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Forum: Offtopic Wer weis was(das)? Frage2


Autor: Steven Wagner (Gast)
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Also doch schneller was gefunden als gedacht:

Ich übertreibs mal wieder:

Angenommen wir befinden uns mit einer dicken Yacht über dem
"Witjastief 1", das für euch hoffentlich tief genug ist, und werfen eine 
Vollmetallkugel aus Eisen ins Wasser, welche ein ein Durchmesser von 
10mm hat.
Wie Tief sinkt die Kugel?
Bleibt sie irgendwo stehen?


Witjastief 1: 11.034 m  tief (Quelle: wikipedia)


Viel Spaß!

MFG Steven Wagner

Autor: Thomas B. (yahp) Benutzerseite
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Schnellschuss: Die sinkt bis ganz runter.
Begründung (These): Die Dichte des Wassers nimmt trotz des Druckes nicht 
so stark zu, dass sie die des Eisens übersteigt. Ergo, Auftrieb bleibt 
zu klein. Kugel geht unter.

Autor: T.v.B. (Gast)
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Wieso sollte die Kugel denn stehen bleiben?? Weder die spez. Dichte der 
Kugel ändert sich, noch die des Wassers. Und was spielt der Durchmesser 
der Kugel für eine Rolle?

Autor: T.v.B. (Gast)
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Ups, da hatte ich das Browserfenster wohl zu lange offen.

Autor: Thomas B. (yahp) Benutzerseite
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Nachtrag: Die Argumentation beruht darauf, dass Flüssigkeiten und 
Festkörper kaum kompressibel sind. Im Gegensatz zu Gasen, wo man ja in 
der Atmosphäre schön den Zusammenhang von Druck und Dichte sehen kann.

Auf http://de.wikipedia.org/wiki/Kompressionsmodul hat sich schon mal 
einer die Mühe gemacht, das ganze für uns durchzurechnen ;-) Die Dichte 
nimmt um etwa 7 % zu. Für die Eisenkugel gehe ich von einer noch 
geringeren Änderung aus. Alles in Allem ändert das nicht genug an den 
Dichteverhältnissen, um die Kugel zum schweben zu bekommen.

Autor: Stefan (Gast)
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> Weder die spez. Dichte der Kugel ändert sich, noch die des Wassers.

Für's Wasser stimmt das nicht. Die Dichte nimmt mit dem Druck zu. Zum 
Glück, sonst sähe es für die Fische im Winter eisig aus.

Bis 50 bar soll die Dichteerhöhung ca. 0.046 g/cm^3 pro bar sein. Brutal 
über die 50 bar Grenze der Formel hinausgerechnet, ohne 
Temperatureinfluss, Salzeinfluss und Dichteänderung beim Eisen käme man 
auf ein Stehenbleiben beim Umgebungsdruck von ca. 150 bar, d.h. ca. 1500 
m Wassertiefe (Pi*Daumen 10m Tiefe = 1 bar).

Autor: Stefan (Gast)
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Stopp: Hab Quatsch gerechnet weil ich die Einheiten vermurkst habe!!!

+ 0,046 kg/m^3/bar sind's nur.

Das ist der Faktor 1000. In 1500 km Wassertiefe bleibt die Kugel am 
Schweben. Puh noch mal Glück gehabt.

Autor: Lupin (Gast)
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Stefan: Leider nicht auf unseren Planeten...

Autor: T.v.B. (Gast)
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>> Weder die spez. Dichte der Kugel ändert sich, noch die des Wassers.

>Für's Wasser stimmt das nicht. Die Dichte nimmt mit dem Druck zu. Zum
>Glück, sonst sähe es für die Fische im Winter eisig aus.

Jau stimmt, sollte eigentlich "ändert sich nicht wesentlich" heißen"

Mein Fehler.

Autor: Karl heinz Buchegger (kbucheg)
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> Für's Wasser stimmt das nicht. Die Dichte nimmt mit dem Druck zu.
> Zum Glück, sonst sähe es für die Fische im Winter eisig aus.

Hängt wohl eher damit zusammen, dass Wasser bei rund 4°C die
höchste Dichte hat.

> 0.046 g/cm^3 pro bar

Wo hast du den Wert her?

Autor: Stefan (Gast)
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Aus meinem kranken Hirn.

Gelesen habe ich die Dichtezunahme mit dem Druck (0,046 kg/m^3/bar) bei 
http://www.wissenschaft-technik-ethik.de/wasser_di... aber 
die Einheiten falsch interpretiert habe ich selber ;-)

Autor: gotteslästernder Weltuntergangs-Rahul (Gast)
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Euch sind wahrscheinlich die Diskussionen um die Gefahr von Schwarzen 
Löchern im LHC-Teilchenbeschleuniger am CERN bekannt.

Ich möchte auf eine viel größere Gefahr hinweisen, die uns bald ereilen 
wird, wenn wir nicht den Meeresboden luftdicht versiegeln. Bisher konnte 
ich die Fachwelt nicht aufrütteln, dieses Problem zu erkennen, aber die 
klare Diskussion in diesem Thread zeigt, daß hier evtl. Experten mit 
ausreichend politischem Einfluß sitzen.

Das Problem liegt ähnlich wie das ursprünglich beschriebene, nur daß 
natürlich keine Eisenkugel im Wasser schwebt, sondern daß wenige 
Moleküle aus der Luft, die in 60,28 km Tiefe unter der Erdoberfläche 
(das sind weniger als 0.5% des Erddurchmessers!) eindringen, DIE GANZE 
ATMOSPHÄRE INS ERDINNERE SAUGEN werden.

Grob abgeschätzt beträgt die Dichte der Luft 1 gramm/Liter * exp(z/(8 
km)), wie hier hergeleitet wird: http://de.wikipedia.org/wiki/Luftdruck. 
Das heißt in z=ln(1000)*8 km=55,3 km Tiefe ist Luft 1000 mal schwerer, 
nämlich 1 kg/Liter, und das ist die Dichte von Wasser. (Genau genommen 
ist die Wasserdichte in dieser Tiefe bereits auf 1256,6 g/l angestiegen, 
und eine genaue Rechnung unter Berücksichtigung der Gasfraktionierung 
und Isotopenverteilung von Luft und Wasser ergibt, daß in 60,28 km Tiefe 
Luft und Wasser gleich schwer sind.)

Nun wird die Erdoberfläche seit über 100 Jahren zur Förderung von 
Fossilen Brennstoffen und anderer Rohstoffe regelrecht perforiert. 
Seitdem ist es nur eine Frage der Zeit, bis die Luft, die in die 
wassergesättigten Porenräume im Erdinneren diffundiert und ab 61km Tiefe 
quasi nach unten fällt, in einem zunächst mikroskopisch engen Kanal die 
Wasserschicht schlagartig durchbricht, so daß sämtliche Ozeane und 
Porenwasser regelrecht über die Atmosphäre aufgeschwemmt werden.

Unabhängige Studien haben ergeben, daß der wahrscheinlichste Zeitpunkt 
für diesen Durchbruch im Jahre 1985 (+/-12 Jahre) lag, das heißt mit 
über 99% Wahrscheinlichkeit wird er bis 2009 passieren. Die 
Unsicherheiten stammen in erster Linie aus der Dunkelziffer der 
unbekannten Bohrprojekte.

Wer versucht, auf dieses Problem aufmerksam zu machen, wird aus 
verständlichen Gründen im Allgemeinen schnell "gekauft". Dem möchte ich 
mit dieser Bekanntmachung entgegenwirken und muß mich deshalb auch eines 
Pseudonyms bedienen.

Autor: Rahul, der Trollige (Gast)
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>wenn wir nicht den Meeresboden luftdicht versiegeln.

Da hat die Bauindustrie auch endlich wieder was zu tun.

> wird er bis 2009 passieren.
Dann solltest du dir schnell einen Regenmantel kaufen.

>muß mich deshalb auch eines Pseudonyms bedienen.
Feigling! Über deine IP würde man dich eh kriegen.
Und wieso muß mein Name dafür herhalten?

Und DHMO ist ein Teufelszeug!

Autor: Thomas B. (yahp) Benutzerseite
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> gotteslästernder Weltuntergangs-Rahul wrote:

Du brauchst dich nicht hinter Rahul verstecken, wir erkennen dich auch 
so.


> ich die Fachwelt nicht aufrütteln, dieses Problem zu erkennen, aber die
> klare Diskussion in diesem Thread zeigt, daß hier evtl. Experten mit
> ausreichend politischem Einfluß sitzen.

Konnte ich bislang nicht erkennen (damit meine ich den ausreichenden 
politischen Einfluss).


>> muß mich deshalb auch eines Pseudonyms bedienen.
> Feigling! Über deine IP würde man dich eh kriegen.

Eben, in so einem Fall (Volksverhetzung) würde Beckstein unseren Andreas 
eh zwingen die IP rauszurücken.

Zum eigentlichen Problem die Frage, wie du auf den Dreh kommst, dass in 
Wasser und Festkörper diffundierte Moleküle aus der Luft sich was Druck 
und Dichte angeht noch irgendwie mit der Atmosphäre gemeinsam fühlen 
mögen?


> wird er bis 2009 passieren.

Dann ist es ja nicht so schlimm, denn folgendes wird uns bereits zuvor 
ereilen:

"Der Venusmond Tetra hat seine Umlaufbahn verlassen und rast auf die 
Erde zu, dass ist das Ende unserer Zivilisation. Nur wer innerlich und 
äußerlich sauber ist hat nichts zu befürchten. Diese handgerfertigten 
Wurzelbürsten und diesen natürlichen Badezusastz könnte ich Ihnen für 
achtundzwanzig fünfzig überlassen."

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