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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Tätigkeit eines HF Ing


Autor: Mathias (Gast)
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Hallo,
ich studiere an einer FH Nachrichtentechnik in der Vertiefung 
Hochfrequenztechnik. Zur Zeit mache ich Diplomarbeit und werde ab März 
fertig mit dem Studium sein. Ich habe mich bei meiner Arbeit mit 
Antennetechnik, Radiometrie, Radar und Hochfrequenz(mess)technik 
auseinandergesetzt. Leider werde ich nicht übernommen und bin jetzt auf 
der Suche nach einer Stelle.
Mein Problem ist, dass ich bis jetzt noch keine passende Stelle in den 
bekannten Jobbörsen gefunden habe und die Berater vom Arbeitsamt sind 
zwar sehr nett und strengen sich an, doch leider haben sie überhaupt 
keine Vorstellung davon, was ein HF Ingenieur eigentlich ist und macht. 
Ich habe bist jetzt noch keinen Anhaltspunkt, wo ich noch passende 
Stellen suchen kann.

Weiß jemand, welche Firmen / Branchen Hochfrequenztechniker suchen?
Grüße

Autor: gast (Gast)
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Aus welcher Region kommst du denn? Hier in Bayern oder im Schwabenland 
suchen Firmen händeringend nach HF Ing.!

Autor: Mathias (Gast)
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Komme eigentlich aus NRW, aber ich lege mich geografisch nicht fest, das 
ist mir egal, ich würde für eine gute Stelle überall hinreisen.

Autor: Matthias (Gast)
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Naja, reine HF-Jobs sind ausgesprochen rar gesät, weil sich nur größere 
Unternehmen die notwendigen Gerätschaften und Computerprogramme leisten 
können.
Die üblichen Verdächtigen sind Alcatel, Rohde&Schwarz, 
Panasonic-Matsushita, Rosenberger, Huber&Suhner, Siemens-Infineon, 
Bosch, Kathrein usw.
Am besten alles abgrasen, was irgendwie mit HF, Antennen, EMV, Radar zu 
tun hat.

Autor: Aufreger deluxe (Gast)
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Versuche es mal bei Rhode & Schwarz.

Autor: Hans (Gast)
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Versuche es mal bei Infineon! Es gibt dort im Bereich HF, ASIC-Layout 
zahlreichen Bedarf an Leuten, die man in konkrete Aufgaben, die man 
nirgendwo lernen kann, einzuarbeiten. Infineon zahlt zwar einem Anfänger 
auch nicht mehr, als andere - aber man hat ein optimales Sprungbrett.

Im Bereich ASIC lernt man strukturieren Designflow und als jemand, der 
nie etwas anders gemacht hat, von dort aus irgendwo hinzuwechseln, wo 
man das immer bemüht ist, einzuführen (die meisten alten Ingenieure 
können das nicht), ist derzeit wohl das Beste, was man machen kann. Wenn 
Du das geschickt machst, kannst Du in 3 Jahren einen Gehaltsprung 
machen, der seines gleichen sucht!

Sieh zu, daß man dich nicht ins Labor sellt, zum Messen! Das ist das 
Abstellgleis!

Autor: rene (Gast)
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Mathias,
HF alleine ist zuwenig. Wie schon gesagt, eine langsame 
Weiterentwicklung Richtung schneller Digitaltechnik waere sehr 
ergaenzend. Die ueblichen HF Simulationsprogramme sind schon gut. Wer 
bedient die ? Genau, der Ingenieur mit HF Hintergrund. Die Industrie 
wird bald einaml sehr boese aufwachen was die HF Tuechtigkeit der 
Ingenieure anbetrifft. Diejenigen, die jetzt pensioniert werden haben 
unwahrscheinlich was drauf, die nachfolgenden nicht mehr, mangels 
Lernmoeglichkeiten. Die Schulen koennen's nicht bringen, wer lehrt dort 
? Solche, die's moeglicherweise vor Jahren mal gehoert haben. HF braucht 
jahrelange Erfahrung. S'iss leider so.

rene

Autor: Thomas (Gast)
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Schonmal bei Atmel geschaut?

Best regards

Autor: Cheffe (Gast)
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Haben die in Deutschland eine Konstruktion?

Ich weis jetzt von hier nur Infineon Graz, Comneon Linz. In Deutschland 
wäre es Infineon München, Texas Instruments in Freising und noch ein 
Japaner in Dreieich.

Autor: Jonny Obivan (-geo-)
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Hallo,

Mir fällt da noch spontan EADS ein. Ich war mal in Ulm (BW) bei denen zu 
Besuch und habe eine Führung mitgemacht, bei denen ist HF sehr stark 
vertreten. Insbesondere was Radaranwendungen betrifft sind die führend. 
Allerdings ist das alles sehr auf militärische Dinge ausgerichtet, was 
mich ein wenig abschreckte.

Autor: Blaubär (Gast)
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> was mich ein wenig abschreckte.

Mich würde vor allem dieser primitive Kasernenhofton beunruhigen... 
höhöhö

Autor: Jonny Obivan (-geo-)
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Naja, ich meinte das anders: Man merkt natürlich kaum etwas vom 
militärischen Bezug. In den Abteilungen wird ganz "normal" gearbeitet, 
auch an zivilen Projekten. Es ist aber nicht jedermanns Sache, wenn er 
weiß, das seine Arbeit Projekte unterstützt, auf deren Basis 
Waffentechnologie weiterentwickelt wird. Ansonsten ist das ein 1A High 
Tech Betrieb und es ist bestimmt super interessant. Ich fand es 
jedenfalls erstaunlich in einer riesigen HF- Schirmkammer zu stehen, in 
der Flugzeugradare getestet werden. Da werden unter anderem auch Field 
Array Radare entwickelt, das ist die modernste Radartechnik die es 
überhaupt gibt, da wird der Beam nicht mechanisch sondern elektronisch 
geschwenkt.
EADS hat auch am Space Shuttle mitgewirkt. EADS beschäftigt zig 
Mathematiker, Physiker und Ingenieure aller Art.

Autor: Agamemnon (Gast)
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> Es ist aber nicht jedermanns Sache, wenn er
> weiß, das seine Arbeit Projekte unterstützt, auf deren Basis
> Waffentechnologie weiterentwickelt wird.

Zumal keine Leute eingestellt werden, die Zivildienst leisteten.

Autor: Jonny Obivan (-geo-)
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> Zumal keine Leute eingestellt werden, die Zivildienst leisteten.

Das bezweifel ich ernsthaft. Wie gesagt, die Arbeit im HF Bereich hat 
mit Militär eigentlich nichts direkt zu tun. Ich denke die wählen ihre 
Mitarbeiter nach Qualifikation aus. Das ist ja auch ein internationaler 
Betrieb. Im großen und Ganzen ein HF- Paradies.

Autor: Cheffe (Gast)
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Das mit dem Zivildienstausschluss würde gegen das Grundgesetz 
verstossen.

Autor: Dirk Musielak (Gast)
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Guten Morgen,

wir die Maja Personalservice GmbH sitzen in Dortmund und suchen für 
einen Kunden in Hagen einen HF.Ing. wenn Sie interesse haben bitte 
melden Sie sich bei uns unter 0231 589 2627. Ich denke als Einstieg ist 
die Personaldienstleistung nicht der schlechteste WEG.

MFG
Dirk Musielak
Beratung und Disposition

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