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Forum: Offtopic Gesundheitsreform


Autor: Unwissender (Gast)
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Hallo,

ich würde es befürworten, die gesetzlichen Krankenkassen zu 
privatisieren.

Aber trotzdem sollen private Krankenkassen weiter unter der Aufsicht des 
Staates stehen.

Die Privatwirtschaft ist effektiver als der Staat. Somit würde 
wenigstens vermieden, dass die Gelder nicht irgendwo versickern.

Die Verschwendung der Gelder aus Beitragszahlungen würde damit reduziert 
werden.

Die Krankenversicherung muss vom Lohn/Gehalt entkoppelt werden.

Die Gesundheitsreform ist ein Mega-Flop.
Die Beiträge werden bis zum Jahr 2030 eh noch weiter steigen.

Die Sozialabgaben werden prozentual noch mehr steigen, d.h. es lohnt 
sich nicht mehr zu arbeiten.

Doch die Politik verschließt die Augen davor, jeder möchte der Gewinner 
sein, doch am Ende sind wir die Verlierer!

Gutes Beispiel sind die Hartz-Gesetze, vor wenigen Jahren noch als 
großen Wurf dargestellt und heute verursachen diese Gesetze mehr Kosten, 
als das eigentlich eine Reduzierung vorgesehen war.

Autor: Kontrastregler (Gast)
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> Die Gesundheitsreform ist ein Mega-Flop.

Ich würde es eher so formulieren: *reform ist ein Flopp, denn keine 
einzige Reform hat dem Bürger bisher wirklich Vorteile gebracht.

Autor: Lobbyist (Gast)
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Die Reformen sind ja auch nicht für die Bürger da! Das sollen sie nur 
glauben. Die Interessenverbände werden ihren Profit schon bekommen...

Autor: Aufreger (Gast)
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>ich würde es befürworten, die gesetzlichen Krankenkassen zu
>privatisieren.

Und dann? Den Menschen mit hohem Krankheitsrisiko die Versicherung 
verweigern oder nicht bezahlbare Beiträge fordern, wie es die PKV 
derzeit macht? Dolle Sache! Am Ende landen die Problemfälle (ohne 
Versicherung) dann beim Sozialamt oder sterben einfach früher!

Umgekehrt wird ein Schuh draus! Die PKV betreibt Rosinenpickerei, das 
muss aufhören! Wir brauchen eine Bürgerversicherung die die Menschen 
unabhängig von ihrem Krankheitsrisiko versichert. Das schließt dann auch 
Elemente wie "Chefarztbetreuung" oder "Einzelzimmer mit 
Sonderbehandlung" für Leute die mehr als den Mindestbeitrag zahlen 
können nicht aus. Wir brauchen eine Lösung für die vielen ehemalig 
privat Krankenversicherten, die gescheitert und aus dem Raster 
rausgeflogen sind. Für diese Leute hat die PKV nämlich von sich aus 
keine Lösung. Die Politik muss die PKV hier zur Kooperation zwingen! 
Leider haben deren Lobbyisten gerade den in der großen Koa 
ausgehandelten Basistarif erfolgreich torpediert (im Nachbarthread hab 
ich's beschrieben).

Die Krankenkassen sind auch nur EIN Problem im ganzen Kostendickicht. Ob 
man durch eine Reduzierung der Anzahl an Kassen viel spart ist fraglich 
(event. bei deren Verwaltungskosten). Den Reibach im Gesundheitssystem 
macht jedenfalls die Pharmaindustrie mit ihrer Lobbyarbeit bei Ärzten 
und vor allem den Apotheken. Genau wie bei den Energiepreisen werden wir 
hier systemathisch abgezockt, das sollte inzwischen jedem klar sein.

Autor: Littlehitler (Gast)
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Einfache Lösung:
Alte KZs den "echten" teutschen geben !
Alle ab 55 (sowieso unwürdiges Leben !) ins KZ !
Langzeitarbeitslose unter 55 als Wachmannschaften und Heizer einsetzen !
Schon herrscht wieder ORTNUNG und FRIETEN im Land !
Geil Schitler !
Iß das nun Ironie, Zarkasmus oder ein "Spiegel der Gesellschaft" ?

Autor: Unbekannter (Gast)
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> Iß das nun Ironie, Zarkasmus oder ein "Spiegel der Gesellschaft" ?

Dein Geschreibsel ist einfach nur geschmacklos.

Autor: Tim (Gast)
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Wer denkt dass ein privat unterhaltenes Gesundheitssystem ohne 
staatliche Lenkung:
-effektiv
-günstig
-gerecht
ist, der schaue sich mal in Amerika um. Da kostet eine Füllung beim 
Zahnarzt 300 Dollar, eine Blinddarmoperation etwa 10000. Das ist 
übrigens just der Betrag, bis zu dem für einen Doktoranden die 
Versicherung aufkommt. Ich hoffe ihr habt dann keinen Krebs, Aids, Hep C 
oder schlicht Depressionen, dann wird es nämlich mal so richtig teuer, 
oder tot, je nach Größe des Geldbeutels.

Autor: Kritiker (Gast)
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Meine KK ist effektiv und muss an andere Millionen ausgelich zahlen! Nur 
weil sie mit Leistungen knapp kalkuliert und gut wirtschaftet. Keine 
Werbung keine garnichts. So ist die Scheisse !!!

Autor: HariboHunter (Gast)
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kann man eigendlich keine Beiträge mehr melden?

Autor: Axel (Gast)
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"Die Privatwirtschaft ist effektiver als der Staat."

Ja, das sieht man besonders an den Sorgen der PKV, dass sie, wenn sie 
einen Tarif zu den Konditionen der gesetzlichen anbieten müssen (keine 
Gesundheitsprüfung, vergleichbare Tarife, gleiche Leistungen) die 
Prämien für die anderen PKV Versicherten um 50% anheben müssten, um das 
querzufinanzieren.

Mit anderen Worten: Sie wären nicht in der Lage einen gleichen Tarif zu 
gleichen Konditionen anzubieten wie die GKV.

Super Effizienz.

Gruss
Axel

Autor: *.* (Gast)
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"Die Privatwirtschaft ist effektiver als der Staat."

Im Abschöpfen. Siehe Stromkonzerne.

Autor: Unwissender (Gast)
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Hallo,

es muss mehr Wettbewerb zwischen den Krankenkassen geben.

Wiso gibt es eigentlich nicht ein PP-Projekt im Gesundheitssektor, d.h 
Staat und Privatwirtschaft arbeiten zusammen.

Die gesetzlichen Krankenkassen werden ja von Bund und Länder gestützt 
und erhalten Beträge aus Sozialabgaben, kein Wunder, warum sie so 
billige Tarife anbieten können.

Es müsste ein Basisprogramm geben, dass alle Krankenkassen anbieten und 
die zulässigen Höchstpreise vom Staat bestimmt werden.

Für Arbeitslose ,Hilfsbedürftige, etc. müsste der Staat die Beträge für 
die Krankenkasse bezahlen.

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