Gast
#456307
Hallo vielleicht ist hier jemand der mir mal einige grundsätzliche Zusammenhänge zum löten in elektronischen Schaltungen erklären kann. Ist nun nicht so das ich es nicht (sauber) zusammenverklebt bekomme aber ab und zu tun geschehen da seltsame Dinge ... Als ich vor 7 oder 8 Jahren anfing in die Geheimnisse der Elektronik einzusteigen begann dieses mit einem lauten Knall als ich mit dem eigens hierfür beschafften 4,99DM- Baumarktbilligstlötkolben dem Kondensator meines netzsteckergezogenem TV-Gerätes zu Leibe rückte welchen ich als Ursache des plötzlich aufgerollten Bildes in der Glotzes zu orten gemeint hatte. Es gab einen Lichtbogen und der Lötkolben zerlegte sich in seine Bestandteile - Griff und Metallröhre, der Heizdraht fiel einfach so zu Boden und das Bild im Fernseher war anschliessend ganz weg ! Ich kaufte mir damals vor dem zweiten Versuch vorsichtshalber erstmal einige Lötstationen - eine davon mit Heißluft womit mirs denn auch gelang den Fernseher zu reparieren. Normal hatte ich seither da keinerlei Probleme bis ich gestern auf die Schnelle meinen eigentlich nur zum Auslöten reservierten 220V Ersa Multitip ergriff um eben kurz eine zusätzliche Klemme an die 5V Spannungsversorgung eines µC's direkt hinterm µA7805 zu installieren ... Was soll ich sagen - das Board stand natürlich unter Spannung, ich dachte mir wenigstens hinterm Trafo sei das galvanisch getrennt, und PLOPP: Nun habe ich wieder drei Teile des Lötkolbens. Einen Griff, eine Metallröhre und einen mittlerweile abgekühlten Heizdraht der glühend zu Boden fiel. Dem µC hats übrigens nicht geschadet ! Was ansonsten sehr ärgerlich gewesen wäre ... Woran liegt das nun genau das ich mit dem ein oder anderem Typ von Lötkolben problemlos auch in unter Kleinspannung oder Restspannung stehenden Schaltungen hantieren kann und bei anderen Lötern gnadenlos die Fetzen fliegen ??? Weiß da jemand Rat oder wo frau drauf zu achten hat ? Viele Grüsse Svenja