Bei der verwendung von Triacs würde ich die RC Kombination immer
verwenden.
Der Triac wird es einem Danken. Durch hohe Spannungsspitzen kann man
einem Triac nämlich sehr schnell das Leben aushauchen.
Bei rein Ohmscher Last ist dies theoretisch egal, da aber auch
Spannungsspitzen aus dem Stromnetz an den Triac gelangen können, ist es
sinnvoll den Kondensator und den Wiederstand immer zu verwenden.
Bei Induktiver und Kapazitiver Last ist es sogar zwingend erforderlich.
Induktive Lasten bilden beim ausschalten hohe Induktionsspannungen die
rückwirkend den Triac beschädigen können.
Kapazitive Lasten können nicht nur hohe Spannungen sondern auch hohe
Entladeströme hervorrufen.
Wie funktioniert Snubbing?
Ein Kondensator hat die eigenschaft bei einem Ladungsvorgang sehr
Niederohmig zu sein. Bleibt die angelegete Spannung gleich, wird der
Kondensator hochohmig. Sollte nun eine Spannungsspitze auftreten, d.h.
die Spannung schnell ansteigen, bildet der Kondensator eine art
Kurzschluss für den auftretenden Spannungsunterschied. Auf Deutsch - Die
Spannungsspitze wird durch den Kondensator aufgenommen und durch den
Wiederstand kontrolliert neutralisiert.
Theoretisch kann man auch einen VDR (Varistor) nehmen. Diese werden z.B.
in Überspannungschutzeinrichtungen in kombination mit Funkenstrecken
verwendet, sowie in Elektronischen Netzteilen. Welches der zwei
Möglichkeiten nun effektiver ist, lässt sich drum streiten.
Ich würde beide Varianten kombinieren.
Desweiteren würde ich zusätzlich eine 330 uH Drossel vor den Triac
einbauen, um die ganze Sache zu entstören.
Informationsreiche Schaltpläne findet man im Internet wenn man z.B. nach
Dimmer-Schaltplan sucht.
Bin Hobbyelektroniker seit meinem 7. Lebensjahr und mittlerweile fast
27. Leistungselektronik ist mein Lieblingsgebiet.
MFG - Sven Eiser