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Forum: FPGA, VHDL & Co. FPGAs als CoProzessoren in Dual-CPU-Boards


Autor: Cheffe (Gast)
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In einer Elektronikfachzeitschrift erschien kürzlich ein Artikel 
veröffentlicht, der ein Steckboard mit integriertem Vertex-FPGA 
beschreibt, welches in einem Dual-CPU-board faktisch einen Opteron 
ersetzt und dem verbliebenen Prozessor als CoProzessor dient.

Arbeitet jemand mit / an solchen Systemen?

Autor: ... (Gast)
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ja

Autor: Cheffe (Gast)
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Mich würde interessieren, welche Anwendungsfälle es für so eine 
Konfiguration gibt und vor allem, wie man ein solches System entwirft?

Autor: ... (Gast)
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>Mich würde interessieren, welche Anwendungsfälle es für so eine
>Konfiguration gibt
Alles mögliche von Videobearbeitung bis Klimamodellierung

>und vor allem, wie man ein solches System entwirft?
1) Ziel festlegen
2) Anforderungskatalog erstellen
3) Entwurf gemäß 2) anfertigen
4) Prototyp validieren
5) Evtl. Entwurf nachbessern -> 4)
6) Produktion

Als Cheffe müsstest du das eigentlich wissen.

Autor: Hans (Gast)
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Ein FPGA als CoPro zu einem Prozessor haben wir noch nicht realisiert, 
bisher waren es (lediglich) PCI-Systeme mit FPGAs, die eigenständige 
Rechungen durchführen. Einen festgelegten Desigflow haben wir nicht. Das 
Design läuft meist so, daß zunächsts vollständig autarke Systeme in C++ 
realisiert und getestet werden, dann wird das, was ins FPGA soll, 
separiert und einzeln realisiert. Meistens werden hier FPGAs als 
synchrone, zeitlich versetzte pipelines angesteuert: Die CPU schreibt 
die Aufgabe zyklisch nach Rotationsprinzip in die FPGAs und holt nach 
der vollständigen Latenz das Ergebnis / die Ergebnisse passend wieder 
ab. Die FPGAs berechnen hierbei die Ergenisse mit selbständig 
varierenden Parametern, sodaß am Ende nur das eine richtige Ergebnis 
abgeholt werden muss. (Was richtig ist, entscheiden in unserer 
Applikation andere Prozesse). Die Leistung der FPGAs ist hier 
ausdrücklich die Variation der Aufgabe mit bis zu 8x4 Variationen.

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