Hallo zusammen,
ich bekam den Tipp hier nach Infos zu suchen, habe aber mit der
Suchfunktion nichts gefunden.
Jemand meinte dass hier über die Sprühätzanlagen von HW-electronics
negative Erfahrungen berichtet wurden.
Also, ich möchte ne Ätzanlage besorgen,
am liebsten ne Sprühätzanleage da ich u.a. sehr fein gezeichnete
Platinen ätzen möchte. (0.2mm Bahnen, teils sehr dicht beisammen )
Budget ist nicht sehr gross, und erfahrung mit ätzen habe ich noch
keine.
Oh,und ich muss mit Natriumperlsulfat ätzen können wegen der
Geruchsbelästigung.
Die Sprühätzanlagen von HW-electronics würden eigentlich alles bieten
was ich suche,
zumindest von den Papierdaten her.
Hat hier jemand Erfahrung mit den Geräten ?
( Der selbstbau kommt im moment nicht in Frage )
Alernativ würde ich sonst wohl das Ätzgerät 1 von ProMa nehmen .(oder
gibts andere Empfehlungen ?)
MfG,
funky
Die Geräte sind schlicht weg billig zusammen geschustert!
Meiner Meinung nach, bist Du mit einer normalen Küvette besser beraten;
Wenn Belichtung und Entwickler passt, dann kannst Du auch in der Küvette
kleinste Strukturen ätzen. Beim Sprühen hast Du den Nachteil, dass sehr
schnell Überätzungen entstehen, vorallem wenn man noch keine Erfahrungen
hat.
Ich selber habe eine Radix Anlage, Fe3Cl, und nutze diese nur noch bei
größeren Auflagen (>10Platinen). Alles andere mache ich wieder in der
Petry-Schale!
welche Geruchsbelästigung meinst du eigentlich?
Ich habe hier eine Isel-Küvettenanlage stehen. Ich ätze schon seit
langer Zeit wieder mit Eisenchlorid, dass Persulfat-Zeugs ist doch
nichts gescheites. Teuer, schnell verbraucht, kristallisiert aus. Ich
ätze nur noch selten, da ich mir inzwischen fast immer auch die
Musterplatinen professionell machen lasse. Aber wenn ich mir dann mal
welche ätzen wollte, war der Persulfat-Müll nicht mehr zu gebrauchen.
Jetzt ist wieder Eisenchlorid drin, steht z.T. monatelang. Bei Bedarf
wird Wasser nachgefüllt, fertig.
Das verbrauchte Zeug nimmt das Schadstoffmobil mit, kein Problem. Und
riechen kann ich absolut nichts.
Na vorsicht vorsicht.
Fe3Cl riecht; es wäre auch komisch, wenn es nicht riechen würde :-) Bei
einer nicht gescheiten Sprühätzanlage kann man das zerstäubte sogar
schmecken; was dann wirklich nicht mehr gesund ist.
Anbei mal noch ein Foto, wenn es wirklich billig sein soll; qualitativ
mit Sicherheit genauso hochwertige wie die von HWE; einziges Manko bei
dem Gerät war die Pumpe (Kupferwelle haha! Fe3Cl lässt spätestens beim
fünften Vorgang grüßen; umgerüstet auf magnetgekoppelte Pumpe wäre
sinnvoll aber teuer). Mit dem selbstbau Gerät ala Gardena Nebeldüsen
habe ich die besten Ätzergebnisse erzielt. Ätzvorgang nach knappen 45
Sekunden abgeschlossen (70µ Kupfer!!!); das Fe3Cl wird zerstäubt durch
die Nebeldüsen, einfach genial.
Vielleicht mache ich an dem Gerät nochmal weiter...
besten Dank an alle,
dann lasse ich wohl tatsächlich die finger von den HWE sprühätzanlagen.
Das mit dem Geruch hab ich von nem Freund.
Die haben in der uni eine eigene Analage gebaut,
und anscheinend ätzen die dort mit irgendwas was übelst riecht.
Ich meinte eigentlich es sei eisenchlorid.
Naja,kenn mich ja nicht aus mit allden Bezeichnungen
Interessant was zum Perlsulfat geschrieben wurde.
Da ich noch nie geätzt habe ist es nicht leicht mir ein bild zu machen
>Das mit dem Geruch hab ich von nem Freund.>Die haben in der uni eine eigene Analage gebaut,>und anscheinend ätzen die dort mit irgendwas was übelst riecht.
Vermutlich haben die mit Salzsäure und Wasserstoffperoxid geätzt.
Soll Chlor freisetzen !
Gruß
Versteh ich das richtig, Das Du ne normale Küvetten-Tauchanlage mit
Sprudelschlauch am Boden verwendest und das geht auch mit
Eisen-III-Chlorid ??? Also,wenn das machbar ist, dann Steig ich auch um
von Natriumpersulfat auf FeCl-III... Das ist ja viel säuberer... Ich
habe ne ältere Maschine von Isel (ca. 20 Jahre alt).
Die eigenen Daten kann jeder posten wie er lustig ist.
>Mit der Antwort kann ich nichts anfangen, geht es noch genauer
Was zum Beispiel soll denn da genauer sein?
Die HW-Geräte halten eben nicht dicht.