Wobbelgenerator Erweiterung für Oszilloskop 1HZ...20MHz

#458758
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Hallo,

gern möchte ich einen vorhanden Wobbelgenerator,

einstellbar von 1Hz...20MHz mit einer Zusatzbaugruppe ausrüsten,

um die Wobbelkurve an einem Oszi mit X-Eingang darzustellen.


Meine 1.Idee war, man kännte die momentan erzeugte Wobbel-Frequenz durch 
einen µC messen lassen, der dann daraus ein PWM Signal erzeugt.

Dieses PWM Signal speist dann den X-Eingang.

Problem:

Damit man die Wobbelkurve noch so halbwegs vernünftig auf dem Oszi sehen 
kann, müsste z.B. der einstellbare Frequenzbereich von 1HZ...20MHz oder 
50kHz bis 100kHz innerhalb einer Sekunde durchlaufen werden.

Dh. die Wobbelfrequenz müsste binnen kürzester Zeit so halbwegs genau 
ermittelt werden.


Wie ist Eure Meinung dazu?


Bernhard
Gast #458767
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Hi!
<50kHz bis 100kHz innerhalb einer Sekunde durchlaufen werden
Da kannste aber Probleme bekommen wenn du Filter mit recht hoher 
Ein/Ausschwingzeit hast. Ein Speicheroszi wäre da günstiger.
Davon mal abgesehen, kannste nicht die Wobbelspannung anzapfen? Ist doch 
bestimmt blos eine Dreieckspannung welche die Freq. hoch & runter 
schraubt.
Die könntest du dann an X (angepasst)einspeisen.
Wenn dein Wobbler einen externen Wobbeleingang hat wäre es auch möglich 
einen externen Dreieckgenerator(PWM??)zu bauen der dann X als auch den 
Wobbler speist.

Viel Erfolg, Uwe
#458779
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Hallo Paul,

lang nicht's von Dir gelesen ;)


>Müßte sich die Wobbelfrequenz nicht linear zur Zeit verändern?

Ich denke, dass dieser Generator seine Wobbelfrewuenz linear verändert.


>Mit einem MC kriegt man aber wohl nur eine stufige und ziemlich
>"grobkörnige" Kurve hin, denk ich mir gerade.

Vielleicht könnte ein zusätzliches RC-Gleid die "Treppen" für das 
X-Signal etwas abrunden.


Aber Du bringst mich gerade auf eine Idee, man könnte sich einen 
einfachen 1Hz Sägezahngenerator bauen (Konstantstrom + C) und wenn die 
niedrigste Frequenz gemessen wird, dann Startet der Sägezahngenerator 
und speist den X-Eingang.

Bernhard
#458793
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Ist das zufällig der DDS-Generator von ELV? Der kann wobbeln, 
dummerweise haben die Entwickler vergessen, einen X-Ausgang oder 
wenigstens einen Triggerimpuls herauszuführen. Also praktisch 
unbrauchbar als Wobbler. Wegen der Einschwingzeit hätte ich auch 
Bedenken.

20-MHz-DDS-Board, Komplettbausatz (mit Poti, ohne Sinus-Endstufe AD 811) 
59,50 €  Artikel-Nr.: 68-471-38

... Zusätzlich steht eine integrierte Wobbelfunktion für 
Frequenzganguntersuchungen zur Verfügung. Dabei sind Start-, Stop- und 
Wobbelfrequenz einstellbar.

die Bausanleitung gibts frei als PDF hier:
http://www.elv-downloads.de/service/manuals/DDS20/47138-DDS-Board_km.pdf

- kurzes Betätigen der Taste „Prog.“. Das
Display zeigt „F1“ an. Dies ist die Startfrequenz,
die, wie unter „Frequenzeinstellung“
beschrieben, einzustellen ist.
- Betätigen der Taste „Prog.“ ein weiteres
Mal, das Display zeigt „F2“. Jetzt ist die
Stoppfrequenz zu einzugeben.
- Beim nächsten Betätigen der Taste
„Prog.“ Erscheint „SP“, woraufhin die
Wobbelfrequenz einzustellen ist.
- Eine weitere Betätigung der Taste „Prog.“
startet den Wobbelvorgang, das Display
zeigt „run“ und die aktuelle Frequenz.
- Um die Wobbelfunktion zu verlassen, ist
die Taste „Prog.“ ein weiteres Mal zu
betätigen. Das DDS-Board befindet sich
jetzt wieder im normalen Modus.

alles sehr schön, nur leider wie gesagt unbrauchbar
Gast #458805
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Hi!
Das Ding hat doch bestimmt einen kleinen Proz. und einen DDS-Baustein.
Die müssen sich ja irgendwie unterhalten. Könnte man die Unterhaltung 
nicht mitschneiden und aus dem Steuerwort die notwendigen Daten 
ausfiltern?
->PWM->X-Eingang.
Geht natürlich nur wenn du an die Verbindungen rankommst und irgendwie 
den DDS-Chip/uC identifizieren kannst .

Viel Erfolg,Uwe
#458814
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Hallo Christoph

>Ist das zufällig der DDS-Generator

genau!!! Hatte die Bezeichnung vergessen

Ihn bezog ich über "Funkamateur"


Hätt' ich vor einem Jahr gewusst, was man alles aus den µC herauszaubern
kann, hätt' ich mir diese Investition erspart.



Ich lege mal ein Bild mit bei, nicht wundern über die etwas sehr großen 
und betagten russischen Tansistoren, aber sie tummelten sich schon seit 
jahrzehnten in meiner Bastelkiste herum ;)


Bernhard
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#458832
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Ach ja, wer das Ding neu einschaltet sollte die Bedienungsanleitung 
genau lesen. Es gibt beim Ersteinschalten eine Resetprozedur, mit lang 
Drücken einer Taste. Sonst denkt man, das Gerät ist defekt. Stand in der 
ersten ELV-Bauanleitung nicht drin, ich habe einen neuen DDS eingelötet, 
ging natürlich auch nicht. In der revidierten Anleitung stehts am Ende 
irgendwo.
#458836
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@Christoph

>Der DDS ist bekannt, ein AD9835 mit serieller Programmierung

Hab gerade mal das Datenblatt geöffnet.

Sieht bald aus wie SPI ?

Einen Auszug aus der Schaltung lege ich mal mit bei.

Das wären 3 Leitungen, die angezapft werden müssen....

Ich dachte 8, sorry UWE


Aber mit dem Datenprotokoll komme ich nicht zurecht :(



>Da darf aber nichts heiß werden, sonst lösen sich alle
>Heißklebeverbindungen und die Bauteile purzeln durch das Gehäuse

... ich schäme mich


Bernhard
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Gast #459467
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Hi!
Hatte jetzt mal bischen Zeit und habe das Datenblatt studiert.
Ist doch garnicht so schlimm.
1.ja ist SPI, also GND,CLK,Data
2.FSYNC erzeugt den Übergabetakt.Die Übertragung ist immer Wortweise.
Das 1. Byte was kommt, wenn FSYNC auf L geht, ist das Befehlsbyte 
(C3-A0). Wenn du das decodierst weist du schon was gemacht werden soll. 
Das Nächste ist schon der 1.Wert. Die Werte kannst du schon mit Hilfe 
des Befehlsbytes in def. Register ablegen(Max.4)Du musst also nur das 
Schreiben der Freq.reg. raussuchen, den 32 Bit Wert verarbeiten und dann 
den richtigen Wert für die PWM=X-Wert setzen.
Das muss doch zu machen sein.

Viel Erfolg,Uwe
#460003
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Hallo Uwe,

danke, dass Du Dich mal etwas intensiver mit dem Datenblatt 
auseinandersetzen konntest.

Was mich gerade nicht verstehe, hab' irgend wie ein black-out,
der AD9835 ist doch ein DA-Wandler,
d.h. ihm wird digital gesagt, welche Analogspannung er an seinem Ausgang
zur Verügung stellen muss.

Würde man den SPI-BUS anzapfen, dann könnte man nur digital auslesen, 
welcher Spannungswert gerade vorhanden ist.

Aber die momentane Frequenz liese sich so ohne weiteres nicht aus dieser 
digitalen Information ermitteln, oder sehe ich das falsch?


Bernhard
Gast #460174
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Hallo Bernhard!
DA-Wandler schon, aber er wandelt ständig die vorgegebenen Werte aus 
einer Tabelle (Sinustabelle) um. Die Frequenz wird nun dadurch 
eingestellt, das die Geschwindigkeit der Ausgabe verändert 
wird->Frequenzsteuerwort. Bedeutet, je grösser der Wert desto kleiner 
die Freq, oder anders als PAP

Ausgabe:    lese Tabelle und gebe aus(D->A)
           lade F_Steuerwort
warte:     F_Steuerwort-1
           wenn F_Steuerwort > 0, goto warte
           goto Ausgabe
Ich hoffe du verstehst was ich meine.

Viel Erfolg, Uwe
#465088
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@Christoph

die Monoflop-Variante scheint eine gute und vorallem einfache Variante 
zu sein.

Ich habe mal eine ATmega8 Assembler-Monoflop-Routine geschrieben und sie 
auf den Frequenzbereich 0...200Khz angepasst.

Was mich sehr wundert, der Wobbelgenerator verändert seine Frequenz nur 
in sehr groben Stufen.

Bei einer Wobbelfrequenz von 20 Hz im Bereich 0...200kHz erzeugt er 
gerade mal 5 Frequenzen.

Bei 10 Hz Wobelfrequenz dagegen schon 10 Frequenzen.




Bernhard
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