Reset-Pin flattert

Gast #461112
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Atmega16 TQFP, 4x 100nF von VCC nach GND direkt an den Pins (0603), 4,7k 
von Reset nach VCC und 100nF nach GND, 100nF von AREF nach GND. Also, 
Hardwareseitig scheint alles richtig zu sein. Software ist auf Minimum 
auskommentiert (LED an PortD blinken).
Nun zum Problem: die Spannung am Reset-Pin ist meistens auf ca 1,8V und 
springt ab und zu auf 5V, bleibt dort für einige 10/100/1000 (immer 
unterschiedlich) Takte und fällt dann wieder auf 1,8V runter.
BrownOut-Detektor ist deaktiviert. Was zieht den Reset runter?
Danke.
Gast #461230
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Sven: nein, ja 200R, Glatt 5V.
Falk: isch abe garr keine Spannungsregeler :) (Labornetzgerät).
Klaus: das werden wir wohl nie erfahren. Ich habe den uC ausgewechselt 
und nun funktioniert alles. Also doch wahrscheinlich die 3. Habe nicht 
gedacht, dass sie so empfindlich sind, obwohl ich jetzt auch nicht sagen 
kann, was genau die Ursache des Ausfalls war (ESD? Temperatur?).
Danke nochmals an alle.
Gast #461590
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@Travel Rec.

> Mikrocontroller NIEMALS ohne Spannungsregler am
> Labornetzgerät betreiben. Diese neigen u.U. dazu, beim Einschalten zu
> überschwingen. Manche tun dies sogar beim Ausschalten. Da dies um

Dann sind es aber keine LABORnetzteile sondern einfach billige Krücken. 
You get what you pay for.

MfG
Falk
Gast #462083
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"Manche tun dies sogar beim Ausschalten."

Manche erwecken freilich nur den Eindruck dies zu tun, weil deren 
digitale Spannungsanzeige vom gleichen Strom lebt wie der Rest, und dann 
beim Abschalten spukt.
(Firma: TravelRec.) Persönliche Seite #462164
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Naja - am Speicheroszi zeigt sich die wahre Qualität eines 
Strom-/Spannungslieferanten. Wir haben in der Firma mal einige Tests 
gemacht und nicht schlecht gestaunt. Deswegen hänge ich empfindliche 
Sachen wirklich nur noch mit Spannungsregler an ein (Labor-)Netzteil. 
Die Alternative mit Spannung von 0 aus langsam hochdrehen funktioniert 
bei Controllerschaltungen meist nicht wirklich, weil der Quarzoszillator 
oft nicht anschwingt.
Gast #462266
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Nimms nicht persönlich, die Oszillatorschaltung hat Atmel zu 
verantworten. Aber dass ein RC-Oszillator bei langsamen Hochdrehen der 
Betriebsspannung nicht anschwingt, halte ich für äusserst bedenklich. 
Die Dinger sind, bei richtiger Dimensionierung, immer schwingfähig!

Vielleicht war es aber auch ein anderer Effekt.

MFG
Falk
Gast #462900
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Ich habe eben dieses BilligHobbyKellerNetzgerät. Und von den Spitzen 
beim Einschalten wusste ich schon, deshalb schalte ich erst das Gerät 
ein und stecke danach die Bananenstecker rein. Aber vielleicht hat ein 
Kollege das anders gemacht.

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