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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik merkwürdige Erscheinung


Autor: Nobi (Gast)
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Moin,

ich habe mir eine Schaltung gebastelt, welche dazu verwendet wird, die 
MCP250XX Serie von Microhip zu konfigurieren. Nach langem Versuchen, 
funktioniert dies Schaltung nun endlich. Das Problem jedoch ist, sie 
funktioniert nur an einem PC. Wenn ich sie an einen anderen anschließe, 
funktioniert sie nicht mehr. Zur Spannungsversorgung habe ich jedesmal 
das gleiche Gerät verwendet. Auch habe ich alle enthaltene Logikbaustein 
mit 100 nF entkoppelt, ebenso wie die Versorungsspannung. Ein weiterer 
Effekt ist, wenn ich die Versorungsspannung abklemme, (an den PCs, an 
denen die Schaltung nicht funktioniert) funktioniert sie. (Da ich zwei 
Elkos in der Schaltung habe und zwei verschiedene Spannungen, wird 
hieraus der Strom entnommen, während ich die Schaltung vom Netz getrennt 
habe)
Ich vermute ja ein Masseproblem oder ähnliches, nur weiß ich momentan 
nicht weiter. Es sind auch alles Massen miteinander verbunden.

Wäre dufte, wenn jemand auch schonmal soetwas erlebt hat. Achja, die 
Schaltung hängt am Parallelport des Rechners wobei bei allen ECP+EPP 
eingestellt ist

P.S. Im Anhang mal zwei Osziaufnahmen. Schön ist hier das veränderte 
Signalbild zu erkennen. Aber isch wes nich woher der Mist kummt.

Autor: nides (Gast)
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hi

das geht-nicht-bild hat einen 5v-pegel am signal,
das geht-bild nur knapp über 2v!

da die einzelnen bits beim geht-nicht weiter auseinander sind, tippe ich 
darauf dass der sender (pc?) kein ackn erhält.

könnte es sein, dass der empfänger (deine hardware) mit 3v3 arbeitet?
möglicherweise versteht das nicht jeder pc?

nides

Autor: Nobi (Gast)
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die pegel sind unterschiedlich, weil die spannung bei der geht variante 
aus den elkos entnommen wird. diese also nicht die volle spannung von 5V 
bzw. 13V zur verfügung stellung können. (denke ich mal, korrigiert mich, 
wenn ich falsch liege) Zu meinem nachbau gibts auch noch ein evalkit von 
microchip. mit welche ich auch schon arbeiten konnte. mit diesem 
funktioniert es prima. ich finde aber partout keinen gravierenten 
unterschied.

das oszibild zeigt im übrigen die datenleitung. die clockleitung ist von 
diesen störungen nicht betroffen.

und durch diese störungen auf der datenleitung, kann mein pc (bei dem es 
nicht klappt) nix mit den empfangenen daten anfangen.

Autor: Marco S. (masterof)
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Erstelle mal die beiden bilder mit der selben zeit auflösung.

Autor: Nobi (Gast)
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so. hier nochmal die bildchen mit gleicher zeit- und spannungsauflösung.
ich hoffe es geht so. wenn genaueres erwünscht ist, kann ich noch was 
messen.

Autor: Nobi (Gast)
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immer das selbe

Autor: Nobi (Gast)
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ich habe hier im anhang noch den schaltplan zu der schaltung sowie ein 
genaueres bild der störung. im übrigen ist zu erwähnen, dass dieses 
signal (bzgl. bitfolge) nix mit dem eigentlichen signal gemein hat.

wäre dufte, wenn jemand rat weiß.

Autor: Stefan (Gast)
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Wo ist der Messpunkt für das Signal und der Bezugspunkt?

Hast du zwei Messkanäle und kannst du das möglichst unbehandelte 
Eingangssignal mitprotokollieren bzw. ab wann im Schaltbild die 
Störungen kommen?

Die Kondensatoren C6 bis C9 kommen mir seltsam positioniert vor. Ich 
hätte die jeweils beim Vcc-Pin an den ICs in Richtung GND erwartet.

Autor: Nobi (Gast)
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Der messpunkt befindet sich an JP2, DATA (unten rechts).
an diesem punkt kommen die daten von data_in und data_out zusammen. laut 
bild (welches ich erst morgen hinzufügen kann) sind die signale die von 
data_out an den messpunkt ankommen noch nicht von der störung betroffen.

bezüglich den kondensatoren, hatte ich auch bedenken. der originale 
schaltplan war diesbezüglich nicht gerade aufschlussreich, da alle 
koppel-c auf einer seite abgebildet waren, und das sie zwischen vcc und 
gnd hängen. jedoch nicht wo in der schaltung. und so wie es auf dem 
board aussah, hängen sie an gnd und gehen nach vcc.

Autor: Stefan (Gast)
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Diese Kondensatoren haben ja eigentlich keine Koppelfunktion sondern 
eine Abblockfunktion. Die sollen den Vcc-Eingang des Chips 
stabilisieren. Und da hätte ich sie eher dort einseitig an Vcc und 
einseitig an GND angebracht. Idealerweise auf kürzestem Weg zwischen dem 
Vcc-Pin des IC und dem GND-Pin des IC. Es gibt sogar IC-Fassungen, bei 
denen solche keram. Abblockkondensatoren bereits eingebaut sind.

Autor: Nobi (Gast)
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ES GEHT.

für alle die es interessiert. es war kein problem mit nicht gesetzten 
C's oder mit dem parallelport. ich hatte einen poti (spindeltrimmer) in 
der schaltung, um gegebenenfalls meine programmierspannung zu justieren. 
habe dieses teil durch einen festwiderstand ersetzt und siehe da...

@Stefan
ich werde beim nächsten prototypen auf deinen hinweis eingehen und 
meiner intuition vertrauen und die abblock-c's so setzen wie es 
eigentlich sein sollte.

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