück auf „0“ wenn man ihn hin- und her schiebt. Meine Hauptanwendung sind Bauteile zu vermessen, also der Durchmesser von LEDs, der Durchmesser von Anschlusspins usw. usw. Das bei den Mitutoyo die Batterie Jahre hält ist natürlich angenehm, für mich aber quasi kein Kriterium. Zum einen benutze ich die Teile nur zuhause, zum anderen ist immer eine verpackte Ersatzbatterie im Case. Ich sehe es sogar als kleinen Nachteil an wenn die Batterie solange hält..sie kann auslaufen. Ich nehme aus dem Thread noch etwas mit. Einen 300mm Schieber brauche ich für meinen Bedarf nicht in digital. Falls der mal ersetzt wird wird es ein analoger mit Nonius..vielleicht von Mitutoyo;-) Was ich auch noch mitnehme ist dass ich für Messschieber mit der 44‘er Zelle keine LR44 mehr nehme, sondern SR44..also die Silberoxyd. Und bitte nicht falsch verstehen..ich habe vollkommenes Verständnis dafür wenn jemand Spass an sehr teurem mechanischen (Mess)Werkzeug hat. Ich würde mir auch nicht reinreden lassen wenn ich mein x-tes teures Multimeter bzw. Labornetzgerät kaufen möchte. In weiteren Kommentaren möchte ich in den nächsten Tagen noch gezielt auf einige Kommentare aus diesem Thread eingehen, einer folgt direkt nach diesem hier. Ich muss aber alles nochmal in Ruhe durchlesen und verinnerlichen. Nochmals vielen Dank für den bisherigen Verlauf des Threads. Ich würde mich freuen wenn es so weitergeht😀👍
:
Bearbeitet durch User
Auf diesen Kommentar möchte ich gezielt antworten: Manfred P. schrieb: > Jörg R. schrieb: >> Der 300mm hat eine LR44 und benötigt ca. 50uA, > > Daraus errechnen sich 438mAh pro Jahr, also eine nach drei Monaten > tiefentladene LR44, real steigt der Meßschieben vermutlich deutlich > früher aus. > Glaube ich Dir den Strom? Weshalb zweifelst du an meiner Messung? Es gibt doch sogar einen Screenshot von dem Messergebnis. Aber..trotzdem habe ich die Messung wiederholt, mit etwas mehr Zeitaufwand. Interessanterweise ist der Strom direkt nach anlegen der Spannung bei 21uA, steigt dann aber innerhalb weniger Minuten auf 50uA. Der Wert schwankt zwischen 47uA bis 50uA. Das kann aber auch an der Kontaktierung liegen. 2 Screenshot anbei.. https://www.mikrocontroller.net/attachment/695315/Messung-1-300mm.png https://www.mikrocontroller.net/attachment/695316/Messung-2-300mm.png Kann da evtl. ein (defekter?) Kondensator schuld dran sein, Stichwort Leckstrom? > Mein Aldi von 2013 hält 12..15 Monate. Hier wäre mal interessant eine Messung der Stromaufnahme zu sehen, was ich gerne auch für andere Messschieber sehen würde. Ganz interessant wären natürlich die hochpreisigen.
:
Bearbeitet durch User
> Kann da evtl. ein (defekter?) Kondensator schuld dran sein, Stichwort > Leckstrom? Das Verhalten, also das der Strom nach einiger Zeit ansteigt wuerde mich auch in diese Richtung denken lassen. Aber in so Messschiebern werden ja nur kleine Keramiks drin sein, daher waere das ueberraschend. Ich wuerde vielleicht mal die Platine grunedlich putzen. Vanye
Jörg R. schrieb: > Es gibt doch sogar einen > Screenshot von dem Messergebnis. Jörg, was ist das für ein schönes Messgerät?
Vanye R. schrieb: > Ich wuerde vielleicht mal die Platine grunedlich putzen. Vielleicht Metallstaub?
Frank O. schrieb: > Jörg R. schrieb: >> Es gibt doch sogar einen >> Screenshot von dem Messergebnis. > > Jörg, was ist das für ein schönes Messgerät? Gleiche Frage wollte ich eben auch an Jörg richten..... Sehr interessant besagtes Gerät. MfG Eppelein
Frank O. schrieb: > GW Instek GDM-9060 Multimeter? Fast richtig, es ist das GDM-9061. Es ist eine feine Sache Screenshots auf einem USB-Stick speichern zu können. Kleiner Wermutstropfen ist dass das DMM die Screenshots im .BMP Format liefert. Ich habe sie daher noch konvertiert, was aber eine Angelegenheit von Sekunden ist. Bei dem Messgerät ist die Funktion gleichzeitig 2 Messwerte anzuzeigen sehr vorteilhaft. Vanye R. schrieb: >> Kann da evtl. ein (defekter?) Kondensator schuld dran sein, > Stichwort Leckstrom? > > Das Verhalten, also das der Strom nach einiger Zeit ansteigt wuerde mich > auch in diese Richtung denken lassen. Aber in so Messschiebern werden ja > nur kleine Keramiks drin sein, daher waere das ueberraschend. > Ich wuerde vielleicht mal die Platine grunedlich putzen. Ich werde das Teil auf jeden Fall mal zerlegen und reinigen. Der „Fehler“ ist reproduzierbar, ich habe es 3 mal getestet.
:
Bearbeitet durch User
Beitrag #8039374 wurde vom Autor gelöscht.
Jörg R. schrieb: > Ich würde mir auch nicht reinreden lassen wenn ich mein x-tes teures > Multimeter bzw. Labornetzgerät kaufen möchte. Erkennt man an deinem Multimeter. Und kann ich zum Teil nachvollziehen :) Ich habe 3 Tischmultimeter von HP, eines davon auch 6.5 stellig, aber die 3 zusammen haben nicht soviel gekostet wie deins (wenn du es neu gekauft hast) ;) Und ja, die Screenshots haben auch mich so neugierig gemacht dass ich über diese versucht habe, herauszufinden was es für ein Gerät ist. :) Zum Thema Messschieber: ich nutze 2x 150mm mit Nonius. Einer von Mitutoyo, und einer von Horex (nein, nicht das Motorrad). Den nutze ich schon >30 Jahre. Und ich mag diesen Anblick von solch einem schön gefertigtem Stück Werkzeug. Deshalb wurde der später gekaufte Mitutoyo auch einer mit Nonius. Weshalb es diese aber für einen Preis von 50-xxx€ gibt, erschließt sich mir nicht. Meiner ist aus der 50€ Klasse. Ich hatte auch einen digitalen mit LR-Batterie. War auch ständig leer. Ich hab ihn weggeworfen. Für mich nicht brauchbar. Und ich find die digitalen oder die mit Messuhr beim Anblick..... na ja. In einem Betrieb ist ein guter digitaler sicher angebracht. Aber im Hausgebrauch stört mich nicht dass man zum Ablesen etwas länger braucht.
900ss schrieb: > Ich hatte auch einen digitalen mit LR-Batterie. War auch ständig leer. > Ich hab ihn weggeworfen. Für mich nicht brauchbar. > > Und ich find die digitalen oder die mit Messuhr beim Anblick..... na ja. > ....... die mit Messuhr beim Anblick..... na ja. Geschmackssache - Anblick hin oder her, gegenüber Nonius schnell abzulesen und für mich 1. Sahne! Meine Messuhr/en 0,001 von Tesa sind fast täglich in Gebrauch. Wie schon geschrieben, Nonius-Schieber nur zum Anreißen. > In einem Betrieb ist ein guter digitaler sicher angebracht. Aber im > Hausgebrauch stört mich nicht dass man zum Ablesen etwas länger braucht. >Und ich mag diesen Anblick von solch einem schön gefertigtem Stück >Werkzeug. In der Tat sind Anblicke von altem Werkzeug , zumal schön gefertigt, schon ein Hingucker. Nichtsdestotrotz bevorzuge ich unter anderem sehr gutes zu händelndes Handwerkszeug der "Neuzeit". MfG Eppelein
:
Bearbeitet durch User
Angeregt durch dieses Thread, habe ich meinen alten Schieber nun durch einen Neuen ersetzt. War eh schon überfällig. Als kleinen Dank für den Tip LR44 Knopfzellen durch SR44 zu ersetzen, möchte ich hier auch meine persönlichen Erfahrungen teilen. TCM 234990 (Tchibo-Edition), digital, min 20J.alt: Erfüllte seinen Zweck, allerdings nicht ohne "Sticheleien". Bisher war ich jedoch froh, für kleines Geld einen Messchieber zu haben. - schnelles Hin- und Herschieben brachte die Anzeige durcheinander, Null ist also auch nicht immer Null - Halterung des Daumenrades aus Kunststoff und schnell abgebrochen - "Ständig-leere-Batterie"-Problem (LR44), aber durch Schiebedeckel schnell zu wechseln - nach kurzer Zeit Probleme mit den Kontaktzungen der Batterie. Zu weich, verlieren schnell Federkraft. Abhilfe hab ich mit 2 abgeschittenen mm eines Gummiringes geschaffen, die ich unter die mittige Kontaktlippe gequetscht habe. - altersbedingt löst sich jetzt die Skala + angenehmes Schiebe-gefühl Da sie nun Ihr zeitliches getan hat, habe ich mir eine Neue zugelegt. Ebenfalls aus dem Billig-Segment (~20€), aber für meine Zwecke ist die Genauigkeit ausreichend genug. Es wurde eine Proster JS20, digital - viel Spiel des Daumenrades, klappert dadurch. Habe eine Teflonscheibe unterlegt, Thema erledigt. - LR44 Batterien. Ich rechne also mit geringer Batterie-Lebenszeit. - Schiebegefühl nicht ganz so geschmeidig, wie bei der TCM, aber ok. Arbeitet sich vielleicht auch noch ein. + stabile Anzeige, auch beim Hin- und Herschieben, Null = Null. + Gehäuse und Halterung des Daumenrades aus Metall, wirkt stabil + präzise Tasten mit deutlichem Druckpunkt o Deckel Batteriefach sehr stabil und verschraubt. Einerseits wertig, andererseits wird der Batteriewechsel aufgrund kleiner Schrauben etwas fummelig. Man benötigt Werkzeug (beiliegend), weshalb ein Bat-Wechsel nicht so schnell nebenbei gemacht werden kann. Ob das ein nerviges Problem wird, wird sich zeigen, wenn ich sehe, wie lange die Batterie hält (und wie oft man die Mikro-Schrauben rein/rausdrehen kann, bevor Kreuzschlitz oder Gewinde ausgenudelt sind. o Bruch-Anzeige (war mir wichtig), aber: man muß Bedenken, die Lehre zeigt den Ist-Wert, keinen Nennwert. Das ist zu berücksichtigen, wenn man z.B. die Schlüsselweite einer Mutter bestimmen will. Ist der Nennwert der Mutter 3/8 dann ist die gemessene Mutter- und/oder Schlüsselweite i.d.R. ja tatsächlich immer etwas kleiner/größer. Ich besitze auch zwei rein mechanische Schieber mit Nonius, als Spielkind mag ich aber digital lieber =)
Nochmal zu den Batterien. SR allein wird nicht ganz so lange halten, es sollten SR44SW sein. Die entladen langsamer und sind auch speziell für solche Sachen wie Messschieber und Uhren gemacht. Wusste ich vorher auch nicht und habe mich erst dort eingelesen, als ich in der Betriebsanleitung des Mitutoyo gelesen hatte, dass nur diese Batterien verwendet werden sollen.
Frank O. schrieb: > den hatte ich mir gekauft, weil der auch Zoll als Bruch anzeigen > kann. Achim K. schrieb: > Bruch-Anzeige (war mir wichtig) Da meine digitale Schieblehre dieses Feature nicht hat, würde mich interessieren, wie ihr mit den als Bruch dargestellten Inch-Werten umgeht. Ich stelle mir gerade vor, ich hätte so eine Schieblehre in der Hand, und sie zeigt "115/128 in" an. Jetzt schiebe ich sie ein ganz klein wenig zusammen oder auseinander, dann zeigt sie "57/64 in" bzw. "29/32 in" an. Für mich ans Nicht-Ami sind das auf den ersten Blick drei völlig verschiedene Zahlen. Erst durch Erweitern der Brüche auf 128-tel (114/128, 115/128 und 116/128) wird klar, dass es drei Werte mit einem Abstand von jeweils 1/128 sind. Ganz abgesehen davon ist 1/128" ≈ 0,008" auch keine gute Auflösung, wenn man bedenkt, dass diese im Dezimalmodus um den Faktor 16 besser ist, nämlich 0,0005". Einige Schieblehren lösen im Bruchmodus sogar nur 1/64" auf, was 0,4 mm entspricht. Für Messungen, wo diese Auflösung ausreicht, braucht man keine Schieblehre, da genügt schon ein gewöhnliches Lineal ;-) Achim K. schrieb: > man muß Bedenken, die Lehre zeigt den Ist-Wert, keinen Nennwert. Das > ist zu berücksichtigen, wenn man z.B. die Schlüsselweite einer Mutter > bestimmen will. Ist der Nennwert der Mutter 3/8 dann ist die gemessene > Mutter- und/oder Schlüsselweite i.d.R. ja tatsächlich immer etwas > kleiner/größer. Eben. Die Schieblehre würde deswegen bspw. 47/128 für die Mutter und 49/128 für den Schlüssel anzeigen. In beiden Fällen ist nicht sofort ersichtlich, dass die Werte nahe bei 3/8 liegen. Man muss erst ein wenig rechnen, um festzustellen, dass die Werte um ±0,2 mm von den 3/8 abweichen und somit noch halbwegs innerhalb des Toleranzbereichs liegen.
Yalu X. schrieb: > Jetzt schiebe ich sie ein ganz klein > wenig zusammen oder auseinander, dann zeigt sie "57/64 in" bzw. "29/32 > in" an. Bei einer Bruchanzeige wird vermutlich immer mit dem gleichen Nenner z.B 100 gearbeitet. Also zum Beispiel 90/100 bzw. 91/100. Das sorgt für ein bequemes Ablesen auf dem LCD-Display. Denn sonst müsste man ja jedes Mal den angezeigten Wert händisch auf den gleichen Nenner bringen!
Die Möglichkeiten der Bruchfunktion werden sich im Gebrauch noch herausstellen und auch, wie am besten damit umzugehen ist. Lass ich mal auf mich zukommen... @Marcel Die Nenner sind tatsächlich variabel, also /32, /64 etc.
> Die Möglichkeiten der Bruchfunktion werden sich...
"Inch" (Zoll) konnten die Schieblehren schon immer...
Wobei ich es nie gebraucht hatte, mit der mitgelieferten Bruchanzeige
-geschnallt hätte ich es auch nicht direkt-
auch umzugehen.
Die mir vorkommenden 'Indianergewinde' habe ich immer auf metrisch
umgerechnet...
Yalu X. schrieb: > Da meine digitale Schieblehre dieses Feature nicht hat, würde mich > interessieren, wie ihr mit den als Bruch dargestellten Inch-Werten > umgeht. Die Frage hatte ich mir auch schon gestellt. Für die Fertigung klingt dieses Feature absolut unbrauchbar, aber vielleicht sieht es in der Wareneingangskontrolle anders aus? Wobei irgendwie bei Zoll-Halbzeug die Nennmaße auch nie irgendwelchen meßbaren Abmessungen entsprechen.
:
Bearbeitet durch User
Feinere Auflösungen als /64 habe ich noch nicht gesehen. Üblich sind in solchen Fällen dann dezimale Bruchteile in "mil", also 1/1000 Zoll.
Frank O. schrieb: > Nochmal zu den Batterien. SR allein wird nicht ganz so lange halten, es > sollten SR44SW sein. Da scheint was dran zu sein, denn bei mir waren es 'normale' SR44, die die gefühlte Laufzeit nicht verbesserten. > Die entladen langsamer und sind auch speziell für > solche Sachen wie Messschieber und Uhren gemacht. Lohnen sich denn die Mehrkosten? Ist es bei spontaner Nutzung nicht günstiger, eine neue LR44 einzusetzen oder die Zelle nach Gebrauch neben den Messschieber zu legen? 900ss schrieb: > Ich hatte auch einen digitalen mit LR-Batterie. War auch ständig leer. > Ich hab ihn weggeworfen. Für mich nicht brauchbar. Das kann ich nachvollziehen. Vorteil an schlecht zugänglichen Stellen ist jedoch, man kann den Messschieber anlegen, auf '0' setzen, und den Messwert ablesen, wenn man ihn anschließend auf die 0-Position schiebt und das Vorzeichen ignoriert. Das geht mit den mechanischen Teilen garnicht. Der Nachteil bei meinem mechanischen Schieber ist zudem, er versteckt sich gerne und gut ;-)
Dieter W. schrieb: > Feinere Auflösungen als /64 habe ich noch nicht gesehen. Gibt es aber dennoch: Z.B. Ketten mit 11/128"
Mi N. schrieb: > Frank O. schrieb: >> Nochmal zu den Batterien. SR allein wird nicht ganz so lange halten, es >> sollten SR44SW sein. > > Da scheint was dran zu sein, denn bei mir waren es 'normale' SR44, die > die gefühlte Laufzeit nicht verbesserten. Auch bei Silberoxidzellen gibt es Schrott. >> Die entladen langsamer und sind auch speziell für >> solche Sachen wie Messschieber und Uhren gemacht. > > Lohnen sich denn die Mehrkosten? Welche Mehrkosten? Der 3er Pack SR44 vom Aldi kostet sicher keine 2€ und eine davon ist jetzt schon so lange in dem Meßschieber, daß die restlichen beiden laut Datum auf der Verpackung bereits überlagert wären. > Ist es bei spontaner Nutzung nicht > günstiger, eine neue LR44 einzusetzen oder die Zelle nach Gebrauch neben > den Messschieber zu legen? Jeder wie er mag. Bei mir ist eine SR44 drin und der hält jetzt (s.o.) seit mehreremn Jahren. Übrigens steht auf meinem Meßschieber, baugleich mit dem des TE, daß SR44 zu benutzen seien. Zudem ist das Thema uralt, taucht hier aber, warum auch immer, alle paar Jahre wieder auf und ist eigentlich lange abgefressen. Benutzt hier eigentlich niemand die Suchfunktion des Forums.
Michael L. schrieb: > Der 3er Pack SR44 vom Aldi Ist in hiesigen Filialen nicht zu finden. > Jeder wie er mag. Bei mir ist eine SR44 drin und der hält jetzt (s.o.) > seit mehreremn Jahren. Bei mir eben nicht (siehe oben). > Übrigens steht auf meinem Meßschieber, baugleich mit dem des TE, daß > SR44 zu benutzen seien. Bei mir eben nicht (siehe Foto).
Mi N. schrieb: > Michael L. schrieb: >> Der 3er Pack SR44 vom Aldi > > Ist in hiesigen Filialen nicht zu finden. Gibt's halt 3-4 mal im Jahr in einer "Aktion". Und wenn grad kein Discounter eine Aktion hat, dann gibt's so was auch im Baumarkt im ständigen Sortiment. Bei mir im Baumarkt für 2,35€ (Varta). Das reißt ja nun wirklich kaum einen in die Armut. >> Übrigens steht auf meinem Meßschieber, baugleich mit dem des TE, daß >> SR44 zu benutzen seien. > > Bei mir eben nicht (siehe Foto). Dann guck Dir das Foto mal genau an. Was sagt Dir das, wenn da 1,55V und LR44 steht? Wie ist die Nennspannung von einer LR44 bzw. einer SR44? Genau, da hat wohl der Ersteller des Aufklebers ein wenig geschludert.
Hallo, bei Messschiebern habe ich auch schon einige durch, allerdings immer Billigteile. Meist geht es bei mir nur darum, schnell einen Bohrerdurchmesser festzustellen. Und wenn man die mal brauchte war die Batterie leer. Seitdem achte ich darauf, nur noch Messschieber mit 3V Li-Batterien zu kaufen. Mit den beiden auf den Bildern bin ich recht zufrieden, wobei ich bei dem Parkside mechanisch ein besseres Gefühl habe. Reinhard
Reinhard R. schrieb: > nur noch Messschieber mit 3V > Li-Batterien zu kaufen. Kannte ich noch nicht, aber eine gute Sache, zumal man CR2032 wohl immer in Reserve hat.
So blöd dieses Thema erst von einigen in dem anderen Beitrag behandelt wurde, ich glaube einige von uns haben hier einige neue Erkenntnisse gewonnen. Zu den Bruchangaben: Da ich länger nicht mit zölligen Sachsen zu tun hatte, aber man z.B. weiß, dass es 3/4 Zoll Rohre gibt und es gibt auch metrische Rohre. Da stelle ich den Messschieber auf 3/4" ein und gucke, ob es passt. Ist der Abstand dann zu groß oder zu klein, dann muss ich nach einem metrischen Rohr suchen. Ähnlich bei Schrauben. Ergibt sich aber von selbst, wenn man damit arbeitet. Klar kann man alles umrechnen, aber Mechaniker arbeiten anders und schneller als Ingenieure.
Frank O. schrieb: > dass es 3/4 Zoll Rohre Ich will mit dem Krempel nichts zu tun haben! *) An einem 3/4 Zoll Rohr ist absolut nichts was an 3/4 Zoll in die Nähe kommt. Das hat nämlich ADrm 26,4 mm *) Leider muss ich das (Whitworth, nicht Reynods; der nächste Schwachsinn) ab und zu dennoch machen. Da muss man dann ins Tabellenbuch schauen und (sowieso) den Gewindelehrring verwenden.
Nick schrieb: > Ich will mit dem Krempel nichts zu tun haben! *) 😄 Ich auch nicht und nach deiner unteren Erklärung noch weniger. Bei Rohren habe ich mich immer schwer getan. Letztlich hatte ich den Messschieber zwar wegen dieser zusätzlichen Option gekauft, aber es war sicher nicht der Hauptgrund. Man muss es auch nicht benutzen.
Nick schrieb: > Frank O. schrieb: >> dass es 3/4 Zoll Rohre > > Ich will mit dem Krempel nichts zu tun haben! *) > An einem 3/4 Zoll Rohr ist absolut nichts was an 3/4 Zoll in die Nähe > kommt. Das hat nämlich ADrm 26,4 mm Bei BSP oder BSPT (Bei uns z.B. R3/4) ist nicht der Gewindedurchmesser gemeint, sondern (ursprünglich) der lichte Innendurchmesser der Rohre und kennzeichnet mehr oder weniger die Durchflussgröße. Sollte man eigentlich wissen, wenn man damit beruflich zu tun hat. Old-Papa
> Sollte man eigentlich wissen, wenn man damit beruflich zu tun hat.
Jetzt kommt hier nicht so an. Hier braucht man ja teuerste Messschieber
um Bohrerdurchmesser zu messen obwohl es da vielleicht eine neue Brille
auch tun wuerde. :-D
Vanye
Old P. schrieb: > Sollte man > eigentlich wissen, wenn man damit beruflich zu tun hat. Ich konnte mal Rohre millimetergenau biegen, aber da kannte ich nur die Rohre, die wir selbst verwendt haben, das gleiche bei den Staplern. Mit dem zölligen Zeug und erst recht bei den Rohren, hatte ich nichts grundsätzlich und sehr selten in Ausnahmen zu tun. Wenn du Fluggerätemechaniker bist, kannst du auch keinen A310, wenn du sonst nur Cessna oder Piper gemacht hast. Und ich glaube das gilt für viele Berufe.
Jörg R. schrieb: > Weshalb zweifelst du an meiner Messung? Es gibt doch sogar einen > Screenshot von dem Messergebnis. ... aber keine Angabe zur Genauigkeit des Gerätes. Derartig an den Grenzen des Messbereichs tut man gut daran, die angezeigten Werte kritisch zu hinterfragen (und auch sonst ;-). Auflösung der Anzeige ist nicht alles. Im Handbuch zum GDM-9061 ist für den 1A-Messbereich ein Jahr nach Kalibrierung ein Fehlerbereich von 0,01% von 1A spezifiziert, d.h. 0,00010 A oder 100 µA. Ohne Gegenmessung eines bekannten Stromes (Feststellung der aktuellen Kalibrierung) sagt der Screenshot also wenig.
:
Bearbeitet durch User
Rainer W. schrieb: > Ohne Gegenmessung eines bekannten Stromes Es ist klar, dass kleine Ströme oder überhaupt kleine Messgrößen insgesamt imer schwer zu messen sind und die Fehlertoleranzen ihr Übriges hinzu tun, dennoch kann man von den Vergleichen zwischen verschiedenen Messschiebern, den angegebenen Verbrauchswerten und der Batterielebensdauer davon ausgehen, dass die Werte doch schon ziemlich gut stimmen. Aber grundsätzlich hast du recht.
Frank O. schrieb: > Es ist klar, dass kleine Ströme oder überhaupt kleine Messgrößen > insgesamt imer schwer zu messen sind ... 100µA ist prinzipiell nun wirklich nicht schwer zu messen. Man muss sein Messgerät allerdings richtig benutzen. Wenn bei einem angezeigten Strom von 50µA das Messgerät in dem gewählte Messbereich einen spezifizierten Fehler von 100µA besitzt, ist der angezeigte Wert gewürfelt - sorry. Selbst innerhalb von 24h bei 1°C Temperierung hat das Gerät dort immer noch einen spezifizierten Messfehler von 60µA. Da muss man also schon einmal ein Wort drüber verlieren, bevor man blind einem Screenshot der Anzeige glaubt. Nur die eingeschaltete Autozero-Funktion mag einen dabei retten ;-)
:
Bearbeitet durch User
Frank O. schrieb: > Zu den Bruchangaben: Da ich länger nicht mit zölligen Sachsen zu tun > hatte, aber man z.B. weiß, dass es 3/4 Zoll Rohre gibt und es gibt auch > metrische Rohre. Da stelle ich den Messschieber auf 3/4" ein und gucke, > ob es passt. Ich nehme an, das ist ein vager Plan, und nichts, was Du schon wirklich gemacht hast, oder? Bei Rohren hast Du - wie bei allen Zoll-Maßen, die ich kenne (Rohre, Bauholz, PC-Einschübe, Gewinde ...) - das Problem, dass das Nennmaß nie irgendwelchen realen Maßen entspricht, sondern nur aus irgendeiner Tradition die Bezeichnung behalten hat. Das ist wie der vergebliche Versuch, bei einem 5 1/4-Zoll-CD-Laufwerk irgendetwas zu finden, was wirklich 133.35 mm breit ist (oder bei einer 3 1/2-Zoll-Festplatte irgendetwas mit 88,9 mm Breite). Nachtrag: Jetzt fällt mir ein Nutzen ein: Als digitaler Rechenschieber für Lehrzwecke!
:
Bearbeitet durch User
Walter T. schrieb: > Ich nehme an, das ist ein vager Plan, und nichts, was Du schon wirklich > gemacht hast, oder? Doch, aber lange her und mit Nonius. Natürlich mit mäßigem Erfolg. Man konnte nur ahnen, dass das die richtige Schraube ist, zumal ich damals die Steigerung auch nur gemessen hatte und keine Steigungslehre für Whitworth-Gewinde hatte. Mit viel Glück passte es.
Und jetzt frage ich mich, ob man damals vielleicht auch Meßschieber mit Undecimus, Qindecimus oder LXIIIus kaufen konnte. ;-) Ich mache bei Zoll-Gedöns nie etwas ohne Tabellenbuch/Tabellenblatt. Und dann kann ich es auch direkt in metrisch umrechnen. (Ausnahme: Leiterplatten im Zollraster)
:
Bearbeitet durch User
Ich wuerde es ja einfacher finde es entweder im Kopf zu machen, oder in seltenen Ausnahmefaellen auf dem Taschenrechner →Q aufzurufen.... Vanye (gewisse HP produkte .-)
Walter T. schrieb: > Das ist wie der vergebliche Versuch, bei einem 5 1/4-Zoll-CD-Laufwerk > irgendetwas zu finden, was wirklich 133.35 mm breit ist (oder bei einer > 3 1/2-Zoll-Festplatte irgendetwas mit 88,9 mm Breite). Lustigerweise hat die Magnetscheibe der 90 mm-Diskette genau 90 mm. Die Japaner sind metrisch. Da sie aber ihr Gedöns nach Usa verkaufen wollten, und man da traditionell 8" und 5 1/4" kannte, haben sie das Ding dann 3 1/2"-Diskette genannt. Und dann kam die EU und forderte metrische Angaben in der Werbung gegenüber Endverbrauchern. Seit dem stehen die (falschen) 88,9 mm im Kleingedruckten. Im Zeitalter der Digitalanzeige könnte man ja die Einheit beliebig umschaltbar machen. Legendär ist diese Übersicht: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/eb/English_length_units_graph.svg
Walter T. schrieb: > Und jetzt frage ich mich, ob man damals vielleicht auch Meßschieber mit > Undecimus, Qindecimus oder LXIIIus kaufen konnte. ;-) Auf dem Nonius wäre das wohl schwierig gewesen.
Soul E. schrieb: > hat die Magnetscheibe der 90 mm-Diskette genau 90 mm. Einige werden deinen Beitrag sicher als überflüssig empfinden. Ich nicht und danke für diese Informationen!
Soul E. schrieb: > Legendär ist diese Übersicht: > https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/eb/English_length_units_graph.svg Die Pfeilrichtungen in der Graphik haben allerdings keinerlei Bedeutung, z.B. ist die nautische Meile aus dem Umfang der Erde definiert und cable, fathom sind Bruchteile davon. Die dort dargestellte Beziehungen zum inch, foot oder yard sind eher Daumenregeln - zumindest mit den heutzutage festgelegten Werten.
:
Bearbeitet durch User
> Im Zeitalter der Digitalanzeige könnte man ja die Einheit beliebig > umschaltbar machen. Legendär ist diese Übersicht: Du solltest mal sowas fuer Volumen sehen. Da gibt es dann z.B auch Fassgroessen die nur Bierbrauer in manchen Laendern nutzen und andere krasse Sachen. Vanye
Marcel V. schrieb: > Türlich, zumal ein Messschieber mit Messuhr ebenfalls auf 1/100 mm genau > anzeigen kann, nur eben ohne Strom! Für den Preis den der Uhrenmessschieber mehr kostet als ein günstiger mit Digitalanzeige kann ich bis an mein Lebensende fast schon neue Messchieber kaufen wenn die Batterie leer ist. Dieser ist halt ein Stück präzisest gefertigte Feinmechanik die durch Elektronik abgelöst wurde... Apropos Elektronik. @Jörg Strommessung auf den letzten beiden Stellen an einer 6,5stelligen Anzeige würde ich, nachdem ich die Erfahrung mit dem Solartron 7150Plus gemacht habe, ohne Kontrollmessung auch immer infrage stellen. Da ist im µA-Bereich sogar das billige Aneng870 zuverlässiger bzw genauer! Ob das auf dein Messgerät auch zutriff kann ich natürlich nicht sagen. Du kannst ja mal den Strom durch einen 1%igen 100kOhm Widerstand bei genau erfasster Batteriespannung messen. Ich habe mal meinen ersten, uralten Feinkostmessschieber mit LR44 Batterie, sowie meinen "neuen" Parkside mit CR2032 nach gemessen. Als Messmittel habe ich ein Advantest R6581 verwendet und nebenbei auch gleich noch das billige Aneng gegengecheckt. Der Feinkostmessschieber nimmt, frisch eingeschaltet, ca 18,9µA auf. Bei Tastendruck, egal welche geht der Strom auf ca 43µA hoch. Wartet man bis er einschläft geht der Strom auf 1,84µA zurück. Das dürfte auch der Grund sein, dass ich die immer wiederkehrende Batterieproblematik dass nach 2 Jahren eine neue Batterie fällig wäre, nicht nachvollziehen kann. Allerdings hat der seit einem Jahr das Problem, dass er bei Tastendruck nicht mehr aufwacht und ich zum Aktivieren jedes mal kurz die Batterie entnehmen muss. Ein Stromanstieg auf über 20µA findet zwar statt aber die Anzeige bleibt aus und der Strm geht auch wieder zurück. Im Normalbetrieb lässt sich auch alles nochmal bedienen... Das war der Grund für den Parkside letztes Jahr. Diese zieht nach frisch eingelegter Batterie um die 8µA. im eingeschalteten Zustand 16,8µA und wenn er eingeschlafen ist 16,2µA Dafür wacht dieser bei Betätigung auch sofort wieder auf bzw aktiviert das Display.
Vanye R. schrieb: > Hier braucht man ja teuerste Messschieber > um Bohrerdurchmesser zu messen obwohl es da vielleicht eine neue Brille > auch tun wuerde. :-D Die Bohrer werden durch Nachschleifen kürzer. Weil sie konisch sind, wird folglich der Durchmesser kleiner. Das was am Schaft steht und irgendwann nicht mehr lesbar ist ist also nicht bedeutend.
Jetzt bin ich doch einigermaßen geflasht! Ich habe noch den ca 10 Jahre alten Powerfix, der ebenfalls mit CR2032 betrieben wird, und als Werkstattmessschieber in der Garage liegt nachgemessen: Gerät eingeschaltet 49,3µA Gerät ausgeschaltet oder eingeschlafen 2,1µA. Das Aneng870 zeigt übrigens 50,2 sowie 2,1µA an. Aufgrund der Erfahrung bekommt der alte Aldimessschieber nun einen kleinen Schiebeschalter ans Gehäuse gespaxt. Von der Messpräzision liegen übrigens alle drei, mit Endmaßen der Klasse II geprüft, bei +/- 1-2 hundertstel was für meine Anwendungen mehr als genug ist. Für mich zählt in erster Linie die Ablesbarkeit der Geräte. Zum Anreißen habe ich zwischenzeitlich einen 12€ Anreißmessschieber mit Hartmetallnadel. Ebenfalls von Ali. Von der Haptik ist allerdings der älteste vom Aldi der Beste. Alles ohne scharfe Kanten und rundum ein sauberes Finish. Der "mieseste" im direkten Vergleich ist der zuletzt erworbene Parkside wobei es, wie ich schon gesehen habe, noch deutlich schlechter geht.
:
Bearbeitet durch User
Rainer W. schrieb: > Jörg R. schrieb: >> Weshalb zweifelst du an meiner Messung? Es gibt doch sogar einen >> Screenshot von dem Messergebnis. > > ... aber keine Angabe zur Genauigkeit des Gerätes. > > Derartig an den Grenzen des Messbereichs tut man gut daran, die > angezeigten Werte kritisch zu hinterfragen (und auch sonst ;-). > Auflösung der Anzeige ist nicht alles. > > Im Handbuch zum GDM-9061 ist für den 1A-Messbereich ein Jahr nach > Kalibrierung ein Fehlerbereich von 0,01% von 1A spezifiziert, d.h. > 0,00010 A oder 100 µA. > > Ohne Gegenmessung eines bekannten Stromes (Feststellung der aktuellen > Kalibrierung) sagt der Screenshot also wenig. https://www.mikrocontroller.net/attachment/695532/GDM_9061_Spec_E_A_DC.png Aufgrund deines und dem Kommentar von Armin, auf den ich nur verlinke, habe ich eben weitere Messungen vorgenommen. Kommentar von Armin: Beitrag "Re: Digitale Messschieber, Erfahrungsaustausch / Diskussion" Als Last dient eine Widerstandsdekade. Aus Interesse habe ich die Messungen mit 2 DMM durchgeführt. - GW Instek GDM9061 - Keithley 2000 Insgesamt habe ich je Messgerät 6 Messungen gemacht. Last 30k, 100k, 300k. Messbereich beim 9061 mit 100uA und 1A, 2000er 10mA und 1A. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Die Messwerte schwanken bei der letzten Stelle natürlich etwas, aber insgesamt sind die Messergebnisse weit weg von dem was aufgrund der von Rainer beschriebenen Genauigkeit hätte sein können. Wobei der Kommentar von Rainer natürlich ganz und gar berechtigt ist. Die Widerstandsdekade mit 1% Toleranz liegt im erlaubten Bereich.
:
Bearbeitet durch User
Jörg R. schrieb: > ...habe ich eben weitere Messungen vorgenommen. Positiv finde ich, dass die Multimeter-BMP-Screenshots nach der png-Konvertierung nur noch wenige Kilobyte klein sind und das trotz des brillanten klaren Farbbilds! 👍 Auf dem Keithleygerät spiegelt sich im Display deine Glatze! Tröste dich, ich habe auch eine Glatze. Das kommt bei den Frauen übrigens ziemlich gut an! 👴
Auch wenn wir jetzt eher bei "Genauigkeit von Messungen sind", so habe ich mein Rigol DM3051 auch einmal getestet. Bei 2mA Messbereich war die Abweichung vom rechnerischen Messwert ~0,7uA. Bei gerechneten 15,24uA (ich lasse hier die Erwärmung und die Genauigkeit vom Netzteil bewusst außer Acht) war dann im 1A Messbereich schon 47uA angezeigt. Für mich waren Bereiche im mA-Bereich schon eher lächerlich, weil sich bei mir Ströme normal über 500A gehen und auch über 1000A sind keine Seltenheit. Daher war mA schon Luxus und ich habe erst bei batteriebetriebenen Geräten begriffen, dass man nicht immer eine größere Batterie nehmen kann. So war das gerade doch ziemlich erstaunlich und lehrreich zugleich.
Marcel V. schrieb: > Jörg R. schrieb: >> ...habe ich eben weitere Messungen vorgenommen. > > Positiv finde ich, dass die Multimeter-BMP-Screenshots nach der > png-Konvertierung nur noch wenige Kilobyte klein sind und das trotz des > brillanten klaren Farbbilds! > > 👍 Die Originaldateien aus dem Messgerät sind 260KB groß. > Auf dem Keithleygerät spiegelt sich im Display deine Glatze! Tröste > dich, ich habe auch eine Glatze. Das kommt bei den Frauen übrigens > ziemlich gut an! > > 👴 Fleischfarbene Badekappe😀 Frank O. schrieb: > Auch wenn wir jetzt eher bei "Genauigkeit von Messungen sind", > Für mich waren Bereiche im mA-Bereich schon eher lächerlich, weil sich > bei mir Ströme normal über 500A gehen und auch über 1000A sind keine > Seltenheit. Ich betreibe seit Jahren grüne LEDs an CR2477 mit <10uA, zur Orientierung in der Nacht. Da funktioniert die 1000A Stromzange nicht wenn man das messen möchte.
:
Bearbeitet durch User
Bei meinen Recherchen bin ich auf dieses interessante Video gestoßen. Der Youtuber zeigt welche Merkmale auf Fake hinweisen, im Fall von Mitutoyo Messchiebern. Alle Videos sind auf englisch. https://youtu.be/KG6I2gNGVwM? 2 Videos in denen Messschieber verglichen werden: https://youtu.be/UdsurNbGRI8? https://youtu.be/whXdb4GKIZg? Das Angebot an Videos auf Youtube ist enorm, es gibt aber viele Videos die man sich nicht anschauen muss, das erkennt man recht schnell.
:
Bearbeitet durch User
Armin X. schrieb: > Wartet man bis er einschläft geht der Strom auf 1,84µA zurück. > Das dürfte auch der Grund sein, dass ich die immer wiederkehrende > Batterieproblematik dass nach 2 Jahren eine neue Batterie fällig wäre, > nicht nachvollziehen kann. Ohne Meßtoleranzen oder sonstwas zu diskutieren, habe ich weiter vorne gefragt, ob der gemessene Schieber tatsächlich nach spätestens drei Monaten aus ist. Ist er es nicht, wurde eine Fahrkarte gemessen. Deine 1,84µA wären toll, machen 16mAh pro Jahr, womit die LR44 eher an Selbstentladung stirbt und ein Schalter keinen Sinn macht. Aber, wie jemand anderes hier sagte, verhindert der rechtzeitig erwungene Austausch vielleicht das Auslaufen - was die Drecksdinger auch tun, bevor sie leer sind. == Neu == Vorhin gab es auf N3-FS (23.04. - 18:15) eine Schieblehre für die großen Jungs zu sehen, ab ca. Minute 23: https://ndr-progressive.ard-mcdn.de/progressive/2026/0421/TV-20260421-1554-3300.ln.mp4 Hoch aufgelöst: https://ndr-progressive.ard-mcdn.de/progressive/2026/0421/TV-20260421-1554-3300.1080.mp4
Jörg R. schrieb: > Ich betreibe seit Jahren grüne LEDs an CR2477 mit <10uA, zur > Orientierung in der Nacht. Da funktioniert die 1000A Stromzange nicht > wenn man das messen möchte. 😂
Jörg R. schrieb: > Bei meinen Recherchen bin ich auf dieses interessante Video > gestoßen. > Der Youtuber zeigt welche Merkmale auf Fake hinweisen, > > https://youtu.be/KG6I2gNGVwM? Da bin ich doch froh, dass ich ein Original bekommen habe, ohne vorher diese Sachen gesehen zu haben. Die Batterie hat heute eine andere Verpackung, aber das Datum steht auf 7/2027. Strom habe ich nicht gemessen und werde ich auch nicht, weil ich nicht an den Kontakten rumbiegen will. Danke für das Video.
:
Bearbeitet durch User
Jörg R. schrieb: > Kleiner Wermutstropfen ist dass das DMM die Screenshots im .BMP > Format liefert. BMP hat halt den angenehmen Nebeneffekt, dass man nicht das komplette Bild im RAM halten muss, bevor man es speichert. Bei einem unkomprimierten BMP kann man sogar direkt mit ähnlichen Befehlen wie auf einem Display in die Datei speichern. Oder man schiebt das Bild aus dem Display-Speicher in den nichtflüchtigen Speicher.
:
Bearbeitet durch User
Ich habe dann doch heute Morgen den Strom vom Mitutoyo gemessen. 4uA eingeschaltet und 1,9uA ausgeschaltet, wobei mein Messgerät wohl etwas zuviel anzeigt. Kann man also von knapp über 1uA ausgeschaltet sagen. Damit ist auch die lange Batterielebensdauer durchaus realistisch.
Gibt es eigentlich keinen Messschieber, der das Verschieben generatorisch nutzt und so gar keine Batterie braucht. Dreimal auf und zu schieben und eine halbe Stunde messen können. Das wäre eine Alternative zu Solar.
Wozu? Die Kosten für Primärzellen sind bei einem Meßschieber ein absolut vernachlässigbarer Anteil an den Betriebskosten. Der teuerste Anteil sind Messmittelmanagement/Meßmittelprüfung und Anschaffung. Dann lange Zeit nichts. Dann die Batterien - die man einfach bei der Meßmittelprüfung direkt mit tauschen kann. Wenn eine Batterie 1 Jahr hält, ist das für professionelle Anwendung also absolut ausreichend. Und für die Hobbyisten macht man keine Extrawurst. Die würden sich sogar beschweren, wenn die Batterie 10 Jahre hält.
Walter T. schrieb: > Wenn eine Batterie 1 Jahr hält, ist das für professionelle Anwendung > also absolut ausreichend. Damit ist aber das Auslaufen der Batterie noch nicht unterbunden! Deshalb die Nachfrage nach dem Einsatz einer regenerativen Energiequelle.
Ich habe noch kein Gerät mit ausgelaufener Batterie gesehen, dass jährlich oder zweijährlich geprüft wurde und wo niemand drübergefahren ist.
:
Bearbeitet durch User
Michael L. schrieb: > Was sagt Dir das, wenn da 1,55V und > LR44 steht? Um das doch noch einmal aufzugreifen, weil mir Dein Unterton nicht gefällt. "LR44" sagt dem Verbraucher, daß dort eine LR44 reingehört. Mir sagt es, die Angabe von zwei Nachkommastellen bei der Spannung hat sich kurz nach Einlegen der Batterie von selbst erledigt. Sollte ich noch einmal einen Messschieber kaufen, wird als Erstes die Stromaufnahme gemessen und unterhalb welcher Spannung die Funktion aussetzt. Passt mir weder das eine oder das andere, wird das Teil zurückgebracht.
Walter T. schrieb: > Ich habe noch kein Gerät mit ausgelaufener Batterie gesehen, dass > jährlich oder zweijährlich geprüft wurde und wo niemand drübergefahren > ist. Ich hatte schon einen neugekauften Blisterpack mit Mignonzellen, die schon klatschnass und angerostet waren. Von einem bekannten deutschen Hersteller (oder kamen die Dinger doch aus dem Reich der Mitte?).
Old P. schrieb: > Rüdiger B. schrieb: > Oha, beim ersten ist die Batterie ausgelaufen, die drei anderen sind > hässlich, die letzte Version vielleicht machbar. Doch ich wechsel lieber > alle 1-2 Jahre die Batterie (richtiger die Einwegzelle) und gut ist. > > Old-Papa Messmittel sollte man Energizer Lithium Batterien spendieren. Gibt es in Aaa und Aa. Die laufen nicht aus.
Walter T. schrieb: > Wozu? Dann wären wir dort, wo wir mit dem Noniusmessschiebern mal waren, dass keine Batterie nötig ist und die dann selbst ohne gutes Licht funktionieren.
Walter T. schrieb: > Wozu? Dann wären wir dort, wo wir mit dem Noniusmessschiebern mal waren, dass keine Batterie nötig ist und die dann selbst ohne gutes Licht funktionieren. Vermutlich ist noch niemand auf die Idee gekommen dort einen kleinen Generator einzubauen.
Walter T. schrieb: > Und für die Hobbyisten macht man keine Extrawurst. Die würden sich sogar > beschweren, wenn die Batterie 10 Jahre hält. Das ist doch polemik. Ich kann zwischenzeitlich nachvollziehen, dass es Messschieber gibt die die Batterien binnen eines Jahres leerziehen. Wenn dann der Hobbyist das gute Stück zwei Mal im Jahr aus dem Schutzköfferchem nimmt ist er beim dritten mal schon ein wenig frustriert wenn die Batterie schon wieder leer ist. Ausgelaufene Knopfzellen kenne ich nur von jahrzehnte alten NiCd Pufferbatterien.
Frank O. schrieb: > Gibt es eigentlich keinen Messschieber, der das Verschieben > generatorisch nutzt und so gar keine Batterie braucht. Deren Entwicklung wurde nicht gefördert; ausserdem ist die Öl- und Gaslobby dagegen! SCNR
Uwe schrieb: > ausserdem ist die Öl- und Gaslobby dagegen! 😂 Hier in Deutschland hätte man dran denken müssen.
Armin X. schrieb: > Wenn dann der Hobbyist das > gute Stück zwei Mal im Jahr aus dem Schutzköfferchem nimmt ist er beim > dritten mal schon ein wenig frustriert wenn die Batterie schon wieder > leer ist. Vor allem, wenn der "Hobbyist" tatsächlich eine Metallausbildung hat. Ich bin mittlerweile sehr froh, dass ich mir den Mitutoyo gekauft habe, glücklicherweise einen echten bekommen habe und nun davon ausgehen kann das Gerät einfach aus der Schatulle zu nehmen und sofort messen zu können. Da ich sowieso keine Weltreisen mehr machen kann, sind das meine kleinen Freunden im Leben.
Joe schrieb: > Messmittel sollte man Energizer Lithium Batterien spendieren. Gibt es in > Aaa und Aa. Passt so eine AA auch in das Batteriefach eines Messschiebers? Ich frag für einen Freund.
Nick schrieb: > Passt so eine AA auch in das Batteriefach eines Messschiebers? Nein, AA und AAA ist eine ganz andere Bauformen als die CR2032 oder LR44!
Marcel V. schrieb: > Nein, AA und AAA ist eine ganz andere Bauformen als die CR2032 oder > LR44! Ach!?
Moin, Mein Mitutoyo aus der Lehrzeit funktioniert immer noch nach 50J - die nicht existente Batterie hält ewig;-) Meine 15J alte digitale Mitutoya Stromversorgung hält bei Nichtgebrauch bestenfalls ein Jahr und deshalb entferne ich sie bei längerer Nichtbenutzung. Genauso ist es mit den angebauten digitalen X/Y Anzeigen meiner Fräsmaschine. Gerhard
:
Bearbeitet durch User
Joe schrieb: > Messmittel sollte man Energizer Lithium Batterien spendieren. Gibt es in > Aaa und Aa. > Die laufen nicht aus. Dafür läuft Dein Verstand etwas neben der Rille. Es geht hier um Messschieber, diese kennen weder AAA noch AA. Hauptsache was hingekritzelt, auch wenn es völlig am Thema vorbei geht! Old-Papa
Gerhard O. schrieb: > Moin, > > Mein Mitutoyo aus der Lehrzeit funktioniert immer noch nach 50J - die > nicht existente Batterie hält ewig;-) > > Meine 15J alte digitale Mitutoya Stromversorgung hält bei Nichtgebrauch > bestenfalls ein Jahr und deshalb entferne ich sie bei längerer > Nichtbenutzung. > > Genauso ist es mit den angebauten digitalen X/Y Anzeigen meiner > Fräsmaschine. > > Gerhard Nachtrag: bei Drehbankarbeiten bevorzuge ich eigentlich oft den analogen Uhr Messchieber - der Digitale ist dort manchmal schwer ablesbar.
:
Bearbeitet durch User
Gerhard O. schrieb: > Mein Mitutoyo aus der Lehrzeit funktioniert immer noch nach 50J - die > nicht existente Batterie hält ewig;-) Moin Gerhard! Erstmal schön von dir zu hören. Gab es schon digitale Messschieber vor 50 Jahren? Deiner wird wohl mit Nonius sein. Der Nonius ist mit Lesebrille kein Problem, nur habe ich diese nicht gerne beim Arbeiten auf.
Frank O. schrieb: > Gerhard O. schrieb: >> Mein Mitutoyo aus der Lehrzeit funktioniert immer noch nach 50J - die >> nicht existente Batterie hält ewig;-) > > Moin Gerhard! > Erstmal schön von dir zu hören. Gab es schon digitale Messschieber vor > 50 Jahren? Deiner wird wohl mit Nonius sein. > Der Nonius ist mit Lesebrille kein Problem, nur habe ich diese nicht > gerne beim Arbeiten auf. Gleichfalls, Frank! Ja, mein "Kathreiner" hat den Nonius. War für die Lehrlingsarbeiten damals vollkommen ausreichend und dem magerem Lehrlingsbudget mit DM22 angemessen. Gerhard
:
Bearbeitet durch User
Da waren die Augen auch noch besser. Bis Mitte 40 war das alles kein Problem und selbst heute entscheidet die Tagesform. So stark ist die Lesebrille nicht und zur Not geht es noch ohne, auch an schlechteren Tagen. Gibt es keine Messschieber von Rolex?😄
Armin X. schrieb: > Ausgelaufene Knopfzellen kenne ich nur von jahrzehnte alten NiCd > Pufferbatterien. Du musst nicht alles kennen. Beitrag "Auch Knopfzellen laufen aus und explodieren sogar" Ich habe mehr als eine LR44 samt versautem Batteriefach gehabt, aber nicht geknipst. Wenn ich die bei Lidl, Amazon oder Pollin kaufe, sind das Blisterkarten mit vielen, die letzten kommen erst ein paar Jahre nach dem Kauf zum Einsatz. Was ich noch nicht gesehen habe, sind auslaufende LiMn-Knöpfe.
Nick schrieb: > Joe schrieb: >> Messmittel sollte man Energizer Lithium Batterien spendieren. Gibt es in >> Aaa und Aa. > > Passt so eine AA auch in das Batteriefach eines Messschiebers? > Ich frag für einen Freund. Im Prinzip ja : https://www.printables.com/model/566515-simplest-aaa-battery-holder-for-your-caliper Rüdiger P. hatte weiter oben ein paar andere Ergänzungen verlinkt.
Manfred P. schrieb: > Ich habe mehr als eine LR44 samt versautem Batteriefach gehabt, Hatte noch gerade zwei Uhren da gehabt, auch ausgelaufene Knopfzellen. Die waren schon ewig in den Uhren und auch ewig leer. Auch wenn ich das dann verstehen kann, trotzdem sollten die nicht auslaufen.
Frank O. schrieb: > Hatte noch gerade zwei Uhren da gehabt, auch ausgelaufene Knopfzellen. > Die waren schon ewig in den Uhren und auch ewig leer. Auch wenn ich das > dann verstehen kann, trotzdem sollten die nicht auslaufen. Es gibt viele Menschen, die neben der Kappe leben.
Jörg R. schrieb: > Wie sind Eure Erfahrungen, welche Messschieber könnt ihr empfehlen? Ich kann Jörgs Erfahrungen teilen. Ich habe auch einen digitalen Messchieber, der von der Messgenauigkeit für die meisten einfachen Dinge vollständig ausreicht. Aber, wenn man die Batterie drinnen lässt, ist sie aber nach vier Wochen leer. Das Elektronik-Gehäuse dessen sieht genau so aus, wie das schwarze das auch im zitierten ersten Beitrag gezeigt ist. Oder das von Achim K. im Beitrag #8040102: > TCM 234990 (Tchibo-Edition), digital, min 20J.alt Das Alter kommt auch in etwa hin, aber auf meinem steht eingelasert "kwb® Germany GmbH".
Holger M. schrieb: > Aber, wenn man die Batterie drinnen lässt, ist sie aber nach vier Wochen > leer. Aus Neugierde: Kannst Du mal die Stromaufnahme messen und die Spannung, unterhalb derer die Funktion aussetzt? Ist sie 'leer', weil der Ruhestrom zu hoch ist oder die Spannungsüberwachung die Laufzeit begrenzt?
Frank O. schrieb: > Ich habe dann doch heute Morgen den Strom vom Mitutoyo gemessen. > 4uA eingeschaltet und 1,9uA ausgeschaltet, wobei mein Messgerät wohl > etwas zuviel anzeigt. Du kannst es doch einfach überprüfen, so wie ich es auch gemacht habe. Beitrag "Re: Digitale Messschieber, Erfahrungsaustausch / Diskussion" Zum Thema ausgelaufene LR44..hatte ich auch schon, mehrfach.
Jörg R. schrieb: > Du kannst es doch einfach überprüfen Hatte ich doch. Im 2mA-Bereich zeigt es ~0,7uA zu viel an. Und die gemessen Werte liegen auch überall im erwarteten Bereich.
:
Bearbeitet durch User
Frank O. schrieb: > Jörg R. schrieb: >> Du kannst es doch einfach überprüfen > > Hatte ich doch. Im 2mA-Bereich zeigt es ~0,7uA zu viel an. > Und die gemessen Werte liegen auch überall im erwarteten Bereich. Ah, ok. Hatte ich wohl nicht registriert.
Was mich betrifft, arbeite ich sehr gerne mit dem Uhren M.S.; der Digitale hat natürlich auch große praktische nützliche Eigenschaften. Da ich in Kanada hier oft zwischen metrisch und Imperial umschalten muß, hat da der Digitale einen klaren Vorteil. Ich habe beide Typen händisch greifbar. Den ehrwürdigen Nonius M.S. meiner Lehrzeit verwende ich manchmal auch noch. Eigentlich schon Wahnsinn, wie manche Sachen einem im Leben begleiten. Das Alter, trotz häufigen Gebrauchs, sieht man ihm überhaupt nicht an.
Gerhard O. schrieb: > Was mich betrifft, arbeite ich sehr gerne mit dem Uhren M.S.; der > Digitale hat natürlich auch große praktische nützliche Eigenschaften. Da > ich in Kanada hier oft zwischen metrisch und Imperial umschalten muß, > hat da der Digitale einen klaren Vorteil. Ich habe beide Typen händisch > greifbar. Den ehrwürdigen Nonius M.S. meiner Lehrzeit verwende ich > manchmal auch noch. Eigentlich schon Wahnsinn, wie manche Sachen einem > im Leben begleiten. Das Alter, trotz häufigen Gebrauchs, sieht man ihm > überhaupt nicht an. Wie schon geschrieben, an der Standbohrmaschine in der Werkstatt liegt auch ein mechanischer, mit Nonius. Wenn ich für den 300mm mal Ersatz benötige wird es auch ein mechanischer, kein digitaler mehr. Ich weiß eh nicht mehr wann ich den zum letzten mal benutzt habe. So, jetzt geht es nach Kaiserswerth an den Rhein. Ich habe gerade vernommen wie die Eisdiele ruft..🍦🍵
:
Bearbeitet durch User
Warum gibt es keine digitalen M.S. mit Lithium aufladbarem Akku und induktivem Lade-Etui oder Smartphone Lader. Damit könnte ich leben. So ein Akku hätte auch eine wesentlich höhere Energiedichte und Kapazität, was sich auf die Betriebszeit zwischen Ladeperioden auswirken würde. Das Lade Etui könnte einen eigenen größeren Akku haben, dann wäre man nich Netz-gebunden. Oder USB Anschluß für Power Bank oder Händie mit USB-C zum laden. Wo versteckt sich hier die Innovation?
So, jetzt geht es nach Kaiserswerth an den Rhein. Ich habe gerade vernommen wie die Eisdiele ruft..🍦🍵 Das haben wir auf den Strassen. Bei uns ist gerade tiefer Winter. Hunderte Leute sind nordöstlich von Edmonton gestranded...
Gerhard O. schrieb: > Warum gibt es keine digitalen M.S. mit Lithium aufladbarem Akku > und > induktivem Lade-Etui oder Smartphone Lader. Damit könnte ich leben. So > ein Akku hätte auch eine wesentlich höhere Energiedichte und Kapazität, > was sich auf die Betriebszeit zwischen Ladeperioden auswirken würde. > > Das Lade Etui könnte einen eigenen größeren Akku haben, dann wäre man > nich Netz-gebunden. Oder USB Anschluß für Power Bank oder Händie mit > USB-C zum laden. > > Wo versteckt sich hier die Innovation? Das lohnt sich eigentlich nur wenn so ein Teil täglich im Einsatz ist, also eher im professionellen Bereich. Bei meinem 300mm kann ich damit leben die Batterie herauszunehmen. Bei dem 150mm mit der CR2032 ist die Laufzeit ausreichend.
Kein Problem. Gestern Abend habe ich kurz entschlossen mein Rigol DS1052E auseinander gerissen und den Lüfter ausgebaut. Neuer und leiser Lüfter ist Dank schneller Lieferung schon drin. Und da bin ich bei dem was ich so üblicherweise messe. Das war die Spannung am Lüfter und die Stromaufnahme vom neuen Lüfter. Die lag bei knapp unter 100mA. Auch wenn insbesondere die Rechnungen, die ich nach dem ich dann doch noch den Mitutoyo gemessen habe, angestellt hatte schon beeindruckend waren, so kommen Strommessungen max. im Milliampere Bereich bei mir vor.
Jörg R. schrieb: > Gerhard O. schrieb: >> Warum gibt es keine digitalen M.S. mit Lithium aufladbarem Akku >> und >> induktivem Lade-Etui oder Smartphone Lader. Damit könnte ich leben. So >> ein Akku hätte auch eine wesentlich höhere Energiedichte und Kapazität, >> was sich auf die Betriebszeit zwischen Ladeperioden auswirken würde. >> >> Das Lade Etui könnte einen eigenen größeren Akku haben, dann wäre man >> nich Netz-gebunden. Oder USB Anschluß für Power Bank oder Händie mit >> USB-C zum laden. >> >> Wo versteckt sich hier die Innovation? > > Das lohnt sich eigentlich nur wenn so ein Teil täglich im Einsatz ist, > also eher im professionellen Bereich. Bei meinem 300mm kann ich damit > leben die Batterie herauszunehmen. Bei dem 150mm mit der CR2032 ist die > Laufzeit ausreichend. CR2032 Type steht mir leider nicht zur Verfügung - da bleibt eigentlich nur die Zelle bei längerem Nichtgebrauch zu entfernen. Ein Kauf lohnt sich nicht, weil der "Alte" es ja einwandfrei tut. ...
Gerhard O. schrieb: > da bleibt eigentlich > nur die Zelle bei längerem Nichtgebrauch zu entfernen. Bei eher großzügiger Rechnung komme ich auf einer Batterielebensdauer von 5,7 Jahren beim Mitutoyo. Damit ist keine andere Maßnahme mehr nötig und nach fünf Jahren würde ich die Batterie dann vorsorglich austauschen. Es ging mir immer nur darum nicht vor einem leeren Messschieber zu stehen. Heute würde ich dann bei einem günstigen Messschieber jedes Jahr die Batterie wechseln. Vor diesem Thema bin ich nicht einmal auf die Idee gekommen die Batterielebensdauer zu berechnen und habe mich nur geärgert, wenn so dei Ding wieder mal leer war. Leider denkt man immer zu wenig nach. Ob es an der mangelnden Zeit liegt oder zu vielen äußeren Einflüssen, erst durch solch ein Thema fällt mir auf, dass ich das längst anders hätte lösen können. Eigentlich ärgerlich.
Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen
Mit Google-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.




























