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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Canon Druckerchips


Autor: andy (Gast)
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Hallo miteinander,

ich bin sehr verärgert über das, was Canon zur Zeit abliefert. Bisher 
war ja Canon echt ein Super Druckkerhersteller und trotz den 
Biligpatronen hat man mit dem Drucker super gute Ergebnisse erziehlt.
Um so gemeiner ist jetzt die neue Tacktik durch Chips Billigpatronen 
auszuschalten und dadurch die eingenen Patronenpreise in die Höhe zu 
treiben. Ein kompletter Satz kostet nun ca. 75€.
Angeblich ist der Chip auf der Patrone ja nur gedacht, um den Füllstand 
der Patronen zu speichern um den Druckkopf zu schützen. Daher dürften 
sie ja kein Problem haben, wenn man versucht diesen Chip zu kopieren.

So weit ich bisher weiß ist es ein Speicherbaustein, der den akutellen 
Füllstand speichert, den ihm der Drucker sendet. Ist die Patrone einmal 
leer, kann er scheinbar nicht mehr zurückgesetzt werden. Eine 
Möglichkeit ist es nun bevor die Patrone leer ist, den Chip auf eine 
neue nachgemachte Patrone zu kleben und selbst immer zu kontrollieren, 
ob die Patrone noch genug voll ist, denn wenn sie einmal ganz leer ist, 
ist der Chip hin und man muss wieder eine Originalpatrone kaufen.

Meine Idee: Man müsste doch sowas leicht nachbauen oder reseten können. 
Deie Platine mit Chip hat vier Pins. Wenn man die Komunikation zwischen 
Drucker und Chip abfängt und auswertet, oder nicht. Mich würde mal eure 
Meinung dazu interessieren, bevor ich mir so was kaufe und rumbastle, ob 
ihr meint, dass sich sowas rentiert oder überhaupt funktioniert.

Andy

Autor: Frankl (Gast)
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Die neuen Druckpatronnen von Canon haben den Druckkopf (wie 
HP)integriert.

Autor: Andreas Haimberger (Gast)
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@ andy:

> denn wenn sie einmal ganz leer ist,
> ist der Chip hin und man muss wieder eine Originalpatrone kaufen.

Nicht der Chip in der Patrone ist dann hin, sondern der Druckkopf! Da 
nützt dann auch eine neue Original-Patrone nichts mehr, wenn du mit 
trockenem Druckkopf druckst.

Im übrigen kannst du auch die neuen Patronen mit Chip problemlos 
nachfüllen und weiterverwenden, du musst nur die Fehlermeldung im 
Druckertreber bestätigen. Chip kopieren oder zurücksetzen ist also nicht 
notwendig.

Da die Füllstandüberwachung dann aber ausgeschaltet ist, bist du selbst 
dafür verantwortlich, dass der Druckkopf nie trocken läuft. Bei 
Originalpatronen sorgt der Chip zusammen mit dem Druckertreiber dafür, 
dass der Druckkopf immer Tinte hat.

@ Frankl:

> Die neuen Druckpatronnen von Canon haben den Druckkopf (wie
> HP)integriert.

So generell kann man das nicht sagen. Mein Canon Pixma IP 5200, den ich 
mir vor zwei Monaten gekauft habe, hat getrennten Druckkopf und fünf 
einzelne Farb-Patronen. Es gibt hier also verschiedene Varianten. Die 
teureren Canon-Drucker haben Druckkopf und Farbpatronen getrennt.

MFG, (noch ein) Andy

Autor: andy (Gast)
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Hallo

Meines Wissens wird der Füllstand über ein auf der Unterseite der 
Patrone eingebautes Prisma mittels Infrarotlicht und Fototransistor vom 
Drucker ausgelesen. Die Ausleseeinheit findet man ziemlich leit im 
Drucker. Man sieht eigenltich nur zwei Löcher, wo der Drucker die 
Patronen immer wieder drüber hinwegbewegt und dabei den Füllstand 
ausliest. Dieser Füllstand wird dann auf die Chips der Patronen 
gespeichert um angeblich dem Austrocknen des Druckkopfes vorzubeugen. 
Dies wäre aber doch hinfällig, da der Drucker jederzeit den Füllstand 
messen kann und ihn somit nicht auf einen Chip speichern müsste.
Das die Füllstandsanzeige vom Drucker durch die mehrmalige Verwendung 
eines Chips nicht mehr funktioniert habe ich auch gelesen. Aber genau 
das möchte ich erreichen, dass der Drucker wieder ganz normal mit der 
Patrone weiterarbeitet, als wäre sie eine Originalpatrone. Also entweder 
den Chip irgendwie reseten, was ich mir schwierig vorstelle, da die 
sicher eine Sperre eingebaut haben, sonst hätte das wohl schon jemand 
geschaft, oder aber einen µC oder Speicherbaustein einsetzen, der das 
Protokoll von Chip und Patrone ersetzt und den man dann auch manuel 
reseten kann. Es dürfte doch nicht so schwer sein die Siganle abzuhören 
und anschließend zu kopieren, genau wie auch bei Handydisplays, ... . 
Canon kann ja auch nichts anderes über Kabel schicken als elektrische 
Signale.

Mich würde interessieren, ob ihr es für möglich haltet, oder ob ihr 
Probleme seht. Ich habe halt nicht vor mich da in was zu verrennen, viel 
Geld auszugeben und am Ende nichts erfolgreiches zu haben.

Andy

Autor: Christian Schoch (kriki)
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Da meine Patronen gleich mal alle sind, werd ich mal eine 
auseinandernehmen.

Das mit der Fehlermeldung wegklicken kann ich bestätigen ... 25 mal auf 
"ja, ich weiss, ich bin dann selber schuld" und dann gehts auch mit 
einer Billig/nachgefüllten Patrone. hoffe nur, dass sich das dann auch 
wieder mal einschalten lässt.

Das mit der Kommunikation abhören müsst so passieren, dass ein uC oder 
so oben auf die Patrone geklebt wird und nach unten verbunden.

Autor: rayelec (Gast)
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Offenbar hat Canon von Epson gelernt (dort scheint es ein einfaches 
serielles Protokoll wie SPI oder i2C zu sein) und bei den 
Füllstandschips einen richtig ekligen Verschlüsselungsalgorithmus 
implementiert. Jedenfalls beissen sich die Chinesen seit über einem Jahr 
daran die Zähne aus und es gibt bis heute keine Canon-Patronenresetter! 
Wenigstens kann man den Drucker dazu überreden, trotz leerem Chip zu 
drucken.
Bin echt froh, noch einen i865 und einen i9950 zu besitzen. Diese 
Modelle drucken noch ohne Chip und man kann die Patronen in 
Minutenschnelle nachfüllen!

Autor: FBI (Gast)
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Find ich auch sch**** was Canon sich da leistet.
Aber erste "Workarounds" sind wohl schon verfügbar:
http://www.druckerchannel.de/artikel.php?ID=1684&s...

Frank

Autor: Hannes Lux (hannes)
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FBI wrote:
> Find ich auch sch**** was Canon sich da leistet.
> Aber erste "Workarounds" sind wohl schon verfügbar:
> 
http://www.druckerchannel.de/artikel.php?ID=1684&s...
>
> Frank

Ich finde es sch..ade, dass die Kunden sich sowas gefallen lassen, sowas 
gehört boykottiert.

...

Autor: Winfried (Gast)
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Bisher gibt es wohl noch niemanden, der die Canon-Chips geknackt hat. 
Und die sind ja mittlerweile seit 2 Jahren im Markt. Man kann sich 
sicher sein, dass da einige ganz großes Interesse haben und auch schon 
viel Aufwand betrieben haben, um die Dinger zu knacken. Insofern glaube 
ich, dass die sich da was geschicktes einfallen lassen haben. Man kann 
sowas ja genauso sicher machen, wie z.B. eine Telefonkarte.

Zum Glück klappt ja z.B. beim IP4300 noch das Ausschalten der 
Tintenstandüberwachung. Das Nachfüllen mit z.B. Inkjet/Jettec Tinte von 
tintenalarm.de funktioniert bei mir bestens.

Autor: Oskar (Gast)
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"Man kann sowas ja genauso sicher machen, wie z.B. eine Telefonkarte."

Ja, wär kein Problem, aber der Mossad musste ja unbedingt Tron 
umbringen. Jetzt müssen wir kleben. (geht bei mir übrigens sehr gut)

Autor: tom (Gast)
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Hi,

Sturm im Wasserglas! Oder um jetzt mal ganz bissig zu sein: Selbst 
Schuld!

Warum ist das wohl so: Drucker für lau und dafür Drucker-Patronen "mit 
Goldrand". Ich meine, ich will jetzt nicht Canon in Schutz nehmen. Aber 
Canon macht damit das, was andere Druckerhersteller schon seit 
Jahrzehnten machen.

Der Preis eines Druckers ist nicht beliebig nach unten verschiebbar. 
Insbesondere, wo sich auch die Ansprüche nach oben verschoben haben. 
Mechanik ist nun mal Mechanik und will mit entsprechenden 
Materialeigenschaften mit passender Präzision gefertigt werden. D.h. der 
Preisspielraum nach unten ist gewissermaßen "gedeckelt"! Preisspielraum 
läßt sich dabei nur durch Massenproduktion und durch preiswertere 
Elektronik bzw. vermehrten Einsatz von Software bringen.

Oder ... tata! Man sorgt konstruktionsbedingt dafür, das es ebend nicht 
nur einen Gerätepreis und einen Verbrauchsmittelpreis (der aber nicht 
mit dem Gerät an sich gekoppelt ist) gibt, sondern ebend einen 
"Verbrauchsmittelpreis", der einen Anteil Gerätepreis versteckt 
beinhaltet.

Also: vor dem Kauf eines Druckers Hirn einschalten! Drucker für lau ist 
ebend nicht alles. Genauso wie Auto billig, dafür oft und teuere Wartung 
bzw. Steuern und Versicherung!

Es ist ebend immer noch so: jedes Ding hat seinen Preis, auch wenn die 
Werbung gern einreden will, das wäre nicht so!

Schönen Tag noch,
Thomas

Autor: Winfried (Gast)
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Ich hätt aber lieber gern einen guten Drucker den ich auch real bezahle, 
dafür dann aber nicht bei den Patronen genötigt werde. Bin gerne bereit, 
200 Euro anstatt 85 Euro für eine IP4300 zu zahlen.

Ich vermute aber mal, bei dieser Geiz ist Geil Stimmung, würde so ein 
Hersteller bald pleite gehen. Viele sehen nur noch den 
Anschaffungspreis, ohne etwas weiter zu denken. Es wäre wohl nur ein 
kleiner Nischenmarkt, womit dann uninteressant für alle großen 
Druckerhersteller.

Der Hersteller baut halt das, was der Markt will. Der typische Kunde 
möchte im Moment halt etwas verarscht werden, er braucht die billige 
Illusion, die er sich teuer erkauft.

Autor: ??? (Gast)
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es gibt auch Tintenstrahl-Drucker für Profis...

Autor: marc989 (Gast)
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Die Laser-Drucker haben das wohl noch nicht, oder meint ihr das kommt 
auch mal?
Bei HP-Laser oder Farblaserdruckern?
Find ich eh die bessere Wahl. Immer guten, wasserfesten, schnellen und 
nicht Tinteneingetrockneten Streifen Druck :-)

Marc989

Autor: wulf (Gast)
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als die Pixma ipX000 Serie im Auslaufen war habe ich gerade noch einen 
ip5000 bekommen. Bin sehr zufrieden mit dem Gerät, da damals schon 
bekannt war, dass die Nachfolger nur noch mit Chip arbeiten. Auch die 
optische Füllstandserkennung finde ich genial!

Vlt. findest du in eB*y einen ip4000 -> ohne Chip
kann ich nur empfehlen!

Autor: andy (Gast)
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Hallo,

das habe ich mir wohl zu einfach vorgestellt.
Ich habe bei den Druckern auch schon immer erst auf den Preis der 
Patronen gesehen, bevor ich mir einen Drucker gekauft habe, nachdem ich 
einmal bei Lexmark reingefallen bin. So war die letzten Jahre eben immer 
Canon die erste Wahl, da man wegen Qualität nichts sagen kann und 
Patronen bei ebay für einen Euro ist auch genial. Mein alter i560 hat 
nun nach viel Arbeit den Geist aufgegeben und wir jetzt ausgeschlachtet, 
aber das mit den Canondruckern ohne Chip habe ich versäumt. Die 
restlichen bei ebay gehen für sehr hohe Preise weg, weil wohl schon die 
meisten verstanden haben, das sie lieber an den Patronen als am Drucker 
sparren sollten.

Ich habe noch was zum Thema gefunden:
http://www.druckerchannel.de/artikel.php?ID=1684&s...
Hier wurde noch nicht geschaft den Chip zu kopiern, aber dennoch gibt es 
die Möglichkeit, dass die Füllstandsanzeige ohne Originalpatronen 
weiterfunktioniert. Ob sich allerdings der Preis gegenüber den 
Orignalpatronen rechnet ist fraglich.

andy

Autor: Christian Kreuzer (christian_rx7) Benutzerseite
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Hallo,

ich selbst hab den Pixma 5200R welcher meiner Meinung nach nicht mehr zu 
den billigen zählt, das mit den Patronen war mir von Anfang an klar, was 
mich allerdings wirklich geärgert hat, ist die Tatsache, dass die 
Patronen seit Kauf des Druckers bis jetzt um 3,- teurer geworden sind 
und der Drucker gegenüber meinem BJC610 einen extrem hohen 
Tintenverbrauch beim Reinigen der Düsen hat.
Würde mir allerdings warscheinlich wieder einen Canon Drucker kaufen, da 
die Qualität absolut top ist.
Was mich noch ärgert, ist das Canon keine Linux Treiber anbietet.

Viele Grüße,
Christian

Autor: ad001 (Gast)
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Tag zusammen,
in der c't 22/05 gab es einen interessanten Artikel zum Thema Drucker 
und Druckerpatronen... einige Hersteller (ich habe den Artikel gerade 
nicht vor Augen) benutzen zur Uebertragung der Fuellstands- und 
sonstigen Informationen (wer weiss schon, was der Druckkopf alles ueber 
einen weiss...) Verschluesselungsverfahren, die beim US-Militaer 
entwickelt worden sind...

Mit freundlichen Gruessen
 Andreas.

Autor: andy (Gast)
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Mich würde echt mal interessieren, wie die das rechtlich halten können. 
Es ist nicht erlaubt zu verhindern, dass andere Hersteller kompatible 
Patronen herstellen, und so wird behauptet, dass der Chip nur Vorteile 
für den Endverbraucher bringen und keineswegs zum Kopierschutz dienen. 
Allerdings stelle ich mir dann die Frage, warum die da ein 
Verschlüsselungsverfahren vom Militär verbrauchen, was ja wohl sicher 
nicht billig ist. Der einzige Vorteil den ein Endbenutzer daran 
wahrscheinlich hat, ist, dass er allen erzählen kann, dass in seinem 
Drucker die neuste Verschlüsselungstechnik steckt, die das Militär zu 
bieten hat. Nun mal im ernst, dass ist doch alles offensichtlich Betrug, 
oder nicht?

andy

Autor: mitzlaf (Gast)
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ich glaube nicht das das die neueste Verschlüsselungstechnik ist.

Autor: Nachgefragt (Gast)
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Wenn ich mich nicht ganz täusche, gibt es ein seit ca. nem halben Jahr 
ein Gesetz das Uumweltfreundlichkeit bei Verbrauchsmaterial vorschreibt 
- in der Art so, dass z.B. Druckerpatronen wiederverwendbar sein müssen.
Andernfalls bekommt der Drucker keine Typen- oder was weis ich-Zulassung 
in DL.

Jetzt wäre nur die Frage, was die mit "wiederverwendbar" meinen - 
'nachfüllen' für lau und weiterverwenden, oder energetisch verwenden 
(sprich verheizen) so wie es seit langem mit dem GelbenSack gemacht 
wird??

...es kann aber auch sein, dass nur ein Vorschlag der extrem Ökos war, 
der einfach so untergebuttert wurde...
Weis noch jemand was dadrüber?

Autor: Hannes Lux (hannes)
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> ... oder energetisch verwenden
> (sprich verheizen) so wie es seit langem mit dem GelbenSack gemacht
> wird??

Hmmm... Meines Wissens wird das Zeugs vom "Grünen Punkt" (Gelber Sack, 
Gelbe Tonne) zum größten Teil in die Dritte Welt (z.B. Manila) 
verhökert, von ein paar Alibi-Sortier- und Recyclinganlagen in DL mal 
abgesehen.

Zum Drucker zurück: Klar, die Hersteller wollen den Kunden an eigenes 
Verbrauchsmaterial binden. Wer will denn heute noch ein (einzelnes) 
Gerät verkaufen, der Verkauf eines Abos bringt doch viel mehr ein. Es 
werden also alle möglichen Tricks gefunden, den Kunden an eigenes 
Verbrauchsmaterial zu binden. Wer sich das gefallen lässt, ist 
allerdings selbst schuld. Sowas kauft man nicht! Sowas boykottiert man. 
Sollen die Hersteller dran ersticken.

...

Autor: Verärgerter Modellauer (Gast)
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Nun ja, wenn ich das hier so lese, dann müsste man eigentlich die ganze 
"Consumer" Drucker Schiene boykotiteren ...

Ich bin nun schon seit dem Erscheinen des 8086 Prozessors bei der PC 
Geschichte dabei und kann auf eine bewegte Vergangenheit in Sachen 
Drucker zurückschauen ...

Was mir dabei aufgefallen ist: Außer dem Binden der Kunden an den 
Hersteller durch Tricks und Schliche bei der Tinte, werden die Drucker 
immer schlechter.

Ja, immer schlechter, auch die für mehr als 500 Euro und darüber ...

Mein Chef hat für die Abteilung, die Platinenprototypen macht und die 
gerade mal für das erste Muster mit dem Tintenpisser auf 
Transparentpapier macht 5 HP-Drucker in der 600 Euro Klasse gekauft ...

Schon während der Installation wurden die Dinger an den Versender 
zurückgeschickt.

Der Grund: Es kann einfach nicht angehen, das ich für einen Drucker mit 
USB-Anschluß 175 MB Treibersoftware installieren soll.

Wir haben versucht, das Paket zu trennen und nur den reinen Treiber zu 
installieren.  Aber sogar der braucht fast 60 MB auf der Platte und beim 
Drucken mit einem 2800 MhZ Core 2 Duo mit 4 GB RAM noch mehr als 50 % 
Systemresourcen und CPU-Last.

Die Drucker sind doch heute nur noch Mechanik ohne Intelligenz und ohne 
irgendwelche "echten" Protokolle.

Wir haben uns dann Ricoh Farblaser gekauft und die sind dann sogar noch 
so intelligent, das man die sogar mit einem USART Ausgang von einem µC 
zum Drucken bringt.

Also:

Die Billigteile stehenlassen und die Hersteller so dazu zwingen, das 
wieder Drucker und keine Papierbewegemechaniken mit Klecksformern 
verkauft werden.

Der (verärgerte) Modellbauer

Autor: Canon ip5200 User (verzweifelt) (Gast)
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Hallo zusammen,

hier sind ja scheinbar die Experten versammelt, daher stelle ich mein 
Problem einfach mal hier hinein:
Mein Canon ip 5200 hat nach der Umstellung auf kompatible Patronen mit 
ausgewechseltem Chip reibungslos und mit guter Qualität gedruckt. Jetzt 
auf einmal sind die Ausdrucke der Bilder und Photos alle völlig 
rotstichig, auch andere Produkte bringen nichts. Der Austausch ist auch 
immer rechtzeitig vor dem Trockenlaufen passiert.
Hat da jemand Erfahrungen? Bringt es z.B. etwas, jetzt noch mal mit 
einem Originalsatz neu an zu fangen?

Canon ip5200 User (verzweifelt)

Autor: Steven Wetzel (steven)
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Hallo,

> Ich hätt aber lieber gern einen guten Drucker den ich auch real bezahle,
> dafür dann aber nicht bei den Patronen genötigt werde. Bin gerne bereit,
> 200 Euro anstatt 85 Euro für eine IP4300 zu zahlen.

Der Drucker würde eher 700 EUR kosten. Bist du dann immer noch bereit, 
wenn daneben das HP-Modell für 80 EUR steht?

Autor: Alex (Gast)
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Kann mir jemand verraten, wie ich diese Füllstandsanzeige beim IP5200 
ausschalten kann ? Ich bekomme das nicht gebacken.

Danke schon mal im voraus.

Autor: F. Kriewitz (freddy436)
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Ich kann auch nur jedem raten sich einen Farblaser anzuschaffen, die 
sind inzwischen durchaus erschwinglich und wenn man nicht gerade Fotos 
drucken muss reichen die auch völlig aus. Sie sind deutlich Robuster und 
trocknen nicht ein oder ähnliches.

ich habe einen Epson, der hat auch eine Füllstandsanzeige der 
Tonerkartuschen. Aber die kann jede Hausfrau Reseten. Alle 
Verbrauchstteile haben irgendwo eine Schmelzsicherung sitzen die beim 
ersten Einbau vom Drucker getestet wird und anschließend durchgebrannt 
wird. Die Hausfrau greift zur Alu Rolle ;)

Autor: Winfried (Gast)
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Füllstandsanzeige ausschalten: Für 5 Sekunden Paper-Feed drücken. So 
ging das glaube ich. Ansonsten mal bei druckerchannel.de schauen.

Autor: Alex (Gast)
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@  Winfried

Besten Dank. So geht es. Wunderbar.


@  F. Kriewitz

Solange nichts eindeutig geklärt ist, was die gesundheitlichen Risiken 
des Tonerstaub's betrifft, werden viele Leute sich wohl kaum solch eine 
Staubschleuder ins Haus holen. Ich ebenfalls nicht, allein der Kinder 
wegen nicht.

Autor: Master Snowman (snowman)
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@Alex: dann hoffe ich, dass du mit deinen kindern auch auf dem land 
wohnst und sie nie in die stadt nimmst; der feinstaub der 
verbrennungsmotoren (autos, lastwagen, andere motoren z.b. strassenbau, 
reinigungsgeräte etc.) produzieren davon reichlich. und bei dem 
feinstaub weiss man, dass er schädlich ist (krebsfördernd, 
asthmafördernds...).

@topic: ich weiss nicht, ob farblaser in jedem fall rentabler ist als 
ein tintenstrahldrucker. was ich aber weiss, ist, dass das ausdrucken 
von fotos zu hause sich definitiv nicht mehr lohnt in anbetracht der 
preise bei einem foto"entwicklungs"laden für digitale fotos.

Autor: Winfried (Gast)
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Hatte letztens mal eine Recherche gemacht und gemerkt, dass Farblaser 
sehr teuer im Verhältnis zu Tintendruckern sind. Man muss auch 
aufpassen, was man alles an Verbrauchsmaterial ersetzen muss. Da 
unterscheiden sich einige Geräte enorm. Am günstigsten schnitten 
Kyocera-Drucker ab.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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"dass Farblaser sehr teuer sind" ... in der Anschaffung vielleicht.

Nicht unbedingt im Verbrauch. Zwar kostet eine Toner-Komplettausstattung 
eines 300-EUR-Farblaserdruckers etwa soviel, wie der Drucker, der aber 
druckt damit 3000 bis 5000 Seiten (bei 5% Deckung).

Und im Gegensatz zum Tintenstrahldrucker wird kein Toner zu 
"Reinigungszwecken" verwendet.

Ansonsten wird - und insofern hat Winfried auch wieder recht - der 
Preisverfall von (Farb-)Laserdruckern dazu genutzt, die mit 
Tintenpatronen etablierten Geschäftsmodelle aufleben zu lassen.

Man sollte also vor der Anschaffung eines Druckers sich Gedanken machen 
um das zu erwartende Druckvolumen und die Anschaffungskosten von 
Verbrauchsmaterialien.



Autor: Michael U. (Gast)
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Hallo,

meine Variante: für wohl 90% aller Drucksachen brauche ich keine Farbe. 
Also steht in einer Ecke, wo er nocht stört, ein alter HP Laserjet 6 mit 
Netzwerkanbindung am Fileserver rum. Der hat 4W Standby-Aufnahme und 
druckt innerhalb 30s nach Start des Druckauftrages los.

Noch sparsamer im Verbauch ist ein alter Laserjet4 plus, allerdings 
macht der keinen sinnvollen StandBy und braucht "ewig" zum Aufheizen.

Kosten bei ebay um 20 Euro, Tonerkartusche hält etwa 1-2 Jahre bei 
meinem Druckaufkommen.

JetDirect Ethernetinterface ist so um 30 Euro zu bekommen, falls man 
keinen passenden Rechner oder Rozter mit Parallelport in der 
Drucker-Ecke stehen hat. ;)

Für Farbe tut es hoffentlich noch eine Weile mein HP 930c, die dort 
benutzten Patronen sind gut nachfüllbar oder auch bei ebay günstig zu 
bekommen.

Gruß aus Berlin
Michael


Autor: Michael U. (Gast)
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Hallo,

naja, tippen kann ich wohl auch nicht...
"nocht" -> nicht
"Rozter" -> Router
"Verbauch" -> Verbrauch

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Alex (Gast)
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@  Master Snowman

Damit haben Sie zweifelsfrei recht. Und genau deswegen werde ich mir 
keinen Farblaser holen. Denn das, was schon in der Luft vorhanden ist 
und auf die Kinder einwirkt, muß ich nicht auch noch durch einen Drucker 
verstärken. Wobei das dann in der Wohnung auch noch konzentrierter 
wirken kann.

http://www.krank-durch-toner.de/

Autor: Bernd T. (bastelmensch)
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Hallo Leute,

habe zu den neuen Canon-Patronen eine Frage. (Ich habe noch einen i865, 
juhu!)

Sind die Patronen immernoch durchsichtig?

Wenn ja, dann könnte man sich doch eine kleine Schaltung basteln die den 
Füllstand erkennt und warnt wenn es unter einen gewissen Stand geht. 
Dann einfach nachfüllen.

Oder "merkt" der Druckertreiber irgendwann das die Patrone nie leer wird 
und setzt dann den Chip der Patrone ausser Betrieb? Oder werden die 
Tintentröpfchen mitgezählt?

Gruß Bernd

Autor: Netbird (Gast)
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Mr.Snowman schrieb:
dann hoffe ich, dass du mit deinen kindern auch auf dem land
wohnst und sie nie in die stadt nimmst ...  (Feinstaubbelastung ..)

Alex schrieb:
> Damit haben Sie zweifelsfrei recht. Und genau deswegen werde ich mir
keinen Farblaser holen. Denn das, was schon in der Luft vorhanden ist
und auf die Kinder einwirkt, muß ich nicht auch noch durch einen Drucker
verstärken. ...

So ist es!!!

@Mr.Snowman:
Sicher sind wir Belastungen ausgesetzt, die manchmal unvermeidbar sind 
(Auch wenn es uns nicht gefällt). Also ist es klug, Belastungen zu 
vermeiden, auf die man Einfluss hat!
Was wolltest du mit deinem Einwurf also sagen? Falls du Kinder hast, 
denk das mal durch ...

Autor: Gerry (Gast)
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Hallo
Sorry das ich einfach so schreibe wenn auch sehr spät.
Ich habe deinen bericht gelesen aber wo kann man beim ip4300 die 
füllstand Anzeige löschen.

MFG Gerry

Autor: Uwe (Gast)
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Alternative:
http://www.magic-chip.de/index.php?main_page=page_2
Nicht ganz billig, hat jemand Erfahrungen damit?

Autor: J. K. (jokiett)
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Hi,

würde auch gerne wissen was ich mit meinem Neu gekauften IP4300 anstelle 
um keine Orginalpatronen verwenden zu müssen, da muss es doch 
mitlerweile was vernünftiges geben. Die hier geposteten Ideen sind ja 
nun auch schon ein paar Monate älter. Wir sind aber denke ich mal immer 
noch auf dem Chip klebe Stand, außer man leistet sich einen Adapter der 
aber auch Canon Chips benötigt und bei dem die Tintenstandsanzeige 
flöten geht. Ich will mit dem Drucker drucken wie mit einem IP4000 ist 
das möglich und wenn ja was ist zu tun? Kann man den Drucker irgendwie 
überlisten? Muss man was an der Elektronik oder der Software ändern? 
Wenn es eine Möglichkeit gibt bitte ich sie mir mitzuteilen :-)

Danke

MFG
Johannes

Autor: Sven Burger (Gast)
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Habe mir einen IP 4300 Drucker zugelegt und leider keine Chance die
Tintenstandüberwachung zu überlisten. Er fordert mich immer nur auf, die 
nachgefüllten vollen Patronen, die er als leer erkennt, auszutauschen 
und den Druck abzubrechen. Habe die Sofware neu geladen, aber auch das 
bringt nichts. Das Nachfüllen hat sehr gut funktioniert. Das Druckbild 
ist ebenfalls gut.
Was kann ich tun???

Autor: Platinenbauer (Gast)
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@ Sven Burger

beimIP4300 (hab ich auch)

..vorn aufklappem und den oberen Knopf 5 sec gedrückt halten. Dann ist 
die Tintenkontrolle deaktiviert. Es erscheint ggfs noch dazu eine 
Meldung auf dem Monitor.

DiePatronen brauchen aber den Chip der Originalpatronen,diese einfach 
´von leeren Originalpatronen übernehmen und richtig ankleben. Ohne Chips 
geht Garnichts.

Platinenbauer

Autor: Dietmar E (Gast)
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> im Gegensatz zum Tintenstrahldrucker wird kein Toner zu
"Reinigungszwecken" verwendet

Allerdings landet unvebrauchter, abgestreifter Toner im Restonerbehälter 
(an der Trommel oder in der Trommeleinheit) - es wird also auch nicht 
jedes Toner-Korn zum Drucken benutzt.

Autor: Sven Salbach (Firma: Litrade.de) (ssalbach)
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Also um nur mal eiens zu den "mein Drucker war schon nicht billig" zu 
sagen.
Wenn ich einen pixma 4200 für 99€ kauft ist das faktisch geschenkt!!!!
Wenn ihr dann einen 5400 oder bergleiocharb für 199€ kauft ist er 
faktisch egschenkt da wie Tyl 4300 nur noch besser.
Wenn Ihr den gleichen Drucker mit billigen Patronen wollt würde er 
schötzungsweise 500-700€ kosten müssen.
Aber dann jammern alle weider, das ist ja ganz schön teuer!!!!!
Bei Nadeldruckern ist es immer noch so, und dort war auch auch bis auf 
für kurze Zeit, immer so.
Bei großen Lasern ist es genauso.
Wenn jetzt jemand losrennt und für 400€ nen Farblaser kauft, weil er 
meint, der ist ja schon teuer, dann ist dem auch nicht mehr zu helfen 
:-)

Autor: Sven Burger (Gast)
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Vielen Dank für die Info, hat aber leider auch nicht funktioniert. Es 
kommt immer die gleiche Meldung, dass die Tinte nicht erkannt wird, die 
Patronen leer sind und ich sie auswechseln soll...., obwohl sie voll 
sind.
Was ist der Unterschied zwischen nachgefüllten Originalpatronen mit Chip 
und Patronen ohne Chip, an die ich den Chip der Originalpatronen 
umklebe?

Autor: Chris (Gast)
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Möglicherweise ist der Chip defekt. Ein leider weit verbreitetes 
Problem, hatte ich auch schon (bei Originalpatrone ohne Nachfüllung) ...

Autor: Winfried (Gast)
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Ich denke auch, Chip wird defekt sein. Oder die haben die Firmware in 
neueren Modellen geändert und es geht nicht mehr. Kann ich mir aber 
nicht vorstellen.

Ich habe bei meinem IP4300 übrigens bestimmt schon 10 mal nachgefüllt, 
bisher läuft alles bestens.

Autor: Sebastian Seplus (bcasso)
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Hallo Leute!

Was mich brennenst interessieren würde ist, um was für einen Chip es 
sich bei den Canonpatronen überhaupt handelt. Ist es ein kleiner 
Mikrocontroller, ein reiner Speicherchip, oder eher etwas in Richtung 
FPGA?
Er hat auf jeden Fall 4 Anschlüsse: Clock, Data, V+, Masse. Der besagte 
Chip anwortet auch auf Signale, die der Druckercontroller ihm zusendet, 
von daher schließe ich einen reinen Speicherchip eigentlich aus, aber 
ich kann mich auch irren.
Gibt es Möglichkeiten einen solchen chip einfach zu kopieren? Ich stelle 
mir da ein Programm vor, was "einfach" alle Speicherstellen ausließt, 
diese speichert und was anschließend komplett auf einen anderen chip 
übertragen werden kann. Kennt sich da jemand aus?
Die Adapter von Armor oder Geha haben auf ihrer eigens entwickelten 
Platine auch einen orginalen Canonchip verlötet und zusätzlich noch nen 
Mikrocontroller... ich denke mir dieser µC wird die Signale, die vom 
Drucker kommen Filtern und nur bestimmte Bitmuster an der orginalen Chip 
weiterleiten. Was meint ihr dazu?

MfG bcasso

Autor: Winfried (Gast)
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Ist ein Spezialchip, vermutlich ein Mikrocontroller. Da kann man nicht 
einfach ein paar Speicherzellen auslesen und irgendwas kopieren. Du 
müsstest den kompletten Chip nachbauen und dann wohl auch noch die 
Software nachbauen, die du vielleicht mit millionenteurem Equipment 
irgendwie aus den Speicherzellen lesen kannst. Ich würde sagen, das ist 
ähnlich kompliziert, wie eine Telefonkarte zu knacken oder einen 
Geldkartenchip.

Du kannst sicher sein, dass schon jede Menge Leute weltweit sich dran 
versucht haben und wenn es irgendwie auf leichte Weise ginge, gäbe es 
jetzt nach 4 Jahren seit Markteinführung irgendwelche Anleitungen oder 
Nachbauten.

Autor: Wanderer (Gast)
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Es soll inzwischen einen Anbieter geben, der befüllte Originalpatronen 
z.B. für Pixma 4300 anbietet - gegen leere Originalpatronen. Sie sollen 
genau so wie neue Originalpatronen funktionieren. Diese Meldung soll in 
einem der letzten Nummern von Computerbild gestanen sein. Wer kennt 
diesen Anbieter oder hat die betreffende Meldung gelesen ?
Wanderer

Autor: Winfried (Gast)
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Zur Info, jetzt gibt es endlich einen Chip-Reseter für die Canon Pixma 
Patronen:

http://www.druckerzubehoer.de/shop/product/catid/D...

Autor: Vieldrucker (Gast)
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Jetz muss ich mich auch mal melden.

Wir haben bis letztes jahr im Büro mit HP Druckern gedruckt.
Hauptsächlich SW. Da bei uns unmengen an Papierkram anfällt
geht das gewaltig auf die Kosten. Jede Woche ne neue SW Patrone ersetzen
und das bei 3 HP druckern !

Das man das Geld anderwertig sinnvoll einsetzen kann ist klar.
Deswegen haben wirs mal mit nachfüllen versucht, bei HP Patronen machbar
aber umständlich und nur wenig Erfolg.

Deswegen haben wir uns mal nach anderwertigen Möglichkeiten umgesehen,
der IP4000 schien in einschlägigen Foren beliebt zu sein, und auch 
leicht nachfüllbar. Schnell bei der Ebucht für 200€ IP4000 gekauft und 2 
Liter Tinte
SW (+- 50 €) dazu.

Damit drucken wir nun tagtäglich. Lediglich muss ich die Patronen öfters 
per
Hand nachfüllen, ein wenig Arbeitsaufwand aber das ist doch recht 
einfach da keine Chips usw verwendet werden, Füllstand wird Optisch 
kontrolliert, das wisst ihr bereits sicher. Hin und wieder ein wenig 
Standart wartung wie Druckkopf wechseln, und das ding druckt und druckt 
und druckt.

Mittlerweile haben wir 4 IP4000 in Betrieb, und mit der nachfülltinte 
kommt man ne ganze Weile aus. Für SW Ausdrucke langt die Qualität locker 
!

Damit sparen wir mehrere Tausende Euros Tintenkosten im Jahr !! Das muss 
man sich mal zu Gemüte führen !

Sicherlich eine große Abzocke seitens der Hersteller, aber das ist ja 
nicht Gegenstand dieser Unterhaltung.

Bei uns steht eines fest, denn es kommen nur noch Nachfüllbare Drucker 
ins Büro. Für gewöhnliche Bürodokumente langt das locker.
Auch wenn der IP4000 in der Bucht einmal 500€ kosten wird so ist es doch 
ein Schnäppchen. Für Vieldrucker wie mich auf allenfall !

Das wollte ich nur mal mitteilen, allemal eine Überlegung wert sowas !

MFG Vieldrucker

Autor: Thomas O. (kosmos)
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@Vieldrucker: ihr solltet euch mal Gedanken machen einen Laserdrucker 
anzuschaffen. Hier mal mein Vorschlag

Kyocera FS1030D                        240€
Speicheraufrüstung (256 MB)             60€ (braucht man nur für 
komplexe Grafiken in hoher Auflösung)
Erweiterung zusätz. Papierkasette      140€ (250 schluckt er auch so und 
dann halt weitere 250 Blatt)
Originaltoner 7200 Seiten               70€
Ersatztoner 7200 Seiten                 20€

Der Drucker wird dann an einen Rechner per USB oder Parallel 
angeschloßen und im Netzwerk freigegeben und dann können alle anderen 
Rechner über ihn Drucken und das mit 22 Seiten / Min.

Ich habe früher auch mit Tintenstrahlern gearbeiten wenns hoch kam 
wurden auch schon mal 3 Patronen(schwarz) am Tag verbraten, das war dann 
doch etwas heftig und ich bin auf eien Laserdrucker umgestiegen. Seit 
etwa 5 Jahren habe ich nun einen Kyocera FS-1010 und dann Ding 
funktioniert wunderbar. Ich weine meinen Tintenstrahlern keine einzige 
Träne hinterher.

Daher meine Empfehlung da dieser 1030 ein indirekter Nachfolger mit 
Duplexeinheit ist, er kann dein Blatt Papier also gleich vorne und 
hinten bedrucken, falls es auf den letzen Cent ankommt, da man dadurch 
gleich die Papierkosten mit halbiert.

Autor: Vieldrucker (Gast)
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@ Thomas O.

Laserdrucker wäre natürlich auch eine gute Sache,
vorallem hat man dann keine Sauerei mehr mit dem Nachfüllen.

Zu der Zeit wo wir mit HP gearbeitet haben waren Laserdrucker noch
weitaus teuerer. Aber wenn man das mal nachrechnet macht er sich doch
sehr schnell bezahlt.

In unserer Filiale wurden bereits Laserdrucker verwendet, diese sind an 
die
dortigen Kassencomputer angeschlossen und werden von einer Firma 
gewartet und nach Bedarf ausgewechselt.

Zufälligerweise habe ich einmal im Internet gesehen was die Toner dafür
kosten, und das verglichen mit dem was die Firma verlangt für ein 
Tonermodell
dass zudem noch weniger Seiten schafft als das originale günstigere im 
Netz.

Da muss man schon auf Zack sein und überall alles nachprüfen sonst wird 
man
noch mit solchen bagatellen über den Tisch gezogen. Natürlich kaufen wir 
nun die Toner im Internet.

Ganz verzichten auf Tintenstrahler können wir auch nicht da doch hin und 
wieder mal was buntes zu drucken ist.
Sollte ein IP4000 mal den dienst quittieren werde ich sicherlich über 
den einsatz eines Laserdruckers nachdenken.

Mfg Vieldrucker

Autor: Winfried (Gast)
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Trotzdem ist Tinte noch billiger. Und der Feinstaub im Büro entfällt. 
Gerade wenn viel gedruckt wird, bekommen manche Asthma-Anfälle bei 
Laserdruckern.

Laser ist hingegen oft zuverlässiger, besonders wenn man auch mal 4 
Wochen gar nicht druckt. Bei Tinte verstopft dann gerne mal was.

Autor: Thomas O. (kosmos)
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Hat sicherlich alles seine Vor und Nachteile, ich finde aber das beim 
Laser die Vorteile überwiegen. Ich drucke oft mal Datenblätter von µC 
aus und da kommen gerne mal 300 Seiten raus, das dauert dann ungefähr ne 
viertel Stunde  mit meinen früheren Tintenstrahlern habe ich da mehrere 
Stunden gebraucht und das bei einer minderwertigen Qualität, mit einem 
heutigen Tintenstrahler dauert das aber auch noch ne Stunde, weil man 
sowas sicherlich nicht in Entwurfsqualität ausdrucken möchte. 
Reinigungsvorgänge sind ja auch noch ausenvor gelassen was mein BJC600 
fast nicht kannte und beim Epson irgendetwas 640 schon öfter vorkam. 
Beide Drucker haben übrigends nach geschätzen 5000 Blatt die Grätsche 
gemacht. Ich kann also jedem empfehlen der keinen Farbdruck braucht 
einen Laserdrucker anzuschaffen. Farblaser gibts inzwischen auch schon 
günstig, aber für Fotodruck ist das ja wegen der Rasterung, da keine 
Farbmischung/Tintenverlauf möglich ist, eher ungeeignet.

Wieviel Blatt Papier schafft ihr denn mit einer Schwarzfüllung, denke 
das bei einen PDF mit ein wenig Grafik und größerer Schrift für 
Überschriften usw. wie sie beim Grauert-Brief garnicht vorkommen um die 
300 Seiten möglich sind.

Autor: Paulo M. (paulo)
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Hallo,
ich habe mir einen Epson Stylus C84 extra gekauft, weil ich die 
Nachfüllpatronen fast für Lau bekommen kann, habe mir 2 Packungen mit je 
10 Patronen gekauft (4xSchwarz, und je 2 Farbpatronen). Hat mich 
ungefähr 14€ gekostet, habe immer noch eine ganze Packung davon.
Was ich damit sagen will ist das man vorher schauen muss ob es günstige 
Nachfülpatronen gibt, den die Sauerei bei meinem alten Lexmark mit dem 
Nachfüllen möchte ich nicht noch mal machen.
Habe auch noch einen Kyocera FS1010 Laserdrucker gekauft für die s/w 
Ausdrucke, den ein Laser ist einfach nunschlagbar in Sachen 
Geschwindigkeit und Handhabung, da trocknet nicht ein. Da gibt es 
natürlich auch günstige Nachfülltoner, hab welche ersteigert für 20€ (2 
Tonerkasseten, jede Kassete kann 3000 Seiten. Habe sie aber immer noch 
nicht gebraucht.
Ich drucke nicht sehr viel, deshalb ist für mich der Laserdrucker 
optimal.
Fotos laß ich vom Fotogeschäft machen, den billiger und besser geht es 
nicht.
Aber auch wenn ich mal ein paar Sachen farbig drucken will, mein Epson 
hat mich noch nie im Stich gelassen, deshalb kommt bei mir nur 
Epson-Drucker ins Haus, wegen den billigen Nachfüllpatronen.
Gruß Paulo

Autor: K. J. (theborg0815) Benutzerseite
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Winfried wrote:
> Trotzdem ist Tinte noch billiger. Und der Feinstaub im Büro entfällt.
> Gerade wenn viel gedruckt wird, bekommen manche Asthma-Anfälle bei
> Laserdruckern.

Tinte ist net billiger sohne trommel im Laser hält ewig jedenfalls im 
Privatgebrauch und 1kg tonnerpulver kostet bei ebay um 9eur und man kann 
fast alle tonner problemlos nachfüllen bei denen wo es nicht geht gibt 
es meist nachbauten mit füllstutzen.

Hab hier beides stehen nen tintenpisser und nen Laser den tintenpisser 
hab ich aber nur weil der mit fax und Scanner billiger war als nen 
scanner als standalon systen hab seit 2 jahren noch die org Patronen 
drinnen was bei HP ja eh egahl ist da die sich reinigen lassen.

Autor: Max (Gast)
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Wollte den Beitrag re-animieren. Seit kurzen gibt es kompatible 
Tintenpatronen mit Chip und allen Funktionen der 
Canon-Original-Patronen, zu ca. 30% des Canonpreises.

z.B. hier:
http://www.die-patrone.de/index.php?modul=shop&sit...

PS:
Ich bekomme dort keine Provision;-)

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