Sammelantwort:
Hier muß ich Sonic zustimmen, Assembler ist der beste Weg, die Dinger
von Grund auf kennen zu lernen. Dazu kommt, die Entwicklungssoftware
(AVRStudio) gibt es gratis bei Atmel. Steigt man später auf C um, kann
man beim AVRStudio bleiben, ein installierter C-Compiler (WinAVR) wird
erkannt und eingebunden.
Wenn man nicht extrem sparen muß, sollte man grundsätzlich nur
Controller mit SRAM nehmen. Bei den 8-beinern wäre das der ATTiny13.
Dadurch hat man mehr als 3 Unterprogrammebenen, was es erlaubt, häufig
genutzte Funktionen in Unterprogrammen auszulagern, die dann einfach per
.include einbinden kann. Und Hochsprachen verlangen SRAM. Deshalb läuft
der 11er nicht mit C.
@Tobi direkt:
Reichelt schreibt auch nur aus dem Datenblatt ab, dennoch gilt: Das
Datenblatt ist als amtlich anzusehen. Minimum sind 2 Kondensatoren und 1
Widerstand notwendig, der Widerstand und 1 Kondensator kommen an den
RESET-Pin, um Störungen abzuhalten, der 2. Kondensator ist für die
Betriebsspannung.
Welche Controller kaufen? Ich empfehle ATMega8 und ATTiny2313. Die
Tutorials hier auf der Seite beziehen sich auf den ATMega8. Viele im
Netz vorhandene Projekte erwarten ebenfalls diese Controllertypen.
Bei Reichelt sind das ATMega8-16 DIP und ATTINY 2313 DIP.
Die kommen dann im lochrastertauglichen DIL-Gehäuse
Gruss
Jadeclaw.