Gast
#480624
Hallo peoplz, ich hab mich früher immer über den Sinn eines Sample and Hold Gliedes gewundert. Ich meine, wenn ich zum Zeitpunkt t eine Signalamplitude abtaste .. wäre es doch bloss natürlich, den resultierenden Wert als einen Mittelwert der Schwankungen während der Abtastzeit tA zu nehmen. Wenn ich dagegen die Amplitude auf einem konstanten Wert halte, dann "vergesse" ich alle zeitnahe Information (deltaT davor und danach). Damit bekomme ich eine "Ungewissheit" rein. Mal angenommen, ich verschiebe das ursprüngliche Signal um t0, dann werden die Abtastwerte zu verschobenen Zeitpunkten statfinden .. und damit werden die Abtastwerte anders ausfallen. Wenn ich t0 zwischen 0 und tA variire und Quadrat der Differenzen der Abtastwerte t_i berechne ... dann wird der Fehler abschätzbar. Ich frage mich, ob dieser Vorgang ähnlich dem Quantisierungsrauschen einen Rauschen verursacht? doch zurück zum S&H Glied Ich hatte die Idee S&H aus einer anderen Perspektive zu betrachten, nämlich als einen Antialiasing Filter. Und zwar denke ich, wenn ich einen Wert während der gesamten Abtastzeit konstant halte, dann "glätte" ich den Signalverlauf. Hmm .. und zwar, angenommen ich würde es nicht tun, dann würden die Signaländerungen sichtbar sein. Diese Signaländerungen entsprechen sin/cos Schwingunen der höheren Frequenzen. Genauso wie eine steile Flanke eines Rechteckes einen sin braucht, der sehr schnell nach oben wächst .. was nur ein sin mit sehr sehr hohen Frequenz leisten kann. Ist diese Sicht korrekt? Ist sample and hold eine Art glättender Tiefpassfilter, und somit nötlig um Aliasing zu verhindern? Grüsse, Daniel