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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Frage zu KAT5 Kabel/TV


Autor: Rainer (Gast)
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Hallo,

wir bekommen in Kürze einen neuen Fernseher mit integ. Twin DVB-Sat 
Reciever, um zeitgleich zwei Programme sehen und aufnehmen zu können. 
Jedoch existiert nur ein Koaxkabel von der Schüssel zum 
Recieverstandort, es ist aber noch ein zusätzliches KAT5-Kabel 
vorhanden. Könnte man das evtl. auch verwenden oder gibt es eine andere 
Möglichkeit, das Problem zu lösen

Vielen Dank für Eure Ideen

Rainer

Autor: Stefan Wimmer (wswbln)
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Ja, das Cat5-Kabel kann man evtl. dazu verwenden, um damit ein weiteres 
Koax-Kabel durchzuziehen (und wenn nochPlatz ist , gleich wieder ein 
Cat5-Kabel dazu). :)

Oder ist das Ganze eingeputzt/aufgenagelt? Dann: :-((

Autor: Rainer (Gast)
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Hallo Stefan,

die Nachziehmöglichkeit besteht leider nicht, kann den das Kat5-Kabel 
statt einem Koax-Kabel verwendet werden?

LG
Rainer

Autor: Rahul, der Trollige (Gast)
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Mit einem (eigentlich zwei) BALUN kann man über CAT.5 Audio- und 
Videosignale übertragen (FBAS).

Autor: crazy horse (Gast)
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es geht aber um Satellitenempfang, da sage ich mal no way.
Kabelsignale haben wir mal über eine Cat5e-Verbindung gepatcht, das ging 
ziemlich gut, auch ohne Übertrager (Spezialpatchkabel mit ziemllich 
wirrer Belegung der Einzeladern).

Autor: Nemie (Gast)
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Von Kathrein gibt es ein System um in einem Kabel mehrere Sat Signale 
Laufen zu lassen. Das war aber nicht ganz billig.

Nemie

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (Gast)
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Die Einkabellösungen sind alle Murks.
Mit einer Kombiantenne für Astra/Eutelsat ist das gesamte Band 8 GHz 
breit, das muß man schon an der Schüssel verteilen, oder eben bis zu 8 
Koaxkabel durchs Haus ziehen.
Ich habe den Technisat 20-fach Multiswitch installiert, das reicht für 
alle im Haus, aber jeder braucht sein eigenes Koaxkabel bis unters Dach.

Übrigens sind normale TV-Koaxkabel nicht für Sat-Signale bis 2,2 GHz 
geeignet. TV-Kabel vom Baumarkt mit der schlichten Aufschrift 
"Koaxkabel, weiß" sollte man gleich liegen lassen. Wer kauft schon 
"Auto, rot"

Autor: Rahul, der Trollige (Gast)
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>Wer kauft schon "Auto, rot"

Michael Schumacher... ;-)

>aber jeder braucht sein eigenes Koaxkabel bis unters Dach.
Wie schön, dass ich einen Kabelanschluß habe...
Gibt es sowas nicht auch? Dass man oben unterm Dach einen Umsetzer 
SAT-Kabelanschluß hat? (Wie gut, dass ich keine Ahnung von 
Satellten-Fernsehen habe...)

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (Gast)
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Das wird etwas teuer, zumindest für Digital-TV nach DVB-S. Entweder wird 
für jeden Teilnehmer ein eigener Empfänger installiert, oder für jeden 
TV-Kanal einer. Es gibt sowas für große Gemeinschaftsantennenanlagen in 
Wohnblöcken. Das Angebot reduziert sich auf die üblichen deutschen 
Programme.
Astra und Eutelsat zusammen haben derzeit etwa 2500 Kanäle, der größte 
Teil natürlich Verschlüsseltes, aber auch viele ausländische Programme, 
die mit solchen Antennenanlagen wegfallen.

Autor: Rahul, der Trollige (Gast)
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>aber auch viele ausländische Programme,
>die mit solchen Antennenanlagen wegfallen.

Da könnte man ja wirklich eine Auswahl treffen (DMAX brauche ich nicht 
wirklich...)

Mir reichen auch die 30-40 Programme über DVB-T... und da ist schon eine 
Menge Schund dabei (für all die Kulturprogramme habe ich momentan [noch] 
keinen Draht - das soll keine negativ Kritik sein. Negativ zu werten 
sind Sender, die man anrufen soll...)

Autor: Rahul, der Trollige (Gast)
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>Negativ zu werten sind Sender, die man anrufen soll...
Warum muß ich dafür eigentlich Kabelgebühren zahlen? Den Mist will ich 
nicht sehen. Dafür gibt es aber Programme, die nicht eingespeist werden, 
aber wesentlich interessanter wären. Gibt es inzwischen eine 
Nervprogramm-Quote, die jeder Kabelnetzbetreiben einhalten muß?

Autor: Jörg S. (Gast)
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Autor: pumpkin (Gast)
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prinzipiell stellt sich der wellenwiderstand der TP-kabel in den weg 
(erste sichtung: 100/150ohm, 75ohm müssen es aber sein, also kommt man 
im ungünstigsten fall auf r = +/-0,333). ohne anpassung macht es eher 
probleme als dass man sie löst. ist aber eigentlich kein problem den 
schmu anzupassen - frequenztechnisch sollte es imho sowieso machbar sein 
da die TP-kabel genug reserve haben.

pumpkin

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (Gast)
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Der Wellenwiderstand ist das kleinste Problem, normale TV-Koaxkabel 
haben bei 2 GHz schon 80 dB auf 100m, ordentliches Sat-Kabel nur 40dB
besonders gutes Sat-Kabel hat auch noch "90dB" Schirmung angegeben, das 
heißt ein danebenstehendes Handy stört nicht den Empfang durch 
Einstrahlung ins Kabel.

Autor: pumpkin (Gast)
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und was hat die schirmung/... mit dem wellenwiderstand zu tun? ich bezog 
mich eher auf die stoßstellen.


wenn du neu ziehen kannst dann versuch anstelle eines TP's zwei dünne 
koax
reinzubekommen. dann hast du eine saubere lösung.

pumpkin

Autor: Jörg S. (Gast)
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> ordentliches Sat-Kabel nur 40dB
Eher 30dB

> das heißt ein danebenstehendes Handy stört nicht den Empfang durch
> Einstrahlung ins Kabel.
Eigentlich stören Handys nicht. Nur DECT Telefone.

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (Gast)
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Die Dämpfung ist das Problem, 40-80 dB ist zuviel. Ein LNB an der 
Schüssel hat etwa 50-60 dB Verstärkung, und im Haus kommen schnell 50m 
Kabel zusammen, damit liegt der Pegel am Empfänger womöglich noch unter 
dem oben vor dem LNB, und damit unter der Rauschgrenze.
Stoßstellen führen natürlich auch zu selektivem Schwund, also welligem 
Frequenzgang, aber es kommt wenigstens noch teilweise was am Empfäger 
an.

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (Gast)
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Der Sat-ZF-Bereich geht von 0,85 bis 2,25 GHz da liegen 900 MHz 
(D-Netz), 1900 MHz (E-Netz) und 2100 MHz (UMTS) drin.

Autor: Jörg S. (Gast)
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Reell geht die ZF von 950 bis 2150MHz. Da mag das E-Netz zwar auch drin 
liegen, ich hab in den ganzen Jahren aber noch keinen Fall gehabt das 
ein Handy den empfang gestört hätte. Es waren immer nur DECT Telefone.

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