IR-Signal

Gast #473854
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Hallo allerseits,

Ich habe eine Frage. Und zwar habe ich mir eine Schaltung aufgebaut 
(siehe Anhang), die mit einem TSOP1736 und einer IR-Diode bestückt ist. 
Als Signal lege ich ein Byte von meiner UART des Mega8 an. Im Anhang 
habe ich ein Bild vom Oszi. Das obere Signal entspricht dem angelegten 
Signal und das untere dem vom TSOP empfangenen Signal. Nur "stört" mich, 
dass die Flanken des empfangenen Signals nicht schön sind.
Da die Reichweite der Verbindung bis zu 15m sein soll, fürchte ich, dass 
diese Flanken zum Problem werden könnten.

Liege ich da richtig in meiner Annahme? Wenn ja, was könnte ich da 
machen, um diese Signale zu "verschönern"?

Vielen Dank für eure Hilfe!!

mfg
Andy
Angehängte Dateien:
Gast #473888
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Das liegt daran, das die Leitung (Kabel, Leiterbahn...) die du 
"Data-TSOP" genannt hast, eine Kapazität gegen Masse darstellt.
Wenn die LED sendet, und der TSOP demzufolge LOW ausgibt, kann er diese 
besagte Kapazität über seinen internen Transistor (siehe dein Block 
TSOP) schnell auf LOW ziehen, siehe dein Bild: steile neagtive Flanke.
Geht die Sendeled aus, so geht der TSOP-interne Transistor aus und diese 
Leitungskapazität wird jetzt über den internen Widerstand (im Block 
TSOP) auf Betriebsspannung geladen, das dauert natürlich... schlechte 
Flanken..

Du hast demzufolge folgende Möglichkeiten:
-parallelschalten eines externen Pull-Up Widerstand, aber Vorsicht, 
diesen     zusätzlichen Strom muss der interne Transistor können=> 
Datenblatt max. Strom

- Die Leitung "Data-TSOP" sehr kurz halten und danach (irgendein) 
Logikgatter (UND,ODER....) als Treiber einbauen. Diese Treiber haben 
haben auch für das "auf Plus schalten" einen Transistor...
Gast #474053
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Hallo,

damit der TSOP was vernünftiges empfängt was du auch wieder dekodieren
und weiterverarbeiten kannst ... müsstest du dein Signal ja eigentlich 
noch auf ein 36khz Trägersignal modulieren vor dem Senden ... das wird 
das USART Modul des µC sicherlich nicht machen... von daher würde es 
mich wundern wenn am TSOP Ausgang was brauchbares herauskäme??

(ggf. sollte man halt zur Übertragung noch ein wenig Protokoll einfügen
 damit man sichergehen kann das die IR Übertragung auch Störungsfrei 
war... z.B. den Datenstrom in einem RC5 ähnlichen Protokoll verpacken
vielleicht noch ne Prüfsumme anhängen ... weil nur so kannst du halbwegs
sicherstellen das deine Übertragung beim Empfänger auch richtig 
angekommen ist...


André
Gast #474057
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@Andre:
Fragestellung lesen und Oszibild angucken, und erkennen dass die 36kHz 
offensichtlich drauf sind, sonst würde der TSOP garnichts ausspucken..
tut er aber..
es geht nur um Flankensteilheiten hier....
#474062
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Die Sende-LED muss mit 36kHz moduliert werden. Das geht man simpelsten, 
wenn man die Sende-LED zwischen den TX-Pin (Kathode)und nen Timer-Output 
(z.B. OC2) (Anode) anschließt. Der Timer wird auf 36kHz eingestellt und 
schaltet seinen Oin ständig zwischen hig und low um. So wird die LED 
ebenfalls mit 36kHz gepulst, wenn das UART die Leitung aktiviert, um ein 
Bit zu übertragen. Damit lässt sich eine Reichweite von etwa 50-100cm 
erzielen, darüber wird es  unzuverlässig. Die Baudrate sollte nicht 
größer als 2400 sein.

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