Problem mit ext. Quarz

Gast #477720
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Habe nen Atmega16 mit 16Mhz Quarz und 2 x 22pF Kondensatoren gegen 
masse.

So nun wenn ich mit nem Oszilloskop auf pin 13 (XTAL1) gehe dann hat die 
Schwingung ne Amplitude Spitze-Spitze von 0,08 V s.Bild.

Atmega läuf einiger massen (mit 16 MHz) und lässt sich Programieren 
(ISP).

Ist das normal ? Ich meine 0,08V. Was kann man da machen ?
Ich weiss das nen Oszilator besser ist, aber mich interessiert dieser 
fall hier.

Danke !
Gast #477726
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Ich hoffe, Du weißt, dass Du mit dem Oszi-Tastkopf den Schwingkreis 
schön belasten kannst? In dem Fall würde ich sagen, wenn der µC läuft 
(was auch immer bei Dir "einigermaßen" heißt, also entweder läuft er 
oder er läuft nicht), entspricht das, was Du mit dem Oszi misst, nicht 
unbedingt der Realität. Oder hast Du einen 1:10-Tastteiler und 
vergessen, den Teilerfaktor zu berücksichtigen? Wenn die Fusebits im 
Mega16 korrekt gesetzt sind, sollte das kein Problem mit dem Quarz 
geben.
Gast #477777
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Tastteiler 1:1 - nicht vergessen.
Auf nem STK500 habe ich 3,6 V mit gleichhem uC und Quarz.
In meiner Schaltung nur 0,08 V

Und der XTAL2 Pin liegt in STK500 Board praktisch bei 0V ( schwingt ein 
bischen) in meiner Schaltung liegt der bei 1V (und schwingt auch bisi).
#478561
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...der Hinweis auf die CKOPT Fuse kam ja schon.

Vielleicht ein wenig Hintergrund-Info dazu (falls hier tatsächlich mal 
jemand via Suchfunktion 'reinstolpert. :) :

Bei etlichen AVRs kann man mit der CKOPT-Fuse zwischen einem 'normalen' 
(Pierce) Oszillator und einem auf geringen Stromverbrauch optimierten 
(Vittoz) Oszillator umgeschaltet werden. Letzterer braucht speziell 
dafür geeignete Quarze und ist wegen der geringen Amplitude auch sehr 
empfindlich gegenüber Einstreuungen und zusätzlicher Bedämpfung (die 
Pierce-Cs, Einbausituation (Nähe zu andern Bauteilen), Messversuche mit 
Multimeter oder Tastköpfen etc.).

Dummerweise ist bei den AVRs, die diese Umschaltung haben, per Default 
(nach dem Löschen des Chips) der low-Power Oszillator aktiviert. Mit 
normalen Quarzen (und Kondensatoren in der für die Pierce-Schaltung 
notwendigen Grösse) laufen die AVRs dannn nur sehr unzuverlässig. Dies 
hat schon zu einigen unangenehmen Situationen (Rückrufaktion) sogar bei 
grossen Herstellern geführt.
Gast #478586
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Interessant -- nach diesen Infos hatte ich wor einigen Wochen gesucht 
und nichts brauchbares gefunden.

Fragen:

Wo finde und wie erkenne ich die Quarze für den Low-Power Betrieb und 
welche Kondensatoren brauche ich dazu.

Was meinst Du mit läuft unzuverlässig: Schwingt nicht an, 
Timing-Probleme?

Ich betreibe den AT90USB mit einem normalen Reichelt-Quarz 16MHz und je 
zwei 15pF Kondensatoren. Fuses habe ich noch in der Default-Einstellung, 
dass dürfte der Low-Power-Mode sein. Ich habe manchmal Probleme beim 
USB-Firmware-Upload mit DFU-Programmer (Linux). Könnte ein Taktproblem 
sein, oder aber auch eine Inkompatibilität von DFU-Programmer mit dem 
ATMEL-Bootloader. Ich sollte wohl mal die Fuses auf Full-Power 
umstellen.

Gruß

Stefan Salewski

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