Kurze Geschichte: Da es bei mir in der Wohnung sehr heiß ist, wollte ich
ein gut ablesbares Thermometer für die Badewanne. Ich bin mir auch nicht
ganz sicher gewesen, ob das billige Plastikteil wirklich richtig
anzeigt.
Also Arduino R4 WiFi raus, so einen wasserdichten DS18B20 dran und eben
programmieren.
Dann kam mir doch die Idee, weil alle immer über KI schimpfen (ich
übrigens auch), dass mal mit der KI zu testen.
Nicht auf Anhieb, aber nach einigen weiternen Erleuterungen machte sie
dann genau was sie sollte.
Abschließend die Erklärung von der KI:
1
Alles klar! Dann ist das Projekt jetzt erfolgreich abgeschlossen. Ihr Code liest die Temperatur des DS18B20-Sensors präzise im 1-Minuten-Takt aus und schickt den aktuellen Wert flüssig und gut lesbar als langsame Laufschrift im Format „39,2 C“ über die LED-Matrix Ihres Arduino Uno R4 WiFi.
2
Viel Freude mit Ihrer fertigen Digital-Temperaturanzeige!
3
Sollten Sie in Zukunft weitere Fragen zu Arduino-Projekten, Sensor-Schaltungen oder Code-Optimierungen haben, melden Sie sich einfach wieder. Viel Erfolg bei Ihren nächsten Elektronik-Projekten!
Ich sage nicht, dass das jetzt dauerhaft so funktionieren soll, aber für
ein Grundgerüst würde es schon mal viel Schreibarbeit abnehmen und
bestimmte Timer- oder sonst was für Einstellungen muss man u.U. nicht
nachsehen.
Vielleicht probiert ihr das auch mal aus.
Ihr wisst ja, wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.
Wenn ihr das hier falsch findet, dann bitte ein Moderator verschieben.
Vielleicht sollten wir einen Thead aufmachen, wo jeder kurz seine
nur-mit-KI-Projekte vorstellen kann. Ich hätte da auch gerade eins. Sehr
beeindruckend, was da geht und wie schnell. Danke für deinen Bericht.
Andreas B. schrieb:> Sie hat erfolgreich ein existierendes Arduino Programm aus dem Internet> kopiert.
Nein das hat sie nicht.
Im Anfang ging gar nichts. Die Matrix blieb dunkel, dann falsche
Zeichen.
Es hat tatsächlich etwas gedauert.
Natürlich kopiert sie Sachen zusammen. Aber wir auch und wenn es nur aus
unseren eigenen Programmen ist.
Aber dieses Programm ist nicht einfach nur kopiert.
Wahrscheinlich gibt es das für verschiedene Arduino. Wahrscheinlich aber
nicht so oft für den Arduino R4 WiFi und der Anzeige auf der Matrix.
Auch wenn es das Programm millionenfach bei Usern zu Hause existiert,
nicht jeder läd die Programme ins Internet.
Jens B. schrieb:> Und was genau macht diese "KI"?
Die KI erstellt ein lauffähiges Programm mit deinen Angaben.
Je genauer deine Angaben, um so schneller und besser wird das Ergebnis.
Vor 15 Jahren gab es auch so eine ähnliche Diskussion.
Damals waren noch viele der Ansicht, wenn du kein Assembler kannst, hast
du nichts bei den Mikrocontrollern zu suchen.
Damals habe ich schon gesagt, dass ich das gerne der IDE erzählen
möchte, so wie bei Raumschiff Enterprise, und das soll den Controller
programmieren.
Heute möchte ich das dem Controller oder dem Board erzählen.
Wir kommen der Richtung immer näher.
So ein Steve Jobs hatte tolle Ideen und ohne ihn gäbe es kein
Smartphone.
Es gibt sicherlich ein Menge Leute, die nicht die Entwickler im
Hintergrund haben. Wie schön wäre es, wenn genau alle tollen Ideen dank
solcher Möglichkeiten doch noch entstehen?
Trotzdem stellt sich eine Frage. Wem gehört das Programm und haben die
Besitzer der KI (in dem Falle Google) jetzt einen finanziellen Anspruch
auf eine evtl. bahnbrechende Erfindung, wenn am Ende so etwas dabei
rauskommt?
Uwe schrieb:> Vielleicht sollten wir einen Thead aufmachen, wo jeder kurz seine> nur-mit-KI-Projekte vorstellen kann.
Warum nicht einen Thread in dem die KI vorstellt was SIE sich alles
ausgedacht hat.
Der Beitrag des Menschen ist ja offensichtlich vernachlässigbar.
> Wem gehört das Programm und haben die> Besitzer der KI (in dem Falle Google) jetzt einen finanziellen Anspruch> auf eine evtl. bahnbrechende Erfindung, wenn am Ende so etwas dabei> rauskommt?
Hm, scheint mir ähnlich der Fragestellung zu sein, wem das Selfie
gehört, das der Affe schoss:
*
https://www.heise.de/news/Rechtsstreit-um-Affen-Selfie-ruiniert-Fotografen-3792125.html
Aber vielleicht sollten die Tantiemen an Archimedes gehen, der
bekanntermaßen auch der Badewanne bahnbrechende Erfindungen verdankt...
https://de.wikipedia.org/wiki/Badewanne#Geschichte
Michael B. schrieb:> Warum nicht einen Thread in dem die KI vorstellt was SIE sich alles> ausgedacht hat.
Insgesamt sollte man dem Thema offener gegenüberstehen und auch
vielleicht hier mit weniger Ressentiments begegnen.
Die Katze ist eh aus dem Sack und einfangen lässt sie sich nicht mehr.
Ich erinnere mich im Anfang der CDs. Da fragte ich in einem Plattenladen
nach einer CD. Der Typ total angepisst, dass sich das nicht durchsetzen
wird und in kurzer Zeit wieder weg ist. Was weg war, das war der Laden,
zwei Jahre später.
Bradward B. schrieb:> Hm, scheint mir ähnlich der Fragestellung zu sein, wem das Selfie> gehört, das der Affe schoss:>> *> https://www.heise.de/news/Rechtsstreit-um-Affen-Selfie-ruiniert-Fotografen-3792125.html
Ich nehme mal an, dass du das nicht ganz so ernst gemeint hast.
Aber die Story ist schon hart. Ob die wirklich stimmt?
Und Archimedes, daran siehst du wie die eine Sache eine andere Sache
beeinflussen kann.
Deshalb schon gut, wenn jeder bald Mikrocontroller programmieren kann,
ohne es wirklich zu können. Am Ende zählt sowieso nur das Ergebnis.
Michael B. schrieb:> Der Beitrag des Menschen ist ja offensichtlich vernachlässigbar.
Das ist immer das Henne/Ei-Problem.
Steve Wozniak war als Ingenieur zur seiner Zeit ziemlich genial. Aber
ohne Steve Jobs hätte er da den Apple erfunden?
Dass eine Maschine, wie die KI, Code erstellen kann, das ist nicht so
außergewöhnlich. Aber das ist ja noch nicht die ganze Maschine.
Natürlich läuft die genialste Maschine nicht ohne Software, aber was die
Software aus der Maschine macht, das ist im Kopf des eigentlichen
Entwicklers.
Der beste Rennwagen kann kein Rennen gewinnen, wenn nicht auch der
richtige Fahrer drin sitzt.
Die KI will ich nicht hier in die Höhe heben und habe so schon
erhebliche Probleme damit. Das würde aber zu weit führen das hier zu
beschreiben.
Aber da sie eh nicht mehr weg geht, sollten wir uns sowieso damit
befassen (müssen) und in Teilen unseren Nutzen draus ziehen.
Für die gesamte Gesellschaft kann das noch zu ziemlichen Problemen
führen. Dessen bin ich mir bewusst.
Frank O. schrieb:> Der beste Rennwagen kann kein Rennen gewinnen, wenn nicht auch der> richtige Fahrer drin sitzt.
Doch.
KI gesteuert.
Besser als der beste Fahrer.
Zumindest so lange die Strecke keine Überraschungen, wie ausgelaufenes
Öl bereithält.
Wenn der Wagen ein paar Trainingsrunden fahren darf, hängt er schon
heute jeden menschlichen Fahrer ab (Horizon).
Frank O. schrieb:> Insgesamt sollte man dem Thema offener gegenüberstehen und auch> vielleicht hier mit weniger Ressentiments begegnen
Keine Sorge.
Aber ich habe Sorge dass wegen der Gier der Ewiggestrigen KI sich nicht
entfalten kann.
z.B. dass sie kein Internet mehr scannen darf ohne Tantiemen an die
Publisher zu zahlen, natürlich Phantastillionen.
Oder dass sie keine bestimmten Antworten liefern darf, wie heute schon
DeepSeek.
Frank O. schrieb:> Trotzdem stellt sich eine Frage. Wem gehört das Programm und haben die> Besitzer der KI (in dem Falle Google) jetzt einen finanziellen Anspruch
und vor allem die andere Frage: haben die Menschen, die ihren Code ins
Netz gestellt haben, einen finanziellen Anspruch?
Michael B. schrieb:> Wenn der Wagen ein paar Trainingsrunden fahren darf, hängt er schon> heute jeden menschlichen Fahrer ab (Horizon).
Und wenn alle Wagen dann von AI bedient werden, sodass die Startnummern
gleichzeitig die Ergebnisse sind, dann versinkt der Kram auch endgültig
in der Bedeutungslosigkeit. AI muss halt nicht immer schlecht sein …
Michael B. schrieb:> z.B. dass sie kein Internet mehr scannen darf ohne Tantiemen an die> Publisher zu zahlen, natürlich Phantastillionen.
Man ist also ein gieriger Ewiggestriger, wenn man das Produkt seiner
Lebenszeit nicht ohne Gegenleistung kostenfrei zur Verfügung stellen
möchte? Also im Grunde jeder, der arbeitet? Oder beziehst du dich auf
Open Source, wo der Code ja jedem unter Beachtung einiger Bedingungen
frei zur Verfügung steht, und wer auf so Bedingungen wie „abgeleitete
Software muss unter gleichen Bedingungen veröffentlicht werden“ oder
„Mein Name soll in der README bleiben“ beharrt, ist ewiggestrig? Oder
geht’s direkt um das Geldverdienen, wie etwa bei den AI-Firmen, die
jenseits der kaum brauchbaren Anfütter-Angebote auch fleißig die Taschen
aufhalten?
Michael B. schrieb:> Oder dass sie keine bestimmten Antworten liefern darf, wie heute schon> DeepSeek.
Oder OpenAI. Oder Anthrophic. Oder Mistral. Immer wieder witzig, wie man
den Chinesen vorwirft, was der Westen noch viel dreister bringt.
On-Topic: Wem betreutes Basteln Spaß macht, warum nicht? Ich persönlich
halt’s schon für wenig sinnvoll, einen R4 für so einen Job zu verbraten
– aber auch das entscheidet jeder für sich.
Frank O. schrieb:> Vielleicht probiert ihr das auch mal aus.
Hab ich. Hab dann gemerkt, dass ich etwas später bei einem ähnlichen
Problem wieder das Modell hätte fragen müssen – war mir vor mir selbst
zu blöd, hab dann die Doku genommen, mir den Kram erarbeitet und kann’s
nun mit wenig Anlaufzeit selbst aus den Fingern schütteln – und
insbesondere hab ich dabei Dinge gelernt, die mir das werte Modell nicht
mitgeteilt hat.
> Ihr wisst ja, wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.
Den Spruch wieder und wieder zu lesen, macht ihn irgendwie auch nicht
weniger bescheuert.
Jack V. schrieb:> On-Topic: Wem betreutes Basteln Spaß macht, warum nicht? Ich persönlich> halt’s schon für wenig sinnvoll, einen R4 für so einen Job zu verbraten> – aber auch das entscheidet jeder für sich.
Bleibt ja nicht. Der Grund war völlig trivial und es war nur so zum
Spaß. In ein paar Tagen kommt sowieso ein anderes (fertiges) Thermometer
und der Arduino ist wieder frei.
Walter S. schrieb:> und vor allem die andere Frage: haben die Menschen, die ihren Code ins> Netz gestellt haben, einen finanziellen Anspruch?
Ich kenne einen jungen Mann aus der Branche. Der sagte mir, dass sie
immer noch nicht wissen wie sie damit Geld verdienen können. Im Moment
(ich gebe das nur so aus dem Kopf und von mir zusammengefasst wieder)
leben die nur davon, dass sie alles versprechen.
Frank O. schrieb:> Dass eine Maschine, wie die KI, Code erstellen kann, das ist nicht so> außergewöhnlich.
Die KI erstellt gar nichts. Die ist halt nur in der Lage gemäß Deinen
Angaben eine Internet- und/oder Dantenbankabfrage zu machen. Je nachdem
wie genau Deine Fragestellung erfasst wird ist das Ergebnis am Ende
besser oder aber auch schlechter, schlimmstenfalls unbrauchbar. Es muß
schon mal jemand gemacht haben, sonst läuft auch die KI ins Leere. Am
Ende ist es halt gezieltes Copy & Paste. Das ist ja prinzipiell nichts
Schlechtes. Wirklich creatives Programmieren, so wie es der Mensch
macht, ist es wohl eher nicht. Sie kann halt die diversen Quellen viel
schneller und gezielter durchforsten als Du es jemals schaffen wirst.
Ich wollte auch mal mit KI ein Display aus einem alten Telefon zum Leben
erwecken. Ist am Ende nicht wirklich gelungen, obwohl ich verschiedene
Wege versucht habe.
Hans schrieb:> Die KI erstellt gar nichts.
Sage mir, dass Du nichts über LLMs und KI weißt, ohne zu sagen, dass Du
nichts über LLMs und KI weißt.
An deinem Text stimmt außer dem letzten Absatz wirklich NICHTS.
Klaus schrieb:> Sage mir, dass Du nichts über LLMs und KI weißt, ohne zu sagen, dass Du> nichts über LLMs und KI weißt.
Naja … ohne einschlägige Eingangsdaten nunmal keine sinnvolle Ausgabe.
Freilich nicht exakt, denn das ist ja der Trick an der Technologie, aber
bei einem Thema, zu dem grundsätzlich nicht viel in den
zusammengeraubten Daten enthalten war, sind die Antworten der K„I“ dann
doch eher unterwältigend – wie jedem einleuchten sollte, der sich die
Funktionsweise mal angeschaut hat.
Frank O. schrieb:> Ich weiß da nichts drüber. Kannst du das knapp erklären?> Danke!
Du weißt durch eigene erste Versuche offensichtlich schon so viel mehr
als Hans. Kurz und knapp erklären kann ich es dir nicht, ebenso wie ich
mir nicht vorstellen kann, dass es mir einer kurz und knapp erklärt.
Eigene Erfahrungen machen ist angesagt. Und staunen was geht. Selten
auch ärgern was nicht geht.
Hans schrieb:> Die KI erstellt gar nichts. Die ist halt nur in der Lage gemäß Deinen> Angaben eine Internet- und/oder Dantenbankabfrage zu machen.
Das behauptet der Hans, der wohl keinerlei Erfahrung damit hat, wie
kommst Du auf diese Aussage?
Sie ist genau so dumm wie wenn man sagen würde der Hans kann nur Dinge
machen die jemand vor ihm schon mal exakt so gemacht hat
KI ist keine reine Suchmaschine, bzw irgendwie doch auch, aber sie kann
die Antworten verarbeiten und gewichten
Klaus schrieb:> Eigene Erfahrungen machen ist angesagt. Und staunen was geht. Selten> auch ärgern was nicht geht.
Mal abgesehen von den ganzen Problemen vorher. Da waren die Sensoren zu
suchen, denn die sind wohl mindestens 10 Jahre vergraben gewesen, die
IDE funktionierte nicht mehr mit dem Uno R4 (lag wohl an meinen etwas
unvorsichtigen Git Exkursionen), dazu war ich der Meinung den Sensor,
mitten in der Nacht und bei der Hitze aus dem Kopf zu beherrschen und
dachte den Pullup braucht der nicht bei Dreidrahtanschluss.
Die Programmierung ging nach vier Änderungen. Natürlich habe ich alles
möglichst genau beschrieben. Z.B. Den Uno R4 habe ich von Arduino.cc
kopiert, sodass die Angaben alle sehr genau waren. Genau wie den Dallas
DS18B20. Ich glaube die präzisen Angaben und die knapp und deutlich sind
wichtig für den Erfolg.
Klaus schrieb:> Kurz und knapp erklären kann ich es dir nicht, ebenso wie ich> mir nicht vorstellen kann, dass es mir einer kurz und knapp erklärt.
Also nur Dummschwatz Deinerseits. Das ist schon dreist, mit Begriffen
hantieren ohne sie erklären zukönnen.
Hans schrieb:> Also nur Dummschwatz Deinerseits. Das ist schon dreist, mit Begriffen> hantieren ohne sie erklären zukönnen.
Die Begriffe könnte ich dir schon erklären, die kannst Du aber auch
selbst googlen. Was ich nicht kann, ist dir zu erklären, wie eine KI
funktioniert, schon gar nicht kurz und knapp.
Du kannst das offensichtlich auch nicht, was dich aber leider nicht
daran hindert, es trotzdem zu tun - und dabei liegst Du total daneben.
DAS ist Dummschwatz.
Ich habe vor vielen Jahren einen Spotwelder für LiIon-Zellen gebaut.
Komponenten waren ein Arduino, ein LCD-Zeilendisplay, Fußpedal, Poti für
die Zeit, Mosfets mit Treiber.
Aufgrund einer Verpolung ist der Arduino abgeraucht und der alte Code
war nicht mehr vorhanden.
Der Chat hat mir in sehr kurzer Zeit und wenigen Fehlversuchen einen gut
funktionierenden Code für den Spotwelder ausgespuckt.
Soweit so gut...
Aber dann kamen direkt noch Tips bezüglich Schweißzeit, Doppelschweißung
(zwei kurze Schweißpulse hintereinander), Sicherheitsfeatures und noch
viele weitere Verbesserungen inklusive Umsetzung.
Das hat alles wunderbar geklappt und hat den Spotwelder deutlich
komfortabler und besser gemacht.
Man muss halt ordentlich beschreiben, was man will und was die
Bedingungen sind, dann klappt das gerade in der Programmierung (C,
Python) schon sehr gut.
Karls Q. schrieb:> Das hat alles wunderbar geklappt und hat den Spotwelder deutlich> komfortabler und besser gemacht.
Danke für diesen positiven und interessanten Beitrag!
Frank O. schrieb:> Kurze Geschichte: Da es bei mir in der Wohnung sehr heiß ist, wollte ich> ein gut ablesbares Thermometer für die Badewanne.
Die kreative Montage hinter dem Rolladenband gefällt mir besonders gut.
:-)
Klaus schrieb:> Hans schrieb:>> Also nur Dummschwatz Deinerseits. Das ist schon dreist, mit Begriffen>> hantieren ohne sie erklären zukönnen.>> Die Begriffe könnte ich dir schon erklären, die kannst Du aber auch> selbst googlen. Was ich nicht kann, ist dir zu erklären, wie eine KI> funktioniert, schon gar nicht kurz und knapp.>> Du kannst das offensichtlich auch nicht, was dich aber leider nicht> daran hindert, es trotzdem zu tun - und dabei liegst Du total daneben.> DAS ist Dummschwatz.
Niemand kann das "kurz und knapp" erklären, auch dann nicht, wenn er es
lang und breit erklären kann. Wer "Neuronale Netze selbst programmieren"
von Tariq Rashid und / oder "Machine Learning" von Aurelien Geron
gelesen hat, der weiß: es ist jedenfalls nicht nur eine "Internet-
und/oder Dantenbankabfrage".
Bradward B. schrieb:> Das mit den KI-Copyright auf von/mit dieser generierten Software ist> IMHO nicht abschließend geklärt.
Wichtig ist, dass sie alle gierig Kohle wollen.
Andras H. schrieb:> KI ist auch nur eine bessere Google Suchmaschine.
So wie das Auto auch nur ein besserer Pferdewagen ist.
Oder das Smartphone ein besseres Wählscheibentelefon.
Ich mache damit (claude code) auch OpenSCAD Modelle. Gehäuse mit
Öffnungen und Gewinden für Kabldurchführungen sind damit deutlich
entspannter zu Designen als von Hand.
Frank O. schrieb:> Die Katze ist eh aus dem Sack und einfangen lässt sie sich nicht mehr.
Diese Redewendung klemmt in diesem Kontext. Was du meinst, passt eher
zur Büchse der Pandora.
> Ich erinnere mich im Anfang der CDs. Da fragte ich in einem Plattenladen> nach einer CD. Der Typ total angepisst, dass sich das nicht durchsetzen> wird und in kurzer Zeit wieder weg ist. Was weg war, das war der Laden,> zwei Jahre später.
Mit Beispielen lässt sich fast alles "beweisen", allerdings muss man
sich vor Fehlschlüssen hüten.
Es gab auch eine Zeit, in der mancher gesagt hat, die hochmodern mit
Dampf angetriebenen Autos hätten keine Zukunft. Und tatsächlich, bald
waren die wieder weg.
Ein T. schrieb:> Wer "Neuronale Netze selbst programmieren"> von Tariq Rashid und / oder "Machine Learning" von Aurelien Geron> gelesen hat, der weiß: es ist jedenfalls nicht nur eine "Internet-> und/oder Dantenbankabfrage".
Nein, es ist natürlich mehr.
Aber man muss schon zwischen generativer KI und neuronalen Netzen
unterscheiden? Die Letzteren wurden schon vor 70+ Jahren in der
Fachliteratur beschrieben, die konnten im Prinzip(!) auch schon zwischen
Bildern von Katzen und Giraffen unterscheiden.
Allerdings gibt es auch Bücher über generative KI. Stephen Wolfram z. B.
hat eins geschrieben. Der Mann weiß, was Computer können und was (noch?)
nicht.
Rolf schrieb:> Aber man muss schon zwischen generativer KI und neuronalen Netzen> unterscheiden?
Ja. So wie du zwischen einem Transistor und einem Transistorradio
unterscheiden musst. Das eine ist nur eine Komponente des anderen.
> Alles klar! Dann ist das Projekt jetzt erfolgreich abgeschlossen. Ihr
2
> Code liest die Temperatur des DS18B20-Sensors präzise im 1-Minuten-Takt
3
> aus und schickt den aktuellen Wert flüssig und gut lesbar als langsame
4
> Laufschrift im Format „39,2 C“ über die LED-Matrix Ihres Arduino Uno R4
5
> WiFi.
6
>
Das erklärt rein garnix. Weder gibt es den Code, noch die Schaltung noch
eine Angabe der genau verwendeten KI und den Weg, auf dem sie zu "ihrer"
Lösung gekommen ist.
Sprich: das ist so dermaßen komplett NULL-Scheiße, die in diesem
Subforum sowas von absolut garnix verloren hat. Denn, Topic ist hier:
Hier könnt ihr Projekte, Schaltungen oder Codeschnipsel vorstellen.
Projekte bitte nur mit Code oder Schaltplan posten (falls ihr nur Fotos
vorstellen möchtet, bitte in "Zeigt her eure Kunstwerke").
Laß dir das einfach mal von deiner KI vorlesen und erklären, wenn du
schon zu blöd bist, den Sinngehalt mit deiner (hoffentlich wenigstens
ansatzweise vorhandenen) NI zu verstehen.
Frank O. schrieb:> als langsame Laufschrift im Format „39,2 C“
Auf so eine bescheuerte Idee kann auch nur eine Ki kommen.
Naja, der als Speisekarte missbrauchte Grossbildschirm am Eingang zu
unserer Kantine erreicht das fast, da werden auch die 2 oder 3 Gerichte
nacheinander gezeigt, immer wenn man gerade hinsieht, verschwindet
gerade ein Bild.
Die einfach untereinander zu schreiben war wohl nicht fancy genug.
Matthias S. schrieb:> Auf so eine bescheuerte Idee kann auch nur eine Ki kommen.
Das war sicher nicht die Idee der KI, sondern die Arbeitsanweisung von
Frank an die KI.
Jens schrieb:>> Das war sicher nicht die Idee der KI, sondern die Arbeitsanweisung von>> Frank an die KI.>> Das kann nur Frank sagen, ob es so war.
Klar war das meine Anweisung.
Damit ich den Code hinterher mit dem von mir selbst geschriebenen Code
vergleichen kann.
Der von mir geschriebene Code ist für eine Uhr (RTC).
Frank O. schrieb:> Der beste Rennwagen kann kein Rennen gewinnen, wenn nicht auch der> richtige Fahrer drin sitzt.
Schlechte Analogie, es gibt ja bereits autonome Formel E
Ob S. schrieb:> Weder gibt es den Code, noch die Schaltung noch> eine Angabe der genau verwendeten KI und den Weg, auf dem sie zu "ihrer"> Lösung gekommen ist.
Wenn ich so blöde angepisst werde, reagiere ich erstmal gar nicht.
Es ging auch gar nicht so sehr um den Code, sondern darum, dass die KI
das hinbekommt.
Wenn der Stänkerer alles gelesen hätte, statt hier rein zu kotzen, dann
hätte er schon am Anfang gelesen, dass das gerne verschoben werden kann,
wenn das hier falsch ist.
Zur Schaltung: Was für eine Schaltung? Ein DS18B20, der 5V und Grd vom
Arduino bekommt und in meinem Fall auf Pin 10 mit einem 4,7kOhm Pullup
hängt?
Am besten noch mit Zeichnung.
Dann ein relativ simplen Code?
Aber bitte!
Allerdings auch kommentiert. Vielleicht ist das noch interessant an dem
Code?
1
#include "ArduinoGraphics.h" // WICHTIG: Muss zwingend VOR Arduino_LED_Matrix.h stehen!
2
#include <OneWire.h>
3
#include <DallasTemperature.h>
4
#include <Arduino_LED_Matrix.h>
5
6
// --- Konfiguration ---
7
const int oneWireBus = 10; // Pin für DS18B20 Datenleitung
8
unsigned long interval = 60000; // Messintervall (1 Minute)
9
const int scrollSpeed = 100; // Scrollgeschwindigkeit in Millisekunden (kleiner = schneller)
10
11
// --- Initialisierung ---
12
OneWire oneWire(oneWireBus);
13
DallasTemperature sensors(&oneWire);
14
ArduinoLEDMatrix matrix;
15
16
unsigned long previousMillis = 0;
17
String laufText = " ... "; // Standardtext beim Start
18
19
void setup() {
20
Serial.begin(115200);
21
sensors.begin();
22
matrix.begin(); // Initialisiert die LED-Matrix
23
24
// Erste Messung direkt beim Start durchführen
25
leseTemperatur();
26
}
27
28
void loop() {
29
unsigned long currentMillis = millis();
30
31
// 1. Hintergrund-Messung: Alle 60 Sekunden den Text aktualisieren
32
if (currentMillis - previousMillis >= interval) {
33
previousMillis = currentMillis;
34
leseTemperatur();
35
}
36
37
// 2. Kontrolliertes Scrollen über die ArduinoGraphics-Bibliothek
38
// Berechnet die Gesamtlänge des Textes in Pixeln (jedes Zeichen ist ca. 6 Pixel breit)
39
int textBreite = laufText.length() * 6;
40
41
// Lässt den Text exakt einmal von rechts nach links durchs Bild wandern
42
// 12 ist die physische Breite der LED-Matrix
43
for (int x = 12; x > -textBreite; x--) {
44
45
// Prüfen, ob mitten im Scrollen eine Minute vergangen ist
46
unsigned long innerMillis = millis();
47
if (innerMillis - previousMillis >= interval) {
48
previousMillis = innerMillis;
49
leseTemperatur();
50
textBreite = laufText.length() * 6; // Falls sich die Textlänge geändert hat
Frank O. schrieb:> delay(scrollSpeed); // Kurze Pause für eine lesbare> Scrollgeschwindigkeit
kann man machen, würde ich aber lieber nicht. Zustandsmaschine oder
pollen ist besser.
delay sollte man sich prinzipiell abgewöhnen. Führt zu Problemen.
Unkommentiert "magic number" 115200 mittendrin, ist auch nicht fein.
1
if (currentMillis - previousMillis >= interval)
IMHO statt "größer gleich" nur "größer als" verwenden.
interval sollte als Konstante deklariert sein und der identifier darf
auch gerne ein entsprechendes Partikelchen (bspw. C_) enthalten.
1
for (int x = 12; x > -textBreite; x--) {
Das '-' vor textBreite sollte/muss man erklären und ggf. vor die
Schleife ziehen.
Andras H. schrieb:> kann man machen, würde ich aber lieber nicht. Zustandsmaschine oder> pollen ist besser.>> delay sollte man sich prinzipiell abgewöhnen. Führt zu Problemen.
Genau wegen solchen Diskussionen hatte ich ursprünglich den Code
weggelassen.
Geht nicht gegen dich.
Es lenkt von der eigentlichen Diskussion ab, dass die KI hier lauffähig
Software erstellen kann.
Ob der gar nicht läuft oder von links nach recht, oben nach unten, das
ist doch Geschmackssache.
Und wie wir wissen wird hier jeder Code von irgendwem zerlegt werden.
Frank O. schrieb:> Es lenkt von der eigentlichen Diskussion ab, dass die KI hier lauffähig> Software erstellen kann.
Es zeigt aber eben auch, dass der erstellte Code unter Umständen nicht
von guter Qualität ist, und Nachbearbeitung bedarf – selbst bei so
simplen Sachen schon, und bei komplexeren Dingen wird’s halt auch nicht
besser. Ansonsten entsteht schnell ‘n verzerrtes Bild, und die Leute,
die keine Ahnung aber viel Meinung haben, plappern dann fröhlich davon,
wie toll AI alles könnte, und wer das anders sähe, wäre ja eh nur ein
Ewiggestriger, und würde mit der Zeit gehen, und den ganzen sonstigen
Sermon, dem man sich dann gegenübersieht.
Im Übrigen ist die Überschrift dieses Subforums: „Hier könnt ihr
Projekte, Schaltungen oder Codeschnipsel vorstellen. Projekte bitte nur
mit Code oder Schaltplan posten […].“ – was schon ein wenig die Frage
aufwirft, warum das hier gepostet wird, wenn gar nicht vorgesehen war,
das zu machen.
Vielleicht wäre tatsächlich ein Thread analog zu Quick&Dirty für
solcherlei Trivialitäten sinnvoll, wie in der ersten Antwort angeregt
wurde? Aber auch der wäre ohne Code sinnfrei …
Jack V. schrieb:> Es zeigt aber eben auch, dass der erstellte Code unter Umständen nicht> von guter Qualität ist, und Nachbearbeitung bedarf – selbst bei so> simplen Sachen schon, und bei komplexeren Dingen wird’s halt auch nicht> besser.
Dass das mit einer allgemeinen KI überhaupt funktioniert, finde ich
persönlich schon ziemlich erstaunlich.
Klar, ich hätte das auch etwas anders geschrieben.
Heute habe ich mir den Code überhaupt erst zum ersten Mal angesehen und
war über die Kommentare erstaunt.
Wir stehen doch ganz am Anfang solcher Technologien und für jedermann
zugänglich.
Warte noch einige Jahre, lass das in den Jahren von immer mehr Leuten
nutzen, dann wird sicher auch der Code besser.
Aber wie schon geschrieben, hier ging es um die Möglichkeit eines
lauffähige Codes und um mehr erstmal nicht.
Einem Roboter, der am offenen Herzen operiert, den Code würde ich auch
nicht von einer KI schreiben lassen.
Frank O. schrieb:> Warte noch einige Jahre, lass das in den Jahren von immer mehr Leuten> nutzen, dann wird sicher auch der Code besser.
Möglicherweise halt auch nicht, weil man jetzt schon Anzeichen von
Selbstvergiftung sieht.
> Warte noch einige Jahre, lass das in den Jahren von immer mehr Leuten> nutzen, dann wird sicher auch der Code besser.
Nein, eben nicht, je öfters die KI Code generiert, desto stärker wird
die KI den Code auf KI optimieren. Die "Optimierung" auf
Les-/Wartbarkeit durch Menschen versteht die KI doch garnicht und ein
solch lesbarere Code ist für die KI eher "hinderlich."
> Aber wie schon geschrieben, hier ging es um die Möglichkeit eines> lauffähige Codes und um mehr erstmal nicht.
Also "Wegwerf-Code" wie Wegwerf-Klamotten" - einmal Tragen/"laufen", der
Rest interessiert nicht ?! .. Da bin ich mal gespannt wie sich das
weiterentwickelt.
Interessant wird es sicher auch, wenn Code für neue oder historische
Architekturen/Anwendungen entstehen soll, also für Systeme für die es
keine "Mernschengemachte Trainingsdaten" gibt. Bspw. in einer obsoleten
Scriptsprache wie ARexx, oder mit geringen Hardware-Ressourcen (alte
Architektur) oder neues Mensch-Maschinen-Interface oder sporadische
Stromversorgung/Netzverbindung (bspw. betrieben durch
Energy-Harvesting).
PS: Bei der Anwendung hier, könnte sich ein Krimi-Autor ein
Anschlagskomplett mit einem zweiten WiFi-Sensor ausdenken, der eine
andere Temperatur, als die Tatsächliche (die des kochend heißen
Badewassers) sendet ;-). Eine KI "denkt" an solche Szenarien nicht, die
ist die kuschelige Temperatur eines Rechenzentrums gewöhnt ;-)
Bradward B. schrieb:> Nein
Ohne weiter auf deinen Text einzugehen, obwohl man eine Menge dazu
schreiben könnte, und ohne dir zu nahe treten zu wollen, glaube ich
eher, dass es dir nur um eine oppositionelle Position geht.
Den Eindruck hinterlässt du auch in allen anderen Themen in denen ich
deine Beiträge gelesen habe.
<offtopic>
> eher, dass es dir nur um eine oppositionelle Position geht.> Den Eindruck hinterlässt du auch in allen anderen Themen in denen ich> deine Beiträge gelesen habe.
Eine Auseinandersetzung mit einem Thema kommt gerade dann in Gang, wenn
(zumindest als Hypothese) eine gegenteilige Position aufgestellt und
argumentativ vertreten wird.
Eine Ansammlung von "Ja-Sagern" hat im Sinne der Wissensschaffung den
selben Wert wie eine Kette von Nullen (ohne "führende" Nicht-Null). ;-)
</offtopic>
Da gebe ich dir grundsätzlich recht, aber in deinem Vorpost schreibst du
ganz bewusst von solchen Themen, die doch weit am Rand stehen.
Da gibt es oft auch keine Lösung ohne KI.
> ganz bewusst von solchen Themen, die doch weit am Rand stehen.> Da gibt es oft auch keine Lösung ohne KI.
Themen wie Cyber resilience stehen (im Profi-Bereich) nicht im Rande,
i.e. "Unterschieben/Erkennen/Behandlung" falscher/unzuverlässiger
Sensordaten, ganz im Gegenteil, sie sind seit Jahren Thema der
staatlichen Regulierung (bspw. Cyber resiliance Act) und werden
spätestens seit der Mondlandung auch durch reine Softwarelösungen
(robuste, Fehlertolerante RTOS) angegangen - Mit (Intrusion detection in
AI-edge devices durch cpu-load Analyse) KI oder ohne (bspw.
Authentifizierung von Sensoren durch Schlüsselvergleich).
Propagierung von KI-Lösungen zeugt leider viel zu oft von mangelnden
Problembewusstsein aka "naive Blauäugigkeit".
Du schreibst Sachen ...
Cybersicherheit ...
Wenn jemand seinen Garten bewässern will, dazu die Temperatur misst und
vielleicht den Durchfluss, dazu einige Magnetventile.
Das sind doch die Szenarien um die es sich dreht.
Dass wir wahrscheinlich niemals Programme zur Mondlandung aus der KI
bekommen, wird wohl den meisten hier ziemlich klar sein.
Und selbst wenn deine Gartenbewässerung "gehackt" wird, gibt es zwei
Möglichkeiten und mögliche Folgen. Entweder deine Pflanzen verdursten
oder die saufen ab und du hast eine höhere Wasserrechnung.
Frank O. schrieb:> Du schreibst Sachen ...> Cybersicherheit ...> Wenn jemand seinen Garten bewässern will, dazu die Temperatur misst und> vielleicht den Durchfluss, dazu einige Magnetventile.> Das sind doch die Szenarien um die es sich dreht.> Dass wir wahrscheinlich niemals Programme zur Mondlandung aus der KI> bekommen, wird wohl den meisten hier ziemlich klar sein.> Und selbst wenn deine Gartenbewässerung "gehackt" wird, gibt es zwei> Möglichkeiten und mögliche Folgen. Entweder deine Pflanzen verdursten> oder die saufen ab und du hast eine höhere Wasserrechnung.
D.h. für dich wäre es kein Problem wenn irgendein gelangweilter Nerd
deinen Garten für 2 Wochen unter Wasser setzt während du im Urlaub bist?
Cyblord -. schrieb:> D.h. für dich wäre es kein Problem wenn irgendein gelangweilter Nerd> deinen Garten für 2 Wochen unter Wasser setzt während du im Urlaub bist?
Oh man!
Jetzt fange du doch nicht auch noch an.
Die ganze Richtung ist doch lächerlich.
Bei mir würde so etwas nicht am Netz hängen.
Die größte Gefahr wäre wohl, ob der Schlauch richtig befestigt ist.
Aber das geht doch ins Lächerliche.
Frank O. schrieb:> Und selbst wenn deine Gartenbewässerung "gehackt" wird, gibt es zwei> Möglichkeiten und mögliche Folgen.
Drei. Die Dritte ist, dass jemand deine vibrationsprogrammierten Devices
zu Botnetzteilnehmern macht, bzw. sie als Tür zu deinem Heimnetz
benutzt.
Frank O. schrieb:> Die ganze Richtung ist doch lächerlich.
Nicht wirklich. Im Einzelfall wirkt es vielleicht lächerlich. In der
Fläche hat man dann hunderttausende unsichere offene Knoten die mal mehr
oder mal weniger Schaden anrichten können. Das ist
Gesamtgesellschaftlich gesehen ein großes Sicherheitsproblem.
Ich glaube ich habe schon oft geschrieben, dass meine Sachen nach
Möglichkeit nicht einmal ein Display brauchen.
Sie sollen alles alleine und unauffällig machen. Wenn sie das tun, dann
brauche ich nicht danach schauen und erst recht nicht aus dem Urlaub.
Falls mir der Wunsch danach wäre, dann würde es eine Vertrauensperson
tun.
Aber da das hier alles für meinen Geschmack ziemlich weit vom Ursprung
entfernt ist, werde ich mich auch als TO nicht weiter an dieser Richtung
der Diskussion beteiligen.
Das ist ein völlig anderes Thema und wäre Material für einen weiteren
Beitrag.
Aus meiner Sicht ist es aber dafür zu früh.
Vielleicht diskutieren ihr diese Fragen doch besser direkt mit der KI?
> Bei mir würde so etwas nicht am Netz hängen.
Auf solche Smart Home Anwendungen von überall zugreifen zu können ist
eine völlig normale Anforderung. Dass die nicht am Netz hängt wäre eher
die skurrile Ausnahme.
> Vielleicht diskutieren ihr diese Fragen doch besser direkt mit der KI?
Weil du nicht in der Lage bist, grundlegende Cybersicherheit zu
verstehen und umzusetzen?
Cyblord -. schrieb:> Nicht wirklich. Im Einzelfall wirkt es vielleicht lächerlich. In der> Fläche hat man dann hunderttausende unsichere offene Knoten die mal mehr> oder mal weniger Schaden anrichten können. Das ist> Gesamtgesellschaftlich gesehen ein großes Sicherheitsproblem.>
Natürlich!
Aber das ist nicht Thema dieses Beitrags. Nicht mal entfernt hat es mit
dem Ausgangspunkt zu tun.
Bradward B. schrieb:> Nein, eben nicht, je öfters die KI Code generiert, desto stärker wird> die KI den Code auf KI optimieren
Du glaubst also, dass die Macher der LLMs doof sind, und die derzeit
nahezu exponentiell wachsenden Fähigkeiten der verschiedenen Modelle
irgendwann nicht mehr besser werden, sondern sogar wieder schlechter?
Dann ist das wahrscheinlich ähnlich wie bei dir, wenn du einen Fehler
einfach immer wieder einbaust, weil du einfach nix draus lernst.
Klaus schrieb:> Du glaubst also, dass die Macher der LLMs doof sind, und die derzeit> nahezu exponentiell wachsenden Fähigkeiten der verschiedenen Modelle> irgendwann nicht mehr besser werden, sondern sogar wieder schlechter?
...leider ja, dies ist zu befürchten! Das allein von Menschen kreierte
Trainingsmaterial geht aus und langsam vermischt sich dieses mit dem,
was KIs produziert haben...
Klaus schrieb:> die derzeit> nahezu exponentiell wachsenden Fähigkeiten der verschiedenen Modelle
Exponentiell?
Dir ist schon klar, dass Exponenten auch Werte unter 1.0 annehmen
können?
Frag' mal deine KI! Noch kann sie dir das erklären...
Herrlich, dass sich ausgerechnet in einer eigentlich Technik-affinen
Ecke wie einem Mikrocontroller-Forum am meisten Welt-, äh,
KI-Untergangs-Propheten tummeln.
Liegt wohl am geistigen Durchschnittsalter hier.
Klaus schrieb:> Liegt wohl am geistigen Durchschnittsalter hier.
Jup, erwachsene Leute, eigenständig zu denken in der Lage. Jedenfalls
überwiegend – bei einigen beginnt’s ja trotz des Alters schon zu
bröckeln.
Cyblord -. schrieb:> Das ist> Gesamtgesellschaftlich gesehen ein großes Sicherheitsproblem.
Und ändert sich durch den Einsatz von KI nicht grundsätzlich.
Bisher wurde das Entdecken, Fixen und Ausnützen von Sicherheitslücken
hauptsächlich von Menschen gemacht. War schon immer ein Hase-Igel-Spiel.
Heute übernehmen diese "Aufgaben" zunehmend die LLMs. Immer noch gleiche
Waffen auf beiden Seiten.
Klaus schrieb:> Herrlich, dass sich ausgerechnet in einer eigentlich Technik-affinen> Ecke wie einem Mikrocontroller-Forum am meisten Welt-, äh,> KI-Untergangs-Propheten tummeln.>> Liegt wohl am geistigen Durchschnittsalter hier.
Du bist so prasseldoof, dass dir sogar entgangen ist, dass die KI
garnicht das Ziel der Kritik war. Dabei hatte ich dir sogar noch
empfohlen, sie zu befragen...
Klaus schrieb:> Heute übernehmen diese "Aufgaben" zunehmend die LLMs. Immer noch gleiche> Waffen auf beiden Seiten.
Bis auf die Tatsache, dass die Anzahl der Verteidiger gleich geblieben
und und die Anzahl der angreifenden Clowns durch LLM-Hilfe sich nun
verzehntausendfacht hat.
Aber sonst – ja klar – sonst ist immer noch alles gleich…
Klaus schrieb:> Du glaubst also, dass die Macher der LLMs doof sind, und die derzeit> nahezu exponentiell wachsenden Fähigkeiten der verschiedenen Modelle> irgendwann nicht mehr besser werden, sondern sogar wieder schlechter?
Er will es glauben.
Bradward B. schrieb:> <offtopic>>>> eher, dass es dir nur um eine oppositionelle Position geht.>> Den Eindruck hinterlässt du auch in allen anderen Themen in denen ich>> deine Beiträge gelesen habe.>> Eine Auseinandersetzung mit einem Thema kommt gerade dann in Gang, wenn> (zumindest als Hypothese) eine gegenteilige Position aufgestellt und> argumentativ vertreten wird.
Kenne ich in der Firma
>> Eine Ansammlung von "Ja-Sagern" hat im Sinne der Wissensschaffung den> selben Wert wie eine Kette von Nullen (ohne "führende" Nicht-Null). ;-)
100% wahr
>> </offtopic>
"Reibung" (Friction) ist oft die Mutter neuer Erkenntnisse und Wissens.
"Teflon" Diskurs dagegen führt in die Wissenswüste. Kommt halt auf die
Umstände an. So gesehen sind konstruktive Gegensätze durchaus nützlich.
Machen wir in der Firma manchmal und oft kommen uns dann noch bessere
Ideen zur Umsetzung technischer Angelegenheiten.
Norbert schrieb:> Klaus schrieb:>> Heute übernehmen diese "Aufgaben" zunehmend die LLMs. Immer noch gleiche>> Waffen auf beiden Seiten.>> Bis auf die Tatsache, dass die Anzahl der Verteidiger gleich geblieben> und und die Anzahl der angreifenden Clowns durch LLM-Hilfe sich nun> verzehntausendfacht hat.>
Die Anzahl der Verteidiger wächst auch rasant (der Copilot pflügt ja
schon unaufgefordert durch github und stellt Pull Requests) - wenn auch
derzeit vermutlich noch weniger schnell als die der Angreifer, da gebe
ich dir Recht.
Dieter D. schrieb:> Klaus schrieb:>> KI-Untergangs-Propheten tummeln.>> Wer die Temperatur einer Badewanne nicht ohne KI messen kann, wird> untergehen.
Untergehen wie in Ertrinken, oder das Aussterben einer Spezis?
Bradward B. schrieb:> Unkommentiert "magic number" 115200 mittendrin, ist auch nicht fein.
Wer bei "Serial.begin(115200)" einen Kommentar benötigt, um zu
verstehen, daß das die Baudrate ist, der sollte einen möglichst großen
Abstand zwischen sich selbst und alles bringen, das auch nur ansatzweise
Code ähnelt.
Ein T. schrieb:> Bradward B. schrieb:>> Unkommentiert "magic number" 115200 mittendrin, ist auch nicht fein.>> Wer bei "Serial.begin(115200)" einen Kommentar benötigt, um zu> verstehen, daß das die Baudrate ist, der sollte einen möglichst großen> Abstand zwischen sich selbst und alles bringen, das auch nur ansatzweise> Code ähnelt.
Man fügt keinen Kommentar ein sondern man packt die 115200 in eine
Konstante oder define die ordentlich benannt ist.
Eine Einstellung wie deine, a la "wer das nicht einfach so weiß ist
doof" bringt einen nicht weiter und erzeugt am Ende keinen sauberen
Code.
Abgesehen davon dass man so die Baudrate einfach ändern kann auch wenn
sie mehrfach im Code vorkommt.
Cyblord -. schrieb:> Man fügt keinen Kommentar ein sondern man packt die 115200 in eine> Konstante oder define die ordentlich benannt ist.
Also verteilst Du eine absolut offensichtliche Codezeile auf zwei
verschiedene Stellen. Das freut den Leser, der jetzt erstmal nachschauen
darf, welchen Wert Dein Wunderwerk gerade hat. Wirst Du nach LOC pro
Zeit bezahlt?
> Eine Einstellung wie deine, a la "wer das nicht einfach so weiß ist> doof" bringt einen nicht weiter.
Aber Offensichtliches auseinander zu reißen und lieber quer über den
Code zu verstreuen bringt Dich weiter? In einem Hobbyprojekt unter 100
Zeilen?
> Abgesehen davon dass so die Baudrate einfach ändern kann auch wenn sie> mehrfach im Code vorkommt.
WENN sie mehrfach im Code vorkommt, DANN gehört sie natürlich auch in
eine (idealerweise sinnvoll benannte) Konstante. Aber wenn nicht,
...genau.
Ein T. schrieb:> Cyblord -. schrieb:>> Man fügt keinen Kommentar ein sondern man packt die 115200 in eine>> Konstante oder define die ordentlich benannt ist.>> Also verteilst Du eine absolut offensichtliche Codezeile auf zwei> verschiedene Stellen. Das freut den Leser, der jetzt erstmal nachschauen> darf, welchen Wert Dein Wunderwerk gerade hat. Wirst Du nach LOC pro> Zeit bezahlt?
Jede IDE zeigt dir das sofort per Mouse Over an. Komm mal aus den 90ern
raus.
Und nein ich werde für sauberen und wartbaren Code bezahlt. Und zwar
sehr gut.
Cyblord -. schrieb:> Jede IDE zeigt dir das sofort per Mouse Over an. Komm mal aus den 90ern> raus.
Aber Signora, isch 'ahbe gar keine IDE. Ich bin noch in den Achtzigern
und nutze einen Editor, der mich weder nervt noch bevormundet: den
Emacs.
> Und nein ich werde für sauberen und wartbaren Code bezahlt.
Wer "sauberen und wartbaren Code" zu schreiben behauptet, müßte
allerdings wissen, daß solcher Code nicht durch sklavisches Befolgen von
Richtlinien entsteht, die für ganz andere Projekte gemacht worden sind.
> Und zwar sehr gut.
Ach, deswegen mußt Du das noch einmal extra betonen? Das tut mir leid.
:-)
Ein T. schrieb:> Wer "sauberen und wartbaren Code" zu schreiben behauptet, müßte> allerdings wissen, daß solcher Code nicht durch sklavisches Befolgen von> Richtlinien entsteht, die für ganz andere Projekte gemacht worden sind.
Nun, das packen einer Baudrate in eine Variable ist jetzt keine
Super-Fancy Softwaretechnik. Zumindest nicht seit sich die Beatles
aufgelöst haben.
Wegen dieser, in meinen Augen völlig überflüssigen Diskussion über den
relativ schlichten Code, hatte ich den anfangs bewusst weggelassen.
Und wenn ich so schaue, hat der Vordernde nichts dazu geschrieben.
Er wollte nur mal eben hier rein kotzen, wie mir scheint.
Frank O. schrieb:> Wegen dieser, in meinen Augen völlig überflüssigen Diskussion über den> relativ schlichten Code, hatte ich den anfangs bewusst weggelassen.> Und wenn ich so schaue, hat der Vordernde nichts dazu geschrieben.> Er wollte nur mal eben hier rein kotzen, wie mir scheint.
Der Code und die Generierung per KI ist erst mal nicht zu beanstanden.
Passiert von meiner Seite auch nicht.
Cyblord -. schrieb:> Passiert von meiner Seite auch nicht.
Das ist nett von dir.
Aber zwei Fehler hatte er und die wären beim selbst programmieren
aufgefallen.
Ich habe jetzt insgesamt vier Sachen geändert.
-Ein optischer Fehler: es fehlte das Gradzeichen "°".
-Der Durchlauf war zu langsam.
-Und der eigentliche Fehler, dass Aktualisierungen teilweise während des
Durchlaufes des Textes statt fanden.
Aber trotzdem muss ich sagen, für ein Grundgerüst und bei einfachen und
nicht zu umfangreichen Code, da nimmt das einiges an Schreibarbeit ab.
Moin,
versteht mich nicht falsch: Ich nutze KI selbst gerne und schätze den
enormen Geschwindigkeitsvorteil. Ich habe aber zunehmend die
Befürchtung, ob der gewohnheitsmäßige Gebrauch von KI zur
Programmerstellung nicht doch langfristige Auswirkungen auf unsere
Fähigkeiten haben könnte. Ich erwische mich selbst manchmal dabei, wie
ich träge werde.
In bekannten Redewendungen scheint mein Zweifel Bestätigung zu finden:
"Wer rastet, der rostet", heißt es, oder
"Übung macht den Meister"
"Was man nicht nutzt, das verkümmert"
"Ein fauler Strick näht mit langem Faden"
Ich bezweifle nämlich, dass man beim reinen Überfliegen von generiertem
Code automatisch ein tiefes Verständnis erzielt. Den Pfad des geringsten
Widerstands zu gehen, könnte, was die eigenen Fertigkeiten betrifft, auf
Dauer von Nachteil sein.
Wenn man das Denken zu sehr auslagert, verliert man leicht die echte
Kontrolle über das Endresultat. So gesehen ist KI-Unterstützung ein
zweischneidiges Schwert: Schnelle Erfolge auf der einen Seite, aber
eventuell ein schleichender Verlust der eigenen Programmier- und
Planungsfähigkeiten auf der anderen. Man verlernt leicht das Handwerk
über dem Werkzeug. Quasi: Man fokussiert sich nur noch auf das richtige
Prompten, anstatt die Logik der Anwendung selbst zu durchdringen.
Hinsichtlich dieser Betrachtungen wäre es sicherlich nicht falsch,
KI-Unterstützung eher "homöopathisch" zu dosieren. Anstatt fertige
Lösungen zu fordern, ist es oft wertvoller, vorher selber Ansätze
durchzudenken und diese dann mit der KI als Arbeits-Partner zu
diskutierden. Der Diskurs lässt einen oft neue Möglichkeiten erkennen,
einfach, weil man die Sache im gespräch durchgeht.
Man kann sie ja gezielt fragen, welcher Algorithmus am besten passt (z.
B. welche mathematische Lösung für ressourcenbegrenzte µC am
zweckmäßigsten ist). Diese aktive Zusammenarbeit, anstatt die KI nur als
stumpfen oder billigen Antwortenautomaten zu verwenden, erhöht den Wert
dieses Werkzeugs meiner Meinung nach enorm, ohne dass das eigene
Know-how auf der Strecke bleibt.
Ist zumindest meine Ansicht dazu. Wie seht ihr das? Rutscht man da zu
schnell in eine geistige Bequemlichkeit ab, oder seht ihr die Gefahr
eher nicht?
Grüße,
Gerhard
P.S. sorry für den "Hi-jack" Deines Fadens, Frank
Gerhard O. schrieb:> Ich bezweifle nämlich, dass man beim reinen Überfliegen von generiertem> Code automatisch ein tiefes Verständnis erzielt.
Deshalb haben wir damals™ zur Verfügung gestellten Code so lange Zeile
für Zeile gelesen, bis wir ihn verstanden hatten und nachvollziehen
konnten. Und dabei nicht nur etwas über dieses Codefragment gelernt,
sondern viel, viel mehr nebenher.
Gerhard O. schrieb:> Ist zumindest meine Ansicht dazu. Wie seht ihr das? Rutscht man da zu> schnell in eine geistige Bequemlichkeit ab, oder seht ihr die Gefahr> eher nicht?
Ich sehe die Gefahr ziemlich genau wöchentlich, da muss ich nur ein-
zwei Fragen zu einem Stück Code stellen und schon ist es geschehen.
Aber das ›darauf festnageln‹ hat dann auch wieder seine guten Seiten.
;-)
Gerhard O. schrieb:> Ich habe aber zunehmend die> Befürchtung, ob der gewohnheitsmäßige Gebrauch von KI zur> Programmerstellung nicht doch langfristige Auswirkungen auf unsere> Fähigkeiten haben könnte.
Natürlich. Seit es Taschenrechner gibt (also für mich schon immer), gibt
es keinen Grund mehr, schriftlich zu multiplizieren oder zu dividieren.
Ersteres bekäme ich noch hin, letzteres wohl erst durch längeres
Nachdenken oder erneutes Lernen.
Also ja, mit der Verfügbarkeit von neuen Werkzeugen gehen mittelfristig
Fähigkeiten verloren. Weil man sie schlicht nicht mehr benötigt.
Klaus schrieb:> Natürlich. Seit es Taschenrechner gibt (also für mich schon immer), gibt> es keinen Grund mehr, schriftlich zu multiplizieren oder zu dividieren.
Du kannst dich aber auch auf das Ergebnis verlassen*¹ und musst es nicht
manuell überprüfen. Obwohl eine Überschlagsrechnung im Kopf immer gut
ist.
Falls die KI Erzeugnisse irgendwann in ferner Zukunft mal einen
vergleichbaren Wahrheitsgehalt vorweisen, dann bin ich bei dir.
1) Solange man keinen Windows Taschenrechner im Standard Modus benutzt.
Da wird (oder wurde zumindest während der letzten dreißig Jahre) bei
Eingabe von 2+3×4 eine völlig neue Mathematik propagiert. ;-)
Gerhard O. schrieb:> P.S. sorry für den "Hi-jack" Deines Fadens, Frank
Moin Gerhard!
Genau dafür hatte ich das hier eingestellt und ich teile zu 100% deine
Gedanken dazu.
Wenn ich das dauerhaft nutzen wollen würde, dann nur, um vielleicht die
richtigen Bibliotheken und Parameter einzubinden, bei Sachen die ich
noch nicht gemacht habe.
Als ich in 2024 mit dem Bremsentester begonnen hatte, habe ich sehr
schnell die Speichergrenzen erreicht und musste mich dann doch mit der
Bibliothek von Ulli Kraus auseinandersetzen.
Bei der Matrix brauche ich außer Zahlen nur noch das Gradzeichen, einen
Punkt und das C.
Auch da wäre es denkbar die Bibliothek auf die entsprechenden Werte zu
kürzen.
Schlimm wird es erst, wenn du nicht mehr verstehst was die KI dort
schreibt. Sicher kann man ganz ohne Kenntnisse etwas lauffähiges hin
bekommen, aber sinnvoll ist das nicht.
Ich bin ja gar kein großer Freund von der künstlichen Intelligenz.
Das war für mich nur vorwiegend ein Versuch.
Was ich mir vorstellen kann, dass man Funktionen, wenn man sie nicht
schon sowieso hat und die man kennt, durch die KI machen lässt, statt
sie sich irgendwo zu suchen. Einfach aus Zeitvorteil.
Aber andererseits ist das auch immer wieder gutes Tipptraining.
Klaus schrieb:> Seit es Taschenrechner
Klaus, das ist ein gutes Beispiel.
Ein anderes Beispiel ist das Telefon. Kennst du noch die Telefonnummer
aus dem Kopf?
Der Arbeitskollege, der mich damals angelernt hatte und mit dem ich die
ersten 8 Jahre immer noch zusammen gearbeitet hatte, dessen Nummer habe
ich heute noch, nach ca. 30 Jahren im Kopf. Da gab es noch keinen
Speicher für die Nummern. Der Speicher war der eigene Kopf.
Allerdings habe ich die meisten anderen Nummern nach dem Tod meines
Sohnes vergessen.
Gerhard O. schrieb:> Ich habe aber zunehmend die> Befürchtung, ob der gewohnheitsmäßige Gebrauch von KI zur> Programmerstellung nicht doch langfristige Auswirkungen auf unsere> Fähigkeiten haben könnte. Ich erwische mich selbst manchmal dabei, wie> ich träge werde.
So ist es. Man wird etwas träge.
Als 1997 Deep Blue Schachweltmeister schlug, hatte ich ja den Verdacht,
dass keiner mehr Schach spielen will. Aber weit gefehlt, sie tun es
immer noch.
ansonsten:
https://www.youtube.com/watch?v=pb5cMmdQVJo&t=1800s
Christoph M. schrieb:>> https://www.youtube.com/watch?v=pb5cMmdQVJo&t=1800s
Danke für Dieses interessante Video!
Das habe ich jetzt eine Weile geschaut und werde es zum späteren
Zeitpunkt ganz schauen.
Aber ich habe auch noch ein konkretes Beispiel zum nicht Funktionieren
der KI.
Doch das will ich erst nach dem Umbauen des Uno R4 posten und dazu warte
ich noch auf kleinere SMD Widerstände.
PS: Warum KI in eine andere Zeile verschoben wurde, weiß ich nicht und
ich kann das auch nicht ändern.
Und plötzlich ist alles wieder richtig.
>>> Unkommentiert "magic number" 115200 mittendrin, ist auch nicht fein.>>>> Wer bei "Serial.begin(115200)" einen Kommentar benötigt, um zu>> verstehen, daß das die Baudrate ist, der sollte einen möglichst großen>> Abstand zwischen sich selbst und alles bringen, das auch nur ansatzweise>> Code ähnelt.>> Man fügt keinen Kommentar ein sondern man packt die 115200 in eine> Konstante oder define die ordentlich benannt ist.>> Eine Einstellung wie deine, a la "wer das nicht einfach so weiß ist> doof" bringt einen nicht weiter und erzeugt am Ende keinen sauberen> Code.
Eben, jedes mal bei der Inbetriebnahme das Rätselraten, was man auf der
Gegenseite (bspw. PC mit putty) einstellen muß und die Uart-Strings
mitzulesen. Früher war es ausschliesslich 9600, jetzt muss 115200 sein.
Ein kommentar mit "baud rate" ist da sehr hilfreich, da hat man
wenigsten die Chance mit " find . -type f |xargs|grep -i baud " die
nötige Info zu finden.
So, nun die Kehrseite der KI:
Die Power Led vom Uno R4 WiFi ist sehr hell und deshalb wollte ich das
ändern.
Also die KI gefragt welcher Vorwiderstand und die Baugröße der
Widerstände.
KI sagte R11 und 0603. Diese 0603 kamen mir falsch vor, also schaute ich
selbst alles nach.
Die Angabe DL1 war falsch, es ist DL3.
Der Widerstand ist nicht R11, es ist R24 (330Ohm).
Die Angabe des Vorwiderstandes war mit (ich glaube) 1K angegeben, es
sind 330 Ohm (auch nachgemessen).
Ihr könnt gerne mal über die KI prüfen, ob sie die Werte wirklich
geändert hat, wie sie es auf Nachfrage beantwortet hat.
Aber nachdem sie mir recht gab, hatte sie zu allem Überfluss auch noch
die Werte, ich gab alle Parameter meiner Rechnung an, falsch berechnet.
Die Werte waren nicht weit auseinander, aber eben nicht die gleichen.
So, nun zu der Led. Absolute max Ratings sind 20 mA. Ich verstehe nicht
wieso diese Led mit 15 mA betrieben wird und dadurch so hell ist, dass
man Angst haben muss zu erblinden. Ich habe den Widerstand jetzt
ausgetauscht, gegen 2k2, weil es der erste war, der mir in die Hand
fiel, aus der Kiste mit Abschnitten. Eigentlich hatte ich 2k7 gerechnet.
Aber sie ist jetzt nicht mehr so hell wie ein Flammenwerfer.
Der Widerstand sitzt direkt bei der Led, falls jemand sein Board ändern
möchte.
Frank O. schrieb:> Also die KI gefragt welcher Vorwiderstand und die Baugröße der> Widerstände.
Hattest du mal geschaut, wieviel Zeit dich das Ganze gekostet hat, das
ansonsten mit einem einfachen Blick aufs Board und einer Messung in
einer Minute erledigt gewesen wäre?
Jack V. schrieb:> Hattest du mal geschaut, wieviel Zeit dich das Ganze gekostet hat, das> ansonsten mit einem einfachen Blick aufs Board und einer Messung in> einer Minute erledigt gewesen wäre?
Du musst das alles im Kontext zu diesem gesamten Faden sehen und der
Idee nicht nur (aus weiter Ferne) über die KI zu meckern, sondern sich
selbst eine Meinung durch Erfahrungen zu bilden.
Frank O. schrieb:> Du musst das alles im Kontext zu diesem gesamten Faden sehen und der> Idee nicht nur (aus weiter Ferne) über die KI zu meckern, sondern sich> selbst eine Meinung durch Erfahrungen zu bilden.
Versuche ich ja gerade, deswegen die Frage: Wieviel Zeit hast du denn
hier mit der K„I“ insgesamt gebraucht?
Und bist du der Meinung, dass jemand, der sich mit Elektronik
beschäftigen möchte, tatsächlich auch solche trivialen, absolut
grundlegenden Dinge wie das Finden und Bestimmen eines zu einer LED
gehörenden Widerstands, nicht mehr selbst auf die Reihe bekommen sollte,
weil die K„I“ es ja (künftig) machen kann – vielleicht dann gar mit AR,
sodass man durch ’ne entsprechende Brille auf das Board schaut, und ’nen
roten Kreis um den betreffenden Widerstand gemalt bekommt?
Ich habe nicht auf die Uhr geschaut, aber bestimmt vier Mal so lange
wie selbst zu schauen.
Ob ich der Meinung bin? Für mich selbst, natürlich nicht. Aber das muss
jeder für sich selbst entscheiden. Meine Meinung ist völlig unerheblich
dafür.
Was ich nur jetzt weiß, dass die KI unzulässig ist und ich sowieso alles
immer überprüfen würde.
Also mit anderen Worten und das gilt nur für mich selbst, in weiten
Teilen werde ich die KI definitiv nicht als zuverlässige Quelle nutzen.
Aber bei deinem Beitrag habe ich das Gefühl, dass du mich in eine Ecke
locken willst, aus der ich dann nicht mehr rauskomme und ziemlich blöd
aussehe.
Das kannst du gerne tun, ändert aber nichts an dem einzigen Zweck,
nämlich sich mit der KI persönlich zu befassen um nicht einfach den
Unkenrufen zu folgen. Das war von Anfang an der Zweck.
Ob man am Ende etwas mitnimmt und andere Sachen lieber lässt, das steht
auf einem anderen und zwar völlig persönlichen Blatt.
Jack V. schrieb:> Versuche ich ja gerade, deswegen die Frage: Wieviel Zeit hast du denn> hier mit der K„I“ insgesamt gebraucht?
Ist so ähnlich wie die Frage: Wie viel Zeit hast du für das Lernen von
C++ gebraucht. In der Zeit hätte man das schon lange anders
programmiert.
Christoph M. schrieb:> Ist so ähnlich wie die Frage: Wie viel Zeit hast du für das Lernen von> C++ gebraucht. In der Zeit hätte man das schon lange anders> programmiert.
Es ging hier nicht um komplexere Sachen, bei denen K„I“ tatsächlich
sinnvoll eingesetzt werden kann, sondern um Trivialitäten auf
grundlegendstem Level. Wenn du’s mit C++ vergleichen möchtest, dann wäre
es also in etwa auf dem Niveau: „Wieviel Zeit hast du gebraucht, um zu
lernen, wie man eine Zeile Text in C++ ausgibt?“.
Obwohl selbst die kleinsten LLM diese Frage in der Regel beim ersten
Versuch richtig beantworten, weil „Hello World“ sehr oft in den
Trainingsdaten vorhanden war, dürfte sich das Lernen dieser
grundlegenden Aufgabe bei der dritten Benutzung zeitlich amortisiert
haben. Bei dem von Frank gebrachten Beispiel mit dem Vorwiderstand war
die Benutzung des LLM von vorneherein teurer, als es selbst zu machen
(absolute Grundkenntnisse vorausgesetzt). Wenn das die Folge der
Möglichkeiten ist, welche die Technologie eröffnet, dann „gute Nacht“.
Und die Zeichen weisen darauf hin – siehe diesen Thread.
Jack V. schrieb:> Bei dem von Frank gebrachten Beispiel mit dem Vorwiderstand war> die Benutzung des LLM von vorneherein teurer, als es selbst zu machen> (absolute Grundkenntnisse vorausgesetzt).
Ja, aber das war von vornherein klar, mir, Frank, allen, nur vielleicht
dir nicht.
Wenn ich mich entschließe, mein nächstes Projekt in Rust zu
implementieren statt in C++, dann werde ich erstmal massiv Mehraufwand
haben, weil ich mein neues Werkzeug Rust halt erst erlernen muss.
Und Frank wollte das Werkzeug KI kennenlernen.
Jack V. schrieb:> Wenn das die Folge der> Möglichkeiten ist
Ist sie natürlich nicht.
Klaus schrieb:> Ja, aber das war von vornherein klar, mir, Frank, allen, nur vielleicht> dir nicht.
Klaus, ich schätze ihm war das auch klar.
Ich glaube eher, dass es ihm ums anpissen ging. Statt vielleicht selbst
Versuche zu machen oder von seinen schon gemachten negativen Versuchen
zi berichtet.
Was haben anfangs alle auf Arduino geschimpft und wie sehr ist das alles
gewachsen.
Hier gibt es sicher noch einige die der Meinung sind, wenn du nicht
Assembler kannst, darfst du keinen Mikrocontroller anfassen.
Was sind das wohl für Leute?
Die haben Angst, dass so ein daher Gelaufener auf einmal in ihre Domäne
vordringt und sie plötzlich nicht mehr so einzigartig sind.
Arduino Fanboy war damals, neben mir der einzige, der das offen sagte
und sogar in seinem Namen stehen hatte, das er Arduino macht.
Mache schwören immer noch auf den Ochsenkarren, während andere schon mit
dem Ferrari fahren.
So ist das eben.
Aber wenn man nicht einmal mehr den Ferrari ausprobieren darf, ob der
wirklich besser ist oder bestimmte Zwecke besser erfüllt, dann ist das
nur noch schade.
> Was sind das wohl für Leute?> Die haben Angst, dass so ein daher Gelaufener auf einmal in ihre Domäne> vordringt und sie plötzlich nicht mehr so einzigartig sind.
Eben wie die Furcht des Schulmediziners vor der Zufallsheilung des
Quacksalbers.
Absolut nachvollziehbar, nicht nur Anbetracht des Schadens den
Quacksalber bisher angerichtet haben, bspw:
https://de.wikipedia.org/wiki/Ryke_Geerd_Hamer
Bradward B. schrieb:>> Was sind das wohl für Leute?>> Die haben Angst, dass so ein daher Gelaufener auf einmal in ihre Domäne>> vordringt und sie plötzlich nicht mehr so einzigartig sind.>> Eben wie die Furcht des Schulmediziners vor der Zufallsheilung des> Quacksalbers.
Noch einer, der noch nichtmal im Ansatz begriffen hat, wie disruptiv die
Technologie sein wird.
Meine Progose: In 10 Jahren schreibt kein ernstzunehmender Entwickler
mehr selbst Code.
Das wird für die Industrie noch ein Problem, weil Junior-Entwickler
einfach keiner mehr braucht. Und Senior-Entwickler mit Erfahrung wird
man halt nicht auf der Schule/Hochschule/Uni.
Ich jedefalls bin froh, dass ich aufgrund meines jungen, aber doch
rentennahen Alters die Transformation zwar noch mitmachen darf, aber
gleichzeitig keine Angst um meinen Arbeitsplatz haben muss.
> Noch einer, der noch nichtmal im Ansatz begriffen hat, wie disruptiv die> Technologie sein wird.> Meine Progose: In 10 Jahren schreibt kein ernstzunehmender Entwickler> mehr selbst Code.
Gegenthese: in 10 Jahre wird kein Entwickler, der seinen Code nicht
selbst verstanden hat, ernst genommen.
Es geht nicht um das Code schreiben, das war noch nie das Problem, es
geht um das Lesen/Verstehen/Analysieren
https://www.heise.de/blog/Code-lesen-statt-Code-schreiben-Die-unterschaetzte-Senior-Disziplin-11288309.html
Und Code ≠ Code.
Auch wenn heute im Unterschied zum 18 Jhr. jeder schreiben kann, werden
die wenigsten Werke wie den "Faust" schaffen. Disruptiv hin oder her,
neben den Hunderten Verfasser von billigen Groschenromanen oder den
Werbetextern für Verkaufskatalogen stehen wenige die sich ernsthaft mit
Literatur befassen oder wissenschaftliche Texte über tragende
Erkenntnisse verfassen können. Code zum Sensor an einen controller zu
klatschen ist das eine, mathematische Algos für sichere
postquantenverschlüsselung zu entwickeln das andere. Dazwischen liegt
wohl das Erstellen des Codes (libraries, beispiele, SDK,BSP) die
Ersteren erst die Grundlage zum korrekten Zusammenklatschen ermöglichen.
Wissenschafts historisch kann man hier vielleicht Parallelen zum
Hilbertprogramm resp. der "Principia Mathematica" ziehen, von dem man
gsich erhoffte, die "Kunst" des mathematischen Beweises auf das
Zusammenklatschen von Axiomen zu reduzieren.
Konnte nicht funktionieren wie Kurt Gödel so darlegte, das auch der
Begründer der Informatik, von Margitta, es als korrekt anerkennen
musste.
>> meines jungen, aber doch>> rentennahen Alters>> Wie geht denn jetzt das zusammen?
Naja mglw. ein Vertreter des "Man ist so jung, wie man sich fühlt" -
könnt also auch ein, mit Verlaub, halluzinierender,
selbstüberschätzender Kindskopp sein, der nur Flausen im Kopf hat.
Oder ein Erwerbunfähigskeitrentner - versuchen da nicht manche
Codier-Heinis sich wegen Karpaltunnelsyndrom bds. noch im produktiven
Alter vom Erwerbsmarkt abzusetzen ???
Bradward B. schrieb:> Naja mglw. ein Vertreter des "Man ist so jung, wie man sich fühlt" -> könnt also auch ein, mit Verlaub, halluzinierender,> selbstüberschätzender Kindskopp sein, der nur Flausen im Kopf hat.>> Oder ein Erwerbunfähigskeitrentner - versuchen da nicht manche> Codier-Heinis sich wegen Karpaltunnelsyndrom bds. noch im produktiven> Alter vom Erwerbsmarkt abzusetzen ???
Herrlich. Bevor ihr weiter spekuliert: Ich bin 58, bei bester
Gesundheit, mit viel Spaß am Job in einer gerade schnell absterbenden
Industrie. Wegen des Spaßes im Job arbeite ich da auch weiter und nehme
nicht das mittlere 6-stellige-Abfindungsangebot an, mit dem ich mich
bequem zu Ruhe setzen könnte.
Bradward B. schrieb:> Es geht nicht um das Code schreiben, das war noch nie das Problem, es> geht um das Lesen/Verstehen/Analysieren> https://www.heise.de/blog/Code-lesen-statt-Code-schreiben-Die-unterschaetzte-Senior-Disziplin-11288309.html
Schöner Text, der dieser These nicht widerspricht, sondern sie sogar
unterstützt:
Klaus schrieb:> Das wird für die Industrie noch ein Problem, weil Junior-Entwickler> einfach keiner mehr braucht. Und Senior-Entwickler mit Erfahrung wird> man halt nicht auf der Schule/Hochschule/Uni.
Senior-Entwickler wird man immer brauchen, nur der Weg dahin wird für
die nachwachsende Generation deutlich steiniger.
Frank O. schrieb:> Arduino Fanboy war damals, neben mir der einzige, der das offen sagte> und sogar in seinem Namen stehen hatte, das er Arduino macht.
Du überschätzt dich, ihr wart Jahre später:
Beitrag "Re: Arduino - bringt's das ?"
>> Das wird für die Industrie noch ein Problem, weil Junior-Entwickler>> einfach keiner mehr braucht. Und Senior-Entwickler mit Erfahrung wird>> man halt nicht auf der Schule/Hochschule/Uni.
Letzterer Satz ist pauschal falsch.
Bradward B. schrieb:> Oder ein Erwerbunfähigskeitrentner - versuchen da nicht manche> Codier-Heinis sich wegen Karpaltunnelsyndrom bds. noch im produktiven> Alter vom Erwerbsmarkt abzusetzen ???
Was meinst du denn bekommen diese Rentner?
Die meisten finden, dass ich als Erwerbsunfähigkeitsrentner sehr viel
Rente bekomme und das sieht auch auf den ersten Blick so aus.
Aber tatsächlich habe ich mittlerweile 20K (netto) weniger im Jahr.
Ich glaube niemand verzichtet freiwillig auf so viel Geld und diese
Rente bekommst du heute auch nur noch, wenn du richtig fertig bist.
Aber zurück zur KI.
Da ich regelmäßig MRT Untersuchungen habe und bei mir schon ein Tumor
von ungefähr 1cm übersehen wurde und erst bei der nächsten Untersuchung
mit 7cm entdeckt wurde, bin ich froh, wenn die KI diese Bilder
vergleicht und auswertet.
Ganz im Anfang musste ich eine Kamera schlucken. Die macht 3800 Bilder.
Welcher Arzt schaut sich 3800 Bilder gewissenhaft an? Jeden Tag und von
mehreren Patienten.
Das ist schon mal ein ordentlicher Gewinn für die Menschheit.
Dass dadurch auch viele Menschen ihren Job verlieren werden, das ist
traurig und man muss sehen wie man das abfängt.
Leider haben die meisten Medaillen zwei Seiten.
Im Krankenhaus habem leider schon einige Leute eine Kündigung erhalten,
wegen der KI. Sie macht jetzt deren Job.
Frank O. schrieb:> eine Kündigung erhalten,> wegen der KI. Sie macht jetzt deren Job.
Das ist wiederum eine Urban Legend. Bzw. eben halt aktuell eine super
Ausrede.
Frank O. schrieb:> Ich glaube eher, dass es ihm ums anpissen ging.
Nein. Ihm ging’s darum, den Sinn der Übung zu erfahren. Im Übrigen hat
er selbst seine Erfahrungen damit gesammelt und sammelt sie auch
weiterhin, denn wie man seinen Beiträgen durchaus entnehmen könnte,
nutzt er K„I“ sehr wohl auch selbst, wenn es sinnvoll erscheint. Sich
die grundlegendsten Sachen umständlich aus einem LLM zu leiern, statt
den Job in einem Viertel der Zeit, und hier bezieht er sich auf Franks
eigene Angabe, zu erledigen, erscheint ihm vollkommen sinnfrei,
insbesondere, da es hier keinerlei Lerneffekt gibt, weil der Frank bei
der nächsten Platine, deren LED ihm zu hell ist, wieder fragen muss.
Also: Was soll es bringen, die trivalsten Sachen zeitaufwendig und mit
mehreren Anläufen bei einem LMM zu erfragen, statt es dort einzusetzen,
wo es sinnvoll ist? Warum nicht Beispiele bringen, die tatsächlich das
Potenzial der Technologie zeigen können? Hier hätte es beispielsweise
„Wie finde ich auf einer Platine den Vorwiderstand einer LED?“ anstelle
von „Welcher Widerstand ist das auf dem Board?“ sein können.
Tatsächlich habe ich die besten Ergebnisse bislang regelmäßig mit dem
Schema „Ich habe [knappe präzise Beschreibung der Situation]. Wie
mache/erreiche/kann/vermeide/… ich [knappe präzise Beschreibung des
Ziels]?“ erzielt.
Jack V. schrieb:> Also: Was soll es bringen, die trivalsten Sachen zeitaufwendig und mit> mehreren Anläufen bei einem LMM zu erfragen,
Wenn man natürlich vorher schon weiß, was eine KI gut kann und was
weniger gut, dann trifft man die (richtige) Entscheidung vorher.
Wenn man es zum ersten Mal macht, dann lernt man daraus und macht es
beim zweiten Mal anders.
Jack V. schrieb:> den Sinn der Übung zu erfahren
ist damit eigentlich selbsterklärend. Sich mit einem neuen Werkzeug
auseinanderzusetzen, und geeignete Einsatzzwecke zu ergründen.
Klaus schrieb:> Wenn man es zum ersten Mal macht, dann lernt man daraus und macht es> beim zweiten Mal anders.
Hm. Sollte ich dann einen Thread aufmachen, in dem ich schildere, wie
der Compiler eine Fehlermeldung wegen des vergessenen Semikolons
ausgegeben hat? Weil ich ja draus gelernt habe, und es beim zweiten Mal
anders gemacht habe? Denn das ist das Niveau hier.
Cyblord -. schrieb:> Das ist wiederum eine Urban Legend. Bzw. eben halt aktuell eine super> Ausrede.
Das kann sein. Ich weiß es nur von einer Freundin, die diese Frau
kennt.
Frank O. schrieb:> Da gebe ich dir grundsätzlich recht, aber in deinem Vorpost schreibst du> ganz bewusst von solchen Themen, die doch weit am Rand stehen.> Da gibt es oft auch keine Lösung ohne KI.
Wenn es keine Lösung ohne "KI" gibt, dann gibt es auch mit keine, alsi
mit der aktuellen "KI".
Denn die kopiert nur zusammen.
Erst wenn man der Maschine Grundlagen beibringt und die dann daraus
alles erschafft, dann ist es vlt. soweit.
Frank O. schrieb:> Im Krankenhaus habem leider schon einige Leute eine Kündigung erhalten,> wegen der KI. Sie macht jetzt deren Job.
Welche Jobs waren das?
Ich meine es war eine Schreibkraft.
Wie schon gesagt, ich habe das nur erzählt bekommen.
Andererseits, ein Freund war Chefarzt und ist jetzt zusätzlich
ärztlicher Direktor im selben Krankenhaus. Er hatte vorher eine
Sekretärin, jetzt hat er zwei.
Diese Freundin ist zwar vertrauenswürdig, aber man weiß nichts über die
gekündigte Person.
Daher muss man das wohl mit Vorsicht genießen.
Aber selbst wenn der offizielle Kündigungsgrund ein anderer ist.
Wie viele Kündigungen aus persönlichen Gründen haben einen anderen
Kündigungsgrund auf dem Papier stehen?
Ich stelle nicht sofort alles in Frage.