Badewannen Thermometer nur mit KI

#8067435
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Kurze Geschichte: Da es bei mir in der Wohnung sehr heiß ist, wollte ich ein gut ablesbares Thermometer für die Badewanne. Ich bin mir auch nicht ganz sicher gewesen, ob das billige Plastikteil wirklich richtig anzeigt. Also Arduino R4 WiFi raus, so einen wasserdichten DS18B20 dran und eben programmieren. Dann kam mir doch die Idee, weil alle immer über KI schimpfen (ich übrigens auch), dass mal mit der KI zu testen. Nicht auf Anhieb, aber nach einigen weiternen Erleuterungen machte sie dann genau was sie sollte.

Abschließend die Erklärung von der KI: [Code] Alles klar! Dann ist das Projekt jetzt erfolgreich abgeschlossen. Ihr Code liest die Temperatur des DS18B20-Sensors präzise im 1-Minuten-Takt aus und schickt den aktuellen Wert flüssig und gut lesbar als langsame Laufschrift im Format „39,2 C“ über die LED-Matrix Ihres Arduino Uno R4 WiFi. Viel Freude mit Ihrer fertigen Digital-Temperaturanzeige! Sollten Sie in Zukunft weitere Fragen zu Arduino-Projekten, Sensor-Schaltungen oder Code-Optimierungen haben, melden Sie sich einfach wieder. Viel Erfolg bei Ihren nächsten Elektronik-Projekten! [/code]

Ich sage nicht, dass das jetzt dauerhaft so funktionieren soll, aber für ein Grundgerüst würde es schon mal viel Schreibarbeit abnehmen und bestimmte Timer- oder sonst was für Einstellungen muss man u.U. nicht nachsehen. Vielleicht probiert ihr das auch mal aus. Ihr wisst ja, wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit. Wenn ihr das hier falsch findet, dann bitte ein Moderator verschieben.

Angehängte Dateien:
#8067460
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Andreas B. schrieb:

Sie hat erfolgreich ein existierendes Arduino Programm aus dem Internet kopiert.

Nein das hat sie nicht. Im Anfang ging gar nichts. Die Matrix blieb dunkel, dann falsche Zeichen. Es hat tatsächlich etwas gedauert. Natürlich kopiert sie Sachen zusammen. Aber wir auch und wenn es nur aus unseren eigenen Programmen ist. Aber dieses Programm ist nicht einfach nur kopiert. Wahrscheinlich gibt es das für verschiedene Arduino. Wahrscheinlich aber nicht so oft für den Arduino R4 WiFi und der Anzeige auf der Matrix. Auch wenn es das Programm millionenfach bei Usern zu Hause existiert, nicht jeder läd die Programme ins Internet.

: Bearbeitet durch User
#8067465
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Jens B. schrieb:

Und was genau macht diese "KI"?

Die KI erstellt ein lauffähiges Programm mit deinen Angaben. Je genauer deine Angaben, um so schneller und besser wird das Ergebnis.

Vor 15 Jahren gab es auch so eine ähnliche Diskussion. Damals waren noch viele der Ansicht, wenn du kein Assembler kannst, hast du nichts bei den Mikrocontrollern zu suchen. Damals habe ich schon gesagt, dass ich das gerne der IDE erzählen möchte, so wie bei Raumschiff Enterprise, und das soll den Controller programmieren. Heute möchte ich das dem Controller oder dem Board erzählen. Wir kommen der Richtung immer näher. So ein Steve Jobs hatte tolle Ideen und ohne ihn gäbe es kein Smartphone. Es gibt sicherlich ein Menge Leute, die nicht die Entwickler im Hintergrund haben. Wie schön wäre es, wenn genau alle tollen Ideen dank solcher Möglichkeiten doch noch entstehen?

(Firma: Starfleet) #8067474
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Wem gehört das Programm und haben die Besitzer der KI (in dem Falle Google) jetzt einen finanziellen Anspruch auf eine evtl. bahnbrechende Erfindung, wenn am Ende so etwas dabei rauskommt?

Hm, scheint mir ähnlich der Fragestellung zu sein, wem das Selfie gehört, das der Affe schoss:

Aber vielleicht sollten die Tantiemen an Archimedes gehen, der bekanntermaßen auch der Badewanne bahnbrechende Erfindungen verdankt... https://de.wikipedia.org/wiki/Badewanne#Geschichte

: Bearbeitet durch User
#8067479
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Michael B. schrieb:

Warum nicht einen Thread in dem die KI vorstellt was SIE sich alles ausgedacht hat.

Insgesamt sollte man dem Thema offener gegenüberstehen und auch vielleicht hier mit weniger Ressentiments begegnen. Die Katze ist eh aus dem Sack und einfangen lässt sie sich nicht mehr.

Ich erinnere mich im Anfang der CDs. Da fragte ich in einem Plattenladen nach einer CD. Der Typ total angepisst, dass sich das nicht durchsetzen wird und in kurzer Zeit wieder weg ist. Was weg war, das war der Laden, zwei Jahre später.

: Bearbeitet durch User
#8067487
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Bradward B. schrieb:

Hm, scheint mir ähnlich der Fragestellung zu sein, wem das Selfie gehört, das der Affe schoss:

https://www.heise.de/news/Rechtsstreit-um-Affen-Selfie-ruiniert-Fotografen-3792125.html

Ich nehme mal an, dass du das nicht ganz so ernst gemeint hast. Aber die Story ist schon hart. Ob die wirklich stimmt?

Und Archimedes, daran siehst du wie die eine Sache eine andere Sache beeinflussen kann. Deshalb schon gut, wenn jeder bald Mikrocontroller programmieren kann, ohne es wirklich zu können. Am Ende zählt sowieso nur das Ergebnis.

#8067494
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Michael B. schrieb:

Der Beitrag des Menschen ist ja offensichtlich vernachlässigbar.

Das ist immer das Henne/Ei-Problem. Steve Wozniak war als Ingenieur zur seiner Zeit ziemlich genial. Aber ohne Steve Jobs hätte er da den Apple erfunden?

Dass eine Maschine, wie die KI, Code erstellen kann, das ist nicht so außergewöhnlich. Aber das ist ja noch nicht die ganze Maschine. Natürlich läuft die genialste Maschine nicht ohne Software, aber was die Software aus der Maschine macht, das ist im Kopf des eigentlichen Entwicklers. Der beste Rennwagen kann kein Rennen gewinnen, wenn nicht auch der richtige Fahrer drin sitzt.

#8067499
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Die KI will ich nicht hier in die Höhe heben und habe so schon erhebliche Probleme damit. Das würde aber zu weit führen das hier zu beschreiben. Aber da sie eh nicht mehr weg geht, sollten wir uns sowieso damit befassen (müssen) und in Teilen unseren Nutzen draus ziehen. Für die gesamte Gesellschaft kann das noch zu ziemlichen Problemen führen. Dessen bin ich mir bewusst.

#8067506
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Frank O. schrieb:

Der beste Rennwagen kann kein Rennen gewinnen, wenn nicht auch der richtige Fahrer drin sitzt.

Doch.

KI gesteuert.

Besser als der beste Fahrer.

Zumindest so lange die Strecke keine Überraschungen, wie ausgelaufenes Öl bereithält.

Wenn der Wagen ein paar Trainingsrunden fahren darf, hängt er schon heute jeden menschlichen Fahrer ab (Horizon).

Frank O. schrieb:

Insgesamt sollte man dem Thema offener gegenüberstehen und auch vielleicht hier mit weniger Ressentiments begegnen

Keine Sorge.

Aber ich habe Sorge dass wegen der Gier der Ewiggestrigen KI sich nicht entfalten kann.

z.B. dass sie kein Internet mehr scannen darf ohne Tantiemen an die Publisher zu zahlen, natürlich Phantastillionen.

Oder dass sie keine bestimmten Antworten liefern darf, wie heute schon DeepSeek.

(Firma: Starfleet) #8067515
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Ich nehme mal an, dass du das nicht ganz so ernst gemeint hast. Aber die Story ist schon hart. Ob die wirklich stimmt?

Die Story stimmt schon, den Fotographen und seinen Rechtsärger gibt es wirklich.

https://de.wikipedia.org/wiki/David_J._Slater

Das mit den KI-Copyright auf von/mit dieser generierten Software ist IMHO nicht abschließend geklärt.

: Bearbeitet durch User
#8067531
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Michael B. schrieb:

Wenn der Wagen ein paar Trainingsrunden fahren darf, hängt er schon heute jeden menschlichen Fahrer ab (Horizon).

Und wenn alle Wagen dann von AI bedient werden, sodass die Startnummern gleichzeitig die Ergebnisse sind, dann versinkt der Kram auch endgültig in der Bedeutungslosigkeit. AI muss halt nicht immer schlecht sein …

Michael B. schrieb:

z.B. dass sie kein Internet mehr scannen darf ohne Tantiemen an die Publisher zu zahlen, natürlich Phantastillionen.

Man ist also ein gieriger Ewiggestriger, wenn man das Produkt seiner Lebenszeit nicht ohne Gegenleistung kostenfrei zur Verfügung stellen möchte? Also im Grunde jeder, der arbeitet? Oder beziehst du dich auf Open Source, wo der Code ja jedem unter Beachtung einiger Bedingungen frei zur Verfügung steht, und wer auf so Bedingungen wie „abgeleitete Software muss unter gleichen Bedingungen veröffentlicht werden“ oder „Mein Name soll in der README bleiben“ beharrt, ist ewiggestrig? Oder geht’s direkt um das Geldverdienen, wie etwa bei den AI-Firmen, die jenseits der kaum brauchbaren Anfütter-Angebote auch fleißig die Taschen aufhalten?

Michael B. schrieb:

Oder dass sie keine bestimmten Antworten liefern darf, wie heute schon DeepSeek.

Oder OpenAI. Oder Anthrophic. Oder Mistral. Immer wieder witzig, wie man den Chinesen vorwirft, was der Westen noch viel dreister bringt.

On-Topic: Wem betreutes Basteln Spaß macht, warum nicht? Ich persönlich halt’s schon für wenig sinnvoll, einen R4 für so einen Job zu verbraten – aber auch das entscheidet jeder für sich.

Frank O. schrieb:

Vielleicht probiert ihr das auch mal aus.

Hab ich. Hab dann gemerkt, dass ich etwas später bei einem ähnlichen Problem wieder das Modell hätte fragen müssen – war mir vor mir selbst zu blöd, hab dann die Doku genommen, mir den Kram erarbeitet und kann’s nun mit wenig Anlaufzeit selbst aus den Fingern schütteln – und insbesondere hab ich dabei Dinge gelernt, die mir das werte Modell nicht mitgeteilt hat.

Ihr wisst ja, wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.

Den Spruch wieder und wieder zu lesen, macht ihn irgendwie auch nicht weniger bescheuert.

: Bearbeitet durch User
#8067551
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Jack V. schrieb:

On-Topic: Wem betreutes Basteln Spaß macht, warum nicht? Ich persönlich halt’s schon für wenig sinnvoll, einen R4 für so einen Job zu verbraten – aber auch das entscheidet jeder für sich.

Bleibt ja nicht. Der Grund war völlig trivial und es war nur so zum Spaß. In ein paar Tagen kommt sowieso ein anderes (fertiges) Thermometer und der Arduino ist wieder frei.

#8067552
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Walter S. schrieb:

und vor allem die andere Frage: haben die Menschen, die ihren Code ins Netz gestellt haben, einen finanziellen Anspruch?

Ich kenne einen jungen Mann aus der Branche. Der sagte mir, dass sie immer noch nicht wissen wie sie damit Geld verdienen können. Im Moment (ich gebe das nur so aus dem Kopf und von mir zusammengefasst wieder) leben die nur davon, dass sie alles versprechen.

#8067567
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Frank O. schrieb:

Dass eine Maschine, wie die KI, Code erstellen kann, das ist nicht so außergewöhnlich.

Die KI erstellt gar nichts. Die ist halt nur in der Lage gemäß Deinen Angaben eine Internet- und/oder Dantenbankabfrage zu machen. Je nachdem wie genau Deine Fragestellung erfasst wird ist das Ergebnis am Ende besser oder aber auch schlechter, schlimmstenfalls unbrauchbar. Es muß schon mal jemand gemacht haben, sonst läuft auch die KI ins Leere. Am Ende ist es halt gezieltes Copy & Paste. Das ist ja prinzipiell nichts Schlechtes. Wirklich creatives Programmieren, so wie es der Mensch macht, ist es wohl eher nicht. Sie kann halt die diversen Quellen viel schneller und gezielter durchforsten als Du es jemals schaffen wirst.

Ich wollte auch mal mit KI ein Display aus einem alten Telefon zum Leben erwecken. Ist am Ende nicht wirklich gelungen, obwohl ich verschiedene Wege versucht habe.

#8067583
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Klaus schrieb:

Sage mir, dass Du nichts über LLMs und KI weißt, ohne zu sagen, dass Du nichts über LLMs und KI weißt.

Naja … ohne einschlägige Eingangsdaten nunmal keine sinnvolle Ausgabe. Freilich nicht exakt, denn das ist ja der Trick an der Technologie, aber bei einem Thema, zu dem grundsätzlich nicht viel in den zusammengeraubten Daten enthalten war, sind die Antworten der K„I“ dann doch eher unterwältigend – wie jedem einleuchten sollte, der sich die Funktionsweise mal angeschaut hat.

#8067588
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Frank O. schrieb:

Ich weiß da nichts drüber. Kannst du das knapp erklären? Danke!

Du weißt durch eigene erste Versuche offensichtlich schon so viel mehr als Hans. Kurz und knapp erklären kann ich es dir nicht, ebenso wie ich mir nicht vorstellen kann, dass es mir einer kurz und knapp erklärt.

Eigene Erfahrungen machen ist angesagt. Und staunen was geht. Selten auch ärgern was nicht geht.

#8067590
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Hans schrieb:

Die KI erstellt gar nichts. Die ist halt nur in der Lage gemäß Deinen Angaben eine Internet- und/oder Dantenbankabfrage zu machen.

Das behauptet der Hans, der wohl keinerlei Erfahrung damit hat, wie kommst Du auf diese Aussage?

Sie ist genau so dumm wie wenn man sagen würde der Hans kann nur Dinge machen die jemand vor ihm schon mal exakt so gemacht hat

KI ist keine reine Suchmaschine, bzw irgendwie doch auch, aber sie kann die Antworten verarbeiten und gewichten

#8067592
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Klaus schrieb:

Eigene Erfahrungen machen ist angesagt. Und staunen was geht. Selten auch ärgern was nicht geht.

Mal abgesehen von den ganzen Problemen vorher. Da waren die Sensoren zu suchen, denn die sind wohl mindestens 10 Jahre vergraben gewesen, die IDE funktionierte nicht mehr mit dem Uno R4 (lag wohl an meinen etwas unvorsichtigen Git Exkursionen), dazu war ich der Meinung den Sensor, mitten in der Nacht und bei der Hitze aus dem Kopf zu beherrschen und dachte den Pullup braucht der nicht bei Dreidrahtanschluss. Die Programmierung ging nach vier Änderungen. Natürlich habe ich alles möglichst genau beschrieben. Z.B. Den Uno R4 habe ich von Arduino.cc kopiert, sodass die Angaben alle sehr genau waren. Genau wie den Dallas DS18B20. Ich glaube die präzisen Angaben und die knapp und deutlich sind wichtig für den Erfolg.

#8067625
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Hans schrieb:

Also nur Dummschwatz Deinerseits. Das ist schon dreist, mit Begriffen hantieren ohne sie erklären zukönnen.

Die Begriffe könnte ich dir schon erklären, die kannst Du aber auch selbst googlen. Was ich nicht kann, ist dir zu erklären, wie eine KI funktioniert, schon gar nicht kurz und knapp.

Du kannst das offensichtlich auch nicht, was dich aber leider nicht daran hindert, es trotzdem zu tun - und dabei liegst Du total daneben. DAS ist Dummschwatz.

: Bearbeitet durch User
#8067666
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Ich habe vor vielen Jahren einen Spotwelder für LiIon-Zellen gebaut. Komponenten waren ein Arduino, ein LCD-Zeilendisplay, Fußpedal, Poti für die Zeit, Mosfets mit Treiber. Aufgrund einer Verpolung ist der Arduino abgeraucht und der alte Code war nicht mehr vorhanden. Der Chat hat mir in sehr kurzer Zeit und wenigen Fehlversuchen einen gut funktionierenden Code für den Spotwelder ausgespuckt. Soweit so gut... Aber dann kamen direkt noch Tips bezüglich Schweißzeit, Doppelschweißung (zwei kurze Schweißpulse hintereinander), Sicherheitsfeatures und noch viele weitere Verbesserungen inklusive Umsetzung. Das hat alles wunderbar geklappt und hat den Spotwelder deutlich komfortabler und besser gemacht.

Man muss halt ordentlich beschreiben, was man will und was die Bedingungen sind, dann klappt das gerade in der Programmierung (C, Python) schon sehr gut.

#8067721
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Klaus schrieb:

Hans schrieb:

Also nur Dummschwatz Deinerseits. Das ist schon dreist, mit Begriffen hantieren ohne sie erklären zukönnen.

Die Begriffe könnte ich dir schon erklären, die kannst Du aber auch selbst googlen. Was ich nicht kann, ist dir zu erklären, wie eine KI funktioniert, schon gar nicht kurz und knapp.

Du kannst das offensichtlich auch nicht, was dich aber leider nicht daran hindert, es trotzdem zu tun - und dabei liegst Du total daneben. DAS ist Dummschwatz.

Niemand kann das "kurz und knapp" erklären, auch dann nicht, wenn er es lang und breit erklären kann. Wer "Neuronale Netze selbst programmieren" von Tariq Rashid und / oder "Machine Learning" von Aurelien Geron gelesen hat, der weiß: es ist jedenfalls nicht nur eine "Internet- und/oder Dantenbankabfrage".

#8067885
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Frank O. schrieb:

Die Katze ist eh aus dem Sack und einfangen lässt sie sich nicht mehr.

Diese Redewendung klemmt in diesem Kontext. Was du meinst, passt eher zur Büchse der Pandora.

Ich erinnere mich im Anfang der CDs. Da fragte ich in einem Plattenladen nach einer CD. Der Typ total angepisst, dass sich das nicht durchsetzen wird und in kurzer Zeit wieder weg ist. Was weg war, das war der Laden, zwei Jahre später.

Mit Beispielen lässt sich fast alles "beweisen", allerdings muss man sich vor Fehlschlüssen hüten. Es gab auch eine Zeit, in der mancher gesagt hat, die hochmodern mit Dampf angetriebenen Autos hätten keine Zukunft. Und tatsächlich, bald waren die wieder weg.

#8067896
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Ein T. schrieb:

Wer "Neuronale Netze selbst programmieren" von Tariq Rashid und / oder "Machine Learning" von Aurelien Geron gelesen hat, der weiß: es ist jedenfalls nicht nur eine "Internet- und/oder Dantenbankabfrage".

Nein, es ist natürlich mehr.

Aber man muss schon zwischen generativer KI und neuronalen Netzen unterscheiden? Die Letzteren wurden schon vor 70+ Jahren in der Fachliteratur beschrieben, die konnten im Prinzip(!) auch schon zwischen Bildern von Katzen und Giraffen unterscheiden.

Allerdings gibt es auch Bücher über generative KI. Stephen Wolfram z. B. hat eins geschrieben. Der Mann weiß, was Computer können und was (noch?) nicht.

Beitrag #8067955 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8067963 wurde von einem Moderator gelöscht.
#8068085
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Frank O. schrieb:

als langsame Laufschrift im Format „39,2 C“

Auf so eine bescheuerte Idee kann auch nur eine Ki kommen. Naja, der als Speisekarte missbrauchte Grossbildschirm am Eingang zu unserer Kantine erreicht das fast, da werden auch die 2 oder 3 Gerichte nacheinander gezeigt, immer wenn man gerade hinsieht, verschwindet gerade ein Bild. Die einfach untereinander zu schreiben war wohl nicht fancy genug.

#8068312
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Ob S. schrieb:

Weder gibt es den Code, noch die Schaltung noch eine Angabe der genau verwendeten KI und den Weg, auf dem sie zu "ihrer" Lösung gekommen ist.

Wenn ich so blöde angepisst werde, reagiere ich erstmal gar nicht. Es ging auch gar nicht so sehr um den Code, sondern darum, dass die KI das hinbekommt. Wenn der Stänkerer alles gelesen hätte, statt hier rein zu kotzen, dann hätte er schon am Anfang gelesen, dass das gerne verschoben werden kann, wenn das hier falsch ist. Zur Schaltung: Was für eine Schaltung? Ein DS18B20, der 5V und Grd vom Arduino bekommt und in meinem Fall auf Pin 10 mit einem 4,7kOhm Pullup hängt? Am besten noch mit Zeichnung. Dann ein relativ simplen Code? Aber bitte! Allerdings auch kommentiert. Vielleicht ist das noch interessant an dem Code?

1
#include "ArduinoGraphics.h" // WICHTIG: Muss zwingend VOR Arduino_LED_Matrix.h stehen!
2
#include <OneWire.h>
3
#include <DallasTemperature.h>
4
#include <Arduino_LED_Matrix.h>
5

6
// --- Konfiguration ---
7
const int oneWireBus = 10;        // Pin für DS18B20 Datenleitung
8
unsigned long interval = 60000;  // Messintervall (1 Minute)
9
const int scrollSpeed = 100;     // Scrollgeschwindigkeit in Millisekunden (kleiner = schneller)
10

11
// --- Initialisierung ---
12
OneWire oneWire(oneWireBus);
13
DallasTemperature sensors(&oneWire);
14
ArduinoLEDMatrix matrix;
15

16
unsigned long previousMillis = 0;
17
String laufText = "  ...  "; // Standardtext beim Start
18

19
void setup() {
20
  Serial.begin(115200);
21
  sensors.begin();
22
  matrix.begin(); // Initialisiert die LED-Matrix
23

24
  // Erste Messung direkt beim Start durchführen
25
  leseTemperatur();
26
}
27

28
void loop() {
29
  unsigned long currentMillis = millis();
30

31
  // 1. Hintergrund-Messung: Alle 60 Sekunden den Text aktualisieren
32
  if (currentMillis - previousMillis >= interval) {
33
    previousMillis = currentMillis;
34
    leseTemperatur();
35
  }
36

37
  // 2. Kontrolliertes Scrollen über die ArduinoGraphics-Bibliothek
38
  // Berechnet die Gesamtlänge des Textes in Pixeln (jedes Zeichen ist ca. 6 Pixel breit)
39
  int textBreite = laufText.length() * 6;
40

41
  // Lässt den Text exakt einmal von rechts nach links durchs Bild wandern
42
  // 12 ist die physische Breite der LED-Matrix
43
  for (int x = 12; x > -textBreite; x--) {
44
    
45
    // Prüfen, ob mitten im Scrollen eine Minute vergangen ist
46
    unsigned long innerMillis = millis();
47
    if (innerMillis - previousMillis >= interval) {
48
      previousMillis = innerMillis;
49
      leseTemperatur();
50
      textBreite = laufText.length() * 6; // Falls sich die Textlänge geändert hat
51
    }
52

53
    matrix.beginDraw();
54
    matrix.clear();                    // Altes Bild löschen
55
    matrix.stroke(0xFFFFFFFF);         // Textfarbe setzen (Weiß)
56
    matrix.textFont(Font_5x7);         // Schriftgröße laden
57
    
58
    // Positioniert den Text dynamisch an der X-Koordinate
59
    matrix.beginText(x, 1, 0xFFFFFF); 
60
    matrix.print(laufText);            // Schreibt den aktuellen Temperaturstring
61
    matrix.endText();                  // Beendet die Texteingabe (ohne internes Scrollen)
62
    
63
    matrix.endDraw();                  // Zeichnet das Bild flackerfrei auf die Matrix
64
    
65
    delay(scrollSpeed);                // Kurze Pause für eine lesbare Scrollgeschwindigkeit
66
  }
67
}
68

69
void leseTemperatur() {
70
  sensors.requestTemperatures();
71
  float tempC = sensors.getTempCByIndex(0);
72

73
  // Fehlerprüfung (-127 = Kabel ab oder Sensor liefert falsche Werte)
74
  if (tempC < -55.0 || tempC > 125.0) {
75
    Serial.println("Fehler: Sensor liefert ungültige Werte!");
76
    laufText = "  +++ SENSOR ERROR +++  ";
77
    return;
78
  }
79

80
  // Ausgabe auf der seriellen Konsole zur Kontrolle
81
  Serial.print("Sensor erfolgreich ausgelesen: ");
82
  Serial.print(tempC, 1);
83
  Serial.println(" C");
84

85
  // Holt die Temperatur sicher als String mit genau einer Nachkommastelle (z.B. "39.2")
86
  char tempBuffer[10];
87
  dtostrf(tempC, 4, 1, tempBuffer); 
88
  
89
  // Kombiniert den Wert mit einem Leerzeichen und dem 'C'
90
  // Zusätzliche Leerzeichen sorgen für einen sauberen Abstand zwischen den Durchläufen
91
  laufText = "   " + String(tempBuffer) + " C   ";
92
}
: Bearbeitet durch User
(Firma: Starfleet) #8068323
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Unkommentiert "magic number" 115200 mittendrin, ist auch nicht fein.

1
if (currentMillis - previousMillis >= interval)

IMHO statt "größer gleich" nur "größer als" verwenden.

interval sollte als Konstante deklariert sein und der identifier darf auch gerne ein entsprechendes Partikelchen (bspw. C_) enthalten.

1
 for (int x = 12; x > -textBreite; x--) {

Das '-' vor textBreite sollte/muss man erklären und ggf. vor die Schleife ziehen.

: Bearbeitet durch User
#8068331
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Andras H. schrieb:

kann man machen, würde ich aber lieber nicht. Zustandsmaschine oder pollen ist besser.

delay sollte man sich prinzipiell abgewöhnen. Führt zu Problemen.

Genau wegen solchen Diskussionen hatte ich ursprünglich den Code weggelassen. Geht nicht gegen dich. Es lenkt von der eigentlichen Diskussion ab, dass die KI hier lauffähig Software erstellen kann. Ob der gar nicht läuft oder von links nach recht, oben nach unten, das ist doch Geschmackssache. Und wie wir wissen wird hier jeder Code von irgendwem zerlegt werden.

(Firma: Starfleet) #8068332
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Es lenkt von der eigentlichen Diskussion ab, dass die KI hier lauffähig Software erstellen kann.

Im Profibereich sieht man das anders, da muss ein Code auch wart- und prüfbar sein. Da gab's kürzlich einen längeren Text dazu auf heise.de, gerade in Zusammenhang mit KI-generierter Code:

https://www.heise.de/blog/Code-lesen-statt-Code-schreiben-Die-unterschaetzte-Senior-Disziplin-11288309.html?seite=all

: Bearbeitet durch User
#8068338
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Frank O. schrieb:

Es lenkt von der eigentlichen Diskussion ab, dass die KI hier lauffähig Software erstellen kann.

Es zeigt aber eben auch, dass der erstellte Code unter Umständen nicht von guter Qualität ist, und Nachbearbeitung bedarf – selbst bei so simplen Sachen schon, und bei komplexeren Dingen wird’s halt auch nicht besser. Ansonsten entsteht schnell ‘n verzerrtes Bild, und die Leute, die keine Ahnung aber viel Meinung haben, plappern dann fröhlich davon, wie toll AI alles könnte, und wer das anders sähe, wäre ja eh nur ein Ewiggestriger, und würde mit der Zeit gehen, und den ganzen sonstigen Sermon, dem man sich dann gegenübersieht.

Im Übrigen ist die Überschrift dieses Subforums: „Hier könnt ihr Projekte, Schaltungen oder Codeschnipsel vorstellen. Projekte bitte nur mit Code oder Schaltplan posten […].“ – was schon ein wenig die Frage aufwirft, warum das hier gepostet wird, wenn gar nicht vorgesehen war, das zu machen.

Vielleicht wäre tatsächlich ein Thread analog zu Quick&Dirty für solcherlei Trivialitäten sinnvoll, wie in der ersten Antwort angeregt wurde? Aber auch der wäre ohne Code sinnfrei …

#8068398
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Jack V. schrieb:

Es zeigt aber eben auch, dass der erstellte Code unter Umständen nicht von guter Qualität ist, und Nachbearbeitung bedarf – selbst bei so simplen Sachen schon, und bei komplexeren Dingen wird’s halt auch nicht besser.

Dass das mit einer allgemeinen KI überhaupt funktioniert, finde ich persönlich schon ziemlich erstaunlich. Klar, ich hätte das auch etwas anders geschrieben. Heute habe ich mir den Code überhaupt erst zum ersten Mal angesehen und war über die Kommentare erstaunt. Wir stehen doch ganz am Anfang solcher Technologien und für jedermann zugänglich. Warte noch einige Jahre, lass das in den Jahren von immer mehr Leuten nutzen, dann wird sicher auch der Code besser. Aber wie schon geschrieben, hier ging es um die Möglichkeit eines lauffähige Codes und um mehr erstmal nicht. Einem Roboter, der am offenen Herzen operiert, den Code würde ich auch nicht von einer KI schreiben lassen.

(Firma: Starfleet) #8068941
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Warte noch einige Jahre, lass das in den Jahren von immer mehr Leuten nutzen, dann wird sicher auch der Code besser.

Nein, eben nicht, je öfters die KI Code generiert, desto stärker wird die KI den Code auf KI optimieren. Die "Optimierung" auf Les-/Wartbarkeit durch Menschen versteht die KI doch garnicht und ein solch lesbarere Code ist für die KI eher "hinderlich."

Aber wie schon geschrieben, hier ging es um die Möglichkeit eines lauffähige Codes und um mehr erstmal nicht.

Also "Wegwerf-Code" wie Wegwerf-Klamotten" - einmal Tragen/"laufen", der Rest interessiert nicht ?! .. Da bin ich mal gespannt wie sich das weiterentwickelt.

Interessant wird es sicher auch, wenn Code für neue oder historische Architekturen/Anwendungen entstehen soll, also für Systeme für die es keine "Mernschengemachte Trainingsdaten" gibt. Bspw. in einer obsoleten Scriptsprache wie ARexx, oder mit geringen Hardware-Ressourcen (alte Architektur) oder neues Mensch-Maschinen-Interface oder sporadische Stromversorgung/Netzverbindung (bspw. betrieben durch Energy-Harvesting).

PS: Bei der Anwendung hier, könnte sich ein Krimi-Autor ein Anschlagskomplett mit einem zweiten WiFi-Sensor ausdenken, der eine andere Temperatur, als die Tatsächliche (die des kochend heißen Badewassers) sendet ;-). Eine KI "denkt" an solche Szenarien nicht, die ist die kuschelige Temperatur eines Rechenzentrums gewöhnt ;-)

(Firma: Starfleet) #8068947
Lesenswert?

<offtopic>

eher, dass es dir nur um eine oppositionelle Position geht. Den Eindruck hinterlässt du auch in allen anderen Themen in denen ich deine Beiträge gelesen habe.

Eine Auseinandersetzung mit einem Thema kommt gerade dann in Gang, wenn (zumindest als Hypothese) eine gegenteilige Position aufgestellt und argumentativ vertreten wird.

Eine Ansammlung von "Ja-Sagern" hat im Sinne der Wissensschaffung den selben Wert wie eine Kette von Nullen (ohne "führende" Nicht-Null). ;-)

</offtopic>
: Bearbeitet durch User
(Firma: Starfleet) #8068989
Lesenswert?

ganz bewusst von solchen Themen, die doch weit am Rand stehen. Da gibt es oft auch keine Lösung ohne KI.

Themen wie Cyber resilience stehen (im Profi-Bereich) nicht im Rande, i.e. "Unterschieben/Erkennen/Behandlung" falscher/unzuverlässiger Sensordaten, ganz im Gegenteil, sie sind seit Jahren Thema der staatlichen Regulierung (bspw. Cyber resiliance Act) und werden spätestens seit der Mondlandung auch durch reine Softwarelösungen (robuste, Fehlertolerante RTOS) angegangen - Mit (Intrusion detection in AI-edge devices durch cpu-load Analyse) KI oder ohne (bspw. Authentifizierung von Sensoren durch Schlüsselvergleich).

Propagierung von KI-Lösungen zeugt leider viel zu oft von mangelnden Problembewusstsein aka "naive Blauäugigkeit".

: Bearbeitet durch User
#8069023
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Du schreibst Sachen ... Cybersicherheit ... Wenn jemand seinen Garten bewässern will, dazu die Temperatur misst und vielleicht den Durchfluss, dazu einige Magnetventile. Das sind doch die Szenarien um die es sich dreht. Dass wir wahrscheinlich niemals Programme zur Mondlandung aus der KI bekommen, wird wohl den meisten hier ziemlich klar sein. Und selbst wenn deine Gartenbewässerung "gehackt" wird, gibt es zwei Möglichkeiten und mögliche Folgen. Entweder deine Pflanzen verdursten oder die saufen ab und du hast eine höhere Wasserrechnung.

#8069028
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Frank O. schrieb:

Du schreibst Sachen ... Cybersicherheit ... Wenn jemand seinen Garten bewässern will, dazu die Temperatur misst und vielleicht den Durchfluss, dazu einige Magnetventile. Das sind doch die Szenarien um die es sich dreht. Dass wir wahrscheinlich niemals Programme zur Mondlandung aus der KI bekommen, wird wohl den meisten hier ziemlich klar sein. Und selbst wenn deine Gartenbewässerung "gehackt" wird, gibt es zwei Möglichkeiten und mögliche Folgen. Entweder deine Pflanzen verdursten oder die saufen ab und du hast eine höhere Wasserrechnung.

D.h. für dich wäre es kein Problem wenn irgendein gelangweilter Nerd deinen Garten für 2 Wochen unter Wasser setzt während du im Urlaub bist?

#8069037
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Cyblord -. schrieb:

D.h. für dich wäre es kein Problem wenn irgendein gelangweilter Nerd deinen Garten für 2 Wochen unter Wasser setzt während du im Urlaub bist?

Oh man! Jetzt fange du doch nicht auch noch an.

Die ganze Richtung ist doch lächerlich. Bei mir würde so etwas nicht am Netz hängen. Die größte Gefahr wäre wohl, ob der Schlauch richtig befestigt ist. Aber das geht doch ins Lächerliche.

#8069045
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Ich glaube ich habe schon oft geschrieben, dass meine Sachen nach Möglichkeit nicht einmal ein Display brauchen. Sie sollen alles alleine und unauffällig machen. Wenn sie das tun, dann brauche ich nicht danach schauen und erst recht nicht aus dem Urlaub. Falls mir der Wunsch danach wäre, dann würde es eine Vertrauensperson tun.

Aber da das hier alles für meinen Geschmack ziemlich weit vom Ursprung entfernt ist, werde ich mich auch als TO nicht weiter an dieser Richtung der Diskussion beteiligen. Das ist ein völlig anderes Thema und wäre Material für einen weiteren Beitrag. Aus meiner Sicht ist es aber dafür zu früh. Vielleicht diskutieren ihr diese Fragen doch besser direkt mit der KI?

#8069047
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Bei mir würde so etwas nicht am Netz hängen.

Auf solche Smart Home Anwendungen von überall zugreifen zu können ist eine völlig normale Anforderung. Dass die nicht am Netz hängt wäre eher die skurrile Ausnahme.

Vielleicht diskutieren ihr diese Fragen doch besser direkt mit der KI?

Weil du nicht in der Lage bist, grundlegende Cybersicherheit zu verstehen und umzusetzen?

: Bearbeitet durch User
#8069052
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Cyblord -. schrieb:

Nicht wirklich. Im Einzelfall wirkt es vielleicht lächerlich. In der Fläche hat man dann hunderttausende unsichere offene Knoten die mal mehr oder mal weniger Schaden anrichten können. Das ist Gesamtgesellschaftlich gesehen ein großes Sicherheitsproblem.

Natürlich! Aber das ist nicht Thema dieses Beitrags. Nicht mal entfernt hat es mit dem Ausgangspunkt zu tun.

#8069083
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Bradward B. schrieb:

Nein, eben nicht, je öfters die KI Code generiert, desto stärker wird die KI den Code auf KI optimieren

Du glaubst also, dass die Macher der LLMs doof sind, und die derzeit nahezu exponentiell wachsenden Fähigkeiten der verschiedenen Modelle irgendwann nicht mehr besser werden, sondern sogar wieder schlechter?

Dann ist das wahrscheinlich ähnlich wie bei dir, wenn du einen Fehler einfach immer wieder einbaust, weil du einfach nix draus lernst.

: Bearbeitet durch User
Persönliche Seite #8069121
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Klaus schrieb:

Du glaubst also, dass die Macher der LLMs doof sind, und die derzeit nahezu exponentiell wachsenden Fähigkeiten der verschiedenen Modelle irgendwann nicht mehr besser werden, sondern sogar wieder schlechter?

...leider ja, dies ist zu befürchten! Das allein von Menschen kreierte Trainingsmaterial geht aus und langsam vermischt sich dieses mit dem, was KIs produziert haben...

#8069162
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Cyblord -. schrieb:

Das ist Gesamtgesellschaftlich gesehen ein großes Sicherheitsproblem.

Und ändert sich durch den Einsatz von KI nicht grundsätzlich.

Bisher wurde das Entdecken, Fixen und Ausnützen von Sicherheitslücken hauptsächlich von Menschen gemacht. War schon immer ein Hase-Igel-Spiel.

Heute übernehmen diese "Aufgaben" zunehmend die LLMs. Immer noch gleiche Waffen auf beiden Seiten.

: Bearbeitet durch User
Beitrag #8069167 wurde von einem Moderator gelöscht.
#8069178
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Bradward B. schrieb:

<offtopic>

eher, dass es dir nur um eine oppositionelle Position geht. Den Eindruck hinterlässt du auch in allen anderen Themen in denen ich deine Beiträge gelesen habe.

Eine Auseinandersetzung mit einem Thema kommt gerade dann in Gang, wenn (zumindest als Hypothese) eine gegenteilige Position aufgestellt und argumentativ vertreten wird.

Kenne ich in der Firma

Eine Ansammlung von "Ja-Sagern" hat im Sinne der Wissensschaffung den selben Wert wie eine Kette von Nullen (ohne "führende" Nicht-Null). ;-)

100% wahr

</offtopic>

"Reibung" (Friction) ist oft die Mutter neuer Erkenntnisse und Wissens. "Teflon" Diskurs dagegen führt in die Wissenswüste. Kommt halt auf die Umstände an. So gesehen sind konstruktive Gegensätze durchaus nützlich. Machen wir in der Firma manchmal und oft kommen uns dann noch bessere Ideen zur Umsetzung technischer Angelegenheiten.

#8069230
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Norbert schrieb:

Klaus schrieb:

Heute übernehmen diese "Aufgaben" zunehmend die LLMs. Immer noch gleiche Waffen auf beiden Seiten.

Bis auf die Tatsache, dass die Anzahl der Verteidiger gleich geblieben und und die Anzahl der angreifenden Clowns durch LLM-Hilfe sich nun verzehntausendfacht hat.

Die Anzahl der Verteidiger wächst auch rasant (der Copilot pflügt ja schon unaufgefordert durch github und stellt Pull Requests) - wenn auch derzeit vermutlich noch weniger schnell als die der Angreifer, da gebe ich dir Recht.

#8069550
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Ein T. schrieb:

Bradward B. schrieb:

Unkommentiert "magic number" 115200 mittendrin, ist auch nicht fein.

Wer bei "Serial.begin(115200)" einen Kommentar benötigt, um zu verstehen, daß das die Baudrate ist, der sollte einen möglichst großen Abstand zwischen sich selbst und alles bringen, das auch nur ansatzweise Code ähnelt.

Man fügt keinen Kommentar ein sondern man packt die 115200 in eine Konstante oder define die ordentlich benannt ist.

Eine Einstellung wie deine, a la "wer das nicht einfach so weiß ist doof" bringt einen nicht weiter und erzeugt am Ende keinen sauberen Code. Abgesehen davon dass man so die Baudrate einfach ändern kann auch wenn sie mehrfach im Code vorkommt.

: Bearbeitet durch User
#8069558
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Cyblord -. schrieb:

Man fügt keinen Kommentar ein sondern man packt die 115200 in eine Konstante oder define die ordentlich benannt ist.

Also verteilst Du eine absolut offensichtliche Codezeile auf zwei verschiedene Stellen. Das freut den Leser, der jetzt erstmal nachschauen darf, welchen Wert Dein Wunderwerk gerade hat. Wirst Du nach LOC pro Zeit bezahlt?

Eine Einstellung wie deine, a la "wer das nicht einfach so weiß ist doof" bringt einen nicht weiter.

Aber Offensichtliches auseinander zu reißen und lieber quer über den Code zu verstreuen bringt Dich weiter? In einem Hobbyprojekt unter 100 Zeilen?

Abgesehen davon dass so die Baudrate einfach ändern kann auch wenn sie mehrfach im Code vorkommt.

WENN sie mehrfach im Code vorkommt, DANN gehört sie natürlich auch in eine (idealerweise sinnvoll benannte) Konstante. Aber wenn nicht, ...genau.

#8069574
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Ein T. schrieb:

Cyblord -. schrieb:

Man fügt keinen Kommentar ein sondern man packt die 115200 in eine Konstante oder define die ordentlich benannt ist.

Also verteilst Du eine absolut offensichtliche Codezeile auf zwei verschiedene Stellen. Das freut den Leser, der jetzt erstmal nachschauen darf, welchen Wert Dein Wunderwerk gerade hat. Wirst Du nach LOC pro Zeit bezahlt?

Jede IDE zeigt dir das sofort per Mouse Over an. Komm mal aus den 90ern raus.

Und nein ich werde für sauberen und wartbaren Code bezahlt. Und zwar sehr gut.

: Bearbeitet durch User
#8069830
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Cyblord -. schrieb:

Jede IDE zeigt dir das sofort per Mouse Over an. Komm mal aus den 90ern raus.

Aber Signora, isch 'ahbe gar keine IDE. Ich bin noch in den Achtzigern und nutze einen Editor, der mich weder nervt noch bevormundet: den Emacs.

Und nein ich werde für sauberen und wartbaren Code bezahlt.

Wer "sauberen und wartbaren Code" zu schreiben behauptet, müßte allerdings wissen, daß solcher Code nicht durch sklavisches Befolgen von Richtlinien entsteht, die für ganz andere Projekte gemacht worden sind.

Und zwar sehr gut.

Ach, deswegen mußt Du das noch einmal extra betonen? Das tut mir leid. :-)

#8070296
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Ein T. schrieb:

Wer "sauberen und wartbaren Code" zu schreiben behauptet, müßte allerdings wissen, daß solcher Code nicht durch sklavisches Befolgen von Richtlinien entsteht, die für ganz andere Projekte gemacht worden sind.

Nun, das packen einer Baudrate in eine Variable ist jetzt keine Super-Fancy Softwaretechnik. Zumindest nicht seit sich die Beatles aufgelöst haben.

#8070303
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Frank O. schrieb:

Wegen dieser, in meinen Augen völlig überflüssigen Diskussion über den relativ schlichten Code, hatte ich den anfangs bewusst weggelassen. Und wenn ich so schaue, hat der Vordernde nichts dazu geschrieben. Er wollte nur mal eben hier rein kotzen, wie mir scheint.

Der Code und die Generierung per KI ist erst mal nicht zu beanstanden. Passiert von meiner Seite auch nicht.

#8070323
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Cyblord -. schrieb:

Passiert von meiner Seite auch nicht.

Das ist nett von dir. Aber zwei Fehler hatte er und die wären beim selbst programmieren aufgefallen. Ich habe jetzt insgesamt vier Sachen geändert. -Ein optischer Fehler: es fehlte das Gradzeichen "°". -Der Durchlauf war zu langsam. -Und der eigentliche Fehler, dass Aktualisierungen teilweise während des Durchlaufes des Textes statt fanden.

Aber trotzdem muss ich sagen, für ein Grundgerüst und bei einfachen und nicht zu umfangreichen Code, da nimmt das einiges an Schreibarbeit ab.

: Bearbeitet durch User
#8070381
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Moin,

versteht mich nicht falsch: Ich nutze KI selbst gerne und schätze den enormen Geschwindigkeitsvorteil. Ich habe aber zunehmend die Befürchtung, ob der gewohnheitsmäßige Gebrauch von KI zur Programmerstellung nicht doch langfristige Auswirkungen auf unsere Fähigkeiten haben könnte. Ich erwische mich selbst manchmal dabei, wie ich träge werde.

In bekannten Redewendungen scheint mein Zweifel Bestätigung zu finden:

"Wer rastet, der rostet", heißt es, oder "Übung macht den Meister" "Was man nicht nutzt, das verkümmert" "Ein fauler Strick näht mit langem Faden"

Ich bezweifle nämlich, dass man beim reinen Überfliegen von generiertem Code automatisch ein tiefes Verständnis erzielt. Den Pfad des geringsten Widerstands zu gehen, könnte, was die eigenen Fertigkeiten betrifft, auf Dauer von Nachteil sein.

Wenn man das Denken zu sehr auslagert, verliert man leicht die echte Kontrolle über das Endresultat. So gesehen ist KI-Unterstützung ein zweischneidiges Schwert: Schnelle Erfolge auf der einen Seite, aber eventuell ein schleichender Verlust der eigenen Programmier- und Planungsfähigkeiten auf der anderen. Man verlernt leicht das Handwerk über dem Werkzeug. Quasi: Man fokussiert sich nur noch auf das richtige Prompten, anstatt die Logik der Anwendung selbst zu durchdringen.

Hinsichtlich dieser Betrachtungen wäre es sicherlich nicht falsch, KI-Unterstützung eher "homöopathisch" zu dosieren. Anstatt fertige Lösungen zu fordern, ist es oft wertvoller, vorher selber Ansätze durchzudenken und diese dann mit der KI als Arbeits-Partner zu diskutierden. Der Diskurs lässt einen oft neue Möglichkeiten erkennen, einfach, weil man die Sache im gespräch durchgeht.

Man kann sie ja gezielt fragen, welcher Algorithmus am besten passt (z. B. welche mathematische Lösung für ressourcenbegrenzte µC am zweckmäßigsten ist). Diese aktive Zusammenarbeit, anstatt die KI nur als stumpfen oder billigen Antwortenautomaten zu verwenden, erhöht den Wert dieses Werkzeugs meiner Meinung nach enorm, ohne dass das eigene Know-how auf der Strecke bleibt.

Ist zumindest meine Ansicht dazu. Wie seht ihr das? Rutscht man da zu schnell in eine geistige Bequemlichkeit ab, oder seht ihr die Gefahr eher nicht?

Grüße, Gerhard

P.S. sorry für den "Hi-jack" Deines Fadens, Frank

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#8070389
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Gerhard O. schrieb:

Ich bezweifle nämlich, dass man beim reinen Überfliegen von generiertem Code automatisch ein tiefes Verständnis erzielt.

Deshalb haben wir damals™ zur Verfügung gestellten Code so lange Zeile für Zeile gelesen, bis wir ihn verstanden hatten und nachvollziehen konnten. Und dabei nicht nur etwas über dieses Codefragment gelernt, sondern viel, viel mehr nebenher.

Gerhard O. schrieb:

Ist zumindest meine Ansicht dazu. Wie seht ihr das? Rutscht man da zu schnell in eine geistige Bequemlichkeit ab, oder seht ihr die Gefahr eher nicht?

Ich sehe die Gefahr ziemlich genau wöchentlich, da muss ich nur ein- zwei Fragen zu einem Stück Code stellen und schon ist es geschehen. Aber das ›darauf festnageln‹ hat dann auch wieder seine guten Seiten. ;-)

#8070392
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Gerhard O. schrieb:

Ich habe aber zunehmend die Befürchtung, ob der gewohnheitsmäßige Gebrauch von KI zur Programmerstellung nicht doch langfristige Auswirkungen auf unsere Fähigkeiten haben könnte.

Natürlich. Seit es Taschenrechner gibt (also für mich schon immer), gibt es keinen Grund mehr, schriftlich zu multiplizieren oder zu dividieren. Ersteres bekäme ich noch hin, letzteres wohl erst durch längeres Nachdenken oder erneutes Lernen.

Also ja, mit der Verfügbarkeit von neuen Werkzeugen gehen mittelfristig Fähigkeiten verloren. Weil man sie schlicht nicht mehr benötigt.

#8070399
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Klaus schrieb:

Natürlich. Seit es Taschenrechner gibt (also für mich schon immer), gibt es keinen Grund mehr, schriftlich zu multiplizieren oder zu dividieren.

Du kannst dich aber auch auf das Ergebnis verlassen*¹ und musst es nicht manuell überprüfen. Obwohl eine Überschlagsrechnung im Kopf immer gut ist.

Falls die KI Erzeugnisse irgendwann in ferner Zukunft mal einen vergleichbaren Wahrheitsgehalt vorweisen, dann bin ich bei dir.

  1. Solange man keinen Windows Taschenrechner im Standard Modus benutzt. Da wird (oder wurde zumindest während der letzten dreißig Jahre) bei Eingabe von 2+3×4 eine völlig neue Mathematik propagiert. ;-)
#8070406
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Gerhard O. schrieb:

P.S. sorry für den "Hi-jack" Deines Fadens, Frank

Moin Gerhard! Genau dafür hatte ich das hier eingestellt und ich teile zu 100% deine Gedanken dazu. Wenn ich das dauerhaft nutzen wollen würde, dann nur, um vielleicht die richtigen Bibliotheken und Parameter einzubinden, bei Sachen die ich noch nicht gemacht habe. Als ich in 2024 mit dem Bremsentester begonnen hatte, habe ich sehr schnell die Speichergrenzen erreicht und musste mich dann doch mit der Bibliothek von Ulli Kraus auseinandersetzen. Bei der Matrix brauche ich außer Zahlen nur noch das Gradzeichen, einen Punkt und das C. Auch da wäre es denkbar die Bibliothek auf die entsprechenden Werte zu kürzen. Schlimm wird es erst, wenn du nicht mehr verstehst was die KI dort schreibt. Sicher kann man ganz ohne Kenntnisse etwas lauffähiges hin bekommen, aber sinnvoll ist das nicht. Ich bin ja gar kein großer Freund von der künstlichen Intelligenz. Das war für mich nur vorwiegend ein Versuch. Was ich mir vorstellen kann, dass man Funktionen, wenn man sie nicht schon sowieso hat und die man kennt, durch die KI machen lässt, statt sie sich irgendwo zu suchen. Einfach aus Zeitvorteil. Aber andererseits ist das auch immer wieder gutes Tipptraining.

#8070410
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Klaus schrieb:

Seit es Taschenrechner

Klaus, das ist ein gutes Beispiel. Ein anderes Beispiel ist das Telefon. Kennst du noch die Telefonnummer aus dem Kopf? Der Arbeitskollege, der mich damals angelernt hatte und mit dem ich die ersten 8 Jahre immer noch zusammen gearbeitet hatte, dessen Nummer habe ich heute noch, nach ca. 30 Jahren im Kopf. Da gab es noch keinen Speicher für die Nummern. Der Speicher war der eigene Kopf. Allerdings habe ich die meisten anderen Nummern nach dem Tod meines Sohnes vergessen.

#8070448
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Gerhard O. schrieb:

Ich habe aber zunehmend die Befürchtung, ob der gewohnheitsmäßige Gebrauch von KI zur Programmerstellung nicht doch langfristige Auswirkungen auf unsere Fähigkeiten haben könnte. Ich erwische mich selbst manchmal dabei, wie ich träge werde.

So ist es. Man wird etwas träge. Als 1997 Deep Blue Schachweltmeister schlug, hatte ich ja den Verdacht, dass keiner mehr Schach spielen will. Aber weit gefehlt, sie tun es immer noch.

ansonsten: https://www.youtube.com/watch?v=pb5cMmdQVJo&t=1800s

#8070926
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Christoph M. schrieb:

https://www.youtube.com/watch?v=pb5cMmdQVJo&t=1800s

Danke für Dieses interessante Video! Das habe ich jetzt eine Weile geschaut und werde es zum späteren Zeitpunkt ganz schauen. Aber ich habe auch noch ein konkretes Beispiel zum nicht Funktionieren der KI. Doch das will ich erst nach dem Umbauen des Uno R4 posten und dazu warte ich noch auf kleinere SMD Widerstände.

PS: Warum KI in eine andere Zeile verschoben wurde, weiß ich nicht und ich kann das auch nicht ändern. Und plötzlich ist alles wieder richtig.

: Bearbeitet durch User
(Firma: Starfleet) #8070940
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Unkommentiert "magic number" 115200 mittendrin, ist auch nicht fein.

Wer bei "Serial.begin(115200)" einen Kommentar benötigt, um zu verstehen, daß das die Baudrate ist, der sollte einen möglichst großen Abstand zwischen sich selbst und alles bringen, das auch nur ansatzweise Code ähnelt.

Man fügt keinen Kommentar ein sondern man packt die 115200 in eine Konstante oder define die ordentlich benannt ist.

Eine Einstellung wie deine, a la "wer das nicht einfach so weiß ist doof" bringt einen nicht weiter und erzeugt am Ende keinen sauberen Code.

Eben, jedes mal bei der Inbetriebnahme das Rätselraten, was man auf der Gegenseite (bspw. PC mit putty) einstellen muß und die Uart-Strings mitzulesen. Früher war es ausschliesslich 9600, jetzt muss 115200 sein. Ein kommentar mit "baud rate" ist da sehr hilfreich, da hat man wenigsten die Chance mit " find . -type f |xargs|grep -i baud " die nötige Info zu finden.

: Bearbeitet durch User
#8071114
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So, nun die Kehrseite der KI:

Die Power Led vom Uno R4 WiFi ist sehr hell und deshalb wollte ich das ändern. Also die KI gefragt welcher Vorwiderstand und die Baugröße der Widerstände. KI sagte R11 und 0603. Diese 0603 kamen mir falsch vor, also schaute ich selbst alles nach. Die Angabe DL1 war falsch, es ist DL3. Der Widerstand ist nicht R11, es ist R24 (330Ohm). Die Angabe des Vorwiderstandes war mit (ich glaube) 1K angegeben, es sind 330 Ohm (auch nachgemessen). Ihr könnt gerne mal über die KI prüfen, ob sie die Werte wirklich geändert hat, wie sie es auf Nachfrage beantwortet hat. Aber nachdem sie mir recht gab, hatte sie zu allem Überfluss auch noch die Werte, ich gab alle Parameter meiner Rechnung an, falsch berechnet. Die Werte waren nicht weit auseinander, aber eben nicht die gleichen.

So, nun zu der Led. Absolute max Ratings sind 20 mA. Ich verstehe nicht wieso diese Led mit 15 mA betrieben wird und dadurch so hell ist, dass man Angst haben muss zu erblinden. Ich habe den Widerstand jetzt ausgetauscht, gegen 2k2, weil es der erste war, der mir in die Hand fiel, aus der Kiste mit Abschnitten. Eigentlich hatte ich 2k7 gerechnet. Aber sie ist jetzt nicht mehr so hell wie ein Flammenwerfer. Der Widerstand sitzt direkt bei der Led, falls jemand sein Board ändern möchte.

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#8071245
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Jack V. schrieb:

Hattest du mal geschaut, wieviel Zeit dich das Ganze gekostet hat, das ansonsten mit einem einfachen Blick aufs Board und einer Messung in einer Minute erledigt gewesen wäre?

Du musst das alles im Kontext zu diesem gesamten Faden sehen und der Idee nicht nur (aus weiter Ferne) über die KI zu meckern, sondern sich selbst eine Meinung durch Erfahrungen zu bilden.

#8071261
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Frank O. schrieb:

Du musst das alles im Kontext zu diesem gesamten Faden sehen und der Idee nicht nur (aus weiter Ferne) über die KI zu meckern, sondern sich selbst eine Meinung durch Erfahrungen zu bilden.

Versuche ich ja gerade, deswegen die Frage: Wieviel Zeit hast du denn hier mit der K„I“ insgesamt gebraucht?

Und bist du der Meinung, dass jemand, der sich mit Elektronik beschäftigen /möchte/, tatsächlich auch solche trivialen, absolut grundlegenden Dinge wie das Finden und Bestimmen eines zu einer LED gehörenden Widerstands, nicht mehr selbst auf die Reihe bekommen sollte, weil die K„I“ es ja (künftig) machen kann – vielleicht dann gar mit AR, sodass man durch ’ne entsprechende Brille auf das Board schaut, und ’nen roten Kreis um den betreffenden Widerstand gemalt bekommt?

#8071285
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Ich habe nicht auf die Uhr geschaut, aber bestimmt vier Mal so lange wie selbst zu schauen. Ob ich der Meinung bin? Für mich selbst, natürlich nicht. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden. Meine Meinung ist völlig unerheblich dafür. Was ich nur jetzt weiß, dass die KI unzulässig ist und ich sowieso alles immer überprüfen würde. Also mit anderen Worten und das gilt nur für mich selbst, in weiten Teilen werde ich die KI definitiv nicht als zuverlässige Quelle nutzen.

Aber bei deinem Beitrag habe ich das Gefühl, dass du mich in eine Ecke locken willst, aus der ich dann nicht mehr rauskomme und ziemlich blöd aussehe. Das kannst du gerne tun, ändert aber nichts an dem einzigen Zweck, nämlich sich mit der KI persönlich zu befassen um nicht einfach den Unkenrufen zu folgen. Das war von Anfang an der Zweck. Ob man am Ende etwas mitnimmt und andere Sachen lieber lässt, das steht auf einem anderen und zwar völlig persönlichen Blatt.

: Bearbeitet durch User
#8071411
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Christoph M. schrieb:

Ist so ähnlich wie die Frage: Wie viel Zeit hast du für das Lernen von C++ gebraucht. In der Zeit hätte man das schon lange anders programmiert.

Es ging hier nicht um komplexere Sachen, bei denen K„I“ tatsächlich sinnvoll eingesetzt werden kann, sondern um Trivialitäten auf grundlegendstem Level. Wenn du’s mit C++ vergleichen möchtest, dann wäre es also in etwa auf dem Niveau: „Wieviel Zeit hast du gebraucht, um zu lernen, wie man eine Zeile Text in C++ ausgibt?“.

Obwohl selbst die kleinsten LLM diese Frage in der Regel beim ersten Versuch richtig beantworten, weil „Hello World“ sehr oft in den Trainingsdaten vorhanden war, dürfte sich das Lernen dieser grundlegenden Aufgabe bei der dritten Benutzung zeitlich amortisiert haben. Bei dem von Frank gebrachten Beispiel mit dem Vorwiderstand war die Benutzung des LLM von vorneherein teurer, als es selbst zu machen (absolute Grundkenntnisse vorausgesetzt). Wenn das die Folge der Möglichkeiten ist, welche die Technologie eröffnet, dann „gute Nacht“. Und die Zeichen weisen darauf hin – siehe diesen Thread.

#8071427
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Jack V. schrieb:

Bei dem von Frank gebrachten Beispiel mit dem Vorwiderstand war die Benutzung des LLM von vorneherein teurer, als es selbst zu machen (absolute Grundkenntnisse vorausgesetzt).

Ja, aber das war von vornherein klar, mir, Frank, allen, nur vielleicht dir nicht.

Wenn ich mich entschließe, mein nächstes Projekt in Rust zu implementieren statt in C++, dann werde ich erstmal massiv Mehraufwand haben, weil ich mein neues Werkzeug Rust halt erst erlernen muss.

Und Frank wollte das Werkzeug KI kennenlernen.

Jack V. schrieb:

Wenn das die Folge der Möglichkeiten ist

Ist sie natürlich nicht.

#8071497
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Klaus schrieb:

Ja, aber das war von vornherein klar, mir, Frank, allen, nur vielleicht dir nicht.

Klaus, ich schätze ihm war das auch klar. Ich glaube eher, dass es ihm ums anpissen ging. Statt vielleicht selbst Versuche zu machen oder von seinen schon gemachten negativen Versuchen zi berichtet. Was haben anfangs alle auf Arduino geschimpft und wie sehr ist das alles gewachsen. Hier gibt es sicher noch einige die der Meinung sind, wenn du nicht Assembler kannst, darfst du keinen Mikrocontroller anfassen. Was sind das wohl für Leute? Die haben Angst, dass so ein daher Gelaufener auf einmal in ihre Domäne vordringt und sie plötzlich nicht mehr so einzigartig sind. Arduino Fanboy war damals, neben mir der einzige, der das offen sagte und sogar in seinem Namen stehen hatte, das er Arduino macht. Mache schwören immer noch auf den Ochsenkarren, während andere schon mit dem Ferrari fahren. So ist das eben. Aber wenn man nicht einmal mehr den Ferrari ausprobieren darf, ob der wirklich besser ist oder bestimmte Zwecke besser erfüllt, dann ist das nur noch schade.

(Firma: Starfleet) #8071504
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Was sind das wohl für Leute? Die haben Angst, dass so ein daher Gelaufener auf einmal in ihre Domäne vordringt und sie plötzlich nicht mehr so einzigartig sind.

Eben wie die Furcht des Schulmediziners vor der Zufallsheilung des Quacksalbers. Absolut nachvollziehbar, nicht nur Anbetracht des Schadens den Quacksalber bisher angerichtet haben, bspw: https://de.wikipedia.org/wiki/Ryke_Geerd_Hamer

#8071510
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Bradward B. schrieb:

Was sind das wohl für Leute? Die haben Angst, dass so ein daher Gelaufener auf einmal in ihre Domäne vordringt und sie plötzlich nicht mehr so einzigartig sind.

Eben wie die Furcht des Schulmediziners vor der Zufallsheilung des Quacksalbers.

Noch einer, der noch nichtmal im Ansatz begriffen hat, wie disruptiv die Technologie sein wird. Meine Progose: In 10 Jahren schreibt kein ernstzunehmender Entwickler mehr selbst Code. Das wird für die Industrie noch ein Problem, weil Junior-Entwickler einfach keiner mehr braucht. Und Senior-Entwickler mit Erfahrung wird man halt nicht auf der Schule/Hochschule/Uni.

Ich jedefalls bin froh, dass ich aufgrund meines jungen, aber doch rentennahen Alters die Transformation zwar noch mitmachen darf, aber gleichzeitig keine Angst um meinen Arbeitsplatz haben muss.

(Firma: Starfleet) #8071520
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Noch einer, der noch nichtmal im Ansatz begriffen hat, wie disruptiv die Technologie sein wird. Meine Progose: In 10 Jahren schreibt kein ernstzunehmender Entwickler mehr selbst Code.

Gegenthese: in 10 Jahre wird kein Entwickler, der seinen Code nicht selbst verstanden hat, ernst genommen. Es geht nicht um das Code schreiben, das war noch nie das Problem, es geht um das Lesen/Verstehen/Analysieren https://www.heise.de/blog/Code-lesen-statt-Code-schreiben-Die-unterschaetzte-Senior-Disziplin-11288309.html

Und Code ≠ Code. Auch wenn heute im Unterschied zum 18 Jhr. jeder schreiben kann, werden die wenigsten Werke wie den "Faust" schaffen. Disruptiv hin oder her, neben den Hunderten Verfasser von billigen Groschenromanen oder den Werbetextern für Verkaufskatalogen stehen wenige die sich ernsthaft mit Literatur befassen oder wissenschaftliche Texte über tragende Erkenntnisse verfassen können. Code zum Sensor an einen controller zu klatschen ist das eine, mathematische Algos für sichere postquantenverschlüsselung zu entwickeln das andere. Dazwischen liegt wohl das Erstellen des Codes (libraries, beispiele, SDK,BSP) die Ersteren erst die Grundlage zum korrekten Zusammenklatschen ermöglichen.

Wissenschafts historisch kann man hier vielleicht Parallelen zum Hilbertprogramm resp. der "Principia Mathematica" ziehen, von dem man gsich erhoffte, die "Kunst" des mathematischen Beweises auf das Zusammenklatschen von Axiomen zu reduzieren. Konnte nicht funktionieren wie Kurt Gödel so darlegte, das auch der Begründer der Informatik, von Margitta, es als korrekt anerkennen musste.

(Firma: Starfleet) #8071521
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meines jungen, aber doch rentennahen Alters

Wie geht denn jetzt das zusammen?

Naja mglw. ein Vertreter des "Man ist so jung, wie man sich fühlt" - könnt also auch ein, mit Verlaub, halluzinierender, selbstüberschätzender Kindskopp sein, der nur Flausen im Kopf hat.

Oder ein Erwerbunfähigskeitrentner - versuchen da nicht manche Codier-Heinis sich wegen Karpaltunnelsyndrom bds. noch im produktiven Alter vom Erwerbsmarkt abzusetzen ???

: Bearbeitet durch User
#8071523
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Bradward B. schrieb:

Naja mglw. ein Vertreter des "Man ist so jung, wie man sich fühlt" - könnt also auch ein, mit Verlaub, halluzinierender, selbstüberschätzender Kindskopp sein, der nur Flausen im Kopf hat.

Oder ein Erwerbunfähigskeitrentner - versuchen da nicht manche Codier-Heinis sich wegen Karpaltunnelsyndrom bds. noch im produktiven Alter vom Erwerbsmarkt abzusetzen ???

Herrlich. Bevor ihr weiter spekuliert: Ich bin 58, bei bester Gesundheit, mit viel Spaß am Job in einer gerade schnell absterbenden Industrie. Wegen des Spaßes im Job arbeite ich da auch weiter und nehme nicht das mittlere 6-stellige-Abfindungsangebot an, mit dem ich mich bequem zu Ruhe setzen könnte.

#8071524
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Bradward B. schrieb:

Es geht nicht um das Code schreiben, das war noch nie das Problem, es geht um das Lesen/Verstehen/Analysieren https://www.heise.de/blog/Code-lesen-statt-Code-schreiben-Die-unterschaetzte-Senior-Disziplin-11288309.html

Schöner Text, der dieser These nicht widerspricht, sondern sie sogar unterstützt:

Klaus schrieb:

Das wird für die Industrie noch ein Problem, weil Junior-Entwickler einfach keiner mehr braucht. Und Senior-Entwickler mit Erfahrung wird man halt nicht auf der Schule/Hochschule/Uni.

Senior-Entwickler wird man immer brauchen, nur der Weg dahin wird für die nachwachsende Generation deutlich steiniger.

#8071529
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Bradward B. schrieb:

Oder ein Erwerbunfähigskeitrentner - versuchen da nicht manche Codier-Heinis sich wegen Karpaltunnelsyndrom bds. noch im produktiven Alter vom Erwerbsmarkt abzusetzen ???

Was meinst du denn bekommen diese Rentner? Die meisten finden, dass ich als Erwerbsunfähigkeitsrentner sehr viel Rente bekomme und das sieht auch auf den ersten Blick so aus. Aber tatsächlich habe ich mittlerweile 20K (netto) weniger im Jahr. Ich glaube niemand verzichtet freiwillig auf so viel Geld und diese Rente bekommst du heute auch nur noch, wenn du richtig fertig bist.

: Bearbeitet durch User
#8071531
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Aber zurück zur KI. Da ich regelmäßig MRT Untersuchungen habe und bei mir schon ein Tumor von ungefähr 1cm übersehen wurde und erst bei der nächsten Untersuchung mit 7cm entdeckt wurde, bin ich froh, wenn die KI diese Bilder vergleicht und auswertet. Ganz im Anfang musste ich eine Kamera schlucken. Die macht 3800 Bilder. Welcher Arzt schaut sich 3800 Bilder gewissenhaft an? Jeden Tag und von mehreren Patienten. Das ist schon mal ein ordentlicher Gewinn für die Menschheit. Dass dadurch auch viele Menschen ihren Job verlieren werden, das ist traurig und man muss sehen wie man das abfängt. Leider haben die meisten Medaillen zwei Seiten. Im Krankenhaus habem leider schon einige Leute eine Kündigung erhalten, wegen der KI. Sie macht jetzt deren Job.

#8071555
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Frank O. schrieb:

Ich glaube eher, dass es ihm ums anpissen ging.

Nein. Ihm ging’s darum, den Sinn der Übung zu erfahren. Im Übrigen hat er selbst seine Erfahrungen damit gesammelt und sammelt sie auch weiterhin, denn wie man seinen Beiträgen durchaus entnehmen könnte, nutzt er K„I“ sehr wohl auch selbst, wenn es /sinnvoll/ erscheint. Sich die grundlegendsten Sachen umständlich aus einem LLM zu leiern, statt den Job in einem Viertel der Zeit, und hier bezieht er sich auf Franks eigene Angabe, zu erledigen, erscheint ihm vollkommen sinnfrei, insbesondere, da es hier keinerlei Lerneffekt gibt, weil der Frank bei der nächsten Platine, deren LED ihm zu hell ist, wieder fragen muss.

Also: Was soll es bringen, die trivalsten Sachen zeitaufwendig und mit mehreren Anläufen bei einem LMM zu erfragen, statt es dort einzusetzen, wo es sinnvoll ist? Warum nicht Beispiele bringen, die tatsächlich das Potenzial der Technologie zeigen können? Hier hätte es beispielsweise „Wie finde ich auf einer Platine den Vorwiderstand einer LED?“ anstelle von „Welcher Widerstand ist das auf dem Board?“ sein können.

Tatsächlich habe ich die besten Ergebnisse bislang regelmäßig mit dem Schema „Ich habe [knappe präzise Beschreibung der Situation]. Wie mache/erreiche/kann/vermeide/… ich [knappe präzise Beschreibung des Ziels]?“ erzielt.

: Bearbeitet durch User
#8071557
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Jack V. schrieb:

Also: Was soll es bringen, die trivalsten Sachen zeitaufwendig und mit mehreren Anläufen bei einem LMM zu erfragen,

Wenn man natürlich vorher schon weiß, was eine KI gut kann und was weniger gut, dann trifft man die (richtige) Entscheidung vorher.

Wenn man es zum ersten Mal macht, dann lernt man daraus und macht es beim zweiten Mal anders.

Jack V. schrieb:

den Sinn der Übung zu erfahren

ist damit eigentlich selbsterklärend. Sich mit einem neuen Werkzeug auseinanderzusetzen, und geeignete Einsatzzwecke zu ergründen.

#8071560
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Klaus schrieb:

Wenn man es zum ersten Mal macht, dann lernt man daraus und macht es beim zweiten Mal anders.

Hm. Sollte ich dann einen Thread aufmachen, in dem ich schildere, wie der Compiler eine Fehlermeldung wegen des vergessenen Semikolons ausgegeben hat? Weil ich ja draus gelernt habe, und es beim zweiten Mal anders gemacht habe? Denn das ist das Niveau hier.

Beitrag #8071577 wurde vom Autor gelöscht.
#8072234
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Frank O. schrieb:

Da gebe ich dir grundsätzlich recht, aber in deinem Vorpost schreibst du ganz bewusst von solchen Themen, die doch weit am Rand stehen. Da gibt es oft auch keine Lösung ohne KI.

Wenn es keine Lösung ohne "KI" gibt, dann gibt es auch mit keine, alsi mit der aktuellen "KI". Denn die kopiert nur zusammen. Erst wenn man der Maschine Grundlagen beibringt und die dann daraus alles erschafft, dann ist es vlt. soweit.

Beitrag #8072241 wurde von einem Moderator gelöscht.
#8072242
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Ich meine es war eine Schreibkraft. Wie schon gesagt, ich habe das nur erzählt bekommen. Andererseits, ein Freund war Chefarzt und ist jetzt zusätzlich ärztlicher Direktor im selben Krankenhaus. Er hatte vorher eine Sekretärin, jetzt hat er zwei. Diese Freundin ist zwar vertrauenswürdig, aber man weiß nichts über die gekündigte Person. Daher muss man das wohl mit Vorsicht genießen. Aber selbst wenn der offizielle Kündigungsgrund ein anderer ist. Wie viele Kündigungen aus persönlichen Gründen haben einen anderen Kündigungsgrund auf dem Papier stehen? Ich stelle nicht sofort alles in Frage.

: Bearbeitet durch User

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