Hi,
sinusförmiger Stromverlauf? Warum denn das? Ein Gleichstrommotor wird,
entgegen seiner Bezeichnung, mit Gleich_spannung_ betrieben.
Deine PWM macht je nach eingestelltem Tastverhältnis einen bestimmten
Mittelwert (der Gleichspannung). Dies muß jetzt einer Leistungsstufe, an
der der Motor angeschlossen ist zugeführt werden.
In der Regel sind das sogenannte H-Brücken. Die können sowohl aus
bipolaren Transitoren, als auch aus FET bestehen. Das aber nur dann,
wenn Du die Drehrichtung umkehren willst, bzw. wenn aktive- oder
Nutzbremsung betrieben werden soll. Für eine Drehrichtung brauchst Du
nur einen Leistungstransitor!
Bisher sind wir nur bei einer Steuerung durch PWM, also so, als wenn
ein Motor an einer Leistungsendstufe durch variable tEin/T -Zeiten in
seiner Drehzahl gesteuert wird.
Der Strom der sich daraus ergibt hängt von der Last ab (also auch, ob
beschleunigt oder gebremst wird). So ein Motor hat eine sog.
Quellenspannungskennlinie, weil er ja auch als Generator wirkt.
Im stationären Zustand (konst. Drehzahl, kein Lastwechsel), gilt also
für den Strom tatsächlich i = 1/L * Integral(Ub-Uq) dt, während der
Einschaltzeit. Bei einem angenommenen Tastverhältnis von 50% wird der
Strom mit gleicher Steigung abnehmen. Aslo ist der Strom nicht
sinusförmig. sondern _dreieckförmig!_
isso
guude
ts