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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik P(anel)M(eter) 428 von Pollin


Autor: Andreas H. (Gast)
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Hi zusammen,

hab mir das PM428 von Pollin bestellt weil es so schön billig ist :-)

Jetzt hab ich daheim nen Trafo mit Brückengleichrichter und Siebung für 
meine Elektronik (12V, 0V, -12V) und für die getrennte Versorgung der 
LCD´s nen Traco-DC-DC-Wandler (Vin=9...18V, Vout=12V) und einen L7810 
zur Sicherheit (ist nötig!). Es sind mehrere Lochrasterplatinen durch 
Bananenstecker verbunden.

So weit, so gut. Die +12V und -12V aller Platinen verbinden funktioniert 
es einigermaßen gut, doch wenn ich jetzt die GND´s verbinde kommt eine 
"1" im LCD.
Die LCD´s über ein getrenntes Netzteil versorgt passiert das ganze nicht 
- ist ein DC-DC-Wandler für diesen Typ Display nicht geeignet - die 
Massen sind nicht verbunden (geht LCD defekt!) ?

Hat jemand Erfahrung mit dem PM428 ?

Autor: Magnus Müller (Gast)
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> So weit, so gut. Die +12V und -12V aller Platinen verbinden funktioniert
> es einigermaßen gut, doch wenn ich jetzt die GND´s verbinde kommt eine
> "1" im LCD.
> Die LCD´s über ein getrenntes Netzteil versorgt passiert das ganze nicht
> - ist ein DC-DC-Wandler für diesen Typ Display nicht geeignet - die
> Massen sind nicht verbunden (geht LCD defekt!) ?

Wie nun... Sind die Massen nun verbunden oder nicht???

Bist du dir sicher, dass der von dir verwendete DC/DC Wandler galvanisch 
getrennt ist? Falls du diese Frage nicht beantworten kannst, gib uns 
wenigstens mal den Typ des Wandlers rüber.

Gruß,
Magnetus

Autor: Waldemar T. (sanchez251)
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oh, da gibt es also noch ein "Opfer" der Pollin - 
"Qualitäts-markenware"... gg

mir ging es ähnlich... Hab mir die selben displays geholt und 3 kostbare 
stunden verbraten herauszufinden, wieso es nicht geht... Fakt ist, dass 
Versorgungsspannung und Messspannung "KOMPLETT" galvanisch voneinander 
getrennt sein muss (was Pollin uns freundlicherweise in ihrer 
Beschreibung, die sich auch noch empörenderweise "Datenblatt" schimpft, 
vorenthält). Masse miteinander verbinden ist also nicht drin.

Autor: alfsch (Gast)
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heee, da muss ich pollin in schutz nehmen:
>>>> opfer...des eigenen unwissens !

habe die erfahrung mit anderen - wohl ähnlichen - lcd-dmm gemacht:
die chips brauchen zb +3 und -6 v , das macht der chip bei 9v versorgung 
ganz einfach mit internem spannungsregler. normal wird ja auch 
9v-batterie benutzt, dann gibts gar kein problem.

datenblatt der typischen icl7106 (maxim)  hilft auch...

Autor: Waldemar T. (sanchez251)
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Mit "opfer" meine ich die tatsache, dass pollin ihre ware z.b. in dem 
fall mit einem unvollständigen "Datenblatt" anbietet. Wenn sie schon 
Datenblätter  anbieten, sollten sie schon stimmen und vollständig sein. 
Ich würde nicht sagen, dass es selbstverständlich ist, dass die 
Spannungen galvanisch voneinander getrennt sein müssen. Erst als ich mal 
im web nach einer anderen Beschreibung gesucht hab, ist mir das 
aufgefallen.

Ansonsten kaufe ich schon mal gerne bei Pollin ein, weil die ware 
einfach super günstig ist und (meistens) ihren zweck erfüllt. und 
manchmal hat man auch was zum lachen... :) letztens habe ich z.B. ihre 
berüchtigten "Nostalgie-EEPROMs" mit vergoldeten Beinchen aus Russland 
entdeckt... LOOOOL

gruß waldemar

Autor: Mike (Gast)
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Bei 9V LCD-Modulen ist praktisch immer In(Lo) mit Common verbunden. Das 
führt dann zu den beschriebenen Problemen wenn man das einfach auf Masse 
zieht. Wenn es das Panel hergibt, dann kann man die Verbindung aber auch 
unterbrechen und die Eingänge im Diffentialmodus betreiben. Beim ICL7106 
dürfen die Eingänge einen Bereich von +1,5V bis 8V überstreichen. Mit 2 
Spannungteilern gegen eine Referenzspannung kann man dann auch 
Spannungen messen die sich auf eine gemeinsame Masse beziehen.

Es gibt übrigens auch Module bei denen das einfacher geht. Die arbeiten 
dann intern mit einer Spannungsverdopplung. Man erkennt sie am 
einfachsten an ihrer 5V Spannungsversorgung und am Preis ;) (z.B. Conrad 
121541).

Autor: Olaf (Gast)
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> Ich würde nicht sagen, dass es selbstverständlich ist, dass die
> Spannungen galvanisch voneinander getrennt sein müssen.

Doch das ist der Normalfall. Display die davon abweichen sind eine 
teurere Ausnahme und werden normalerweise extra beworben.

> Erst als ich mal im web nach einer anderen Beschreibung gesucht hab,
> ist mir das aufgefallen.

Siehst du, erst kucken dann kaufen. Beratung gab es als du in 
Fachgeschaeften fuer so eine Ware den 3-5fachen Preis bezahlt hast. 
Jetzt nicht mehr.

Olaf


Autor: Andreas H. (Gast)
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So - also wie ich mir in RUHE am WE die Sache nochmal angeschaut hab, 
kam der Fehler zum Vorschein :-)

Die Massen waren / sind getrennt - der DC-DC-Wandler ist auch galvanisch 
getrennt.
Das Problem war, das mein Brückengleichrichter nicht richtig verschaltet 
war und somit hat es die Masse verzogen und alle anderen dranhängenden 
Elemente (DC-DC-C) auch mit...

Somit lag es nicht am PM428 - prinzipiell ein nettes Teil für den Preis.

Also, dank euch!

Autor: GastA (Gast)
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Hallo,

hab auch mehrer PM428 und möchte mehrere Spannungen messen.

Wenn ich die LCD-Versorgung der einzelnen LCDs jetzt aber miteinander 
verbinde, dann werden die Messwerte / Anzeige verzerrt...
Woran kann das liegen - braucht jedes LCD seine eigene galvanisch 
getrennt Versorgung ?

Autor: Dieter Werner (Gast)
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> braucht jedes LCD seine eigene galvanisch getrennte Versorgung ?

Einfache aber unschöne Antwort: Ja

Autor: Peter (Gast)
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OK nun gut jedes Messinstrument braucht eine eigene Galvanisch getrennte 
Versorgung...
Mein Fall heute bringt mich zum Verzweifeln:
Alle Instrumente einzeln nacheinander an einer 9V Batterie extra 
justiert mit Kalibrator PiPaPo und einen Trafo mit 2x9V 
ausgang,Gleichrichter,Sibelko und sogar noch eine 9V Stabilisierung 
hintendrann(7809).
Verbinde ich nun das Instrument mit dem Trafo,werden 0,00V 
angezeigt,gehe ich nun mit meinem Labornetzteil auf die Eingänge habe 
ich sofort die Nette ""1""im Display,also Spannung runtergekurbelt bis 
auf 0,1V,doch die ""1"" blieb bestehen.
Trafo aus und auf Batteriebetrieb umgestellt...Alles bestens.
Also Kalibrator drauf ebenfalls im Batteriebetrieb,alles bestens,sobald 
ich aber mit dem Kalibrator ans Netz gehe habe ich wieder die ""1"" 
stehen.

So liebe Spezialisten was könnt ihr mir hierbei als Hilfe anbieten??

Herzlichen Dank vorab
Gruß aus Wien
Peter

Autor: Erwin (Gast)
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Hallo,

habe selbieges Problem mit dem PM428. Hat schon lemand dafür eine Lösung 
gefunden?

Vielen Dank

Autor: Christian R. (supachris)
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Da wird wohl die Mess-Masse nicht mit der Versorgungs-Masse verbunden 
sein dürfen, auch nicht über den Schutzleiter. von Netzgeräten. 
Jedenfalls war das bei den billigen Panel-Metern früher immer so.

Autor: Holger Krull (krulli) Benutzerseite
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Erwin wrote:
> habe selbieges Problem mit dem PM428. Hat schon lemand dafür eine Lösung
> gefunden?
Die Lösung wurde doch schon genannt. Galvanisch getrennte 
Versorgungsspannungen der Panelmeter. So wie hier 
http://www.glaeserium.de/html/p-svg7.html
oder Batteriebetrieb.

Autor: Sven F. (sven0876)
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geht aber auch gut mit kleinen dc/dc wandlern ist viel einfacher man muß 
nur darauf achten das sie galvanisch trennen kosten ca 6€ stück hab hier 
damit 4 laufen eingang 30v ausgang 9v einzig 100Ohm und noch 100uf/100nf 
sind noch im ausgang zu siebung.

sven

Autor: eric (Gast)
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Hallo bin elektonisch keine leucht und hab auch so ein teil
pn 428
also mit 9 v batt. kein problem
aber
ich messe ( überwache mit einem lcd die V und mit einem die A und möchte 
daß ohne Batt. den überwacht wird ein Schaltnezteil
könnt ihr mir eine schaltung und teie liste mit bezugsquelle nennen
denn mein teile handel vor ort verkauft die panels aber hat nicht
wirklich ahnung da von (aussage ist daß geht nicht !) ihr sag geht doch 
und euch traue ich mehr kompetens zu wie dennen

mfg eric

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