Auf der Suche nach richtigem Studiengang

Gast #479056
Lesenswert?

Hallo,

ich interessiere mich schon seit Jahren für Elektronik und würde nun 
gerne in diese Richtung studieren. Besonders interessiere ich mich 
ausserdem für Musik, ein Studengang, der beides verbinden würde wäre 
daher für mich optimal. Beruflich stelle ich mir dann die Entwicklung 
von Synthesizern und Effekten oder Ahnliches vor.

Welcher Studiengang wäre für mich geeignet? Gibt es einen Studiengang, 
der schon beides beeinhaltet? Oder wird an irgendeiner Uni E-Technik mit 
Schwerpunkt Tontechnik, Signalverarbeitung etc. angeboten?

Vielen Dank

Tubbu
Gast #479084
Lesenswert?

>Signalverarbeitung

Teil des Elektrotechnik-Studiums...
(DSP und son Zeug...)

Manche Hochschulen haben dazu dann noch ein Orchester (Die Uni Kiel hat 
eine Big Band...).
Gast #479091
Lesenswert?

Es gibt einen Studiengang zum Dipl.Ing. Tontechnik, siehe hier: 
http://de.wikipedia.org/wiki/Toningenieur.

Allerdings scheint mir das eher was für Anwender zu sein 
(Audioproduktion) als für Entwickler von Synthesizern. Hierfür würde ich 
empfehlen, E-Technik zu studieren und den Schwerpunkt auf Elektronik, 
Nachrichtentechnik und/oder Software zu legen, je nach Neigung.

Das Spezialwissen im Bereich Musikinstrumente erwirbst du besser durch 
Musikmachen als durch Studieren.

Gruß,
der Tuppes
Gast #479168
Lesenswert?

Sehe ich auch so. Mach Elektrotechnik mit Schwerpunkt 
Nachrichtentechnik, Datentechnik o.ä.. Schon im Studium auf Synthies 
etc. konzentrieren macht keinen Sinn. Die Grundlagen sind das 
entscheidende, also Mathematik, Elektronik, Systemtheorie, 
Digitaltechnik...
Gast #479449
Lesenswert?

Hallo,
TH Karlsruhe, FB Akustik, Dr. Ing. Rainer Riedlinger.
Studiengang nennt sich: "Technik der Ton- und Bildübertragung" (steht so 
zumindest auf meinem Diplom).
Vorlesungen sehr praxisbezogen (bis auf ein paar Ausnahmen), manchmal 
ist sogar eine DA in Richtung Musikelektronik drin.
Gruss...
Armin
Gast #479649
Lesenswert?

Das hört sich gut an. Es ist allerdings zu beachten, daß es dort kaum 
Stellen gibt. Wieviele Synthesizerfirmen gibt es in Deutschland? 
Quasimidi und Waldorf sind tot - übergeblieben ist Hartmann und dann 
natürlich der deutsche Marktführer Access. Aber das ist ein kleine 
Firma, die extrem selten mal jemanden braucht. -> Frag mal bei Christoph 
Kemper.

Die meisten Stellen leigen im Bereich der Bildverarbeitung. In 
Erlangen/Nürnberg (und sicher auch noch woanders) gibt es dort 
Studiengänge, die sich speziell damit befassen. Die nahegelegenen 
Frauhoferinstitute arbeiten auch auf dem Sektor.

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren