ADC Eingangswiderstand at-mega8

Gast #466430
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Hallo,
ich hab ein Problem, ich brauch den Eingangswiderstand des ADC damit ich 
nen Spannungsteiler berechnen kann. Ich finde den einfach nicht im 
Datenblatt, vielleicht schau ich auch nur an der falschen Stelle...
Hab vor 10kV zu messen.

Mein Plan war mit einem großen Spannungsteiler die Spannung auf 2 Volt 
runterzusetzen und dann das ganze Gleichzurichten und mit nem 
Kondensator zu puffern. Irgendwelche Tipps oder Einwände? :)
Gast #466437
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Das Problem ist, dass der Eingangswiderstand des ATmegas (wie groß er 
auch immer sein mag :)) sehr ungenau ist. Teile deine hohe Spannung mit 
einem Teiler runter, und hänge einen als Impedanzwandler geschalteten OP 
dahinter. Somit erfährt der Teiler keine Belastung und du bist 
unabhängig von Eingangswiderstand des ATmegas.
Gast #466565
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Mach das bloß nicht, das geht schief! Widerstände haben eine 
Maximalspannung, die liegt bei einem Standardtypen schätzungsweise 
maximal bei 600 Volt, nachzulesen im Datenblatt. Überlege mal, was 
passiert, wenn dieser eine Widerstand des Spannungsteilers durschlägt!
Gast #466605
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"Hallo,
ich hab ein Problem, ich brauch den Eingangswiderstand des ADC damit ich
nen Spannungsteiler berechnen kann. Ich finde den einfach nicht im
Datenblatt, vielleicht schau ich auch nur an der falschen Stelle...
Hab vor 10kV zu messen."

Also vom Eingangswiderstand sehe ich da keine Probleme: Wenn Du einen 
Spannungsteiler nimmst, dann wird der Ersatzinnenwiderstand durch die 
zwei Widerstände in paralleler Anordnung gebildet. Sprich, der 
Ersatzwiderstand ist niedriger als der kleiste Widerstand (das ist der 
untere des Spannungsteilers). Somit ist der Ersatzwiderstand Deines 
Spannungsteilers garantiert so niederohmig, daß Du sonst nichts weiter 
berücksichtigen mußt.

Gruß

Wolfgang
www.ibweinmann.de
Brushless Motor Control
#466607
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@Thorsten
Ich glaube ich habe 3x 68MOhm mit je 10kV Spannungsfestigkeit in Reihe 
verbaut. Diese sind noch mit Schrumpfschlauch überzogen.
Das bietet etwas an Reserve falls die Spannung noch höher wird.
Solange kein Überschlag stattfindet machen auch Spannungen >5V dem AVR 
nichts aus, da der Strom auf <1mA begrenzt wird.

Es gibt einige Hersteller die Widerstände bis 1000GOhm mit bis zu 50kV 
Spannungsfestigkeit herstellen. Sind aber leider nicht ganz billig und 
nicht einfach zu bekommen.
#466758
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Der ADC des Mega168 (der mehr oder weniger kompatibel zum Mega 8 sein 
wird) ist für Quellimpedanzen von 10kOhm oder kleiner ausgelegt (laut 
Datenblatt, Kap 22.5.1). Ansonsten ist die Sampling Zeit nicht mehr 
vernachlässigbar und muss bei Messreihen in betracht gezogen werden.
Gast #466761
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Misst du DC oder AC?
Wie genau musst du messen?
Vielleicht reicht dir eine einfache kapazizive Koppelung?
Dafür reicht schon Alufolie um das Hochspannungskabel.

Spannungsteiler willst du nicht verwenden. Hängt ein Anschluß in
der Luft oder geht ein Widerstand kaputt, können die 10kV direkt
anliegen.
Gast #467380
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Reicht der OP alleine aus?
Afaik mögen viele OPs keine kapazitive Last und fangen an
zu schwingen.
Im Handbuch des aduc702x, mit dem arbeite ich gerade,
steht ausdrücklich drin, dass der ADC mit einem RC
Hochpass (R=10, C=10n), beschaltet werden soll.
Gast #952230
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Um das Hauptthema mal wieder aufzugreifen:

Im Datenblatt findet man unter Electrical Characteristics den Unter ADC 
Characteristics. Da steht irgendwo "Analog Input Resistance". Das ist 
der Innenwiderstand der Pins, die ADC-Messungen machen.

(bei mir steht da Min.: 55MR / Typ.:100MR)(R=OHM)
Beitrag #7200401 wurde von einem Moderator gelöscht.

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