US-Geheimdienst half bei Entwicklung von Windows Vista
(neben Golem kam die Meldung auch heut in den Sat1 News)
http://www.golem.de/0701/49838.html
Neue Sicherheitsfunktionen mit Hilfe der NSA entstanden?
Wie Microsoft erstmals einräumte, hat der Softwarekonzern bei der
Entwicklung von Windows Vista Hilfe von dem US-Geheimdienst NSA
(National Security Agency) erhalten. Die NSA-Hilfe bezieht sich
angeblich auf Schutzmechanismen für Windows Vista, um Viren, Würmer oder
andere Schädlinge abzuwehren.
Gegenüber der Washington Post hat Microsoft erstmals die Zusammenarbeit
mit der NSA eingeräumt. Allerdings machte der Konzern keine Angaben
dazu, in welchem Bereich die NSA Einfluss auf die Entwicklung von
Windows Vista hatte. Die NSA überwacht im Namen der USA weltweit
elektronische Kommunikation und gilt als am besten ausgestatteter
Geheimdienst auf dem Globus.
Nach NSA-Angaben habe der Geheimdienst bei den Schutzmechanismen in
Windows Vista geholfen, um Viren, Würmer, Trojanische Pferde und andere
Schädlinge fernzuhalten. Microsoft selbst wollte sich nicht dazu äußern,
wie die Hilfe der NSA aussah. Bereits bei der Entwicklung von Windows XP
und Windows Server 2003 soll die NSA bei den Sicherheitsfunktionen des
Betriebssystems geholfen haben, teilte Microsoft mit. Zudem gab Redmond
bekannt, auch mit anderen Behörden wie der NATO eng zusammengearbeitet
zu haben.
Durch das Bekanntwerden der Zusammenarbeit mit der NSA könnte ein alter
Vorwurf wieder laut werden, dass Windows eine Hintertür enthalte,
worüber die NSA Zugriff auf entsprechende Rechner erhalte. Diese
Vermutung hat Microsoft stets zurückgewiesen. (ip)
Ein Wort aus eigener Erfahrung:
Ich hatte mir 1999 einmal eine damals vertriebene Zeitschrift namens
PC-Tricks gekauft in der ein Auszug eines Assembler-Listings von
Windows-98 zu sehen war. Dort hatte die NSA einen direkten(!) Zugang zum
System und konnte sich in jeden PC der online war weltweit einloggen
ohne das der Betreiber des Rechners dies bemerkte. Nichtmal die
Kommentare die ja nur dem Debbuger dienlich sind wurden entfernt.
Offensichtlich in der Annahme das niemand das Programm diassembliert,
denn in USA ist das verboten, in Europa allerdings nicht.
Wer nun meint, das könne in nicht kratzen, sollte vorsichtig sein, denn
weniger die Großkonzerne als desto mehr kleine Ingenieurbüros trifft es,
z.B. das 4 Monate vor Markteinführung eines Produktes das selbe Teil
fast 1:1 in Amiland auf dem Markt sind und die Patentrechte ebenfalls
futsch, wobei der beklaute dann die Schulen und den Frußt behält!
In Deutschland verschwinden jedes Jahr 50.000 Arbeitsplätze (~14%) die
sich auf Industriespionage zurückführen lassen mit einem Schaden von
mehr als 20 Milliarden Euro!
Marktplatz der Diebe:
http://www.amazon.de/Marktplatz-Diebe-Udo-Ulfkotte/dp/3570001989
Es ist also angesichts dieser Sache kein Zufall das die NSA bei
Softwareherstellen ihre Finger drin hat. Wenn ein Unternehmen nicht
freiwillig kooperiert wird es dazu gezwungen. Bestes Beispiel Lotus-123,
eine seinerzeit weit bessere Office-Suite als die von Microsoft. Der
Hersteller wurde gezwungen den Kryptoschlüssel herauszurücken mit dem
die Daten verschlüsselt werden konnten. Später wurde der Schlüssel
ergänzt und die NSA behielt aber immer noch 2/3 des Schlüssels, war
somit aber in der Lage schnell den Rest zu knacken.
Sicherlich ist stückweise die Freigabe von Systemen wie z.B. SUN-Solaris
nicht nur eine kommerzielle Entscheidung, als das durch Opensource neuer
Wind in etwaige System kommt, aber sicherlich auch eine humane, denn
durch die Einsichtigkeit des Codes würde jeder Spionageversuch sofort
auffliegen.
Daneben gibt es sehr gute Emulatoren (CorssOverOffice, oder Win4Lin) für
Linux,BSD, MacOS-X, als auch Solaris, mit denen man Windowsprogramme bis
hin zu XP ohne spürbare Verluste ablaufen lassen kann unter einem
Maximum an Sicherheit und Stabilität gegenüber Windows.
http://de.wikipedia.org/wiki/CrossOver_Office
Theo
Die kritischen Punkte von Vista lassen sich sehr gut aushebeln, indem
man Vista nicht ans Internet haengt. Gibt ja genuegend Alternativen
dafuer. Wenn etwas Sicherheitsrelevant ist, muss es ja nicht direkt am
Internet haengen. Es koennen ja noch ein paar Proxis dazwischen sein, so
es denn trotzdem sein muss.
Z.
Da müsste einer mal in alteren C'T-Archiv CDs wühlen, an die
NSA-Geschichte kann ich mich nämlich auch erinnern. Allerdings glaube
ich, daß das '97 war.
>Hallo,>mich würde mal interessieren ob es zu den "Assembler Ausschnitten" in>Win98 Links gibt?.
2 Möglichkeiten:
Im Netz nach "PC-Tricks" als Zeitschrift suchen, Ausgaben von 1999-2000
abklappern.
Oder Win-98 diassemblieren Allerdings first edition so wie ich das
verstanden habe. Ist natürlich mit viel Arbeit verbunden für die es nix
gibt.
Auf jeden Fall sollte man vorsichtig sein, wenn man Windows einsetzt.
Auch ne externe FeuerMauer nützt nix, denn wenn ihr da alles sperrt so
spert ihr auch Windows.
Dann habe ich vor längerer Zeit so um 2003 so einige seltsame Erlebnisse
mit Win-2000 auf meiner alten Gurke (PII-400MHz-128MB-RAM) gehabt.
Um den Kahn abzusichern dachte ich nimmste ZoneAlarm. Gemacht + getan!
Ich war natürlich so schlau und habe dem MS-Explorer verboten ins Netz
zu gehen und benutzte seinerzeit Opera.
Interessant war, das sich von Zeit zu Zeit offensichtlich einige
Routinen selbstständig gemacht haben, insbesondere in Verbindung mit dem
Explorer.
Man kann ihn z.B. nicht löschen und komplett entfernen, wie es mit
normaler Software geht, sondern er regeneriert ich kurz nach dem
Deinstallieren wieder.
Dann hatte ich das Gefühl das sich Explorer als auch einige
Win-Systemroutinen die nicht notwendig zum Netzbetrieb sind, sich
einfach von Zeit zu Zeit in die erlaubten (freigeschalteten) Ports
anderer Anwendungen mogeln, um so die Sperre der FireWall zu umgehen,
ohne das der Anwender das will.
Wenn ich das trotz vorherigem erfolgreichem Surfen und Mailen mit Opera
unterbinden wollte verweigerte Windows Teile seines NetzBetriebs. Man
wurde also regelrecht gezwungen das zu zulassen, ansonsten hätte man
alles aus lassen können.
Wenn man sich die Ports wie ein Array vorstellt, an dem je eine
Wäscheleine von IP-Packs hängt, die eine einfach verkettete Liste
bilden,
wäre es es z.B. möglich das zu umgehen, indem das Ankerelement im
PortArray heimlich einen 2. Pointer auf selbiger Portnummer verwaltet,
wo dann die Microsoftsachen drüber laufen ohne das man es will und
allgemein bemerkt, wenn man nicht grade solche Beobachtungen gemacht hat
wie ich.
Ohne hier "Gespenster" gesehen haben zu wollen, denkbar ist das, denn
wenn die Kontrolle des TCP/IP-stacks voll unter Windowskontrolle läuft,
kann Windows damit machen was es will und der scheinbare Schutz einer
auch für interne Sicherheit zuständigen FireWall eines Drittanbieters
trügt. Vom Prinzip nen trojanisches Pferd das von innen die
"Stadtmauern" öffnet, bzw. dies indirekt erzwingt.
Man muß dabei beachten, das Microsoft schon oft Ärger mit Drittanbietern
hatte, weil Funktionalitäten nicht dokumentiert wurden die für den
Anbieter notwendig waren.
Eine andere Methode der Datenabgreife ist Abhören der
Wireless-Netzwerke.
Man kann 100%ig sicher sein, das die Bullen und der BND Nachschlüssel
bzw. Generalschlüssel des Herstellers haben um den Datenverkehr überall
mitzulesen. Also Voricht, besser Kabel verwenden und möglicherweise
brisante Daten auf der Festplatte verschlüsseln!
Theo
>ich hab zwar auch keinerlei Vertrauen in Windows,>aber das die Kommentare in einem Disassembly von microdoof stammen>gelassen ist ja wohl Käse
Warum ?
Wenn du die raushaben willst musst du das dem Compiler sagen, das dieser
jene debug-info nicht in den Objectcode übernimmt.
Also normalerweise stehen ja nicht mal mehr die Variablennamen nach dem
assemblieren drinnen ... und da werden dann noch Kommentare über
bleiben, die offensichtlich (!) zu einer Hintertüre gehören.
1. Wenn die eine Hintertüre eingebaut haben (anzunehmen), dann sichlich
nicht so offensichtlich.
2. Normalerweise reicht die Vordertüre
3. Ist es kein Problem, irgendeinen Code zu disassemblieren, kommentare
hinzuzufügen und es als Mircosoft-Code zu verkaufen.
4. Entwickelt die NSA unteranderem Verschlüsselungsalgorithmen (sowas
wie RSA und dergleichen) .. also ich kann mir gut vorstellen, dass MS
sich da an die Leute wendet, um ihre Adressbücher etc. sicherer zu
machen.
5. Auf meinem PC lässt sich nichts finden (ausser 100TB Mp3 Filme und
geklaute Programme, Geheimdaten über Zeugenschutz, aktueller
Aufenthaltsort von Bin Laden und sonst noch so zeug was man brauchen
kann)
>ich hab zwar auch keinerlei Vertrauen in Windows,>aber das die Kommentare in einem Disassembly von microdoof stammen>gelassen ist ja wohl Käse
"Warum ?
Wenn du die raushaben willst musst du das dem Compiler sagen, das dieser
jene debug-info nicht in den Objectcode übernimmt.
"
@Theo
Kannst Du mir sagen wie ich Visual C sagen kann dass die Kommentare in
den Objectcode sollen??
Theo wrote:
> Eine andere Methode der Datenabgreife ist Abhören der> Wireless-Netzwerke.> Man kann 100%ig sicher sein, das die Bullen und der BND Nachschlüssel> bzw. Generalschlüssel des Herstellers haben um den Datenverkehr überall> mitzulesen.
WLAN verwendet keine Schlüssel des Herstellers.
SELinux ist auch von der NSA, deswegen zweifle ich etwas dran. Wenn MS
es geheimhalten wollte, könnte es auch daran liegen, das die Leute sonst
denken MS bekommt sowas nicht hin. Die Wahrscheinlichkeit ist da, aber
nicht 100%.
wenn man sich die mühe macht z.b. vista in einer vm laufen zu lassen,
diese dann evtl. entsprechend konfiguriert firewall, router etc...und
nur mit der vm ins internet geht, wäre man dann sicherer vor spionage ??
frage deshalb, weil ich die komplexität bzw. die zusammenhänge bei einer
solchen vorgehensweise nicht vollständig überblicke.
kann jemand helfen bzw. weiss da mehr ??
* die NSA entwickelt verschlüsselungsalgorithmen
* Verschlüsselungen fallen in den USA unter das Waffengesetz und es
existiert ein export-Verbot für starke Verschlüsselungen
* RSA stammt nicht von der NSA sondern is in Israel von Ex-Knastis
entwickelt worden
* bei wep, wpa und wpa2 hat die NSA kein problem mit schlüsseln, die
können die ohne "viel aufwand" ausrechnen (ebenso bei RSA oder AES) ein
paar chinesische rechen-regeln und das export-verbot helfen dabei den
aufwand in einem erträglichen maß zu halten
* es ist anzunehmen, dass es sicherheitslücken ("hintertüren") gibt,
über die man sich in einen fremden rechner einwählen kann. (diese lücken
gab/gibt es auch in diversen linux-distris)
einzige lösung: DIE EINZIG SICHEREN DATEN SIND DIE, DIE NICHT
EXISTIEREN.
also stöpsel raus und draussen lassen.
>> Seit wann kann man WPA2 knacken? So weit ich weis ist das noch nicht>> geschehen!
richtig. crypto-algorithmen wie AES sind öffentlich und wenn's mal einer
geknackt hätte, wär's schon bekannt (wie bei DES und/oder 3DES schon
geschehen).
zum thema: für mich hat 'vista' sowieso keinen gebrauchswert. auf
zwangsregistrierung und ähnlich m$-gängelungen kann ich verzichten.
benutzte immer noch win2k.
meinetwegen können die mit windows spionieren was und wie sie wollen,
an meine daten kommt keiner ran außer er bricht bei mir ein.
warum ?
ein pc fürs internet, nur betriebssystem und das notwendigste für eine
verbindung inkl. virenscanner und firewall
ein weiterer pc mit dem ich arbeite
datentransfer zwischen beiden nur mit dvd-rw oder wechsel-hd und nur in
eine richtung ( internet -> arbeits-pc )
in die andere richtung kein datentransfer ( formatieren, löschen der
datenträger)
absicherung meiner wohnung ( 4 beine, 70cm schulterhöhe, bellt ) ;-)
Also mal völlig unabhängig von jedem Port, Verschlüsselungalgorithmus,
und was sonst noch so diskutiert wurde, ist es für jeden
Betriebssystem-Hersteller möglich alle eingegebenen, aufgerufenen,
gesendeten und/oder gespeicherten Daten an jeder Stelle der Übermittlung
abzufangen. Wenn die Daten direkt vom HAL (Hardware Application Layer)
abgegriffen werden, hilft kein Sperren von Ports, da hilft gar nichts.
Allerhöchsten wie die Bundeswehrt es z.B macht, das exterene
hardwareseitiger Verschlüsseln und Entschlüsseln an zwei bekannten Orten
durch zwei Blackboxen die direkt an gesicherte
Standübertragungsleitungen angeschlossen sind und das elektrische Signal
entsprechend ihrer Modifikation entfremden, z.B. durch gemultiplexte
Schnellfrequenzwechsel und -umkehrungen. Da sich das normale Menschen
und Firmen aber weder leisten können noch das Know-how haben sowas
selbst zu bauen, sind unsere Daten vor potentieller Spionage seitens der
Betriebssystem Hersteller (MS) und die mit denen sie zusammenarbeiten
(müssen) niemals wirklich sicher.
und genau solche "schwarzen Boxen" sollen oder sind schon bei jedem
größren
ISP am Hauptswitch, und leiten den ges. Datenstrom weiter...
Fragt sich nur wer das alles verarbeiten will oder muß.
>absicherung meiner wohnung ( 4 beine, 70cm schulterhöhe, bellt ) ;-)
:o) - Der is gut!
Dass da was dran ist, it durchaus möglich, immerhin steht MS nicht zum
ersten mal in Spionageverdacht, und ich meine auch mal auf dem BR eine
Reportage gesehen zu haben, in der Behauptet wurde, dass gerade die NSA
sich nicht einmal viel Mühe gibt, ihre Tätigkeiten in Deutschland gross
zu vertuschen.
Industriespionage gibt es mit Sicherheit in Deutschland, und es wäre für
mich keine Überraschung wenn es hier auch für US-Unternehmen eine vom
US-Staat subventionierte "Ünterstützung" gäbe!