Hallo,
wir bekommen in Kürze einen neuen Fernseher mit integ. Twin DVB-Sat
Reciever, um zeitgleich zwei Programme sehen und aufnehmen zu können.
Jedoch existiert nur ein Koaxkabel von der Schüssel zum
Recieverstandort, es ist aber noch ein zusätzliches KAT5-Kabel
vorhanden. Könnte man das evtl. auch verwenden oder gibt es eine andere
Möglichkeit, das Problem zu lösen
Vielen Dank für Eure Ideen
Rainer
Ja, das Cat5-Kabel kann man evtl. dazu verwenden, um damit ein weiteres
Koax-Kabel durchzuziehen (und wenn nochPlatz ist , gleich wieder ein
Cat5-Kabel dazu). :)
Oder ist das Ganze eingeputzt/aufgenagelt? Dann: :-((
es geht aber um Satellitenempfang, da sage ich mal no way.
Kabelsignale haben wir mal über eine Cat5e-Verbindung gepatcht, das ging
ziemlich gut, auch ohne Übertrager (Spezialpatchkabel mit ziemllich
wirrer Belegung der Einzeladern).
Die Einkabellösungen sind alle Murks.
Mit einer Kombiantenne für Astra/Eutelsat ist das gesamte Band 8 GHz
breit, das muß man schon an der Schüssel verteilen, oder eben bis zu 8
Koaxkabel durchs Haus ziehen.
Ich habe den Technisat 20-fach Multiswitch installiert, das reicht für
alle im Haus, aber jeder braucht sein eigenes Koaxkabel bis unters Dach.
Übrigens sind normale TV-Koaxkabel nicht für Sat-Signale bis 2,2 GHz
geeignet. TV-Kabel vom Baumarkt mit der schlichten Aufschrift
"Koaxkabel, weiß" sollte man gleich liegen lassen. Wer kauft schon
"Auto, rot"
>Wer kauft schon "Auto, rot"
Michael Schumacher... ;-)
>aber jeder braucht sein eigenes Koaxkabel bis unters Dach.
Wie schön, dass ich einen Kabelanschluß habe...
Gibt es sowas nicht auch? Dass man oben unterm Dach einen Umsetzer
SAT-Kabelanschluß hat? (Wie gut, dass ich keine Ahnung von
Satellten-Fernsehen habe...)
Das wird etwas teuer, zumindest für Digital-TV nach DVB-S. Entweder wird
für jeden Teilnehmer ein eigener Empfänger installiert, oder für jeden
TV-Kanal einer. Es gibt sowas für große Gemeinschaftsantennenanlagen in
Wohnblöcken. Das Angebot reduziert sich auf die üblichen deutschen
Programme.
Astra und Eutelsat zusammen haben derzeit etwa 2500 Kanäle, der größte
Teil natürlich Verschlüsseltes, aber auch viele ausländische Programme,
die mit solchen Antennenanlagen wegfallen.
>aber auch viele ausländische Programme,>die mit solchen Antennenanlagen wegfallen.
Da könnte man ja wirklich eine Auswahl treffen (DMAX brauche ich nicht
wirklich...)
Mir reichen auch die 30-40 Programme über DVB-T... und da ist schon eine
Menge Schund dabei (für all die Kulturprogramme habe ich momentan [noch]
keinen Draht - das soll keine negativ Kritik sein. Negativ zu werten
sind Sender, die man anrufen soll...)
>Negativ zu werten sind Sender, die man anrufen soll...
Warum muß ich dafür eigentlich Kabelgebühren zahlen? Den Mist will ich
nicht sehen. Dafür gibt es aber Programme, die nicht eingespeist werden,
aber wesentlich interessanter wären. Gibt es inzwischen eine
Nervprogramm-Quote, die jeder Kabelnetzbetreiben einhalten muß?
prinzipiell stellt sich der wellenwiderstand der TP-kabel in den weg
(erste sichtung: 100/150ohm, 75ohm müssen es aber sein, also kommt man
im ungünstigsten fall auf r = +/-0,333). ohne anpassung macht es eher
probleme als dass man sie löst. ist aber eigentlich kein problem den
schmu anzupassen - frequenztechnisch sollte es imho sowieso machbar sein
da die TP-kabel genug reserve haben.
pumpkin
Der Wellenwiderstand ist das kleinste Problem, normale TV-Koaxkabel
haben bei 2 GHz schon 80 dB auf 100m, ordentliches Sat-Kabel nur 40dB
besonders gutes Sat-Kabel hat auch noch "90dB" Schirmung angegeben, das
heißt ein danebenstehendes Handy stört nicht den Empfang durch
Einstrahlung ins Kabel.
und was hat die schirmung/... mit dem wellenwiderstand zu tun? ich bezog
mich eher auf die stoßstellen.
wenn du neu ziehen kannst dann versuch anstelle eines TP's zwei dünne
koax
reinzubekommen. dann hast du eine saubere lösung.
pumpkin
> ordentliches Sat-Kabel nur 40dB
Eher 30dB
> das heißt ein danebenstehendes Handy stört nicht den Empfang durch> Einstrahlung ins Kabel.
Eigentlich stören Handys nicht. Nur DECT Telefone.
Die Dämpfung ist das Problem, 40-80 dB ist zuviel. Ein LNB an der
Schüssel hat etwa 50-60 dB Verstärkung, und im Haus kommen schnell 50m
Kabel zusammen, damit liegt der Pegel am Empfänger womöglich noch unter
dem oben vor dem LNB, und damit unter der Rauschgrenze.
Stoßstellen führen natürlich auch zu selektivem Schwund, also welligem
Frequenzgang, aber es kommt wenigstens noch teilweise was am Empfäger
an.
Reell geht die ZF von 950 bis 2150MHz. Da mag das E-Netz zwar auch drin
liegen, ich hab in den ganzen Jahren aber noch keinen Fall gehabt das
ein Handy den empfang gestört hätte. Es waren immer nur DECT Telefone.