Forum: Offtopic Welche Alkaline Batterien laufen aus und welche nicht?


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von Jan (Gast)


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Hallo.

Welche Alkaline Batterien laufen denn nun eigentlich aus und welche 
nicht?
Da ich keine Sauerei mehr in den Geräten haben will, habe ich 
angefangen, Batterien zu tauschen, die seit 3 Jahren abgelaufen sind. 
Nun habe ich aber auch schon relativ volle Batterien entsorgt, die 10 
Jahre drüber waren und frage mich, ob die Entsorgung nicht unnötig war.

Beispiel: Eigentlich laufen die Duracell Batterien (zumindest bei mir) 
gerne 1-2 Jahre nach Ablauf des Haltbarkeitsdatums aus. Ich habe jetzt 
aber gerade Duracell Batterien gefunden, die auch schon 6 Jahre drüber 
sind und noch gut aussehen.

Hat sich schonmal jemand mit dem Thema beschäftigt?

: Verschoben durch Moderator
von Joachim B. (jar)


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Jan schrieb:
> Welche Alkaline Batterien laufen denn nun eigentlich aus und welche
> nicht?

1. alle
2. die nicht leeren

Jan schrieb:
> und frage mich, ob die Entsorgung nicht unnötig war.

bei mir waren alle Entsorgungen unnötig die zu spät kamen, haben etliche 
Geräte zerstört, nun setze ich auf Eneloop.

Ich müsste mal die Milch nachmessen ob der 1L mit 3,5% Fett weniger 
Inhalt hat als der 1L mit 1,5% Fett

: Bearbeitet durch User
von A. S. (achs)


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Auslaufen tun wenn, dann nur leere.

von Jan (Gast)


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Blödsinn. Die mit Stahlbecher laufen schonmal nicht aus. Auch nicht wenn 
sie komplett leer sind. Leider steht sowas nicht drauf.

von Soul E. (souleye) Benutzerseite


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Von dem Hersteller mit "V" am Anfang ist mir bisher jede Zelle früher 
oder später ausgelaufen. Egal ob Alkali, NiCd oder NiMH.

Duracell und Panasonic haben eigentlich noch nie Ärger gemacht.


Der Globalisierung sei Dank dürfte der Zusammenhang zwischen Markennamen 
und Hersteller heutzutage aber weder eindeutig noch reproduzierbar sein.

von Claus M. (energy)


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Nutze quasi nur noch lithium. Von denen ist mit noch keine  ausgelaufen 
bisher. Duracell Alkaline läuft aus wenn leer, kann ich bestätigen.

von Wolle R. (oldschool)


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soul e. schrieb:
> Von dem Hersteller mit "V" am Anfang ist mir bisher jede Zelle früher
> oder später ausgelaufen. Egal ob Alkali, NiCd oder NiMH.
>
> Duracell und Panasonic haben eigentlich noch nie Ärger gemacht.

Exakt die gleiche Erfahrung gemacht, ich verwende ja gelegentlich 
Monozellen ;)

Ernsthaft, das nervt schon, gerade bei vergessenen Batterien in 
Taschenlampen und Fernbedienungen.

Mag kleinlich klingen, aber ich hebe die Quittung auf und tausche 
Batterien um, wenn sie in ihrer OVP schon vor dem "best before" 
ausgelaufen sind. Klappt auch ohne Probleme.

Da man aber kaum noch weiß, welcher Hersteller wirklich wo drin steckt, 
hilft eben nur das oben geschriebene und keine zu warme Lagerung.

Übrigens: Gerade mit Zink Kohle Batterien, denen man das Auslaufen gerne 
nachsagt, hatte ich die wenigsten Probleme. Die laufen nur aus, wenn sie 
leer sind, aus Prinzip weil es den Zinkbecher auflöst. Aber voll laufen 
die nicht aus.

Gruß, Wolle

von Wolle R. (oldschool)


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Claus M. schrieb:
> Nutze quasi nur noch lithium. Von denen ist mit noch keine  ausgelaufen
> bisher. Duracell Alkaline läuft aus wenn leer, kann ich bestätigen.

Weiß nicht, ob ich der Einzige bin mit so viel "Glück", aber ich hatte 
bei Rundzellen schon mehrmals und bei 9V Blöcken 1x den Fall, dass die 
Batterie frisch aus der Verpackung mausetot war. Also nur bei Lithium. 
Kein Auslaufen, aber beim Nachmessen... alle haben 1,85V und eine aus 
der Packung 0,0V ... das kann man auch schlecht bzw. garnicht umtauschen 
und ist dann ein teures Vergnügen. Daher bin ich mit dieser Technik noch 
vorsichtig.

Gruß, Wolle

von Claus M. (energy)


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Merkwürdig. Ich nutze in größeren Mengen AA, AAA und 9V.  Auch noch 
CR123.  Noch nie gehabt. Evtl. Fake Wäre?!

von Kai S. (kai1986)


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Hallo,

meiner Erfahrung nach ist die Temperatur ein sehr großer Einflussfaktor. 
Hatte locker 10 Jahre lang nie Probleme mit ausgelaufenen Batterien, 
dann Umzug in eine andere Wohnung mit viel Südseite, Sonne und deutlich 
höhere Raumtemperatur und mir sind Zellen ausgelaufen, die gerade mal 1 
Jahr alt waren. Die Marke hat sicher auch einen Einfluss, konnte ich 
persönlich aber nicht ausmachen, da es dafür zu unkontrolliert war, hab 
da aber normal einen bunten Mix aus allem, je nachdem, was es halt 
gerade gab.

Gruß Kai

von Dieter W. (dds5)


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Mir ist vor kurzem eine unbenutzte AA von Duracell mit MHD 2020 
ausgelaufen. Zum Glück lag sie in einer Kunststoffbox und es ist nichts 
beschädigt worden.
Es hat mich auch überrascht welche Menge an Pampe da rauskam.

von Manfred P. (pruckelfred)


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soul e. schrieb:
> Von dem Hersteller mit "V" am Anfang ist mir bisher jede Zelle früher
> oder später ausgelaufen. Egal ob Alkali, NiCd oder NiMH.

Wenn ich über gut 35 Jahre Erfahrung gucke, war Varta sehr auffällig. 
Neben auslaufenden Primärzellen auch jede Menge AA-Akkus, die sabbern. 
Zum Teil hatte der Plunder schon im Lager (100er-Kartons) feuchte 
Stellen, der Kollege im Service hat bei Reparaturen tausende 
Batteriekontakte ersetzt - wird hier seit Ewigkeiten nicht mehr gekauft.

Es gibt von Varta eine "Power one", die Dinger scheinen recht gut zu 
funktionieren. Beispielbilder: 
https://www.efa24.com/de/fahrzeugbau-und-mobile-anwendungen/batterien-und-zubehoer/varta/power-one/12770/batterie-varta-power-one-aaa-alkaline-1-5v-1200mah-ve-4-stk
https://www.tme.eu/de/details/bat-23a_v/batterien/varta-microbattery/4223-210-501/

> Duracell und Panasonic haben eigentlich noch nie Ärger gemacht.

Duracell waren über viele Jahre mein Favorit. Nach diversen Verkäufen 
ist von der originalen Marke wohl nur noch der Name übrig, die Dinger 
sind so schlecht wie nie zuvor.

Sabbernde 9V-Blöcke und etwa 30%, die direkt aus dem Karton heraus tot 
sind (Duracell industrial), hatte der Kollege im Prüfmittelbau zur 
Genüge.

Panasonic sollte es eigentlich können, ich hänge ein Bild von Ende 2014 
an, oben rechts :-( Einem Kollegen hat es ein spezielles 
Programmiergerät beschädigt, Panasonic-Industrial (blau-silber) 
ausgelaufen.

Da mir eine auslaufende 9V beinahe mein Fluke77 zerschossen hat, es 
liegt in der kühlen Werkstatt und wird nur sehr selten benutzt, habe ich 
von Reichelt eine Lithium "XCell" für bescheidene 7 Euro gekauft: 
Irgendwann setzte sie aus und war am sabbern, Ärgernis pur.

Wo immer es geht, setze ich derzeit auf Lithium-Akkus.

> Der Globalisierung sei Dank dürfte der Zusammenhang zwischen Markennamen
> und Hersteller heutzutage aber weder eindeutig noch reproduzierbar sein.

So ist das! Ich bin ratlos und kaufe meinen Privatbedarf bei Aldi oder 
Lidl, die "Markenhersteller" wollen mich nicht mehr als Kunde.

von Wolle R. (oldschool)


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Fred P. schrieb:
> So ist das! Ich bin ratlos und kaufe meinen Privatbedarf bei Aldi oder
> Lidl, die "Markenhersteller" wollen mich nicht mehr als Kunde.

Letztlich steckt da auch nur ein Markenhersteller dahinter. Das Problem 
ist, dass diese Großbestellungen immer wieder neu ausgeschrieben werden 
und man deshalb wechselnde Hersteller bekommt. Ich kann zum Beispiel die 
Eigenmarken-Batterien des blauen "C" empfehlen, halten lange und laufen 
nicht aus. Aber die Info ist zwei Jahre alt. Wer weiß, welcher Lieferant 
heute dahinter steckt?

Rein subjektiv und ohne Werbung (nur meine persönliche Erfahrung) sind 
Batterien der Gruppe "Energizer/UCAR/Eveready" (ist das gleiche, heißt 
nur in verschiedenen Teilen der Welt anders) recht brauchbar.

Oder halt Discounter, da macht man (auch) nichts falsch.


Gruß, Wolle


EDIT: Abstand halten würde ich allerdings von Batterien zweifelhafter 
Herkunft, die es in den sogenannten 1€ Läden gibt.

: Bearbeitet durch User
von Frank W. (Gast)


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Hallo,

keine Probleme machten bei mir bislang Batterien von Duracell, 
Panasonic, GP, die Eigenmarke vom blauen C sowie die Lithium Batterien 
von Energizer.
Großen Trödel hatte ich eigentlich nur mit Varta und die gelbe Daimon 
vom Wühltisch.
Was gar nicht ging waren RAM Zellen (nachladbare Alkaline), hatte damit 
mal versucht zu experimentieren. Beim Versuch ist es dann auch 
geblieben.

Ausgelaufen sind korioser Weise nur die meistverkauften Standartformate 
AAA und AA. Alle anderen Formate, egal ob C, D oder der 9 Volt Block 
sind bei mir noch keine ausgelaufen. Plötzlich hochohmig ja (9 Volt 
Block), aber ausgelaufen noch nicht.

Ich kaufe in der Regel immer die Standardtypen der Markenhersteller im 
XXL Pack, so 24 bis 36 Stück in einem Blister, bislang wirklich noch nie 
-  Ausnahme die oben genannten - Probleme damit.
Wo ich eigentlich gar nicht ran komme, sind die Wühltischangebote sowie 
die bei Geräteneukauf mitgelieferten Batterien unbekannter Hersteller.

Frank

von Frank W. (Gast)


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Hallo nochmal,

weis jemand von euch, wie lange es etwa dauert, von der ersten 
sichtbaren Oxydschicht am Minuspol bis zu den weiter oben im Bild 
gezeigten Pilz?

Frank

von Korax K. (korax)


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Jan schrieb:

> Welche Alkaline Batterien laufen denn nun eigentlich aus

Auf alle Fälle die Nein! vom Rewe.

Mit "Aerocell" von Lidl hab ich ganz gute Erfahrungen gemacht.

Auslaufen kenne ich nur von leeren Batterien, von solchen Geräten, die 
nicht richtig ausgeschaltet werden und ständig die Batterie 
(tief-)entladen.

von Joachim B. (jar)


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Fra N. schrieb:
> Auslaufen kenne ich nur von leeren Batterien, von solchen Geräten, die
> nicht richtig ausgeschaltet werden und ständig die Batterie
> (tief-)entladen.

also bei allen Geräten die keinen echten Ausschalter haben und das sind 
mehr als man denkt weil viele Ausschalter nicht echt sind!

von Stefan M. (derwisch)


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Beschädigte Geräte durch auslaufende Batterien hatte ich auch schon, 
aber rückblickend erkenne ich keine Regel bzgl. Marke, Alter, Temperatur 
oder Ladezustand.
Mit 9V Blocks hatte ich noch nie Stress.

In meinem DMM Nutze ich seit Jahren einen 9V Akku.
Den kann man im Zweifel auch mal ganz kurz mit erhötem Strom nachladen.

Am häufigsten kamen auslaufende Batterien ( gefühlt ) vor, bei Geräten 
die im kühlen etwas feuchten Keller lagerten.
Liegt aber wohl daran, dass die Lagerzeit dort oft länger war als man 
meinte.

Mittlerweile nehme ich aus selten gebrauchten Geräten immer die 
Batterien raus.

von Martin S. (sirnails)


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Bisher hatte ich beste Erfahrungen mit Lidl Batterien gemacht, und die 
schlechtesten mit Aldi.

Dieses Jahr hab ich dann Batterien von Lidl aus einer dann nicht mehr 
funktionierenden Fernbedienung gezogen, die ausgelaufen waren, obwohl 
noch bis 2022 haltbar. Die Aldi, die sonst nach einem Jahr ausgelaufen 
sind, waren noch i.O.

Prinzipiell ist das Problem, dass die Zink-Hülle zu dünn ist, und sich 
durchfrisst, da sich diese im Betrieb ja auflöst. Gute Batterien haben 
so viel Zink, dass die Elektrolytlösung bei leerer Batterie gesättigt 
wird, bevor der Bereich um die Dichtung dann soweit weggefressen ist, 
dass es sabbert.

Ich tausche mittlerweile Batterien jedes Jahr pauschal aus. Einmal im 
Frühjahr ringsrum aus ALLEN Geräten und entsorge alles - egal ob voll, 
oder leer.

Bisher fahre ich damit ohne Schaden - außer die Fernbedienung die noch 
im Umzugskarton lag. Und ganz ehrlich: Bei 25-50ct. pro Batterie mache 
ich mir darüber keinen Kopf mehr. Die neue Fernbedienung für's Fire-TV 
kostet 25 Euro. Dafür kann man viele Batterien kaufen.

von U. B. (pasewalker)


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> Welche Alkaline Batterien laufen aus und welche nicht?

Sicherheitshalber nur Trockenbatterien einsetzen!      ;-)

von Bernd K. (prof7bit)


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Jan schrieb:
> Eigentlich laufen die Duracell Batterien (zumindest bei mir)
> gerne 1-2 Jahre nach Ablauf des Haltbarkeitsdatums aus.

Die laufen aus wenn sie Leer sind, mit Haltbarkeitsdatum hat das nichts 
zu tun.

von Gustav K. (hauwech)


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soul e. schrieb:
> Von dem Hersteller mit "V" am Anfang ist mir bisher jede Zelle
> früher oder später ausgelaufen. Egal ob Alkali, NiCd oder NiMH.
>
> Duracell und Panasonic haben eigentlich noch nie Ärger gemacht.

Erlebe ich eben anders herum: Nach Monaten mal wieder die FB des 
DVD-Players in die Hand genommen, eine Panasonic sieht nicht wirklich 
gut aus :-(

Dann im Keller eine FB rausgekramt, die dort sicher seit min. 5 Jahren 
unbenutzt rumgammelt, die Vartas beginnen eben mit dem Auslaufen :-(

soul e. schrieb:
> Der Globalisierung sei Dank dürfte der Zusammenhang zwischen Markennamen
> und Hersteller heutzutage aber weder eindeutig noch reproduzierbar sein.

Volle Zustimmung: Qualität ist ein Lotteriespiel geworden, Markennamen 
sind Schall und Rauch.

von Harald W. (wilhelms)


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Wolle R. schrieb:

> Die laufen nur aus, wenn sie
> leer sind. Aber voll laufen
> die nicht aus.

Komisch, mein Bierglas verhält sich da genau umgekehrt. :-)

von Harald W. (wilhelms)


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U. B. schrieb:
>> Welche Alkaline Batterien laufen aus und welche nicht?
>
> Sicherheitshalber nur Trockenbatterien einsetzen!      ;-)

Ja, die "nassen" werden in meinem Buch "Elektrotechnik für Jungen"
aus dem Jahr 1912 zwar noch ausführlich beschrieben, inzwischen sind
die aber glaube ich obsolet.

von Gustav K. (hauwech)


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Wie reinigt eigentlich am Besten ein angefressenes Batteriefach und die 
korrodierten Kontakte? Sollte man die Schweinerei irgendwie 
neutralisieren?

Die nicht ausgelaufene Batterie hatte übrigens noch 1,5V.

von Gustav K. (hauwech)


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Bernd K. schrieb:
> Die laufen aus wenn sie Leer sind, mit Haltbarkeitsdatum hat das nichts
> zu tun.

A. S. schrieb:
> Auslaufen tun wenn, dann nur leere.

Kann ich so nicht bestätigen, siehe Foto.
Die 3 intakten Zellen haben 1,55V.

: Bearbeitet durch User
von Marek N. (bruderm)


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Grundsätzlich habe ich schlechte Erfahrungen gemacht mit AA-Batterien 
von Duracell und zwar mit denen, die schon bei irgendwelchen Geräten 
dabei waren (Fernbedienung, Wecker, Wetterstation, Heizungsthermostat, 
Taschenlampe etc...) Darum kaufe ich auch keine Zellen von denen.

Gute Erfahrungen habe ich mit AA von Kaufland oder TopCraft von Aldi. 
Kann man bis auf 0 V leernuckeln oder sogar verpolen aber sie bleiben 
dicht.
Die AAA higegen haben mir schon nen Wecker und nen Grafik-Rechner 
versaut.

von Manfred P. (pruckelfred)


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Gustav K. schrieb:
> Wie reinigt eigentlich am Besten ein angefressenes Batteriefach und die
> korrodierten Kontakte? Sollte man die Schweinerei irgendwie
> neutralisieren?

Vom Lebensmittelhändler Essig, das billigste Zeug 5%. Vorsichtig mit 
einem Pinsel auftupfen, sieht man sofort, wie die alkalischen "Steine" 
zu schäumen beginnen. Oftmals bekommt man das hin, ohne das Gerät zu 
zerlegen!

Weiter vorne Beitrag "Re: Welche Alkaline Batterien laufen aus und welche nicht?" saß 
die Zelle so fest, dass sie sich nicht entnehmen liess - nach ein paar 
Tropfen Essig (und etwas Zeit) zerlegte sich das weiße Zeug und sie kam 
klaglos raus.

Marek N. schrieb:
> habe ich schlechte Erfahrungen gemacht mit AA-Batterien von Duracell

Ein typisches Beispiel, wie gute Markennamen missbraucht werden: Bis 
etwa Ende der 80er Jahre war Duracell die Batterie , keinerlei Ärger 
mit Auslaufen oder sabbern. Seit etlichen Jahren sehe ich sie als 
Sondermüll, den ich nicht mehr kaufen will.

von Martin S. (sirnails)


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Gustav K. schrieb:
> Wie reinigt eigentlich am Besten ein angefressenes Batteriefach und die
> korrodierten Kontakte?

Ich pinsel das vertrocknete Elektrolyt ab, und poliere die Oxydschicht 
mit einem Glasradierer ab. Problematisch ist dann allerdings, dass durch 
Korrosion binnen kürzester Zeit nix mehr geht und man ständig am 
Fernbedienung Klopfen oder Batteriedrehen ist.

Ich kaufe mir jetzt Goldelektrolyt und werde die geschädigten Kontakte 
dann einfach vernickeln und dann vergolden. Dann ist ruhe und das 
Elektrolyt kann dem nichts mehr anhaben. Ich hab inzwischen so viele 
Geräte mit faulen Kontakten (auch ohne ausgelaufene Zellen), dass sich 
die Investition von 25 Euro für 100ml Goldlösung lohnt.

von René F. (therfd)


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Bei einer drahtlosen Maus habe ich vor einigen Wochen die Batterien 
(Duracell) getauscht nachdem diese leer waren und ich weiter arbeiten 
wollte. Beide Batterien waren schon am auslaufen, trotzdem hat die Maus 
noch einwandfrei funktioniert, selbiges ist mir auch schon mal mit 
meinem Casio Taschenrechner passiert allerdings mit Batterien der REWE 
Eigenmarke (ja!).


Bei GP und Energizer konnte ich bis jetzt noch nie ein auslaufen 
feststellen allerdings möchte ich es pauschal auch nicht ausschließen 
das es dort nicht auch passieren kann.

von Korax K. (korax)


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René F. schrieb:
> passiert allerdings mit Batterien der REWE
> Eigenmarke (ja!).

Neiiin! Die Ja-Batterien sind der letzte Dreck! Bloß die Finger weg!
Gute Erfahrung habe ich mit "Aerocell" von Lidl.


Gustav K. schrieb:
> A. S. schrieb:
>> Auslaufen tun wenn, dann nur leere.
>
> Kann ich so nicht bestätigen, siehe Foto.
> Die 3 intakten Zellen haben 1,55V.

Und die ausgelaufene? Auch noch 1,5V?


Martin S. schrieb:
> Ich tausche mittlerweile Batterien jedes Jahr pauschal aus. Einmal im
> Frühjahr ringsrum aus ALLEN Geräten und entsorge alles - egal ob voll,
> oder leer.

Da muss ich Dir zustimmen. Ist wohl der beste Schutz. Da man keine 
Qualität mehr bekommt (auch zu hohen Preisen). Besser die paar Euro für 
neue Batterien als großen Schaden bei den Geräten.

von Marek N. (bruderm)


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Gibt es Erfahrungen mit den grünen Bundeswehr-Vartas?

Gefühlt würde ich sagen, dass heute mehr Batterien auslaufen, als 
früher, weil sie in mehr Geräten vorhanden sind und diese gleichzeitig 
eine längere Standzeit durch geringere Stromaufnahme und seltenere 
Benutzung haben.

Früher (vor 20 bis 30 Jahren) hatte man Batterien allenfalls noch im 
Quartz-Wecker, Fernbedienung und Taschenlampe. Dort wurden sie 
regelmäßig benutzt und wenn sie leer wurden, auch bald ausgetauscht.

Häufig genutzte Verbraucher, wie GameBoy, Walkman/Discman, Spielzeug 
allgemein oder Funkgeräte bekamen schon bald Akkus spendiert und wurden 
danken Selbtsentladung der NiCd-Zellen häufig gewaret. Da brach eher die 
Batterieklappe ab.

von Martin S. (sirnails)


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Marek N. schrieb:
> Gefühlt würde ich sagen, dass heute mehr Batterien auslaufen, als
> früher, weil sie in mehr Geräten vorhanden sind und diese gleichzeitig
> eine längere Standzeit durch geringere Stromaufnahme und seltenere
> Benutzung haben.

Wenn eine Batterie aufsläuft, dann weil die Hülle (Anode? Kathode?) vom 
Material her zu dünn ist. Es frisst sich an der Dichtung durch 
elektrochemische Vorgänge so viel Material weg, bis die Dichtung hohl 
liegt und das Elektrolyt daran vorbei fließen kann.

Das ist ein Produkt der Materialsparpolitik und findet sich querbeet in 
allen Batterien jeglichen Preises.

Ob die BW Vartas besser sind, kann ich Dir nicht sagen. Aber sie sind 
teurer. Viel teurer. AFAIK steckt jedoch das gleiche drin.

von Martin S. (sirnails)


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Fra N. schrieb:
> Gute Erfahrung habe ich mit "Aerocell" von Lidl.

Nicht mehr. Leider. Entweder ist das jetzt ein anderer Lieferant oder 
die haben die Qualität verschlechtert.

Ich hatte aus neuen Käufen (letzten 1-1,5 Jahre) einen haufen, die 
Ausgelaufen sind. Trauriger Gewinner ist eine komplett neue OVP, Haltbar 
bis 2022 oder so ähnlich bei denen von 8 Stück zwei bereits ausgelaufen 
sind. Auch so hatte ich jetzt einige Nieten.

Man muss wohl wirklich ne Liste machen, und aufschreiben, wo welche 
Batterien drinnen sind, sonst vergisst man garantiert irgendwas beim 
Turnuswechsel.

von Gunnar F. (gufi36)


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Gustav K. schrieb:
> Wie reinigt eigentlich am Besten ein angefressenes Batteriefach und die
> korrodierten Kontakte? Sollte man die Schweinerei irgendwie
> neutralisieren?

Ich habe rausgefunden, dass der kristalline Block wasserlöslich ist. 
Wenn möglich, zerlege ich das Gehäuse und spüle es (Spülwasser). Das 
Zeug löst sich rückstandslos auf. Die Kontakte schleife ich mit der 
Dremel, aber wie schon gesagt, die korrodieren dann munter weiter.

Und: Ich habe oft schon (vorwiegend Aldi!) die Erfahrung gemacht, dass 
die Dinger schon auslaufen, wenn das Gerät noch normal funktioniert 
(Fernbedienungen). Das ärgert mich schon besonders. Ist ja bekannt, dass 
man leere Bakterien rausnehmen muss. Aber teilentladene?

von Soul E. (souleye) Benutzerseite


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Marek N. schrieb:

> Gibt es Erfahrungen mit den grünen Bundeswehr-Vartas?

Die haben mit mal eine Maglite ruiniert. Bisher ist mir eigentlich jede 
Zelle von V**a irgendwann ausgelaufen, egal ob NiCd, NiMH oder Alkali.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Ich bin einigermaßen platt wenn ich das hier alles lese. Obgleich ich 
nicht selten alle 2-3 Monate, Primärzellen benötige meistens AA oder 
AAA, aber auch 9V Blöcke, habe ich in den letzten 10 Jahren vielleicht 5 
mal eine korrodierte Zelle gehabt. Ausgelaufen mit Kontakt Schäden ist 
mir vielleicht 1 oder 2 mal Eine. Ich kaufe meistens bei KiK oder Hofer 
in größeren Stückzahlen, allerdings wird bei mir kaum eine Primärzelle 
älter als 1/2 Jahr - maximal 2 Jahre Akkus 5-8 Jahre.

Namaste

von Joachim B. (jar)


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Winfried J. schrieb:
> .... allerdings wird bei mir kaum eine Primärzelle
> älter als 1/2 Jahr - maximal 2 Jahre Akkus 5-8 Jahre.

na dann passiert ja nichts, es sind die "vergessenen" die Geräte 
zerstören

backup Batterie zum

1. Sendererhalt im RDS Radio
2. am Radiowecker mit DCF77

wer schaut da schon nach wenn die Teile an der Steckdose hängen?

oder
3. selten bis nie genutzt werden PC1500 aus Nostalgie

von U. B. (pasewalker)


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> Welche Alkaline Batterien laufen aus und welche nicht?

Nasszellen laufen immer aus; Trockenzellen erst nach Ablauf der
Garantie.              SCNR

von Gustav K. (hauwech)


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Martin S. schrieb:
> Man muss wohl wirklich ne Liste machen, und aufschreiben, wo welche
> Batterien drinnen sind, sonst vergisst man garantiert irgendwas beim
> Turnuswechsel.

So eine Liste habe ich mittlerweile erstellt und ich werde künftig 
turnusmäßig meine überall verbauten Batterien überprüfen.

Eben ist mir siedendheiss eingefallen, dass da irgendwo noch ein 
Laserpointer rumgammeln muss - und zwar seit gefühlten 20 Jahren. Also 
mal auf die Suche gegangen und fündig geworden. Das konnte eigentlich 
nur noch eine weitere Katastrophe werden.

Wider Erwarten funzelt der Laser und zwar gar nicht schlecht. Also mal 
den Pointer aufgeschraubt und ich staune nicht schlecht (Fotos). Beide 
Zellen haben genau 1.5V und man kann nicht mal einen Hauch von auslaufen 
sehen. In Bild 2 kann man 2011 von 4/2011 lesen. Bei Panasonic ist das 
Datum auf der Batterie immer Herstellung + 10 Jahre. Also sind die 
Zellen von 2001. Es geht also, bzw. hat man das FRÜHER mal hinbekommen.

Wahrscheinlich lassen die Japaner heute ihre Batterien auch in China 
fertigen. Und Qualität von dort ist eben ein Glücksspiel.

von Jens K. (jens_k883)


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Ich habe vermutlich das letzte Mal vor 25 Jahren ausgelaufene Batterien 
gesehen. Danach ist das bei mir nie wieder passiert.

von Joachim B. (jar)


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Gustav K. schrieb:
> Eben ist mir siedendheiss eingefallen, dass da irgendwo noch ein
> Laserpointer rumgammeln muss

dito, Zellen ausgelaufen, steckten fest, nach Entfernen, Laserpointer 
kaputt

von Gustav K. (hauwech)


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Also kann man heute keine vernünftige Aussage bzgl. Auslaufen mehr 
machen. Von 20 Jahre alt und noch OK bis in OVP mit noch 10 Jahren 
Haltbarkeit - und schon ausgelaufen - ist alles drin.

Eigentlich auch kein Wunder, wenn jeder irgendwo produzieren lässt und 
jeder draufschreibt, was er will. Dass dann der billigste Müll am besten 
geht, ist klar. Denn billig ist genauso gut wie teuer.

Joachim B. schrieb:
> Zellen ausgelaufen, steckten fest, nach Entfernen, Laserpointer
> kaputt ...

Hat man nun ein Fernglas mit elektronischer Bildstabilisierung 
(4-stelliger Neupreis), hat man ein nettes Problem mit der Auswahl der 
Batterien.

Es bleibt wohl nur: enemenemuhundrausbistdu

von Joachim B. (jar)


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Gustav K. schrieb:
> Hat man nun ein Fernglas mit elektronischer Bildstabilisierung
> (4-stelliger Neupreis), hat man ein nettes Problem mit der Auswahl der
> Batterien.

ich nutze gerne überall eneloops, noch nach 15 Jahren nie ein Schaden

von U. B. (pasewalker)


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Schon ein paar Jährchen her:

In meiner damaligen Fa. (damals ca. 600 Mitarbeiter) gab es
natürlich einen Standard-Lieferanten für Batteriezellen.
Also kein Kik, Tedi usw., sondern irgendwas original "Deutsches"
(zumindest dem Namen nach) à la Dauerzell o.ä.

Seinerzeit erhielt ich mal aus dem Magazin ein Blisterpack mit
4 Baby-Batterien, also neue, mit noch 4 Jahren Mindesthaltbarkeit,
von eben diesem seriösen Produzenten.
Das ursprünglich enthaltene Metall (Eisen o.ä.) dieser
umweltfreundlichen (?) Alkali-Zellen war schon weitgehend oxidiert
und damit wenigstens chemisch stabil.
Die Zellen kamen ordnungsgemäss in den Kasten für verbrauchte
Batterien, der Rest der herausgelaufenden Brühe ins Klo ...

von Gustav K. (hauwech)


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Fra N. schrieb:
> Und die ausgelaufene? Auch noch 1,5V?

Habe ich nicht nachgemessen, sondern die Batterie gleich entsorgt.

von Gustav K. (hauwech)


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Joachim B. schrieb:
> ich nutze gerne überall eneloops, noch nach 15 Jahren nie ein Schaden

M.W. muss man bei zumindest einem diesen Ferngläser Batterien verwenden, 
die Eneloops haben zu wenig Spannung. Ich meine sogar, man muss 
Batterien mit Lithium-Chemie verwenden, weil normale Batterien viel zu 
früh als leer erkannt werden.

Nutze hier 4 Eneloops in meiner DigiCam, bisher keine Probleme. Ein 
wirklich guter Energiespeicher. Leider löst sich bei meinen 4 Zellen 
schon wieder die aufgeklebte Alufolie ab. Irgendwas ist immer :-(

von Percy N. (vox_bovi)


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Ich finde es sonderbar, dass leere Zellen auslaufen sollen, volle aber 
nicht. Das ist doch paradox, eigentlich müsste es umgekehrt sein!

von U. B. (pasewalker)


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> Ich finde es sonderbar, dass leere Zellen auslaufen sollen,
> volle aber nicht ...

Fest steht: Ist die volle Zelle erst vollständig ausgelaufen, ist sie
definitiv voll leer.
Im doppelten Sinn: Viel Strom kann sie dann nicht mehr liefern,
u.U. ist sie sogar umgepolt.
(Kein Fake, genau dies habe ich erlebt, s. Beitrag v. 28.01.2019 11:46.)

von Martin S. (sirnails)


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Percy N. schrieb:
> Das ist doch paradox, eigentlich müsste es umgekehrt sein!

Wieso? Ich hab doch oben schon geschrieben, warum Batterien auslaufen. 
Was gibt's daran für Zweifel?

von Korax K. (korax)


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Percy N. schrieb:
> Ich finde es sonderbar, dass leere Zellen auslaufen sollen, volle aber
> nicht.

Beim "Leeren" der Batterie wird ja die äußere Elektrode durch die 
chemischen Prozesse umgewandelt und verliert an Dicke. Wenn die 
Batterien "optimiert" sind, ist die äußere Elektrode (Metallbecher) so 
dünn, das sie beim "Leerwerden" löchrig wird und "ausnässt"..

Das eine volle Batterie ausläuft kann ich mir nicht erklären, Gustavs 
Päckchen mit den 4 unbenutzten/eingeschweißten ist ein seltsames 
Beispiel.

von Korax K. (korax)


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Gustav K. schrieb:
> Habe ich nicht nachgemessen, sondern die Batterie gleich entsorgt.

Waren die noch richtig eingeschweißt? Feuchtigkeit > Kriechstrom?
Oder hat jemand die erste Zelle benutzt und dann wieder in die Folie 
gefummelt. Mysteriös..

von Martin S. (sirnails)


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Fra N. schrieb:
> Waren die noch richtig eingeschweißt? Feuchtigkeit > Kriechstrom?
> Oder hat jemand die erste Zelle benutzt und dann wieder in die Folie
> gefummelt. Mysteriös..

Bei mir waren sie OVP und noch bis 2022 oder 2024 haltbar.

von Joachim B. (jar)


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Gustav K. schrieb:
> M.W. muss man bei zumindest einem diesen Ferngläser Batterien verwenden,
> die Eneloops haben zu wenig Spannung

selber probiert?
wenn nein testen, manches ist nur ungetestetes hörensagen.
Mir jedenfalls ist noch kein Gerät untergekommen welches mit eneloop 
nicht läuft.

von Percy N. (vox_bovi)


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Martin S. schrieb:
> Percy N. schrieb:
>> Das ist doch paradox, eigentlich müsste es umgekehrt sein!
>
> Wieso? Ich hab doch oben schon geschrieben, warum Batterien auslaufen.
> Was gibt's daran für Zweifel?

Dein Scherzdetektor arbeitet möglicherweise nicht völlig zuverlässig.

von U. B. (pasewalker)


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> Wenn es schon 50Hz Trafo sein muß:
> bei den obigen Parametern: Nimmt man keinen BGL.
> Sondern Mittelpunktgleichrichter, das reduziert die Gesamtverluste
> deutlich (auch wenn man mehr Kupfer im Trafo benötigt).

Ich hätte gedacht, eine 6-pulsige Schaltung, also eine 3~Brücke wäre
hier günstiger.
Bei Fahrstromversorgungen für Strassenbahnen (mit DC betrieben) hat
sich das bewährt, sofern man keine 12-pulsige Variante einsetzt.

von U. B. (pasewalker)


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An Moderator:

Sorry, mein Beitrag vom 30.1. ist mir verrutscht, bitte verschieben 
nach:

Beitrag "Gleichrichter für Galvanik Versuch"

von Manfred P. (pruckelfred)


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Ich habe in der Werkstatt eine analoge-DCF-Uhr, die schon kurz unter 1,3 
Volt ihre Funktion einstellt. Zeiger bewegen sich noch, aber zu langsam 
und es wird keine Zeit mehr empfangen. Da habe ich vor ?-Jahren mit zwei 
Kabelbindern ein Monozelle angebunden, um nicht alle 9 Monate die AA zu 
ersetzen.

Na ja, sie hat noch 1,17 Volt und ist dennoch erheblich inkontinent.
Die Kapillarwirkung der Litze ist auch interessant, die graue Leitung 
ist steinhart und hat bis zur unteren Lötstelle durchgesabbert :-(

Nächste Woche kommt da eine 18650 LiIon mit MC1702-1,5V dran, damit 
läuft meine DCF-Wohnzimmeruhr eineinhalb Jahre.

von Achim B. (bobdylan)


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Ich fürchte, dass die 9V-Blöcke auch bald auslaufen werden. Wäre schade, 
weil ich noch ein paar Gerätschaften habe, wo die reingehören.

von Dieter W. (dds5)


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Fra N. schrieb:
> Beim "Leeren" der Batterie wird ja die äußere Elektrode durch die
> chemischen Prozesse umgewandelt und verliert an Dicke. Wenn die
> Batterien "optimiert" sind, ist die äußere Elektrode (Metallbecher) so
> dünn, das sie beim "Leerwerden" löchrig wird und "ausnässt"..

Das war mal so bei Zink/Kohle Zellen, da wurde der Zinkbecher löchrig.

Bei Alkali Zellen ist der Becher nicht an der chemischen Reaktion 
beteiligt und bleibt dicht. Da läuft die Soße an der Deckeldichtung aus.

von Soul E. (souleye) Benutzerseite


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Achim B. schrieb:

> Ich fürchte, dass die 9V-Blöcke auch bald auslaufen werden. Wäre schade,
> weil ich noch ein paar Gerätschaften habe, wo die reingehören.

Warum sollten die das nicht tun? Da sind auch nur sechs lange dünne 
Rundzellen drin.
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/f/f8/Neunvalkalirp.jpg

von Jürgen H. (calor)


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Dem TO wird dieser Beitrag sicher nicht helfen.
Von den schwarzen Varta Energy 2000 ist mir nicht eine einzige 
ausgelaufen.

OT
Ich hatte vor vielen Jahren in der Firma 30+ Stückzähler aufgebaut, bei 
denen das Zählmodul(Voltcraft) mit einer AA-Zelle betrieben wurde. 
Betrieb 24/7.  Fast alle der Zellen haben bis über 10 Jahre nach 
Ablaufdatum (!) ihren Dienst verrichtet. Es war nicht eine ausgelaufene 
dabei.
Die Zählmodule sind wohl derart sparsam, daß sie die anwesende Zelle 
scheinbar eher als Katalysator betrachten anstatt daraus Energie zu 
entnehmen.
Varta Energy 2000 - https://www.youtube.com/watch?v=uaqvmn-v2pA

: Bearbeitet durch User
von Manfred P. (pruckelfred)


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Achim B. schrieb:
> Ich fürchte, dass die 9V-Blöcke auch bald auslaufen werden. Wäre schade,
> weil ich noch ein paar Gerätschaften habe, wo die reingehören.

Ja, auch diese - hat meinem Fluke 77 fast den Tod beschert. Ein Versuch 
mit den teuren Lithium-Blöcken von z.B. XCell war auch Lehrgeld, wider 
Erwarten hat auch die gesabbert.

Seit ein paar Jahren setze ich auf Li-Akkus, schaue mal die beiden 
komplett an:
Beitrag "9V 6F22 320mAh LiFePO4 Rechargeable Battery"
Beitrag "Erfahrungen mit LiFePo4 Folienzellen?"

Von denen hat bislang noch keine versagt, allerdings ist bei den LiFePO4 
die tatsächliche Kapazität unbefriedigend.

-----------

Mein geliebter Taschenrechner TI-30III von 1985 ist nun auch 
ausgefallen: Sabbernde Knopfzellen (2x AG13) haben die Leiterfolie 
zerfressen, mit welchen die Batterieen kontaktiert werden.

von Thomas O. (kosmos)


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aus aktuellem Anlass, gestern Abend beim leiser Stellen des Fernsehers, 
plötzlicher Ausfall der TV-Fernbedienung, Zellen entfernt es kamen 2 x 
AAA Duracell zum Vorschein die ebenfalls Beipackware waren. Am Minuspol 
hat die eine geleckt.

Neue Batterien rein, keine Funktion, FB geöffnet und der ganze Kontakt 
hatte ne weiße Krüste drauf die ich mit einem Schraubenzieher weggekrazt 
habe, gut Sie ging dann wieder aber schon schaut der Kontakt nicht mehr 
aus, was würdet ihr als Leithilfe und ggf. als zukünftigen Schutz 
draufmachen, Kupferpaste, Batteriepolfett....?

Ich finde das letzte Merkmal dieser AA und AAA Batterien was auf 
Qualität schließen läßt ist das Gewicht der Zellen. Beipackbatterie sind 
sehr oft sehr sehr leicht, da wurde sicherlich am Material und an der 
Chemie gespart.

von Frank D. (Firma: Spezialeinheit) (feuerstein7)


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Meine Freundin wollte vor einigen Jahren ihren alten Taschenrechner aus 
DDR-Zeiten entsorgen (Schulrechner SR1). Irgendwie hatte ich mittleid 
mit dem Teil und habe es in die Garage zum verwenden (naja eigentlich 
eher entgelagert) mittgenommen. Ich müsste noch mal nachschauen, aber 
letztes Jahr habe ich ihn noch benutzt, und es sind immer noch die 
ersten Batterien verbaut.

von Martin S. (sirnails)


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Mit den kaputten Kontakten bin ich bisher auch nicht weiter gekommen.

Ich denke ich werde sie zukünftig vergolden. Ist bei drei 
Fernbedienungen billiger, als neue.

von Gustav K. (hauwech)


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Dieter W. schrieb:
> Bei Alkali Zellen ist der Becher nicht an der chemischen Reaktion
> beteiligt und bleibt dicht. Da läuft die Soße an der Deckeldichtung aus.

Das spräche dann für eine fehlerhafte Konstruktion oder eine fehlerhafte 
Produktion der Batterien. Qualitätssicherung ist in dem Land, wo nahezu 
alle Batterien produziert werden, eh ein Fremdwort. Aber wir finden die 
Globalisierung ja alle so toll (alles billig), nun haben wir den Salat, 
bzw. die Soße und den Schaden in den Geräten.

Eben meine Batterie-Geräte-Liste ergänzt, u.a. ist mir eine hochwertige 
Taschenlampe im schweren Alu-Gehäuse entgangen, die hier für alle Fälle 
unterm Bett liegt. Gleich mal nachgeschaut - und natürlich war eine 
Zelle am Sabbern (Bilder). Da es zum Glück die mittlere Zelle erwischt 
hat, blieb die Taschenlampe unbeschädigt. Die 3 Batterien lagen der 
Taschenlampe beim Kauf bei, gelabelt mit dem Namen der Taschenlampe. Der 
Kauf der Taschenlampe war vor ca. 6 Monaten, alle 3 Zellen haben 1,55V.

Wenn ich an das Beispiel des Fernglases mit Bildstabilisierung denke (NP 
2.200 EUR), dann stellt sich mir die Frage: Wer haftet eigentlich für 
Schäden, wenn Batterien innerhalb ihrer Haltbarkeit auslaufen? Oder hat 
man dies schon wieder so hingemauschelt, dass die Hersteller fein raus 
sind?

von Marek N. (bruderm)


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Meistens steht ja bei den Geräten bei, dass man bei "längerem 
Nichtgebrauch" die Batterien entnehmen soll. Juristisch ist das ein weit 
dehnbarer Begriff.

Gerade wieder am WE zwei Lego Barcode-Boxen [1] aus dem Verkehr gezogen, 
wo die Batterien ausgesuppt waren :-(
Unterschiedliche Hersteller (Diamon und leider diesmal auch die 
Kaufland-Batterien). Erstaunlicherweise aber nur die beiden ganz rechten 
Zellen (wird hier etwa eine 3 V-Teilspannung für den Digitalteil 
abgezweigt?) und immer nur am Minuspol.

[1] http://technicopedia.com/8479.html

von Martin S. (sirnails)


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Marek N. schrieb:
> und immer nur am Minuspol.

Sicher? Der Becher ist eigentlich durchgängig in der Presse extrudiert. 
Nicht davon täuschen lassen, dass der Kapilareffekt den Schmodder über 
den Kunststoff-Schlauch (Etikett) nach hinten saugt.

von Marek N. (bruderm)


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Martin S. schrieb:
> Sicher? Der Becher ist eigentlich durchgängig in der Presse extrudiert.
> Nicht davon täuschen lassen, dass der Kapilareffekt den Schmodder über
> den Kunststoff-Schlauch (Etikett) nach hinten saugt.

Ah! Oh! Interessant.
Da werde ich mal genauer gucken. Hab den Sack noch da mit den leeren 
Batterien.

So schaut der Bettriekasten von innen aus: 
http://technicopedia.com/8479/8479code2.JPG
Auch dort sieht man die Korrosion an den Minuspolen.
Die Zellen werden "parallel" eingelegt, sind aber intern in Reihe 
geschaltet für den 9 V-Motor.

Auch bei mir waren (sofern ich mich richtig erinnere) nur die Minuspole 
korrodiert.

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