Lithium Batterie CR2032

Gast #454886
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Hallo,

Ich habe einen batteriebetriebenen Funktransceiver entwickelt der bisher 
recht brav mit 2 AA Batterien funktioniert.

Aus Platzgründen habe ich eine Miniversion entwickelt die statt mit den 
2 AA Batterien mit einer Lithium-Knopfzelle CR3220 (235mAh) auskommen 
sollte.

Die schaltung zieht etwa 0,3mA permanent und alle 30sec ca 20mA.(da 
sendet der transceiver für ca 200ms)

Und ich glaube genau das ist das Problem für die Lithium Batterie.

Laut Datenblatt ist sie für 0,4mA Permanententladestrom ausgelegt und 
3mA max. Dauerentladestrom. Über kurzfristige Spitzen steht nichts.

Jedenfalls sollte die Schaltung mindestens 1 Woche mit der Batterie 
durchgehend laufen, schaffts aber leider nur 1 Tag.

Was kann ich noch machen um das zu verhindern? Die Batterie ist schon 
mit 300µF gebuffert um die Spitzen gering zu halten. Das bewirkt aber 
gleichzeitig natürlich auch einen höheren Einschaltstrom (ca 60mA) der 
die Batterie sicherlich auch schädigt.

Danke und lg!
Gast #454897
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dumme idee aber wie wäre es mit nem kleinen R vorm puffer C? würde das 
nicht den einschaltstrom senken?

die CR2032 sind doch stapelbar oder? nimm einfach 2. ich denke es wird 
dir nicht möglich sein die laufzeit zu verlängern ohne die stromaufnahme 
der schaltung zu verringern
Gast #454917
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Ein Goldcap könnte helfen. Ob sich das aber lohnt? Kannst du nicht auf 
andere Batterien ausweichen? Alkaline Knopfzellen sind glaube ich höher 
belastbar, da brauchst du dann aber 2-3 Stück.
Gast #454918
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Es gibt z.B von Maxim ICs die erst ab einer gewissen Spannung 
durchschalten.Mit so einem Reset-Baustein kannst du dein Puffer-C 
langsam über einen Widerstand aufladen.Damit sparst du dir die 
Einschaltspitze an der Batterie.
Gast #455097
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irgendwas is faulig...
entw. deine zellen sind alt...
oder dein sender verbraucht mehr ?

bei 0,5ma muss die zelle etwa 400 std halten,
wenn sie nach 20 std leer is: verbrauch 10 ma oder zelle alt !

+ reichelt cr2032 45ct > für hohe ströme geeignet...
Gast #455125
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Die Knopfzelle ist vermutlich viel zu schwach.
Ich habe eine CR2032 vor einiger Zeit mal getestet, wie schnell die
Spannung bei einem konstantem Strom von 20 mA sinkt.
Nach etwa 10 Minuten war die Spannung auf unter 2 V abgesunken.
Bei dir ist die Enladung ähnlich. Alle 30 s eine Entladungsdauer von
200 ms sind auf 24 Stunden gerechnet auch etwa 10 Minuten.
Dein Kondensator von 300uF ist viel zu klein dimensioniert, denn bereits
nach 20ms (ein 10tel der Zeit) ist die Spannung auf unter 2 V 
abgesunken.
(3V*e-(0,02s/(150 Ohm*300uF) = 1,9 V)
Gast #891807
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Die 2032 von Reichelt sind vor einiger zeit "als Japan lithium 
batteries" bei mir eingetroffen, auf den zellen steht indonesia und 
panasonic.
das sicherheitsdatenblatt ist von matsushita ...

Dazu mal 2 Links:

http://www.panasonic-industrial.com/public/eu/en/product-range/1/16/20/CR2032.html
http://industrial.panasonic.com/www-cgi/jvcr13pz.cgi?E+BA+3+AAA4003+CR2032+8+WW

http://www.varta-microbattery.com/en/mb_data/documents/sales_literature_varta/HANDBOOK_Primary_Lithium_Cells_en.pdf

Nominal Capacity    220 (mAh)
Continuous StandardDrain   0.2 (mA)

Varta sagt max. 3mA continuous drain:
http://www.varta-microbattery.com/en/mb_data/documents/sales_literature_varta/HANDBOOK_Primary_Lithium_Cells_en.pdf

Problem ist, dass die Leerlaufspannung der frisch aus der Packung 
stammenden Zelle noch 3.2V betrug, dann aber in meinem Experiment sofort 
einbricht und sich nur sehr langsam erholt. Ist aber auch kein Wunder, 
weil ich pulsweise ca. 50mA brauche.
Ergo: falsche Batterie, da nur für mikroampere sinnvoll.

Wie sieht es mit Silberoxid aus?

Ich finde keine Angaben zur Strombelastbarkeit, auch keine 
Entladekennlinie.

Hier mal Varta:

http://www.varta-microbattery.com/en/oempages/product_data/poductdata_types.php?output=typedata&segment=PriSilver

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